(Ab)Stillen und arbeiten

Fragen und Antworten rund um das Thema Stillen

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Seelentattoo
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Re: (Ab)Stillen und arbeiten

Beitrag von Seelentattoo »

Krank geschrieben bis Ende des Monats. Also 2 Wochen länger zeit :)

Flaschenmilch wollen wir morgen ausprobieren. Trotz des we dazwischen war es heut ganz gut. Er hat beim abholen nicht geweint (das kam einmal vor) und sprang mir auch nicht gleich an die Brust.
Die Erzieherinnen wollen nächste Woche mittags feste Kost probieren, sind der Meinung Flaschenmilch reiche ihm nicht (dabei haben wir es noch gar nicht damit probiert, kommt ab morgen).
Ich bin der Meinung, dass Kauen ist ihm halt noch nix. Nach einigen Bissen/ Gabeln wird rausgeschoben.

Nach der Kita hab ich mit ihm erst mal Wasser getrunken, Banane und Apfel gegessen, sowie maiswaffeln. Nach ner halben Stunde hab ich mich in den Bikini geschmissen und kaum sah er mich nackt, wollte er natürlich an die Brust. Jetzt schläft er gerade friedlich in der TH, wollte schon mal das Abendessen vorbereiten, Windeln in die Sonne hängen und danach mit ihm ins Freibad.

Ich bin so froh, dass wir nun noch 2 Wochen zeit haben, um es langsamer anzugehen. Wenn er dann immer noch nicht auf die vollen Stunden kommt, kann ich ihn erst mal in der Mittagspause abholen und dann auf der Arbeit bei mir lassen...sagt der Stellvertreter. Mal gucken, was Chef dazu sagt. Ansonsten gibt es die Option, Sonderurlaub zu teilen, dass ich halbtags arbeite. Alles nur für den Anfang, aber alles besser als nix.
Einzelne Tage können wir die Kinder eh immer mitbringen, wenn Kita wegen fobi oder so zu. Dann geht nicht so viel Urlaub drauf...
Mal gucken, wie es nach dieser Woche ist.
Ich genieße jetzt die halben Tage mit dem Zwerg und das Wetter 8)
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Seelentattoo
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Re: (Ab)Stillen und arbeiten

Beitrag von Seelentattoo »

Katha, hab hier öfter davon gelesen, kenne das Buch aber nicht, danke für den Hinweis, werd mal schauen, dass ich es rankriege, danke für den Hinweis und das Daumen drücken :wink:
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honigtopf2010
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Re: AW: (Ab)Stillen und arbeiten

Beitrag von honigtopf2010 »

Das klingt doch erst mal schon gut. Prima! Der Buchtipp von Katha ist super.
die Große 03/10 und der Lütte 03/13 - Breast in Peace!
Seelentattoo
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Re: (Ab)Stillen und arbeiten

Beitrag von Seelentattoo »

Also Flasche nimmt er nicht. Egal, was drin ist.
Daher hab ich ihn dann zum Mittag wieder Heim geholt. Morgen probieren wir es nochmal mit normalem Mittagessen.
Mal schauen.

Ich hab mich schon drauf eingestellt, den Chef zu fragen, ob ich ihn halbtags nach dem Mittag mitbringen darf, bis sich dass Essproblem (und meine Nähe wird ihm sicherlich auch noch fehlen), ein wenig in Luft aufgelöst haben...
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Re: (Ab)Stillen und arbeiten

Beitrag von Feuerkind »

Probieren sie die Flasche mit sauger zu geben?
Das hat bei unserem Stillkind auch nicht geklappt (es war ein Drama..wirklich...)
Ich würde die Milch aus einem Becher anbieten(lassen)

Ich find die Medela-Becher gehen super zum Milch füttern, vor allem kann man das dann später auch gut zum essen damit geben
...Bist so wunderschön und ich kann kaum ertragen wenn du weinst. Und es kann niemals eine Macht auf dieser Welt so stark wie diese Liebe sein... [ASP- Duett]

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Re: (Ab)Stillen und arbeiten

Beitrag von Seelentattoo »

Er hat heut gegessen. Zwischenmahlzeit war wohl gut (klar, gab auch Melone, liebt er) und Mittagessen auch, nur der Nachtisch war nicht so Seins.
Das erleichtert mich ungemein ;-)

Gestern war er dort auch schon besser drauf, sie haben mir Fotos von meinem lachenden, planschenden Kind gezeigt, selbst im hochstuhl hat er gelächelt.er will jetzt wohl auch nicht mehr ständig auf den Arm, entfernt sich im Garten auch von den Erziehern und erkundet die Gegend.

Morgen versuchen wir es mal bis auf 13.00 auszudehnen. Mittagsschlaf wird noch nicht klappen, er schläft momentan gegen 11.00 ein bis halb zwölf, da kann er nicht gleich nach dem essen wieder ins Bett :-)
Aber wir haben ja noch ne Woche, wo es locker sein kann.

Mal schauen, wie es weitergeht. Es beruhigt mich aber wirklich, dass er es erträgt.
Im Freibad hat er mit mir muffins genascht und heut Abend hat er noch nen bißchen Fisch gegessen. Aber auch viel gestillt, was ich bei dem Wetter auch echt verstehen kann...
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nido56
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Re: (Ab)Stillen und arbeiten

Beitrag von nido56 »

Na, das klingt doch super! Wie schoen, dass Ihr die Moeglichkeit habt, ihn das Tempo bestimmen zu lassen. Ich bin sicher, das wird prima klappen. Dass die Kleinen waehrend der Krippeneingewoehnung wieder mehr stillen, ist, glaube ich auch total normal und hat nicht unbedingt etwas mit den Essensmengen zu tun. Bei so grossen, aufregenden Veraenderungen brauchen sie dann nachmittags natuerlich besonders viel Mama-Naehe, um sich zu versichern, dass da noch alles beim Alten ist.
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Re: (Ab)Stillen und arbeiten

Beitrag von tara84 »

Hallo!
Ich hab jetzt zwecks Zeitmangel nur die 1. seite gelesen und hoffe, dass nicht schon jemand das gleiche geschrieben hat was ich jetzt schreiben will :-)
Ich kann dich TOTAL gut verstehen, da ich in einer ähnlich Situation stecke! Ich muss zum Glück nicht ganz soviel arbeiten, davon allerdings volle Tage.....
Mein Sohn ist jetzt 13 Monate und ich stille ihn nach wie vor nach Bedarf.
Die Krippeneingewöhnung läuft seit Mitte April und ist eine Katastrophe :-( Es belastet mich unglaublich und ich gehe dort immer halb heulend raus und grübele den ganzen tag (und Nacht) ob ich meinem Sohn einen Seelenschaden zufüge :-(

Was uns sehr geholfen hat:
Ich weiß nciht ob das bei euch geht, aber wir haben es hinbekommen, das mein Partner den Kleinen derweil morgens zur Krippe bringt. Das Problem war, das mich sein weinen (und kreischen) beim Abgeben so fertig gemacht hat, ich so unglücklich darüber war (und bin) wieder arbeiten zu MÜSSEN das ich m.M. nach auch schon total angespannt war. Damit mache ich es meinem Kind natürlich nciht leichter (ändern kann ich es aber auch nicht so einfach).
Mein Partner ist da deutlich entspannter 8) Und das überträgt sich! L. weint zwar nach wie vor, lässt sich jetzt aber wirklich nach 2 Minuten beruhigen und ist dann richtig zufrieden und glücklich UND isst auch neuerdings dort (wir haben es nach 7 Wochen allerdings nach wie vor nur bis 11.15 Uhr geschafft, also es geht derweil nur ums Frühstück) ! Bis dahin war Essen auch eine großes Thema (aber ich glaube das hatte nix mit dem Stillen zu tun, sondern ich glaube in Essenssituationen wird "noch" mehr vom Kind erwartet: zusätzlich zum "ohne Mama in der Kita sein" muss sich das Kind an Tischregeln halten, Nahrung essen die es so nicht kennt usw.... ich denke das ist einfach Doppelt Stress)
Der 2. für mich wichtige Grund mit dem Papa war die Aufteilung der Verwantwortung! Mich hat es sehr belastet alleine dafür verantwortlich zu sein zu erkennen ob die Krippe wirklich gut ist für L.; ob seine Erzieherin liebevoll genug mit ihm umgeht, ob das "weinen" von ihm noch zu tolerieren ist, ab wann man die NOtbremse ziehen muss usw.
Mir tut es sehr gut mich mit meinem Partner jetzt austauschen zu können weil er auch die Krippensituation mitbekommt und einschätzen kann.

Ich habe das gleiche bei einer Freundin mitbekommen. Die Aufteilung der Verwantwortung + die größere Entspanntheit (vermutlich wegen einem weniger großem schlechtem Gewissen) der Väter kann ware Wunder wirken.

Wäre das eine Option bei euch? Das ihr das mal so 2 Wochen ab Stück morgens so machen könntet?
Kannst du dir sonst noch die Oma oder so holen zum Überbrücken? Oder deinen Arbeitsstart einfach noch 4 Wochen verschieben?

Aber das Stillen hat m.M. nach überhaupt gar nix mit dem ganzen zu tun! da würd ich mir nix reinreden lassen!!

Ich wünsch euch alles Gute

Lg Tara (die hofft und betet, das nach einer Woche Krippenpause wegen Krankheit die Eingewöhnung nächste Woche nicht quasie von Vorne startet :? )
Seelentattoo
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Re: (Ab)Stillen und arbeiten

Beitrag von Seelentattoo »

Hallo Tara!
Willkommen Leidensgenossin.
Bei uns spielt es sich ja gerade langsam ein, dass essen muss auch heut wieder geklappt haben. Bisher hat keiner angerufen. In ner halben Stunde hole ich ihn wieder ab.

Die Möglichkeit mit meinem Partner zu splitten hab ich leider nicht. Wir haben unterschiedliche arbeitsorte, daher bin ich unter der Woche alleinerziehend. Aber die Idee an sich ist gut. Morgens ist es auch nicht mehr so ein Drama, er stellt das weinen schon ein, während ich noch auf dem weg nach draußen bin.
Allerdings hab ich auch wie du Sorge, dass die Eingewöhnung neu startet nach etwas Abwesenheit, die Kita macht nämlich im Juli/ August 3 Wochen zu und ich hoffe, dass wir dann nicht neu anfangen. Da war er ja gerade erst 7 Wochen in der Kita.

Ich wünsch euch alles gute und Berichte doch hier mal, wenn du magst, wie es bei euch so läuft.
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Re: (Ab)Stillen und arbeiten

Beitrag von 08u11 »

Super, dass es bei Euch so gut läuft, Seelentattoo.

Was die Unterbrechung angeht, kann ich Euch beruhigen. Hatte die Sorge auch immer. Wir hatten beim Großen sowohl in der Krippe auch als im KiGa ein längere Unterbrechung unmittelbar nach endlich erfolgreicher Eingewöhnung. Klar, am ersten Tag muss man da evt. noch mal ein bisschen Zeit einplanen, um richtig anzukommen. Aber ansosnten hatte ich eher das Gefühl, dass ein bisschen Abstand da ganz hilfreich war.
Nina mit A. (11/2008), J. (03/2011), Minimaus (28/01/15), Babyzwerg (15/02/2019) und Weihnachtsengel im Herzen (Januar 2018, 10. Woche)
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