ich bin über die Suche nicht wirklich schlauer geworden, daher schildere ich Euch mal unser "Problem" - vielleicht gibts ja jemand mit ähnlichen Erfahrungen, der uns Tipps geben kann.
Sohnemann (morgen 6 Monate alt) stillt seit über einem Monat fast nur noch im Dunkeln. Hat damit angefangen, dass er, wenn wir bei Freunden waren, nicht mehr gestillt hat, sondern tatsächlich lieber Hunger gelitten und schon angefangen hat, zu weinen, bis wir daheim waren und er in gewohnter Umgebung stillen konnte. Das wurde nun immer schlimmer, mittlerweile geht auch das Wohnzimmer kaum mehr, es muss das Schlafzimmer sein und das abgedunkelt - die Position ist dabei egal, hab ich alles schon ausprobiert. Er findet einfach alles, aber wirklich alles (!) spannender, als zu trinken, und das, obwohl ich genau weiß, dass er schon richtig Hunger hat (also wenn die letzte Stillmahlzeit lange her ist und er bereits quengelig wird). Wenn ich ihn dann versuche anzulegen, wird er richtig wütend, drückt sich von mir weg und fängt an zu weinen. Nur wenn er schon sehr großen Hunger hat, trinkt er bei Tageslicht, aber dann maximal 2 Minuten, also nicht wirklich so, dass ihn das richtig sättigen kann. Zu stillen scheint mir leider deutlich besser zu gefallen als ihm.
Wir kommen bislang schon so auf 9-11 Mal stillen pro Tag (wobei er sowieso nur sehr kurz stillt, pro Seite maximal 3-5 Minuten), aber nur, weil ich ihn immer zum Einschlafen stille (da stillt er gerne) und gleich weider beim Aufwachen. Sobald ich den Aufwachmoment verpasse und er richtig wach ist, trinkt er nicht mehr. Nachts trinkt er häufig.
Ich habe auch schon testweise den Schnulli weggelassen (, den er eigentlich sowieso nur zum Einschlafen, Autofahren und falls er beim Spazierengehen weint bekommt), das ändert aber nichts.
Inzwischen bin ich ziemlich ratlos. Kennt das jemand von Euch und kann mir Mut machen, dass das nur eine Phase ist und er sich nicht baldmöglichst nach Beikoststart abstillen wird?
Liebe Grüße