ich bin seit gestern aus dem KH raus - virale Meningitis, aber so sicher ist sich keiner...
Nun wurde mir im KH sehr viel unterschiedliches erzählt, was das Stillen angeht. Und da ich den Verdacht habe, dass Neurologinnen nicht unbedingt eine StillberaterInnenausbildung haben
Ich habe eine Riesenpalette Schmerzmittel bekommen, da sie lange nicht anschlugen. Paracetamol (in allen Formen und Farben), ASS, Tryptane (schreibt man die so?), Ibuprofen. Die freundliche Dame, zu der ich extra in die Entbindungsstation gekarrt wurde, sagte mir, dass ich trotzdem nach 48 Stunden (wegen der Tryptane) wieder stillen könne und dass ich Ibu weiter nach Bedarf nehmen kann. Ist das so okay?
- Der Virus, der die Meningitis ausgelöst hat, ist nicht identifiziert. Der Arzt war sich nicht sicher, ob er über die Muttermilch auf das Kind übergehen kann (und hat mir geraten, abzustillen, weil es ja eh nicht normal sei, ein 18 Monate altes Kind zu stillen *seufz*). Wie ist das? Wäre das schlimm?
- ich habe im KH eine Brustentzündung entwickelt, die mit Retterspitz, Mercurialissalbe und abpumpen bekämpft. Wegen der vielen Milch habe ich Pfefferminztee getrunken - nun habe ich das Gefühl, dass die Milch 'weg' ist. Wie kurbele ich das an, wenn ich doch noch diese blöden Knoten in der Brust habe und Schmerzen? Macht das dann Sinn?
Sorry, etwas durcheinander, ich bin so zugedröhnt von Schmerzmitteln
Bin nun zu hause und Töchterchen weint ständig nach der Brust, aber im KH wurde mir echt Angst eingejagt, was das Stillen angeht und ich will mich lieber absichern... (eine Schwester meinte, sie fänd das unverantwortlich, wenn ich die Gesundheit meines Kindes riskiere, nur weil ich sie nicht loslassen könne
Könnt ihr mir mal eben aus meiner Verunsicherung helfen?
