Gesunde Ernährung ohne Vorleben?
Moderator: britje
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Lösche Benutzer 2872
Re: AW: Gesunde Ernährung ohne Vorleben?
Ich esse meist überhaupt keinen Zucker. Daran kann es also eigentlich nicht liegen.
Wobei ich in meinen Zuckerrückfallphasen allgemein fructosehaltiges noch schlechter Verträge. Das stimmt schon.
Wobei ich in meinen Zuckerrückfallphasen allgemein fructosehaltiges noch schlechter Verträge. Das stimmt schon.
- Sakura
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Re: Gesunde Ernährung ohne Vorleben?
Könnt ihr in einem ersten Schritt hochwertiger essen? In der Hoffnung, dass ich jetzt keine Eulen nach Athen trage: Zwischen
Vollkornschrotbrot aus dem Bioladen und weizentoastbrotscheiben von Harry gibt es ja noch ganz viel. Statt toastscheiben könntet ihr zb Mischbrot vom Bäcker essen? Technisch ebenfalls ein Weismehlprodukt, aber Roggen sättigt besser, hat mehr Mineralstoffe und diese sind durch die Sauerteiggährung auch noch besser verwertbar.
Magst du mal ein paar Beispiele geben, was ihr konkret esst?
Mein iPhone leistet sich eine eigene Meinung zur Rechtschreibung...
Vollkornschrotbrot aus dem Bioladen und weizentoastbrotscheiben von Harry gibt es ja noch ganz viel. Statt toastscheiben könntet ihr zb Mischbrot vom Bäcker essen? Technisch ebenfalls ein Weismehlprodukt, aber Roggen sättigt besser, hat mehr Mineralstoffe und diese sind durch die Sauerteiggährung auch noch besser verwertbar.
Magst du mal ein paar Beispiele geben, was ihr konkret esst?
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Sakura mit zwei tollen Mädels 04/11 und 05/13
Ich werde sie lehren, den eigenen Weg zu gehen,
vor keinem Popanz, keinem Weltgericht,
vor keinem als sich selber gerade zu stehen. (Reinhard Mey)
Ich werde sie lehren, den eigenen Weg zu gehen,
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AnnaKatharina
- Prof. Dr. SuT
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Re: Gesunde Ernährung ohne Vorleben?
Oder ihr reduziert einfach die Menge an Brot, die ihr esst.
Ein wenig Vollkorn wird ja vertragen, udn ansonsten esst ihr halt nicht mehr soviel Brot. Die Kidner können dann VK haben, oder eben auch was Anderes.
Eine Freundin von mir z.B. isst nur alle Jubeljahre Brot - ist für 'typisch deutsche Ernährung' halt einfach ungewöhnlich, aber geht natürlich auch.
Ich z.B. kann auch viele Obstsorten nicht essen (allergische Reaktion) und hab mir auch viele Gedanken gemacht, wegen Vorbildfunktion und so.
De facto isst unsere Tochter gerne Obst, und durchaus auch Sorten, die ich nicht vertrage.
Ich esse dann halt immer die selben Sachen, und das Angebot für sie ist größer. Wenn es ihr schmeckt, isst sie es, und wenn nicht, würde sie es mit Vorbild wahrscheinlich auch nicht essen.
Weißt du, wie ich meine?
Grüße,
Anna-Katharina
Ein wenig Vollkorn wird ja vertragen, udn ansonsten esst ihr halt nicht mehr soviel Brot. Die Kidner können dann VK haben, oder eben auch was Anderes.
Eine Freundin von mir z.B. isst nur alle Jubeljahre Brot - ist für 'typisch deutsche Ernährung' halt einfach ungewöhnlich, aber geht natürlich auch.
Ich z.B. kann auch viele Obstsorten nicht essen (allergische Reaktion) und hab mir auch viele Gedanken gemacht, wegen Vorbildfunktion und so.
De facto isst unsere Tochter gerne Obst, und durchaus auch Sorten, die ich nicht vertrage.
Ich esse dann halt immer die selben Sachen, und das Angebot für sie ist größer. Wenn es ihr schmeckt, isst sie es, und wenn nicht, würde sie es mit Vorbild wahrscheinlich auch nicht essen.
Weißt du, wie ich meine?
Grüße,
Anna-Katharina
Mit K1 (2010) und K2 (2015)
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Lösche Benutzer 2872
Re: AW: Gesunde Ernährung ohne Vorleben?
Es ist nicht so, dass wir nur Weißbrot essen. Das kam wohl falsch rüber. Gerade im Brotbereich wechseln wir viel ab. Ich bekomme lange Zähne, wenn ich immer nur helles Brot esse. Toast gibt es hier eh so gut wie nie. Aber z.b Nudeln fast nur normale. Der letzte Versuch mit Vollkornnudeln war nicht so prickelnd.
Und halt viel zu wenig Gemüse, zumindest gekocht. Rohkost essen die Kinder ausreichend.
Brotbelaege, da gibt es viel zu viel Wurst und Käse.
Mittlerweile verträgt unser Große keine Milch mehr, vermutlich die Lactose und das erschwert zusätzlich auch noch alles.
Und halt viel zu wenig Gemüse, zumindest gekocht. Rohkost essen die Kinder ausreichend.
Brotbelaege, da gibt es viel zu viel Wurst und Käse.
Mittlerweile verträgt unser Große keine Milch mehr, vermutlich die Lactose und das erschwert zusätzlich auch noch alles.
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Lösche Benutzer 2872
Re: AW: Gesunde Ernährung ohne Vorleben?
Was sind denn vernünftige Alternativen zu Brot? Mir fällt da nicht viel ein?
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AnnaKatharina
- Prof. Dr. SuT
- Beiträge: 8296
- Registriert: 17.05.2012, 21:26
Re: Gesunde Ernährung ohne Vorleben?
Ich oute mich als fast ausschließlich weiße Nudeln-Esserin.
Als ich Kind war gab es bei uns immer nur VK-Nudeln, und seitdem mag ich die nicht mehr
Was spricht denn in deinen Augen gegen Käse? Solange es 'echter' Käse ist, und nicht Schmelzkäseecken, würde ich den als vollkommen gesund bezeichnen.
Ansonsten: Kräuterquark. Ei. Tomatenmark und Kräuter. Hummus. Zwiebelschmelz. Vegetarische Aufstriche. Avokado. Frische Tomate mit Kräutersalz. Butter und Schnittlauuch. Pesto. Guacamole. Olivenmus.
Mit evetueller Ausnahme der vegetarischen Aufstriche und vielleicht des Zwiebelschmelzes würde ich das alles als sehr gesund bezeichnen.
Brotersatz? Einfach alles andere. Dann esst ihr halt zweimal am Tag gekochtes Essen (also beim 2. Mal die Reste), spricht doch auch nichts gegen.
Oder Cornflakes (ohne Zucker). Oder Obstsalat mit Nüssen und evtl. Joghurt (für die Kinder, nicht für euch). Und so.
Mehr Gemüse: Einfach mehr kochen! Geht z.B. super auch gut gewürzt angebraten kalt zum Abendbrot, sogar als Brotbelag, wenn man das mag. Antipasti-mäßig halt.
Und wenn deine Kinder das Gemüse roh gerne essen, dann reicht das doch auch, das wird doch vom Kochen nicht 'wertvoller'.
Grüße,
Anna-Katharina
Als ich Kind war gab es bei uns immer nur VK-Nudeln, und seitdem mag ich die nicht mehr
Was spricht denn in deinen Augen gegen Käse? Solange es 'echter' Käse ist, und nicht Schmelzkäseecken, würde ich den als vollkommen gesund bezeichnen.
Ansonsten: Kräuterquark. Ei. Tomatenmark und Kräuter. Hummus. Zwiebelschmelz. Vegetarische Aufstriche. Avokado. Frische Tomate mit Kräutersalz. Butter und Schnittlauuch. Pesto. Guacamole. Olivenmus.
Mit evetueller Ausnahme der vegetarischen Aufstriche und vielleicht des Zwiebelschmelzes würde ich das alles als sehr gesund bezeichnen.
Brotersatz? Einfach alles andere. Dann esst ihr halt zweimal am Tag gekochtes Essen (also beim 2. Mal die Reste), spricht doch auch nichts gegen.
Oder Cornflakes (ohne Zucker). Oder Obstsalat mit Nüssen und evtl. Joghurt (für die Kinder, nicht für euch). Und so.
Mehr Gemüse: Einfach mehr kochen! Geht z.B. super auch gut gewürzt angebraten kalt zum Abendbrot, sogar als Brotbelag, wenn man das mag. Antipasti-mäßig halt.
Und wenn deine Kinder das Gemüse roh gerne essen, dann reicht das doch auch, das wird doch vom Kochen nicht 'wertvoller'.
Grüße,
Anna-Katharina
Mit K1 (2010) und K2 (2015)
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Lösche Benutzer 2872
Re: AW: Gesunde Ernährung ohne Vorleben?
Einfach mehr Gemüse kochen geht nicht so einfach, weil ich es nur eingeschränkt vertrage. Das was ich vertrage essen die Kinder nicht. Sind halt eher die grünen Sachen die für mich verträglich sind, da gehen sie nicht bei. Grundsätzlich sowieso irgendwie nicht an gekochtes Gemüse. Dadurch wird das warme Essen sehr fleischlastig, was ich wiederum nicht gut finde und deshalb auch nicht zwei Mal warm essen mag. Meist essen sie Nudeln, Reis oder Kartoffeln mit Fleisch, ab und an Fisch oder Ei. Wobei die Große seit einigen Wochen das Fleisch meist verweigert.
Vegetarische Aufstriche, Tomaten, Oliven geht bei mir alles nur sehr eingeschränkt. Die Große mag da glücklicherweise ein paar Sachen, greift aber eher zur Wurst. Der Lütte isst momentan auf Brot nur Butter und Wurst. Milchprodukte rührt er ansonsten kaum an. Gekochtes Ei gibt es ab und an. Da die Kinder aber nur das Eiweiß essen und ich dann das Eigelb essen oder es wegwerfen kann mag ich das nicht so häufig anbieten.
Vegetarische Aufstriche, Tomaten, Oliven geht bei mir alles nur sehr eingeschränkt. Die Große mag da glücklicherweise ein paar Sachen, greift aber eher zur Wurst. Der Lütte isst momentan auf Brot nur Butter und Wurst. Milchprodukte rührt er ansonsten kaum an. Gekochtes Ei gibt es ab und an. Da die Kinder aber nur das Eiweiß essen und ich dann das Eigelb essen oder es wegwerfen kann mag ich das nicht so häufig anbieten.
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Lösche Benutzer 2872
Re: AW: Gesunde Ernährung ohne Vorleben?
Obstsalat nur Joghurt ist eine schöne Idee für die Große. Müsli isst sie ab und an auch gern. Der Kleine isst keinen Joghurt und trinkt keine Milch. Da sind Cornflakes und Co immer eher Knabberei als richtige Mahlzeit, weil er das trocken isst.
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AnnaKatharina
- Prof. Dr. SuT
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- Registriert: 17.05.2012, 21:26
Re: AW: Gesunde Ernährung ohne Vorleben?
Dann tu doch Orangensaft an die Cornflakes dran.Heggs hat geschrieben:Obstsalat nur Joghurt ist eine schöne Idee für die Große. Müsli isst sie ab und an auch gern. Der Kleine isst keinen Joghurt und trinkt keine Milch. Da sind Cornflakes und Co immer eher Knabberei als richtige Mahlzeit, weil er das trocken isst.
Isst meine Tochter auch so, wenn wir keine Milch im Haus haben.
Oder, wenn ihr sowas mögt, halt Hafermilch/Sojamilch etc (Vorsicht, oft mit Zucker)
Und ansonsten: Wenn Wurst da ist, bevorzugt miene Tochter auch die Wurst. Und wenn keine da ist, isst sie auch was anderes auf dem Brot.
Wir haben oft keine Wurst da
Mit K1 (2010) und K2 (2015)
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Lösche Benutzer 2872
Re: AW: Gesunde Ernährung ohne Vorleben?
Edit fehlt. Sorry. 
Bei Käse finde ich die Menge bedenklich die mein Sohn phasenweise verputzt hat. Wobei das momentan wieder anders ist. Er rührt keinen Käse mehr an.
Ich glaube irgendwie, dieser Mix aus den verschiedenen Unverträglichkeiten, den vielen Sachen, die die Kinder nicht mögen, der Sorge vor Übergewicht bei den Kindern und meinem Wunsch uns gesund zu ernähren bringt bei mir einfach sehr viel Frust in das Thema Essen.
Zusätzlich hadere ich immer wieder mit meinem "Schicksal", weil ich so viele Sache die ich nicht vertrage und die gesund sind wirklich sehr gerne esse. Ich kann mir so viele leckere tolle Sachen vorstellen, die ich kochen könnte und bin dann einfach immer wieder gefrustet, wenn ich der Realität ins Auge schauen muss. Vielleicht ist das auch das Hauptproblem.
Bei Käse finde ich die Menge bedenklich die mein Sohn phasenweise verputzt hat. Wobei das momentan wieder anders ist. Er rührt keinen Käse mehr an.
Ich glaube irgendwie, dieser Mix aus den verschiedenen Unverträglichkeiten, den vielen Sachen, die die Kinder nicht mögen, der Sorge vor Übergewicht bei den Kindern und meinem Wunsch uns gesund zu ernähren bringt bei mir einfach sehr viel Frust in das Thema Essen.
Zusätzlich hadere ich immer wieder mit meinem "Schicksal", weil ich so viele Sache die ich nicht vertrage und die gesund sind wirklich sehr gerne esse. Ich kann mir so viele leckere tolle Sachen vorstellen, die ich kochen könnte und bin dann einfach immer wieder gefrustet, wenn ich der Realität ins Auge schauen muss. Vielleicht ist das auch das Hauptproblem.