Hier auch, und ich würds auch wieder so machen.
Ich denke, für den Großen hats etwas die Eifersucht reduziert, dass der kleine Bruder die geliebte Milch (die zwischendurch weg war) wieder mitgebracht hat und er mitstillen durfte. Wenige Tage lang hat er fast jedesmal mit andocken wollen, danach gings ohne Druck recht schnell zurück zum "Normalzustand" = Einschlafstillen mittags und abends.
Gleichzeitig stillen mochte ich nicht sooo gern, fand das Gefühl von unterschiedlich stark saugenden Kindern irgendwie unangenehm. Wenns nicht anders ging, haben wir aber meistens den Kleinen auf den Großen gelegt mit vielen Kissen

und ich seitlich, weil der Große die Position gewöhnt war zum Einschlafen. Das ging (aber sitzend war einfacher). Normalerweise aber hat der Große gewartet, bis der Kleine eingeschlafen ist, der glücklicherweise ein effektiver Trinker war (jetzt genießt er mehr

). Und als der Kleine nicht mehr ganz so viel geschlafen hat wie anfangs, durfte meistens der Große zuerst, während der Kleine noch mit Schauen beschäftigt war, und es gab einen guten Grund das Stillen zeitlich zu beschränken.
Bald hat er zum Einschlafen das Stillen meistens nicht mehr gebraucht, nur noch mittags nach dem Kindergarten zum Energietanken. Da hab ich immer geschaut, dass ich den Kleinen noch stille, bevor der Große da ist, weil der Große zu dem Zeitpunkt schlecht warten konnte und der Kleine sich merklich schwerer tat, wenn er kurz danach stillen wollte.
Praktisch fand ich noch am Anfang, wenn ich irgendwo harte Stellen in der Brust hatte, dass ich den Großen gezielt da trinken lassen konnte.
Dass es gesundheitlich belastender wäre, hatte ich auch nicht den Eindruck. Ausgelaugt haben mich wenn dann die Wachstumsschübe des Keinen... Und die Pfunde sind bei mir auch langsamer gepurzelt als nach der ersten Schwangerschaft, dafür hab ich auch gegessen wie ein Weltmeister
Wünsch dir eine schöne Restschwangerschaft! Und probiers einfach aus
