22.04. 3590 g U2, per Flasche WIE VIEL zugefüttert? --> Nein, seit 21.04 wurde per Spritze zugefüttert. Pro Mahlzeit ca. 30ml Pre, wenn ich mich recht entsinne. Anlegen ging noch nicht, das kam erst ab ca. dem 23.04. glaube ich. Dann mit Hütchen. Unveränderte Zufütterung mit Spritze. Ich kann mich nicht wirklich erinnern, aber ich denke wir hatten unsere 8 Mahlzeiten/ Tag. Die sind da je sehr strukturiert im KH.
02.05. 3930 g Hebamme,
04.05. 3960 g Hebamme
09.05. 3920 g Hebamme WIE VIEL zugefüttert? In vier Tagen zwischen dem 04.05 und dem 09.05. insgesamt 2 x Pre à 120ml, einmal am 06.05 und einmal am 08.05. Ab dem 09.05 wieder regelmäßig Pre zugefüttert, wieviel kann ich leider nicht mehr rekonstruieren.
13.05. 4300 g Hebamme, bis jetzt 5 (Still? --> Nein, alles Spritzen-)Mahlzeiten, (zusätzlich? --> insgesamt), die eben genannten 5 Mahlzeiten schlüsseln sich so auf: 180 MuMi (2 Mahlzeiten) 350 Pre (3 Mahlzeiten), per Spritze, 2 x Stuhl, 5 oder 6 x PiPi.
14.05 8x gefüttert, 1x BES 120 MuMi BES, Rest: Spritze 670Pre, 160 MuMi, 3x Stuhl, 6 Pipi
15.05 4400g Hebamme, 8x gefüttert, 360 Mumi 510 Pre, alles Spritze mit Finger, BES erfolglos ohne Hütchen angeboten. 7x Pipi, 2x Stuhl, +1x Stuhl direkt beim Wickeln.
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So, unser Versuch läuft. Wir haben heute Vormittag begonnen, mit einem Bad und anschließendem direkt nackt auf meinen nackten Oberkörper in Brustnähe legen. Aus dem Wasser raus war doof, großes Gebrüll. Irgendwie sah der Kleinling für mich wieder so aus, wie frisch aus dem Bauch, nur nicht so blau, aber dieses zusammmengekniffene Gesicht mit dem Geschrei hat mich doch sehr an unseren ersten Moment erinnert. Zuvor hatte ich mich noch mit dem BES mit etwas MuMi verkabelt, nur für den Fall der Fälle.
Er lag mit seinem Ohr ziemlich nah an meinem Herzen und hat sich auch schnell beruhigt. Offenbar hat er sich sehr entspannt, auch in der Blasenregion, aber das habe ich einfach mal unter Kollateralschaden verbucht. Keine Ahnung, wo das ganze Wasser noch herkam, denn direkt vor dem Baden musste auch schon die Wickelunterlage dran glauben.
Wir haben dann eine Weile gekuschelt und er ist ein wenig weggedämmert, ich hatte tatsächlich den Eindruck, daß er dabei ein bißchen was riecht von der Milch und auch ein wenig sucht.
Ich habe ihn dann mal vorsichtig so gelegt, daß ich ihm meine BW an den Mund legen konnte und er ist ruhig geblieben. Er hat sein Mündchen ein wenig geöffnet und ich konnte die BW, wenn auch nicht stillgerecht, aber immerhin, ins Mäulchen platzieren.
Außnahmsweise hat er mal nicht gleich angefangen zu weinen, sondern ist ganz ruhig geblieben. Der Schlauch des BES hatte auch noch Platz und er hat ein paar Tropfen MuMi aus demselben mit der BW im Mund abbekommen. Auch wenn er nicht gesaugt hat, immerhin hat er die paar Tropfen geschluckt und NICHT geweint.
Dannach habe ich Ihn angezogen und dann noch einmal versucht anzulegen, aber der kleine Herr war schon zu müde, also habe ich ihn an mich angekuschelt schlafen lassen.
Vor dem Bad haben wir übrigens versucht, mit dem Becher zuzufüttern. Erst ging es gar nicht, aber irgendwie haben wir drei es dann doch geschafft. Mein Mann mit Babylein auf dem Arm und Becher in der Hand und ich habe des Kleinlings rege Hände festgehalten. Wir haben bestimmt soviel, wie ins Baby rein, nochmal im Stillkissen versenkt, aber am Ende war Monsieur satt und schläfrig. Mein Mann hat sich dann erstmal umgezogen.
Nächster Versuch: Babylein wird wach und ich sitze schon mit BES, Becher und Pre bereit. Das mit dem Video und dem Becherfüttern ist wirklich sehr hübsch anzuschauen, allerdings hält das Kind da still. Unseres ist aber ein Kopfschüttler und hat offenbar herausgefunden, wie Houdini sich immer von seinen Fesseln befreien konnte.
Was ich wußte, war, daß er nicht auf Pucken steht, aber ich habe es zum Becherfüttern nach der ersten Erfahrung und weil ich nun allein war trotzdem, zumindest für die Arme gemacht. Hat ihn weniger beeindruckt, man muss sich nur solange winden, bis die Ärmchen frei sind. Warum man das Kind möglichst pucken soll, wenn man mit dem Becher füttert, war mir ziemlich schnell klar, er hat nämlich immer mit den Händen von untern gegen den Becher gehauen und ich habe ihm mindestens zweimal den halben Becher ins Mäulchen geschüttet. Soviel zu: "das Baby soll die Nahrung tröpfchenweise von der Unterlippe schlecken" und "niemals Milch einfach ins Baby hineinschütten". Aber er hat es gut überstanden.
Als er dann einigermaßen satt war habe ich ihn nocheinmal angelegt. Großes Gebrüll, Gesicht zur Faust geballt, rotes Anlaufen. Nachdem ich ihn hochgenommen hatte, hat er sich beruhigt. Das haben wir einigemale gemacht und schließlich blieb er ruhig, samt BW und Schlauch im Mund und hat sich ein wenig vollaufen lassen. Ganz wenige zarte Saugbewegungen gab es auch. Allerdings nicht in einem Maß, indem er Milch aus der Brust bekommen hätte. Aber wieder: Kein Gebrüll zum Abschluß.
Ich habe wirklich versucht, die asymetrische Anlegetechnik umzusetzen, aber er macht das Mäulchen einfach nicht weit genug auf. Nach und nach ist es mir aber gelungen, einen guten Teil des Warzenvorhofes mit ins Kind zu bugsieren. Mit dem Daumen konnte ich dann immerhin die Oberlippe nach außen stülpen, an die Unterlippe kam ich nicht ran.
Meine BW steht auch niemals so, wie die der Frau auf dem Bild. Vielleicht mal kurz nach längerem Abpumpen, aber von selbst niemals.
So bekommt er sie natürlich auch nicht weit genug nach hinten, denke ich.
Kann ein Teil des Problem auch daher rühren?
Die BW sind nicht mehr so flach wie zu Beginn, aber weit davon entfernt, so auszusehen wie in dem Link zur asymetrischen Anlegetechnik.