Ich merke bei ihm schon, dass wenn er ab und zu nur einen Mitagschlaf macht ( wie gestern, da war der Mittagschlaf von ca. 12:00 bis 14:30), er dann abends deutlich schlechter schlaeft und oefter auswacht.Stina82 hat geschrieben:Du schreibst, dass er vor Gordon nachts 11 Std u dann noch mal 1,5-3 Std am Tag geschlafen hat. Das finde ich für einen zweijährigen unheimlich viel. Vielleicht braucht er wirklich nich soo viel Schlaf? Unser 2,5 jähriger schläft meist nur ca 11,5 Stunden insgesamt.
Bei uns wurde das Nuckeln u nicht Abdocken können übrigens mit gut zwei Jahren deutlich besser. Ich glaube, er war vorher noch nicht sonweit. Er hat allerdings aber auch "nur" 4-5 Mal die Nacht gestillt. Nich 10 oder 20 Mal. Mittlerweile haben wir seit ca. 4 Wochen komplett abgestillt u das ging wirklich von beiden Seiten aus. Er hat einfach nicht mehr nachgefragt. Er hat aber zum Einschlafen gerne noch die Hand auf meinem Dekolleté
Ich habe ihm die letzten zwei Tage nun mehrmals versucht zu erklaeren, dass wir ab heute nicht mehr im Bett stillen sondern nur noch auf der Couch oder im Stuhl.
wieviel davon er tatsaechlich verstanden hat wird sich zeigen, auf jeden Fall weiss er, dass eine Aenderung bevorsteht, er hat jedes Mal, wenn ich versucht habe, es ihm zu erklaeren, erst mal kurz geweint, sich aber zum Glueck schnell troesten lassen.
ich bin so hin und hergerissen. Ich weiss ja, dass ihm das Stillen bzw Dauernuckeln so viel bedeutet, gerade darum fuehle ich mich einfach nur schlecht und egoistisch, wenn ich ihm das nehmen will.
Es ist aber doch so, dass das Stillen bei uns mittlerweile keine Wechselbeziehung mehr ist, sondern alles von ihm aus ausgeht und meine Beduerfnisse da komplett untergehen.
Das war fuer mich bisher ok, aber ich bin nun wieder ganz frisch schwanger ( geplant, es ging nur schneller als gedacht) und ich habe das Gefuehl, dass meine Hormone mir da grade etwas durchgehen und ich mich vielleicht auch deswegen unbewusst komplett gegen das Dauernuckeln sträube. Ich fuehle mich schrecklich, wenn er da wie heute morgen zwei Stunden an der Brust ist und ich will einfach nur weg und raus aus der Situation.
Mein Verstand sagt mir da aber, dass er da ja nichts dafuer kann und dass ich mich egoistisch verhalte. Aber ich bin wirklich am Rande meiner Belastungsgrenze angekommen.
Klingt vermutlich ziemlich wirr das alles, aber ich habe heute Nacht wieder mal kaum geschlafen und kann meine Gedanken nicht wirklich sortieren