Verzweiflung wegen Stillen... (Zufüttern, Milchmenge,...)

Fragen und Antworten rund um das Thema Stillen

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jusl
Jusl Almighty
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Re: Verzweiflung wegen Stillen... (Zufüttern, Milchmenge,...

Beitrag von jusl »

- 20 % aller Frauen können nicht stillen und da kann man auch nichts daran ändern
- wenn bei der Milchpumpe eher wenig Milch kommt, wird es nichts mehr und man kann nicht vollstillen
- es gibt keine Möglichkeit, die Milchdrüsen zu untersuchen bzw. zu beurteilen, ob hier alles ok ist
- Prolaktinwert kann man zwar untersuchen, hat aber keinerlei Aussagekraft
- Eine Schilddrüsenfehlfunktion wird es wohl nicht sein, denn das müsste dann schon eine gravierende Unterfunktion sein (habe aber trotzdem darauf bestanden, dass Blut genommen wird - Ergebnis liegt wohl am Montag vor)
Au weia - also fachlich gesehen ist jede dieser Aussagen Unsinn, leider. Tut mir leid, dass Du da an jemanden geraten bist, der von Laktation und Stillen offenbar null Ahnung hat. :(
- habe jetzt noch ein homöopathisches Mittel verschrieben bekommen (Lac Canin), mit dem sie wohl schon gute Erfahrungen gemacht hat. Kennst Du das Mittel? Wenn ja, was hältst Du davon?
Ich kenne kein Homöopathikum, das eine belegte positive Wirkung bei Hypogalaktie hat.
Gibt es aus medizinischer Sicht noch irgendetwas, das ich machen/abklären lassen könnte?
Ich würde vorschlagen, jetzt erstmal zu schauen, ob bzw. wie das Domperdon anschlägt. Wie dosierst Du das?
Ich muss Dir aber ganz ehrlich sagen, dass ich mittlerweile vom BES total genervt bin. Ich mache es weiterhin so, dass er eine Seite für ca. 10 - 15 Minuten bekommt, dann die zweite Seite und dann das BES. Und zum Trinken des BES braucht er min. eine halbe Stunde. D. h. pro Stillvorgang bin ich meist 1 - 1,5 Stunden beschäftigt.
Wie wäre es denn, das BES von Anfang an bzw. schon nach wenigen Minuten dazuzuschalten? Eine Mahlzeit MUSS nicht 1-1,5 Stunden dauern!..
Ich möchte einfach auch mal ein Erfolgserlebnis haben oder zumindest bestätigt wissen, dass ich/wir auf dem richtigen Weg sind...
Das verstehe ich gut. Ich verspreche mir recht viel von der Dom-Einnahme... meine Daumen für deutliche und zügige Erfolge sind gedrückt!..

LG
Julia
Hempelchen
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Re: Verzweiflung wegen Stillen... (Zufüttern, Milchmenge,...

Beitrag von Hempelchen »

Hallo,

ich kenne diese schwierigen Phasen echt sehr gut und kann mich noch lebhaft erinnern wie oft ich verzweifelt bin weil es so anstrengend war! Auch mein Sohn war sehr ungeduldig und es war echt schwierig "mal eben" noch das BES fertig zu machen. Erst (viel zu) spät habe ich es mit dem Vorbereiten so gemacht, dass ich zumindest immer kaltes abgekochtes Wasser da hatte und meist auch heißes abgekochtes Wasser in einer Thermoskanne - damit ging das Anrühren dann wenigstens schneller. Aber klar ist es immer noch umständlich :-/... Aber es wird besser :-)

Und noch was zum Thema Erfolgserlebnisse: dein Sohn stillt, trinkt, kuschelt und genießt dabei deine direkte Nähe! Spürt dich, riecht dich! Dabei ist ihm ziemlich egal wieviel Muttermilch oder wieviel Pre er dabei bekommt!

Ganz liebe Grüße
Herbstkind 2012 und Frühlingskind 2016
November2013
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Re: Verzweiflung wegen Stillen... (Zufüttern, Milchmenge,...

Beitrag von November2013 »

Hallo,

vielen Dank für Deine schnelle Rückmeldung :) .
jusl hat geschrieben:Au weia - also fachlich gesehen ist jede dieser Aussagen Unsinn, leider. Tut mir leid, dass Du da an jemanden geraten bist, der von Laktation und Stillen offenbar null Ahnung hat.
Ich habe heute zu dem Termin auch extra meinen Mann noch mitgenommen, weil er sich nicht so leicht mit "halbherzigen" Antworten abspeisen lässt :wink: . Es hat auf uns den Eindruck gemacht, dass sie sich mit dem Thema Stillen einfach nicht auseinandersetzen möchte bzw. dass sie keine Ahnung hat. Jemand, der sich nicht so viel informiert oder Sachen auch mal kritisch hinterfragt, würde das alles glauben und wahrscheinlich recht schnell mit dem Stillen aufgeben... :x Dann doch lieber an die Fachleute wenden
jusl hat geschrieben:Ich würde vorschlagen, jetzt erstmal zu schauen, ob bzw. wie das Domperdon anschlägt. Wie dosierst Du das?
Das weiß ich noch nicht. Ich werde das Medikament morgen früh in der Apotheke abholen, da es erst bestellt werden musste. Welche Dosierung schlägst Du vor?
Ich habe in der Linksammlung Stillwissen schon einmal den Thread zur Dosierung quergelesen, bin mir aber etwas unsicher. Eher 3 x 10 mg oder 4 x 10 mg pro Tag? Das Rezept habe ich bereits in der Apotheke abgegeben, aber ich glaube, ich habe nur eine 20er Packung bekommen. Da muss ich ja eigentlich schon fast bei der Gyn "nachbestellen" aufgrund der Feiertage?!?!
jusl hat geschrieben:Wie wäre es denn, das BES von Anfang an bzw. schon nach wenigen Minuten dazuzuschalten? Eine Mahlzeit MUSS nicht 1-1,5 Stunden dauern!..
Momentan läuft es so: der Kleine hat Hunger und wird quengelig. Dann bereite ich schnell das BES vor und mache es mir zum Stillen bequem. Während er auf der einen Seite trinkt, "installiere" ich das BES auf der anderen Seite. Dockt er dann an der zweiten Seite an, bekommt er gleich den Schlauch mit in den Mund. Das BES öffne ich aber erst nach ca. 10 Minuten bzw. wenn ich merke, dass er nicht mehr richtig trinkt.
Manchmal ist er dann auch wirklich flott mit dem Trinken und dann geht es auch vergleichsweise schnell. Dann gibt es aber auch wieder Stillvorgänge, wo dann der Schlauch nicht richtig sitzt, d. h. abdocken und neu andocken. Dann lässt er vielleicht einmal die Brustwarze los, usw...
jusl hat geschrieben:Das verstehe ich gut. Ich verspreche mir recht viel von der Dom-Einnahme... meine Daumen für deutliche und zügige Erfolge sind gedrückt!..
Ich hoffe, Du hast recht :)

Liebe Grüße und einen schönen Abend!!!
Novembermama mit Sohn (11/2013)
November2013
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Re: Verzweiflung wegen Stillen... (Zufüttern, Milchmenge,...

Beitrag von November2013 »

Hallo,

ich habe heute die 20er-Packung Domperidon in der Apotheke geholt, habe mich bis jetzt aber noch nicht getraut, es wirklich zu nehmen :( . Ich habe Angst, dass ich meinem Kleinen damit Schaden zufügen könnte (immerhin geht ja der Wirkstoff in einer gewissen Menge doch in die Muttermilch über...). Wenn ich das richtig verstehe, empfiehlst Du es in der Stillberatung häufíger. Hast Du schon einmal etwas von negativen Auswirkunen auf das Baby gehört?

Ich habe noch eine Frage zum Zufüttern: wenn ich daheim bin, ist die Verwendung des BES machbar (klar, es ist zwar nervig und umständlich, aber trotzdem gut verwendbar). Wenn ich allerdings unterwegs bin, wie z. B. mit meinem Mann in der Stadt oder nächste Woche zu den Weihnachtsfeiertagen bei Verwandten, möchte ich das BES nicht verwenden.
Ich würde in so einem Fall ganz gerne stillen (erst die eine und dann die andere Seite) und - wenn der Kleine noch Hunger hat (ok, das ist eigentlich meistens der Fal) - ihm etwas zufüttern. Kann ich in so einem Fall eine Flasche geben (Medela Calma Sauger? Ich habe schon Deinen Thread gelesen, in dem Du geschrieben hast, dass dieser Sauger eigentlich keine Vorteile hat...)? Ich möchte wirklich in der Öffentlichkeit oder bei Besuchen nicht mit dem BES hantieren - ich hoffe, Du kannst das verstehen?

Vielen Dank und schöne Grüße,
Julia
Novembermama mit Sohn (11/2013)
jusl
Jusl Almighty
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Re: Verzweiflung wegen Stillen... (Zufüttern, Milchmenge,...

Beitrag von jusl »

Welche Dosierung schlägst Du vor?
Ich schlage gar keine Dosierung vor, denn Dosierungen Vorschlagen ist eine ärztliche Tätigkeit - ich bin keine Ärztin.
Ich habe in der Linksammlung Stillwissen schon einmal den Thread zur Dosierung quergelesen, bin mir aber etwas unsicher. Eher 3 x 10 mg oder 4 x 10 mg pro Tag?
Stillkundige Ärzte empfehlen täglich 4x 20 mg oder täglich 3x 30 mg (Quelle). Falls Deine Tabletten mit 10 mg Wirkstoff pro Tablette dosiert sind, heißt das: entweder 4x 2 Tabletten oder 3x 3 Tabletten täglich.
Das Rezept habe ich bereits in der Apotheke abgegeben, aber ich glaube, ich habe nur eine 20er Packung bekommen. Da muss ich ja eigentlich schon fast bei der Gyn "nachbestellen" aufgrund der Feiertage?!?!
Ja, mit einer 20er-Packung kommst Du nicht weit. Das reicht bei der allgemein empfohlenen Dosierung bloß für 2-3 Tage - normalerweise muss das Medikament aber für einen deutlich längeren Zeitraum eingenommen werden.
Wenn ich das richtig verstehe, empfiehlst Du es in der Stillberatung häufíger.
Wie gesagt, ICH empfehle keine Medikamenteneinnahme. Ich gebe lediglich die allgemeine Info weiter, dass viele Frauen, die von geringer Milchbildung betroffen sind, mit Hilfe von Domperidon ihre Milchproduktion deutlich steigern können, und dass Domperidon seit Jahren einer der am häufigsten zu diesem Zweck eingesetzten Wirkstoffe ist. Entsprechend gibt's also recht viel Erfahrung mit der Anwendung dieses Wirkstoffs.
Hast Du schon einmal etwas von negativen Auswirkunen auf das Baby gehört?
Nein.
Ich möchte wirklich in der Öffentlichkeit oder bei Besuchen nicht mit dem BES hantieren - ich hoffe, Du kannst das verstehen?
Du kannst füttern womit Du möchtest :lol: - vor MIR musst Dich Dich ganz sicher nicht rechtfertigen.

LG
Julia
teresa2013
hat viel zu erzählen
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Re: Verzweiflung wegen Stillen... (Zufüttern, Milchmenge,...

Beitrag von teresa2013 »

Hallo,

ich hatte mich am Mittwoch bei meiner Frauenärztin auch nach Domperidon erkundigt, nachdem eine sehr kompetente Stillberaterin mir das Medikament genannt hat. Eigentlich wollte ich gleich ein Rezept mitnehmen, damit ich es noch vor den Feiertagen einlösen kann. Meine FÄ hat mir aber versucht, das auszureden: das sei ein ziemlicher "Chemie"-Hammer und würde auch in die Mumi übergehen. Ich war dann ziemlich verunsichert und habe mir kein Rezept ausstellen lassen. Trotzdem bin ich noch an dem Medikament interessiert. Falls Du es nimmst: lass doch bitte mal hören, ob sich bei Dir eine positive Wirkung ergibt, dann würde ich es mir auch überlegen.

Das mit dem BES in der Öffentlichkeit kann ich gut verstehen, ich habe das bislang auch vermieden ;-)

LG und alles Gute
Teresa
jusl
Jusl Almighty
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Re: Verzweiflung wegen Stillen... (Zufüttern, Milchmenge,...

Beitrag von jusl »

Falls Du es nimmst: lass doch bitte mal hören, ob sich bei Dir eine positive Wirkung ergibt, dann würde ich es mir auch überlegen.
Liebe Teresa,
von dieser Taktik zur persönlichen Entscheidungsfindung möchte ich abraten. Wieso ist für Dich von Belang, ob spezielle DIESE Mutter in DIESEM Thread von der Domperidoneinnahme profitiert oder nicht?!?
Das Forum hier ist voll von Müttern, die mit Hilfe von Domperidon ihre Stillzeit retten konnten. Das Medikament wirkt auf den Prolaktinspiegel, sozusagen bei JEDER Frau (und jedem Mann...). Ob diese Wirkung aber ausschlaggebend für die Lösung individueller Stillprobleme ist, ist von Fall zu Fall verschieden, eben weil in die erfolgreiche Lösung von Stillproblemen für gewöhnlich DEUTLICH MEHR Faktoren einfließen als bloß die Höhe des Basisprolaktinspiegels.

Am besten besprichst Du mit einem unabhängigen Stillfachmenschen, ob Domperidon in speziell DEINEM Fall in Frage kommen kann oder nicht. Mit Mondenkind in Deinem Thread zum Beispiel. ;-)

LG
Julia
November2013
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Re: Verzweiflung wegen Stillen... (Zufüttern, Milchmenge,...

Beitrag von November2013 »

Hallo,
jusl hat geschrieben:Stillkundige Ärzte empfehlen täglich 4x 20 mg oder täglich 3x 30 mg (Quelle). Falls Deine Tabletten mit 10 mg Wirkstoff pro Tablette dosiert sind, heißt das: entweder 4x 2 Tabletten oder 3x 3 Tabletten täglich.
Ich habe mir ganz viele Gedanken über das Domperidon gemacht und auch sehr lange mit meinem Mann deswegen gesprochen. Ich werde das Medikament nicht einnehmen! Ich bin zwar davon überzeugt, dass es etwas hilft und die Milchbildung erhöhen würde, aber ich möchte kein Risiko für unseren Kleinen eingehen.
Klar, ich will unbedingt stillen - und am liebsten komplett und nicht nur teilstillen - aber nicht um jeden Preis. Ich habe meinem Kleinen und auch meinem Körper gegenüber ein schlechtes Gefühl dabei... Ich weiß nicht, welche (evtl. späteren) Auswirkungen das Medikament auf mich oder unseren Süßen hat.
Ich weiß, die Entscheidung liegt bei mir und ist gefallen und das soll keine Rechtfertigung sein (denn, wie Julia geschrieben hat, muss ich das ja nicht) :wink: .

Ich werde daher weiter nach dem folgenden Plan vorgehen:
* täglich mindestens 8-12 mal stillen.
* täglich ca 400-450 ml Pre per BES zufüttern
* Gewicht und Zufüttermengen weiterhin täglich dokumentieren
* mögliche medizinische Ursachen ärztlich abklären lassen und ggf behandeln (zu den Schilddrüsenwerten bekomme ich hoffentlich am Montag Bescheid)

Ich werde weiterhin so oft es geht und mir möglich ist, die Pre-Nahrung per BES zufüttern. Wenn wir unterwegs sind oder Besuch haben, werde ich allerdings eine Flasche geben.

Ich habe mich die letzten Wochen ausschließlich auf das Thema Stillen konzentriert und merke mittlerweile selbst, dass mir das nicht gut tut. Ich hoffe, dass sich das Thema mit einer gewissen Leichtigkeit und Entspanntheit so einspielt, dass es für unseren Kleinen und mich passt und - das wichtigste - dass der Kleine gut wächst und zunimmt.
Klar, ich möchte weiterhin gerne voll stillen, aber sollte das aus welchem Grund auch immer, nicht klappen, ist es auch kein Weltuntergang!

@ Julia: ich hoffe weiterhin auf Deine Unterstützung, auch wenn ich mich gegen die Domperidon-Einnahme entschieden habe :wink: .

LG
Novembermama mit Sohn (11/2013)
jusl
Jusl Almighty
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Re: Verzweiflung wegen Stillen... (Zufüttern, Milchmenge,...

Beitrag von jusl »

Ich habe mir ganz viele Gedanken über das Domperidon gemacht und auch sehr lange mit meinem Mann deswegen gesprochen. Ich werde das Medikament nicht einnehmen! Ich bin zwar davon überzeugt, dass es etwas hilft und die Milchbildung erhöhen würde, aber ich möchte kein Risiko für unseren Kleinen eingehen.
Klar, ich will unbedingt stillen - und am liebsten komplett und nicht nur teilstillen - aber nicht um jeden Preis. Ich habe meinem Kleinen und auch meinem Körper gegenüber ein schlechtes Gefühl dabei... Ich weiß nicht, welche (evtl. späteren) Auswirkungen das Medikament auf mich oder unseren Süßen hat.
Völlig in Ordnung. Ich möchte nur der Vollständigkeit darauf hinweisen - allein schon weil dies ein öffentliches Forum ist, in dem jede Menge Menschen mitlesen - dass Mütter, die sich FÜR die Einnahme entscheiden, dies ebenfalls nach bestem Wissen und Gewissen und nach strenger Risiko-Nutzen-Abwägung tun. Denn die Alternative ist ja dann die dauerhafte Gabe vergleichweise hoher PRE-Mengen, die ebenfalls nachgewiesenermaßen gesundheitliche Nachteile fürs Baby hat. Diese Nachteile müssen einem möglichen Risiko durch Medikamentenspuren in der Muttermilch gegenübergestellt werden. Und jede Mutter muss diese Gegenüberstellung für SICH bewerten.
@ Julia: ich hoffe weiterhin auf Deine Unterstützung, auch wenn ich mich gegen die Domperidon-Einnahme entschieden habe :wink: .
:shock: :lol: Selbstverständlich ist mein Einsatz hier im Forum NICHT abhängig von irgendwelcher Medikamenteneinnahme. :lol:
Ich werde daher weiter nach dem folgenden Plan vorgehen:
* täglich mindestens 8-12 mal stillen.
* täglich ca 400-450 ml Pre per BES zufüttern
* Gewicht und Zufüttermengen weiterhin täglich dokumentieren
* mögliche medizinische Ursachen ärztlich abklären lassen und ggf behandeln (zu den Schilddrüsenwerten bekomme ich hoffentlich am Montag Bescheid)
Prima.

LG
Julia
November2013
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Registriert: 11.12.2013, 21:13

Re: Verzweiflung wegen Stillen... (Zufüttern, Milchmenge,...

Beitrag von November2013 »

jusl hat geschrieben: Selbstverständlich ist mein Einsatz hier im Forum NICHT abhängig von irgendwelcher Medikamenteneinnahme.
Das ist schön. Wir können Deine Hilfe auch weiterhin gebrauchen... :wink:

Schon wieder eine Frage: sollen wir die Menge, die wir ihm per BES füttern, beschränken oder soll er soviel trinken, wie er mag? Ich würde ja davon ausgehen, dass er nach Bedarf (zeitlich und auch von der Menge her) trinken soll, aber da kann es vorkommen, dass er sehr viel trinkt und dann nicht in 2 Stunden schon wieder Hunger hat. D. h. ich würde nicht auf 8 - 12 mal Stillen kommen. Wenn wir ihm allerdings nur bspw. 50 ml geben, kann es vorkommen, dass er danach weiterhin quengelig ist und offensichtlich Hunger hat (manchmal - manchmal nicht). Wir sind hier etwas unsicher, da ich ihn wirklich gerne sehr häufig anlegen möchte. Aber ich will natürlich auch, dass er jedes Mal satt ist.

Man sagt ja, dass Muttermilch in ca. 60 - 90 Minuten verdaut ist (korrigiere mich bitte, wenn ich falsch bin). Ist das bei PRE-Nahrung genauso oder macht diese länger satt? Wenn ich richtig informiert bin, kann PRE-Nahrung - analog zu MuMi - nach Bedarf gefüttert werden, oder?

Wir waren heute bei meinen Eltern zu Besuch und hier habe ich ihm nach dem Stillen eine Flasche mit 70 ml PRE-Nahrung gegeben. Diese Menge hatte er wahnsinnig schnell getrunken und war danach weiterhin quengelig, so dass ich davon ausgegangen bin, dass er weiterhin Hunger hat. Kann es sein, dass sich durch das schnelle Trinken der Flasche im Vergleich zu Brust/BES das Sättigungsgefühl später einstellt?

Und noch eine letzte Frage: würde es Sinn machen, dass ich mich mit meinem Kleinen für 1 - 2 Tage ins Bett lege, wir ganz viel kuscheln und "dauerstillen", d. h. dass er ganz viel bei mir und an meiner Brust ist (natürlich weiterhin zufüttern damit er zunimmt). Hätte das vielleicht noch einen positiven Anreiz für meinen Körper?

Vielen Dank & LG
Novembermama mit Sohn (11/2013)
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