Katha hat geschrieben:Zum Flasche machen müsstest Du aber aufstehen...
Nee, das würde ich auch nicht. So wie August geschrieben hat, eine Flasche vor dem Schlafengehen und schauen, obs besser wird. Mir gehts nämlich auch so: Wenn ich nachts einmal aufstehen muss (so wie heute nacht, als sie wegen Impfung ganz arg schlecht drauf war und ich ihr schließlich noch ein Viburcol-Zäpfchen gegeben habe) fühl ich mich am Morgen wie gerädert. Allerdings habe ich die leise Befürchtung, dass uns die Flasche auch nicht hilft. Seit ein paar Tagen isst sie abends Getreidebrei und zwar nicht zu knapp. Wenns also an der fehlenden Sättigung läge, müsste das ja schon helfen zum schlafen. Aber sie schläft genauso. August, bisher hat sie aber nur gestillt und nichts gegessen abends, von daher liegts auch nicht an einer zu schweren Abendmahlzeit wie bei euch.
Katha hat geschrieben:Und ich denke nicht, dass das Aufwachen und das nächtliche Stillen Gewöhnung ist.
Bei der Tagesmutter schläft er ohne Stillen ein aber oft mit Kuscheln. Und auch da wacht er häufig nach 1-1,5 h auf und schläft nur mit Kuscheln weiter. Ab und an schläft er aber da auch bis zu 3 Stunden (meist, wenn ich ihn in der Zeit holen will)
Ich denke, dass Schlafen ein Reifungsprozess ist.
Und das manche Kinder eben eher mal lange Schlafphasen haben und manche später.
Ja, das ist die Frage. Ich bin mir dir vollkommen einer Meinung, dass das nächtliche komplette Wachwerden eine Frage der Reifung ist. Irgendwann überschläft das Kind halt dann die Leichtschlafphasen. Da ist irgendein Hormon beteiligt, dessen Namen ich vergessen habe, und dessen Ausschüttung man wenig beeinflussen kann. Dennoch denke ich, dass bevor dieser Reifungsprozess abgeschlossen ist, es schon eine Frage von Gewöhnung ist, wie das Kind zurück in den Schlaf findet. Das beschreibt ja auch Pantley für mich sehr logisch: Wenn das Kind mit der BW im Mund einschläft, braucht es diese auch zum Weiterschlafen. Wenn kleiner Hase bei der TaMu mit Kuscheln einschläft, schläft er eben mit Kuscheln weiter. Und deswegen schläft meine so "gut", wenn ich selber beim Stillen einpenne und sie die BW im Mund behalten darf (nur tut mir dann irgendwann alles weh und ein Dauerzustand ist das ja auch nicht...). Deswegen empfiehlt Pantley ja auch das Abdocken vor dem Einschlafen.
August hat geschrieben:Mausemaus ist sich anscheinend auch gerade der "trennung" bewusst...ich kann abends nach dem einschlafen kaum das Schlafzimmer verlassen-bing-gehen die Augen auf und es wird gebrüllt..... aber wie...von Null auf hundert!!
Kennt ihr das??
Die bekannten Babys nölen alle erstmal,quängeln...werden ein bischen fordernder....und iiiiirgendwann schreien die dann mal....
Mausemaus schreit sofort wie am Spieß das Ist auch echt anstrengend...
Ja, da ist meine genauso. Wobei meine Nachbarin auch sagt "Meiner meckert ein bisschen vor dem Einschlafen" (sie legt ihn wach ins Bett und geht raus). Da hab ich mich gewundert, bis ich dieses "Meckern" mal selber gehört habe, als ich bei ihr war. Für mich war das ein Brüllen wie am Spiéß.

Wenn man in der Gruppe erzählt "meiner meckert vor dem Einschlafen" hört sich das allemal besser an als "meiner brüllt sich in den Schlaf". Aber natürlich will ich nicht leugnen, dass es Babies gibt, die das eben früher "können" als andere, im eigenen Bett friedlich einzuschlafen.
Milchkaffee-Baby (10/15) und Cappuccino-Kind (11/2012) immer dabei und Sternchen (01/2012) fest im Herzen