Weiter stillen oder aufgeben?

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Florecita
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Re: Weiter stillen oder aufgeben?

Beitrag von Florecita »

AnnaKatharina hat geschrieben:Ich kann fachlich auch überhaupt nichts beitragen und wollte dir nur einen Gruß dalassen.

Bei jusl bist du auf jeden Fall in allerbesten Händen!
Mach einfach, was sie sagt, und alles wird gut :-)

Grüße,
Anna-Katharina
Hallo Anna-Katharina,
Danke :) und ja, da hast du Recht! ich merke, dass hier sehr sehr kompetente Menschen für uns da sind :)
LG
jusl
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Re: Weiter stillen oder aufgeben?

Beitrag von jusl »

Es geht Bergauf! ich bin jetzt sehr positiv eingestellt und hoffe, das es bald alles viel besser klappt!
Freut mich - und gut, dass es Dir schmerztechnisch schon etwas besser geht.
Soll ich eigentlich die Daten immer täglich posten?
Richtig. Bitte führe diese Liste hier weiter und ergänze alle fehlenden Daten (Gewicht, Zufüttermengen), die Du noch hast (hab schon mal angefangen):
30.04. 3110 g, Geburt
15.06. ........ ab hier pumpstillen (ca 500 ml Mumi + ca 250 ml PRE)
15.08. ........ erstmalig wieder angelegt
19.08. 6400 g, 5x gestillt, 70 ml Mumi 1x Stuhl, 4x Pipi (gewogen bei der Stillberaterin)
20.08. 6440 g, 10x gestillt, 150 ml PRE, 0x Stuhl, 4x Pipi (gewogen beim Kinderarzt)
21.08. ........ 11x gestillt, 130 ml PRE, 0x Stuhl, 4x Pipi
22.08. ........ 11x gestillt, 150 ml PRE, 0x Stuhl, 4x Pipi
23.08. ........ 12x gestillt, 140 ml PRE, 0x Stuhl, 4x Pipi
24.08. 6440 g, 11x gestillt, 130 ml PRE, 1x Stuhl dunkelbraun, 3x Pipi (Waage von der Apotheke)
25.08. 6440 g, 11x gestillt, 150 ml PRE, 0x Stuhl, 4x Pipi (Waage von der Apotheke)
26.08. 6440 g, 11x gestillt, 220 ml PRE + 40 ml Mumi, 0x Stuhl, 4x Pipi
27.08. 6540 g, 10x gestillt, 170 ml PRE, 0x Stuhl, 4x Pipi

Ich war heute bei der Stillberaterin
Sie hat nach dem Baby geschaut. Sie meinte, ihm geht’s soweit gut, dennoch merkt man an den Augen (Augenringe), dass er zurzeit nicht genug Flüssigkeit zu sich nimmt.
Naja. Ich hab auch Augenringe, nehme aber definitiv genug Flüssigkeit zu mir... das ist kein sicheres Zeichen für Dehydrierung. Hat sie das wirklich wortwörtlich so gesagt, "man merkt *woranauchimmer*, dass er zur Zeit nicht genug Flüssigkeit zu sich nimmt"?!?
Das ist bei Babys nämlich gefährlich - wenn ich ein Baby sehe, das tatsächlich "zur Zeit nicht genug Flüssigkeit zu sich nimmt", schicke ich das Kind postwendend in die Kinderklinik... Bitte berichte da noch mal genauer, was die Beraterin genau gesagt hat.
Sie meinte, es geht auch mit der Flasche, ich sollte die Avent Einlochsauger nehmen. Ich könnte so weitermachen wie bisher
Hm. Also, ich mache wirklich viel Stillberatung; die Anzahl der Fälle, in denen ein zeitweise vollständig per Flasche ernährtes Baby irgendwann doch noch vollgestillt werden konnte, WÄHREND es WEITERHIN Flaschen bekam, beläuft sich auf ungefähr null.
Wenn Dir volles Stillen wichtig ist, auch im Sinne von "ich habe nach den Regeln der Kunst alles probiert", kann ich definitiv nicht zu weiterer Flaschenverwendung raten.
da ich eigentlich schon in 8 Wochen mit der Beikost anfangen kann und ab diesem Zeitpunkt könnte ich die Flasche dann ganz weglassen. Was meinst du dazu?
Das ist ein Weg, den viele Frauen wählen, die bis zum Beikoststart aufs Zufüttern angewiesen sind. Die Zufüttermilch wird dann in dem Maße reduziert, wie das Baby zunehmend Festes isst; ansonsten wird unverändert weitergestillt. Diese Option hast Du auf jeden Fall.
Ich denke, dass ich das mit dem BES versuchen kann/möchte. Meinst du, dass ich so das Vollstillen erreichen könnte? Wie lange würde es ungefähr dauern? Kannst du eine grobe Einschätzung geben?
Eine Einschätzung ist schwierig, insb. wegen der OP-Vorgeschichte, da ich ja nicht weiß, wieviel an Gewebe und Nervenbahnen dabei geschädigt wurde. Außerdem ist mir noch nicht ganz klar, ab wann die ca 500 ml Mumi "erreicht" waren bzw. wie groß die täglichen Zufüttermengen in den ersten beiden Lebensmonaten waren (sorry wenn ich das überlesen habe). Könntest Du das noch in die Liste nachtragen? Dann will ich gerne eine Einschätzung versuchen. ;-)
Wie genau hat Dich Deine Hebamme denn eigentlich zu den Möglichkeiten der medikamentösen Unterstützung der Milchbildung beraten?
Das sollte bei OP-Geschichten ja immer im Hinterkopf behalten werden.
Habe ich schon :) er war nicht so begeistert davon :shock: :x , wobei dazu auch die Stillberaterin gemeint hat, dass er zwar nicht kontinuierlich trinkt, dennoch aber immer wieder saugt und schluckt auch wenn er schlummert - und das stimmt ja auch.
Hm... also wenn Wechselstillen für Euch ein Stressfaktor ist und das Stillen STÖRT, dann ist es nicht das Richtige. Fakt ist aber, dass es eine sehr effektive Methode zur Steigerung der Milchmenge ist - und das hier:
Ja, aber nur maximal 2-3 Minuten. Dann nuckelt er, schläft ein,
ist in Eurer Situation definitiv zu kurz. 3 Minuten und dann einschlafen reicht nicht, wenn die Milchmenge gesteigert werden soll - da musst Du sein Interesse wachhalten. Normalerweise klappt das mit Wechselstillen gut, aber evtl. seid Ihr da mit dem BES besser beraten (dabei werden die Bemühungen des Babys mit stetem Milchfluss belohnt und so sein Interesse wachgehalten sozusagen).

Also, wenn Du es mit dem BES versuchen magst, ist es unbedingt notwendig, Dir vorher(!!) DIESE Broschüre zu besorgen. Der Beipackzettel des BES allein reicht nicht aus. Das BES kannst Du über jede Apotheke bestellen. Hat Deine Beratung vor Ort denn mit dem BES Erfahrung? Falls ja, sollte sie Dich bei den ersten Trockenübungen damit UND bei den ersten Versuchen mit Baby begleiten. Falls nein, nicht schlimm, dann machen wir das hier gemeinsam.

Erstes Ziel wäre dann wie gesagt, Dein Baby auf diese Zufüttermethode umzustellen und da ein bisschen Routine hineinzubringen. Je nachdem wie sich das gestaltet, lässt sich sicherlich eine Einschätzung treffen, wie es dann weitergeht und wie die nächsten Ziele aussehen könnten. ;-) Also: BES und Broschüre besorgen, und dann kann's losgehen.

Hilft Dir das erstmal weiter?

LG
Julia
Florecita
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Re: Weiter stillen oder aufgeben?

Beitrag von Florecita »

Hallo Julia,
Hilft Dir das erstmal weiter?
Ja, auf jeden Fall :) danke!

Eine Einschätzung ist schwierig, insb. wegen der OP-Vorgeschichte, da ich ja nicht weiß, wieviel an Gewebe und Nervenbahnen dabei geschädigt wurde. Außerdem ist mir noch nicht ganz klar, ab wann die ca 500 ml Mumi "erreicht" waren bzw. wie groß die täglichen Zufüttermengen in den ersten beiden Lebensmonaten waren (sorry wenn ich das überlesen habe). Könntest Du das noch in die Liste nachtragen? Dann will ich gerne eine Einschätzung versuchen. ;-)
Die ersten zwei Monate habe ich kein Buch geführt, so dass ich dir leider keine Zahlangaben nennen kann :oops: . Ich kann dir nur sagen, dass er auf jeden Fall mehr Pre als Mumi gekriegt hat. Denn in den ersten vier Wochen nach der Geburt kam wirklich eine sehr, sehr geringe Menge Mumi, wenn ich abgepumpt habe und was er bei mir an der Brust direkt gekriegt hat, wissen wir nicht. Aber es war im Verhältnis, schätze ich, 10% max. 20% Mumi und den Rest Pre. In dieser Zeit hat sich die Trinkmenge kontinuierlich gesteigert, die Mumi-Menge aber leider nicht bzw. nur sehr, sehr langsam (daher auch nur 10-20%). Ich hoffe du kannst, was damit anfangen :?:
Ich habe tatsächlich seit dem 11.05. Buch geführt (ab hier Pumpstillen). Ich habe aber nur die gesamte Trinkmenge aufgeschrieben und nicht zwischen Mumi und Pre differenziert. Damals interessierte mich nur, dass er insgesamt genug trinkt und nicht die genaue Mumi Menge. Ich ging davon aus, dass sich eh nicht viel ändern würde. Ich wollte mir kein Stress machen, indem ich immer rechne, wie viel ich am Tag abgepumpt habe. Nach meiner Einschätzung hat er damals (13.06.) etwa 40% Mumi und 60% Pre. Also schon mehr Pre als Mumi. Ich habe damals etwa 280-300 ml Mumi abgepumpt. Er trank damals und auch bis ich das letzte Mal pumpgestillt habe im Durchschnitt 700 ml in 24 Stunden. Die Trinkmenge schwankte immer zwischen 625 ml und 800ml.
Ab Mitte Juli habe Ich gemerkt, dass die Milch mehr wurde. Ich schätze, dass ich damals um die 400 ml abgepumpt habe. Aber erst vor ca. 3 Wochen haben ich zum ersten mal durchgerechnet, wie viel Mumi mein Baby tatsächlich kriegt und bei einer durchschnittlichen Trinkmenge von 700 hat er in Durchschnitt 500 Mumi gekriegt, also mehr Mumi als Pre.
Jetzt, wenn ich das hier so aufschreibe und drüber nachdenke, merke ich schon, dass sich die Milchmenge eigentlich ständig erhöht hat. Nur wirklich in einem sehr langsamen Tempo oder? Ganz am Anfang fütterten wir 10% Mumi und 90% Pre und zum Schluss beim Pumpstillen ca. 60 bis 70% Mumi.

Hier die Tabelle. Ist okay so?
30.04. 3110 g, Geburt
03.05. 2980 g, U2 ca. 10% Mumi 90% Pre
03.06. 4130 g, U3 ca. 20% Mumi 80% Pre
13.06. ……… ab hier pumpstillen ca. 300 ml Mumi + 400 ml Pre
15.07. ……… ab hier ca. 400 ml Mumi + 300 ml Pre
05.08. ……… ab hier ca. 500 ml Mumi + 200 Pre
15.08. ........ erstmalig wieder angelegt
19.08. 6400 g, 5x gestillt, 70 ml Mumi 1x Stuhl, 4x Pipi (gewogen bei der Stillberaterin)
20.08. 6440 g, 10x gestillt, 150 ml PRE, 0x Stuhl, 4x Pipi (gewogen beim Kinderarzt)
21.08. ........ 11x gestillt, 130 ml PRE, 0x Stuhl, 4x Pipi
22.08. ........ 11x gestillt, 150 ml PRE, 0x Stuhl, 4x Pipi
23.08. ........ 12x gestillt, 140 ml PRE, 0x Stuhl, 4x Pipi
24.08. 6440 g, 11x gestillt, 130 ml PRE, 1x Stuhl dunkelbraun, 3x Pipi (Waage von der Apotheke)
25.08. 6440 g, 11x gestillt, 150 ml PRE, 0x Stuhl, 4x Pipi (Waage von der Apotheke)
26.08. 6440 g, 11x gestillt, 220 ml PRE + 40 ml Mumi, 0x Stuhl, 4x Pipi
27.08. 6540 g, 11x gestillt, 240 ml PRE, 0x Stuhl, 4x Pipi
28.08. 6520 g, 12x gestillt 210 ml PRE, 1x Stuhl, 4x Pipi

Hat sie wirklich wortwörtlich so gesagt, "man merkt *woranauchimmer*, dass er zur Zeit nicht genug Flüssigkeit zu sich nimmt"?!?
Sie sagte, das die Augenringe und die Tatsache, dass er unruhig, schläfrig und weniger Pipi als sonst macht, Anzeichen dafür wären, dass er mehr Flüssigkeit zu sich nehmen soll. Also alles in Kombination.
Wenn Dir volles Stillen wichtig ist, auch im Sinne von "ich habe nach den Regeln der Kunst alles probiert"
Ja, mir ist sehr wichtig und deswegen möchte ich auch das mit dem BES probieren
Wie genau hat Dich Deine Hebamme denn eigentlich zu den Möglichkeiten der medikamentösen Unterstützung der Milchbildung beraten?
Das sollte bei OP-Geschichten ja immer im Hinterkopf behalten werden.
Eigentlich nicht viel, sie hat mir das Öl zur Unterstützung der Milchbildung und die Schüßler Salz N° 11 für das Gewebe empfohlen aber sonst nicht mehr.
BES und Broschüre besorgen
Schon geschehen :wink: . BES und Broschüre kommen in den nächsten Tagen.
Da die Stillberaterin vor Ort aber davon nichts erwähnt hat und sie sich (glaube ich) auch nicht damit auskennt, wäre ich für weitere Hilfestellungen wirklich sehr dankbar.

Ich hoffe, dass ich alle Informationen verständlich beschrieben habe und freue mich über jeden einzelnen, weiteren Tipp/Hinweis.

LG
Florecita
jusl
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Re: Weiter stillen oder aufgeben?

Beitrag von jusl »

Hier die Tabelle. Ist okay so?
Ja, vielen Dank, dass Du Dir so viel Mühe gemacht hast, das war in der Tat hilfreich.
Eigentlich nicht viel, sie hat mir das Öl zur Unterstützung der Milchbildung und die Schüßler Salz N° 11 für das Gewebe empfohlen aber sonst nicht mehr.
OK. Ich meinte richtige Medikamente. ;-) Die am häufigsten verordneten Medikamente zur Unterstützung der Milchbildung in besonderen Situationen sind Domperidon und Metoclopramid. Es gibt auch noch einige andere. Infos zu Domperidon findest Du HIER. Relaktationen z.B. werden fast immer medikamentös unterstützt, außerdem kommen diese Medikamente typischerweise bei Brustfehlbildungen oder -verletzungen zum Einsatz (z.B. nach (Reduktions-)OPs usw.).
Bei Euch ist das mit Eurer Vorgeschichte auf jeden Fall auch eine Überlegung wert. Lies Dir bei Gelegenheit mal die entsprechenden Infos durch. Du musst das aber nicht sofort entscheiden; wir können auch erstmal ohne Medikamente schauen, wie es läuft, wie weit sich Deine Milchmenge steigern lässt usw.
Schon geschehen :wink: . BES und Broschüre kommen in den nächsten Tagen.
Prima. :wink:
Da die Stillberaterin vor Ort aber davon nichts erwähnt hat und sie sich (glaube ich) auch nicht damit auskennt, wäre ich für weitere Hilfestellungen wirklich sehr dankbar.
Sehr gerne.
Sie sagte, das die Augenringe und die Tatsache, dass er unruhig, schläfrig und weniger Pipi als sonst macht, Anzeichen dafür wären, dass er mehr Flüssigkeit zu sich nehmen soll. Also alles in Kombination.
Hm *achselzuck* - also dann würde ich vorschlagen: Du bleibst jetzt erstmal im Bereich 200-250 ml, weiterhin 10-12 mal in 24 Stunden stillen, und wir dokumentieren jetzt erstmal ein bisschen.
Normale Ausscheidungshäufigkeit und Gewichtszunahme (beides bei Euch der Fall) - das spricht eindeutig gegen akute Dehydrierung.

In Ordnung so?

LG
Julia
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Katha
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Re: Weiter stillen oder aufgeben?

Beitrag von Katha »

Hallo und Willkommen hier!
Eine Frage, nimmst Du jetzt eigentlich das Stillhütchen, dass Dir die Beraterin vor Ort gegeben hat?
Bin keine Expertin (habe von Julia jetzt nichts dazu gelesen in Deinem Thread, kann aber auch meine Müdigkeit sein), aber sollte "nur" bei Wunden BW in der Regel nicht gegeben werden. Und ist auch künstlicher Sauger.
Finde schön, wie zuversichtlich Du Dich liest.
Liebe Grüße
Katha mit dem Hasen *01/2012
"Eure Kinder sind nicht eure Kinder.
Sie sind die Söhne und Töchter der Sehnsucht des Lebens nach sich selber.
Sie kommen durch euch, aber nicht von euch, Und obwohl sie mit euch sind, gehören sie euch doch nicht.
Ihr dürft ihnen eure Liebe geben, aber nicht eure Gedanken, Denn sie haben ihre eigenen Gedanken." Khalil Gibran[/color]

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Re: Weiter stillen oder aufgeben?

Beitrag von jusl »

Die Stillhütchen habe ich überlesen (und konnte sie auch nicht über die Suche finden). :oops: Katha, hast Du schnell einen Link?
Danke. :D
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Re: Weiter stillen oder aufgeben?

Beitrag von Katha »

Florecita hat geschrieben:Hallo Julia :D
Danke für deine Einschätzungen und Ratschläge :)
Hier die Daten von gestern und heute:
26.08. 6440 g, 11x gestillt, 220 ml PRE HA + 40 ml abgepumpte Muttermilch 0x Stuhl, 4x Pipi
27.08. 6540 g, 10x (bis jetzt) gestillt, 170 ml PRE HA, 0x Stuhl, 4x Pipi

Soll ich eigentlich die Daten immer täglich posten?

Ich war heute bei der Stillberaterin
Sie hat nach dem Baby geschaut. Sie meinte, ihm geht’s soweit gut, dennoch merkt man an den Augen (Augenringe), dass er zurzeit nicht genug Flüssigkeit zu sich nimmt. Also sei es wichtig, weiter zuzufüttern.
Auch hat sie sich noch mal die Anlegetechnik angekuckt und hat einige Verbesserung vorgeschlagen. Aber im Grunde genommen meinte sie, dass er korrekt andockt. Auch in Bezug auf die Trinktechnik des Babys war sie zufrieden und ich muss sagen, dass die Schmerzen langsam nachlassen. Auch hat sie nach meinen Brüsten geschaut und hat, so wie du auch, gemeint
leicht abgehobenem Epithelgewebe, also Haut, die etwas schuppig ist sozusagen.
Sie hat mir ein Silberhütchenfür die linke Brust ausgeliehen. Es soll bei der Heilung helfen. Meiner rechten Brustwarze geht es viel besser. Ich hatte eine kleine offene Stelle an der Brustwarze, die ist aber heute schon fast wieder gut.
Ich habe sie auch nach dem Softcup gefragt, sie kennt das zwar, hat aber keine Erfahrungen damit. Sie meinte, es geht auch mit der Flasche, ich sollte die Avent Einlochsauger nehmen. Ich könnte so weitermachen wie bisher, da ich eigentlich schon in 8 Wochen mit der Beikost anfangen kann und ab diesem Zeitpunkt könnte ich die Flasche dann ganz weglassen. Was meinst du dazu?
Vor Ort hätte ich also niemand, der mir zeigt, wie das mit dem Softcup funktioniert. Wobei, wenn du sagst:
Mit dem BES könntest Du praktisch alle Baustellen gleichzeitig bearbeiten (keine künstlichen Sauger mehr, Prägung auf die Brust, Unterstützung des Milchflusses, kein Bechern/Löffeln nötig...). Auch Wechselstillen ist bei BES-Nutzung problemlos möglich.
Dann hätte sich das ja erledigt. Ich denke, dass ich das mit dem BES versuchen kann/möchte. Meinst du, dass ich so das Vollstillen erreichen könnte? Wie lange würde es ungefähr dauern? Kannst du eine grobe Einschätzung geben?
Magst Du mit Wechselstillen loslegen?
Habe ich schon :) er war nicht so begeistert davon :shock: :x , wobei dazu auch die Stillberaterin gemeint hat, dass er zwar nicht kontinuierlich trinkt, dennoch aber immer wieder saugt und schluckt auch wenn er schlummert - und das stimmt ja auch.

Es geht Bergauf! ich bin jetzt sehr positiv eingestellt und hoffe, das es bald alles viel besser klappt!
Wie geht's jetzt weiter :?: :) :)
LG
Florecita
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"Eure Kinder sind nicht eure Kinder.
Sie sind die Söhne und Töchter der Sehnsucht des Lebens nach sich selber.
Sie kommen durch euch, aber nicht von euch, Und obwohl sie mit euch sind, gehören sie euch doch nicht.
Ihr dürft ihnen eure Liebe geben, aber nicht eure Gedanken, Denn sie haben ihre eigenen Gedanken." Khalil Gibran[/color]

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Re: Weiter stillen oder aufgeben?

Beitrag von Katha »

:) besser verlinken geht mobil nicht, hängt …
Katha mit dem Hasen *01/2012
"Eure Kinder sind nicht eure Kinder.
Sie sind die Söhne und Töchter der Sehnsucht des Lebens nach sich selber.
Sie kommen durch euch, aber nicht von euch, Und obwohl sie mit euch sind, gehören sie euch doch nicht.
Ihr dürft ihnen eure Liebe geben, aber nicht eure Gedanken, Denn sie haben ihre eigenen Gedanken." Khalil Gibran[/color]

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Re: Weiter stillen oder aufgeben?

Beitrag von Alanna »

hier bitte :-) S.1 letzter Post, ca. Mitte
Grüßle Alanna

Mit dem Astromädchen 10/07, dem Superhelden 09/10 und den zwei Bonuskindern 07/21
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Re: Weiter stillen oder aufgeben?

Beitrag von Alanna »

ahhh, Katha war schneller :-)
Grüßle Alanna

Mit dem Astromädchen 10/07, dem Superhelden 09/10 und den zwei Bonuskindern 07/21
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