jetzt muss ich mal fragen, mein Zwerg ist drei geworden und er schläft bei mir im großen Bett. Seit der Trennung von meinem Mann im August schläft er auf dessen Seite, vorher in der Mitte. So ab vier Uhr klemmt er sich fest an mich, d.h. er schläft fast auf meiner Matratze mit drauf und schieb Arm oder Bein unter meinen Körper.
Er hat auch gar kein eigenes Bett. Er möchte gern ein Spielbett, also so ein halbhohes, und bisher war mir das zu früh. Da er sowieso nicht ohne mich schlafen möchte und mich das auch nicht stört, sehe ich wenig Sinn drin, ihm ein Bett zu kaufen das er nie benutzt. Meine Mutter hat tierische Angst vor dem halbhohen Bett und der Unfallgefahr. Somit schiebe ich es jetzt wieder auf, ich finde es ja eigentlich selbst nicht wichtig.
Vorgestern habe ich ihm ein Zelt im Zimmer aufgebaut und er hat es gesehen, sich total gefreut und schaute mich dann richtig ängstlich an und sagte "Mama, darf ich jetzt nicht mehr bei Dir schlafen?". Der Süße hat das völlig falsch verstanden und dachte wohl, das sei sein neuer Schlafplatz
Jetzt die eigentliche Frage: Kam erst das Huhn oder das Ei, sprich: Muss es ein Bett im Kinderzimmer geben, damit er irgendwann den Wunsch äußern kann, dass er dort schlafen will oder kommt er auch ohne vorhandenes Bett auf die Idee, dass er in seinem Zimmer nächtigen will wenn er einfach so weit ist?
Ich möchte ihm die Möglichkeit der Entscheidung nicht nehmen, indem ich kein Bett kaufe. Ich glaube eigentlich, dass er auch ohne vorhandenes Bett sagen wird, wenn er in seinem Zimmer schlafen möchte (glaube aber nicht, dass das die nächsten Monate passieren wird, da er noch sehr anhänglich ist nachts). Ich wollte nur mal ein paar Meinungen hören. Mit den meisten Leuten im "richtigen Leben" kann man über so was ja gar nicht sprechen...