Stillkrampf nach Flaschengabe auf Intensiv, Hilfe gesucht!
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manto
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- Registriert: 30.04.2013, 01:14
Stillkrampf nach Flaschengabe auf Intensiv, Hilfe gesucht!
Hallo,
habe in der Schwangerschaft schon immer hier gelesen und nun benötige ich tatsächlich Hilfe.
Ich habe am 19.04. meinen Sohn zur Welt gebracht. Für mich war die Geburt eine Katastrophe, mit Einleitung, auf die zu schnell zu schmerzhafte Wehen im Abstand von einer halben bis einer Minute folgten, sodaß eine PDA notwendig wurde. Das ganze endete dann in einem Geburtsstillstand aufgrund der Größe des KU meines Sohnes, der mit seiner Riesenmurmel (38cm) einfach nicht den Beckeneingang verlassen konnte. Ich also ab in den OP zur Sectio.
Kind hatte dann grünes Fruchtwasser geschluckt und wurde auf die Kinderintensiv verlegt.
Immerhin, wurde er mir direkt aus dem Bauch kurz auf die Brust gelegt, allerdings nicht die nackte und mein Mann hat, bevor der Kleine endgültig auf der Intensiv verschwand noch dafür gesorgt, daß ich ihn noch mal 2 Min. bekam. Dafür werde ich ihm ewig dankbar sein.
Auf der Kinderintensiv bekam er Sauerstoff und wurde überwacht, aber soweit ging es ihm ganz gut. Ich fand mich auf der Frauenstation wieder, zusammen mit einer anderen Frau auf dem Zimmer, die ihr Baby bei sich hatte. Für mich ziemlich grausam, aber nur ein weiteres Steinchen, an dem ich noch einiges zu knabbern haben werde.
Nach zwei Tagen hat sich wieder mein Mann durchgesetzt und so lange rumgenervt, bis ich endlich mit meinem Sohn zusammen auf ein Zimmer kam, auf dem er auch überwacht werden konnte. Ich glaube, sonst hätten die ihn und mich einfach weiter getrennt gelassen.
Zu diesem Zeitpunkt hatte der Kleine auf der Intensiv Nahrung per Flasche bekommen, sie haben ihm sogar einen Schnuller gegeben, den er aber verweigert hat.
Wenn ich nicht so fertig gewesen wäre, hätte ich die rund gemacht. Als wir endlich zusammen auf einer anderen Station waren, wurde stillfreundlich zugefüttert, per Spritze, aber da war die Flasche natürlich schon passiert und im OP konnte ich ihn nicht anlegen. Das erste, was er zu nuckeln bekam, war die Falsche.
Ich habe noch am Tag des KS mit Abpumpen begonnen, beide Brüste, je 15 Min. in der 7-5-3 Taktung. Stillhütchen bekam ich auch noch, aber damit er überhaupt mal gesaugt hat, war schon große Geduld und Kampf nötig. Er hat immer den Kopf hin-und hergeschüttelt und an der Brust geweint und sich weggedrückt, wenn er gemerkt hat, daß nicht sofort was kam.
Ich habe dann mit einer Spritze neben das Stillhütchen in seinen Mund immer wieder ein bißchen Pre träufeln lassen, damit er saugt und so hat er gelernt, ein wenig an der Brust zu trinken.
Allerdings bekam er nicht genug, sodaß ich weiter zufüttern musste.
Zu Hause schließlich, wurde entschieden, daß wir mehr zufüttern müssen, weil er die 10% geknackt hatte. Das sollten wir dann per Fläschchen machen, denn mittlerweile klappte das Anlegen an die Brust mit Hütchen ganz gut. Nach einer Nacht mit Flasche hat er dann am nächsten Morgen überhaupt nicht mehr gesaugt und ich war völlig fertig mit den Nerven.
Wir haben schließlich eine Methode entwickelt, ihn wieder zum Saugen zu bringen: Stillhütchen in den Mund, Finger verschließt die Löcher und löst den Saugreflex aus - Immer wenn er saugt, wird mit der Spritze ein wenig MuMi oder Pre ins Hütchen geträufelt, damit er was bekommt.
Hat etwas von einer kleinen Mastgans, aber damit haben wir es geschafft, daß er erstens zunimmt und zweitens wieder an der Brust saugt.
Durch kontinuierliches Abpumpen habe ich meine Milchmenge mittlerweile auch soweit gesteigert, daß es ihm reichen könnte, aller zwei- drei Stunden kommen so 100- 120 ml zusammen.
Im Moment sind wir dabei, die Pre-Nahrung komplett zu eliminieren, er bekommt aber noch etwa 1-2 Mahlzeiten Pre.
Ich lege Ihn auch an, zumindest, wenn ich entspannt bin, denn ich habe festgestellt, daß sonst der Horror wieder losgeht und ich denke, daß macht mich unentspannt und ihn auch. Dann klappt es nicht und ich habe ebenfalls festgestellt, daß ich jedesmal mit reduzierter Milchmenge reagiere, wenn ich mich beim Stillen so stresse.
Wenn das Anlegen klappt, immer noch mit Hütchen, dann saugt er mitlerweile auch 10-20 Min ausdauernd. Hin- und wieder gibt es Rückschläge, sodaß ich wieder auf die Träufel-Methode zurückgreife, damit er an der Brust weiter trinkt.
Problematisch ist das Anlegen, ohne die Milch vorher anzusaugen, das klappt leider gar nicht. Ich muss also immer ein wenig vorpumpen, damit gleich was kommt. Derzeit trinkt er auch nur gut von der rechten Brust, ich arbeite im Moment daran, ihn auch an die Linke zu bekommen, ich danke, das klappt soweit ganz gut.
Sind wir beide entspannt, biete ich auch mal die Brustwarze ohne Hütchen an, er bekommt sie auch gut zu fassen, denke ich, mit Warzenvorhof. Bisher saugt er allerdings gar nicht daran.
Unsere Baustellen sind derzeit:
a) Trinken, ohne vorher Milch hochzupumpen. (Mache ich das nicht, schüttelt er wieder den Kopf hin und her, brüllt und weint, und drückt sich weg.)
b) Trinken von beiden Brüsten, ohne noch extra mit der Hütchen-Spritze-Methode extra MuMi oder Pre nachzufüttern.
c) Die blöden Hütchen abschaffen. Wobei ich sehr dankbar bin, daß es die Dinger gibt, ohne wäre er jetzt warhscheinlich ein reines Flaschenkind.
Windeln haben wir bestimmt 6 schwere, nasse und 1-3x Stuhlgang am Tag.
So ich hoffe, das war ein Einblick, mit dem man was anfangen kann, in unsere Situation.
Ich bin wirklich willens, alles zu tun, was nötig ist, um ihn an die blanke Brust zu bekommen, viel mehr Aufwand kann's ja nun auch kaum noch werden.
Ich hoffe wirklich auf Hilfe, denn irgendwie, scheinen wir ein wenig festzustecken.
habe in der Schwangerschaft schon immer hier gelesen und nun benötige ich tatsächlich Hilfe.
Ich habe am 19.04. meinen Sohn zur Welt gebracht. Für mich war die Geburt eine Katastrophe, mit Einleitung, auf die zu schnell zu schmerzhafte Wehen im Abstand von einer halben bis einer Minute folgten, sodaß eine PDA notwendig wurde. Das ganze endete dann in einem Geburtsstillstand aufgrund der Größe des KU meines Sohnes, der mit seiner Riesenmurmel (38cm) einfach nicht den Beckeneingang verlassen konnte. Ich also ab in den OP zur Sectio.
Kind hatte dann grünes Fruchtwasser geschluckt und wurde auf die Kinderintensiv verlegt.
Immerhin, wurde er mir direkt aus dem Bauch kurz auf die Brust gelegt, allerdings nicht die nackte und mein Mann hat, bevor der Kleine endgültig auf der Intensiv verschwand noch dafür gesorgt, daß ich ihn noch mal 2 Min. bekam. Dafür werde ich ihm ewig dankbar sein.
Auf der Kinderintensiv bekam er Sauerstoff und wurde überwacht, aber soweit ging es ihm ganz gut. Ich fand mich auf der Frauenstation wieder, zusammen mit einer anderen Frau auf dem Zimmer, die ihr Baby bei sich hatte. Für mich ziemlich grausam, aber nur ein weiteres Steinchen, an dem ich noch einiges zu knabbern haben werde.
Nach zwei Tagen hat sich wieder mein Mann durchgesetzt und so lange rumgenervt, bis ich endlich mit meinem Sohn zusammen auf ein Zimmer kam, auf dem er auch überwacht werden konnte. Ich glaube, sonst hätten die ihn und mich einfach weiter getrennt gelassen.
Zu diesem Zeitpunkt hatte der Kleine auf der Intensiv Nahrung per Flasche bekommen, sie haben ihm sogar einen Schnuller gegeben, den er aber verweigert hat.
Wenn ich nicht so fertig gewesen wäre, hätte ich die rund gemacht. Als wir endlich zusammen auf einer anderen Station waren, wurde stillfreundlich zugefüttert, per Spritze, aber da war die Flasche natürlich schon passiert und im OP konnte ich ihn nicht anlegen. Das erste, was er zu nuckeln bekam, war die Falsche.
Ich habe noch am Tag des KS mit Abpumpen begonnen, beide Brüste, je 15 Min. in der 7-5-3 Taktung. Stillhütchen bekam ich auch noch, aber damit er überhaupt mal gesaugt hat, war schon große Geduld und Kampf nötig. Er hat immer den Kopf hin-und hergeschüttelt und an der Brust geweint und sich weggedrückt, wenn er gemerkt hat, daß nicht sofort was kam.
Ich habe dann mit einer Spritze neben das Stillhütchen in seinen Mund immer wieder ein bißchen Pre träufeln lassen, damit er saugt und so hat er gelernt, ein wenig an der Brust zu trinken.
Allerdings bekam er nicht genug, sodaß ich weiter zufüttern musste.
Zu Hause schließlich, wurde entschieden, daß wir mehr zufüttern müssen, weil er die 10% geknackt hatte. Das sollten wir dann per Fläschchen machen, denn mittlerweile klappte das Anlegen an die Brust mit Hütchen ganz gut. Nach einer Nacht mit Flasche hat er dann am nächsten Morgen überhaupt nicht mehr gesaugt und ich war völlig fertig mit den Nerven.
Wir haben schließlich eine Methode entwickelt, ihn wieder zum Saugen zu bringen: Stillhütchen in den Mund, Finger verschließt die Löcher und löst den Saugreflex aus - Immer wenn er saugt, wird mit der Spritze ein wenig MuMi oder Pre ins Hütchen geträufelt, damit er was bekommt.
Hat etwas von einer kleinen Mastgans, aber damit haben wir es geschafft, daß er erstens zunimmt und zweitens wieder an der Brust saugt.
Durch kontinuierliches Abpumpen habe ich meine Milchmenge mittlerweile auch soweit gesteigert, daß es ihm reichen könnte, aller zwei- drei Stunden kommen so 100- 120 ml zusammen.
Im Moment sind wir dabei, die Pre-Nahrung komplett zu eliminieren, er bekommt aber noch etwa 1-2 Mahlzeiten Pre.
Ich lege Ihn auch an, zumindest, wenn ich entspannt bin, denn ich habe festgestellt, daß sonst der Horror wieder losgeht und ich denke, daß macht mich unentspannt und ihn auch. Dann klappt es nicht und ich habe ebenfalls festgestellt, daß ich jedesmal mit reduzierter Milchmenge reagiere, wenn ich mich beim Stillen so stresse.
Wenn das Anlegen klappt, immer noch mit Hütchen, dann saugt er mitlerweile auch 10-20 Min ausdauernd. Hin- und wieder gibt es Rückschläge, sodaß ich wieder auf die Träufel-Methode zurückgreife, damit er an der Brust weiter trinkt.
Problematisch ist das Anlegen, ohne die Milch vorher anzusaugen, das klappt leider gar nicht. Ich muss also immer ein wenig vorpumpen, damit gleich was kommt. Derzeit trinkt er auch nur gut von der rechten Brust, ich arbeite im Moment daran, ihn auch an die Linke zu bekommen, ich danke, das klappt soweit ganz gut.
Sind wir beide entspannt, biete ich auch mal die Brustwarze ohne Hütchen an, er bekommt sie auch gut zu fassen, denke ich, mit Warzenvorhof. Bisher saugt er allerdings gar nicht daran.
Unsere Baustellen sind derzeit:
a) Trinken, ohne vorher Milch hochzupumpen. (Mache ich das nicht, schüttelt er wieder den Kopf hin und her, brüllt und weint, und drückt sich weg.)
b) Trinken von beiden Brüsten, ohne noch extra mit der Hütchen-Spritze-Methode extra MuMi oder Pre nachzufüttern.
c) Die blöden Hütchen abschaffen. Wobei ich sehr dankbar bin, daß es die Dinger gibt, ohne wäre er jetzt warhscheinlich ein reines Flaschenkind.
Windeln haben wir bestimmt 6 schwere, nasse und 1-3x Stuhlgang am Tag.
So ich hoffe, das war ein Einblick, mit dem man was anfangen kann, in unsere Situation.
Ich bin wirklich willens, alles zu tun, was nötig ist, um ihn an die blanke Brust zu bekommen, viel mehr Aufwand kann's ja nun auch kaum noch werden.
Ich hoffe wirklich auf Hilfe, denn irgendwie, scheinen wir ein wenig festzustecken.
Das Leben liest auch nicht Korrektur. 
- Atsitsa
- ModTeam-Stillberatung
- Beiträge: 4966
- Registriert: 19.04.2011, 13:38
Re: Stillkrampf nach Flaschengabe auf Intensiv, Hilfe gesuch
Liebe manto,
zunächst herzlich Willkommen!
Leider kann ich Dir keine Tipps geben, da mein kleiner Mann derzeit noch in meinem Bauch wohnt, aber ich möchte Dir einen dicken Drücker (((()))) dalassen (falls Du magst) und Dir Lob und Respekt für Deine Hartnäckigkeit und Hoffnung aussprechen.
Ich drücke Euch die Daumen, dass es weiter gut klappt und bin zuversichtlich, dass Du hier von den Profis noch tolle Tipps bekommen wirst!
zunächst herzlich Willkommen!
Leider kann ich Dir keine Tipps geben, da mein kleiner Mann derzeit noch in meinem Bauch wohnt, aber ich möchte Dir einen dicken Drücker (((()))) dalassen (falls Du magst) und Dir Lob und Respekt für Deine Hartnäckigkeit und Hoffnung aussprechen.
Ich drücke Euch die Daumen, dass es weiter gut klappt und bin zuversichtlich, dass Du hier von den Profis noch tolle Tipps bekommen wirst!
Atsitsa
mit ihren Jungs 10/2013, 3/2016 und 1/2018
mit ihren Jungs 10/2013, 3/2016 und 1/2018
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honigtopf2010
- Profi-SuTler
- Beiträge: 3921
- Registriert: 22.11.2010, 21:29
Re: AW: Stillkrampf nach Flaschengabe auf Intensiv, Hilfe ge
Hallo Manto,
Willkommen im Forum! Klingt ziemlich anstrengend bei euch. Toll, wie du dich für das Stillen engagierst. Für eine ausführliche Beratung fehlen noch einige Daten. Was die Stillberaterinnen brauchen, findest du hier:
http://www.stillen-und-tragen.de/forum/ ... p?t=125451
Willkommen im Forum! Klingt ziemlich anstrengend bei euch. Toll, wie du dich für das Stillen engagierst. Für eine ausführliche Beratung fehlen noch einige Daten. Was die Stillberaterinnen brauchen, findest du hier:
http://www.stillen-und-tragen.de/forum/ ... p?t=125451
die Große 03/10 und der Lütte 03/13 - Breast in Peace!
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schokoliebe
- ist mit Leidenschaft dabei
- Beiträge: 782
- Registriert: 18.01.2011, 14:32
Re: Stillkrampf nach Flaschengabe auf Intensiv, Hilfe gesuch
Hab grad nur wenig Zeit, daher verlinke ich mal unsere Geschichte.
Hat 6 Wochen gedauert, umvom Pumpstillen loszukommen.
http://www.stillen-und-tragen.de/forum/ ... 1&t=124870
Alles alles Gute Euch!
Hat 6 Wochen gedauert, umvom Pumpstillen loszukommen.
http://www.stillen-und-tragen.de/forum/ ... 1&t=124870
Alles alles Gute Euch!
Söhnchen 10/2008
Töchterchen 12/2010
Töchterchen 12/2010
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Lucccy
- ist nicht mehr wegzudenken
- Beiträge: 1011
- Registriert: 19.03.2012, 12:12
Re: Stillkrampf nach Flaschengabe auf Intensiv, Hilfe gesuch
Hallo,
die konkreten Tips überlasse ich den Beraterinnen hier.
Aber es gibt sicher auch für Euch einen Weg von das Flasche (übrigens niedlicher Vertipper mit "Falsche") an die Brust. Die werden sicher die richtigen Techniken und Hilfsmittel nennen.
Hast Du Dir hier in der Linksammlung Stillwissen schon die Tips zum stillfreundlichen Zufüttern in der Linksammlung Stillwissen angeguckt? Das mit Hütchen, Spritze, ... klingt ja nach einer umständlichen Technik.
Hast Du eigentlich noch Gewichtsdaten? Die werden die Beraterinnen sicher noch abfragen, lies mal Wie funktioniert Stillberatung hier im SuT? und poste die Daten entsprechend, dann können Dir die Beraterinnen noch besser helfen.
Gruß Lucccy
die konkreten Tips überlasse ich den Beraterinnen hier.
Aber es gibt sicher auch für Euch einen Weg von das Flasche (übrigens niedlicher Vertipper mit "Falsche") an die Brust. Die werden sicher die richtigen Techniken und Hilfsmittel nennen.
Hast Du Dir hier in der Linksammlung Stillwissen schon die Tips zum stillfreundlichen Zufüttern in der Linksammlung Stillwissen angeguckt? Das mit Hütchen, Spritze, ... klingt ja nach einer umständlichen Technik.
Hast Du eigentlich noch Gewichtsdaten? Die werden die Beraterinnen sicher noch abfragen, lies mal Wie funktioniert Stillberatung hier im SuT? und poste die Daten entsprechend, dann können Dir die Beraterinnen noch besser helfen.
Gruß Lucccy
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jusl
- Jusl Almighty
- Beiträge: 16020
- Registriert: 19.03.2007, 10:54
- Wohnort: nördlich des Weißwurstäquators
Re: Stillkrampf nach Flaschengabe auf Intensiv, Hilfe gesuch
Hallo und herzlich willkommen hier,
ja, bitte poste noch die fehlenden Angaben, und dann werden wir da sicher etwas erreichen können. Gut, dass Du Dich so früh gemeldet hast; Dein Baby ist noch jung, und dementsprechend sind Eure Chancen auf eine erfolgreiche Umgewöhnung wirklich hoch, wenn Ihr jetzt flott startet.
Später mehr!
LG
Julia
ja, bitte poste noch die fehlenden Angaben, und dann werden wir da sicher etwas erreichen können. Gut, dass Du Dich so früh gemeldet hast; Dein Baby ist noch jung, und dementsprechend sind Eure Chancen auf eine erfolgreiche Umgewöhnung wirklich hoch, wenn Ihr jetzt flott startet.
Später mehr!
LG
Julia
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manto
- gut eingelebt
- Beiträge: 28
- Registriert: 30.04.2013, 01:14
Re: Stillkrampf nach Flaschengabe auf Intensiv, Hilfe gesuch
Hallo,
vielen Dank!
* Wird oder wurde Euer Baby zugefüttert, bekommt es abgepumpte Milch oder auch mal ein Fläschchen, schreibt bitte die Mengen auf (wie oft wieviel täglich) und womit zugefüttert wird oder wurde.
Baby wurde und wird zugefüttert. Es bekommt auch abgepumpte Milch, aber immer noch 1-2 Mahlzeiten Pre pro Tag. Seit zwei Tagen sind wir bei 1x Pre und ein bißchen, wenn die abgepumpte Milch nicht ganz reicht für eine Mahlzeit. Das sind dann Muttermilchmahlzeit von ca. 100 ml + 10/15ml Pre, dann ist er satt.
Hauptsächlich wird er mit Muttermilch ernährt, aber er ist ein kleiner Fresser. Trinkt leider nicht immer effektiv an der Brust, manchmal klappts und es reicht ihm, manchmal klappts nicht und man muss noch eine Menge hinterherschütten.
Mahlzeiten ca. 7 pro Tag, dabei verschwinden meist 100-120 ml, manchmal gibt er sich auch nach 80 zurfrieden, betrifft aber eher eine Mahlzeit des Tages, statt mehreren.
Zugefüttert wird mir Pre-Pulver-Zeugs, daß dann mit Wasser angerührt wird.
Gefüttert wird mit Spritze und Stillhütchen, wie beschrieben. Gestern hat meine Hebamme noch Fingerfeeder mitgebracht, damit haben wir es auch versucht, klappt, aber ich weiß nicht, ob das gut oder schlecht ist. Werde vielleicht mal den Fingerfeeder mit der Brustwarze zusammen ausprobieren.
* Bitte beschreibt, wie Euer Stillalltag für gewöhnlich aussieht: wie oft und wie lange wird üblicherweise gestillt? Wie lang sind die Schlafpausen?
Wenn Baby komplett abgefüllt wurde, dann schläft er zwischen 2 1/2 und 4 Stunden. 4 Stunden ist die längste Schlafphase.
Wir versuchen im Moment auch immer zu stillen, wenn er wach wird, möglichst noch bevor er anfängt, seine Gewitterwölkchen-Stirn zu machen. Das dauert dann inzwischen ca. 20 min pro Seite. Ich lege ihnvon den ca. 7 Mahlzeiten 4-5 an, mal zu Beginn, mal zum Ende, je nach Stimmungslage. Wenn ich Ihn zu spät anlege, dann ist er zu unruhig, um zu trinken, deshalb variere ich. Nachts haben wir auch versucht, zu stillen, aber da fehlen mir ehrlich gesagt die Nerven und die Geduld, was eher kontrproduktiv wirkt. Deshalb bekommt er nachst seine Mahlzeiten per Stillhütchen/Spritze.
Schläft er nach dem Stillen nicht, bekommt er noch abgepumpte Muttermilch, oder, wenn keine mehr da ist, dann die eine Portion Pre.
* Wie oft pro Tag scheidet das Baby aus? Wie häufig Stuhlgang?
Ständig.
6 schwere, nasse Windeln/ Tag, Stuhlgang sind wir im Moment bei stabilen 3, vorgestern waren es noch 1-3
* Berichtet auch von Eurem Stillstart und den ersten Wochen nach der Geburt, v.a.: Wie klappt(e) das Stillen? Unruhiges Baby? Andock-Probleme?
Schilderung siehe oben, Kurzfassung: Andockproblem, in Form von Kopf schütteln, Weinen, Wegdrücken. Oder ruhiges Andocken, aber dann kommt nicht schnell genug was und nicht so viel, wie man wohl gern hätte und dann wieder --> Weinen, Wegdrücken
Passiert allerdings mittlerweile nicht jedes mal, manchmal dockt er friedlich an und trinkt ohne weinen. Manchmal kurze Anflüge von Gewitter-Wölckchen-Stirn, aber dann geht es doch ruhig weiter (sehr selten).
* Kennt es künstliche Sauger, also z.B. Flaschen, Hütchen, Schnuller?
Flaschensauger, Hütchen (16mm und 24 mm von Medala), Schnuller wurde verweigert, aber hatte er schon im Mund, Spritze, Fingerfeeder
* Seid Ihr (bzw. Ist Euer Kind) bereits woanders in Behandlung/Beratung? Stillberatung, Kinderarzt, Hebamme, Osteopath, Krankengymnastik...?
Hebamme kommt noch häufig, nächsten Mittwoch will ich mal zur Stillberatung hier im Ort gehen.
* Gibt es medizinische Besonderheiten, die das Stillen betreffen können? Z.B. Orthopädische Auffälligkeiten, Frühgeburt, Gelbsucht beim Baby? Brust-Operationen, Schilddrüsen- und andere chronische Erkrankungen (Übergewicht, Diabetes, PCOS,...) bei der Mutter? Medikamenteneinnahme?
Er ist ein großes Baby, Makrosomie stand im Arztbrief, wobei er knapp an den 4000g Geburtsgewicht vorbeigeschrammt ist. Er kam mit 3950 g auf die Welt (38 KU, 50 cm). Die Hebamme meinte, das der Unterkiefer etwas weit hinten liegt und eventuell das Zungenbändchen etwas kurz sein könnte. Sie ist sich aber nicht sicher und ich werde das im Rahmen der U3 vom Kinderarzt abklären lassen. Durch den Kiefer und die Zungensache könnte es sein, daß er etwas ungünstig saugt. Aber ich weiß, daß er saugt und auch Milch bekommt.
Die Hebamme meinte, er wird wohl nie zu den Kindern gehören, die die Brust in 10 min leer machen, aber das ist für mich auch nicht entscheidend. Hauptsache, es klappt überhaupt.
Trotz Größe, lag keine Gesationsdiabetes vor, keine weiteren Auffälligkeiten. Wir sind einfach große Eltern (1,75m und 1,94m).
Nach dem Kaiserschnitt war ich ständig unter Schmerzmitteln, hauptsächlich Paracetamol, mal eine Ibuprofen oder Voltaren. Ab Tag 5 nach dem KS, keine Schmerzmittel mehr eingenommen. Geburt unter PDA, Section unter aufgespritzter PDA. Laut Mutterpass habe ich Adipositas, aber mittlerweile trifft das nicht mehr zu. Bin im normalen BMI Bereich.
Gewichtsentwicklung:
reiche ich nach, muss ich bei der Hebamme erfragen.
Geburtsgewicht 19.04. 3950 g
U2, 22.04. 3590 g
Hebamme 02.05 3930g
Hat sein Startgewicht also fast zurück, Hebamme ist auch unbesorgt, was die Gewichtsentwicklung anging. Nach der Talsohle, die auf zu spärliches Zufüttern zurückzuführen ist, weil im kH immer von 30 ml, auch mal 60ml gesprochen wurde, hat er jetzt stetig gut zugelegt.
vielen Dank!
* Wird oder wurde Euer Baby zugefüttert, bekommt es abgepumpte Milch oder auch mal ein Fläschchen, schreibt bitte die Mengen auf (wie oft wieviel täglich) und womit zugefüttert wird oder wurde.
Baby wurde und wird zugefüttert. Es bekommt auch abgepumpte Milch, aber immer noch 1-2 Mahlzeiten Pre pro Tag. Seit zwei Tagen sind wir bei 1x Pre und ein bißchen, wenn die abgepumpte Milch nicht ganz reicht für eine Mahlzeit. Das sind dann Muttermilchmahlzeit von ca. 100 ml + 10/15ml Pre, dann ist er satt.
Hauptsächlich wird er mit Muttermilch ernährt, aber er ist ein kleiner Fresser. Trinkt leider nicht immer effektiv an der Brust, manchmal klappts und es reicht ihm, manchmal klappts nicht und man muss noch eine Menge hinterherschütten.
Mahlzeiten ca. 7 pro Tag, dabei verschwinden meist 100-120 ml, manchmal gibt er sich auch nach 80 zurfrieden, betrifft aber eher eine Mahlzeit des Tages, statt mehreren.
Zugefüttert wird mir Pre-Pulver-Zeugs, daß dann mit Wasser angerührt wird.
Gefüttert wird mit Spritze und Stillhütchen, wie beschrieben. Gestern hat meine Hebamme noch Fingerfeeder mitgebracht, damit haben wir es auch versucht, klappt, aber ich weiß nicht, ob das gut oder schlecht ist. Werde vielleicht mal den Fingerfeeder mit der Brustwarze zusammen ausprobieren.
* Bitte beschreibt, wie Euer Stillalltag für gewöhnlich aussieht: wie oft und wie lange wird üblicherweise gestillt? Wie lang sind die Schlafpausen?
Wenn Baby komplett abgefüllt wurde, dann schläft er zwischen 2 1/2 und 4 Stunden. 4 Stunden ist die längste Schlafphase.
Wir versuchen im Moment auch immer zu stillen, wenn er wach wird, möglichst noch bevor er anfängt, seine Gewitterwölkchen-Stirn zu machen. Das dauert dann inzwischen ca. 20 min pro Seite. Ich lege ihnvon den ca. 7 Mahlzeiten 4-5 an, mal zu Beginn, mal zum Ende, je nach Stimmungslage. Wenn ich Ihn zu spät anlege, dann ist er zu unruhig, um zu trinken, deshalb variere ich. Nachts haben wir auch versucht, zu stillen, aber da fehlen mir ehrlich gesagt die Nerven und die Geduld, was eher kontrproduktiv wirkt. Deshalb bekommt er nachst seine Mahlzeiten per Stillhütchen/Spritze.
Schläft er nach dem Stillen nicht, bekommt er noch abgepumpte Muttermilch, oder, wenn keine mehr da ist, dann die eine Portion Pre.
* Wie oft pro Tag scheidet das Baby aus? Wie häufig Stuhlgang?
Ständig.
* Berichtet auch von Eurem Stillstart und den ersten Wochen nach der Geburt, v.a.: Wie klappt(e) das Stillen? Unruhiges Baby? Andock-Probleme?
Schilderung siehe oben, Kurzfassung: Andockproblem, in Form von Kopf schütteln, Weinen, Wegdrücken. Oder ruhiges Andocken, aber dann kommt nicht schnell genug was und nicht so viel, wie man wohl gern hätte und dann wieder --> Weinen, Wegdrücken
Passiert allerdings mittlerweile nicht jedes mal, manchmal dockt er friedlich an und trinkt ohne weinen. Manchmal kurze Anflüge von Gewitter-Wölckchen-Stirn, aber dann geht es doch ruhig weiter (sehr selten).
* Kennt es künstliche Sauger, also z.B. Flaschen, Hütchen, Schnuller?
Flaschensauger, Hütchen (16mm und 24 mm von Medala), Schnuller wurde verweigert, aber hatte er schon im Mund, Spritze, Fingerfeeder
* Seid Ihr (bzw. Ist Euer Kind) bereits woanders in Behandlung/Beratung? Stillberatung, Kinderarzt, Hebamme, Osteopath, Krankengymnastik...?
Hebamme kommt noch häufig, nächsten Mittwoch will ich mal zur Stillberatung hier im Ort gehen.
* Gibt es medizinische Besonderheiten, die das Stillen betreffen können? Z.B. Orthopädische Auffälligkeiten, Frühgeburt, Gelbsucht beim Baby? Brust-Operationen, Schilddrüsen- und andere chronische Erkrankungen (Übergewicht, Diabetes, PCOS,...) bei der Mutter? Medikamenteneinnahme?
Er ist ein großes Baby, Makrosomie stand im Arztbrief, wobei er knapp an den 4000g Geburtsgewicht vorbeigeschrammt ist. Er kam mit 3950 g auf die Welt (38 KU, 50 cm). Die Hebamme meinte, das der Unterkiefer etwas weit hinten liegt und eventuell das Zungenbändchen etwas kurz sein könnte. Sie ist sich aber nicht sicher und ich werde das im Rahmen der U3 vom Kinderarzt abklären lassen. Durch den Kiefer und die Zungensache könnte es sein, daß er etwas ungünstig saugt. Aber ich weiß, daß er saugt und auch Milch bekommt.
Die Hebamme meinte, er wird wohl nie zu den Kindern gehören, die die Brust in 10 min leer machen, aber das ist für mich auch nicht entscheidend. Hauptsache, es klappt überhaupt.
Trotz Größe, lag keine Gesationsdiabetes vor, keine weiteren Auffälligkeiten. Wir sind einfach große Eltern (1,75m und 1,94m).
Nach dem Kaiserschnitt war ich ständig unter Schmerzmitteln, hauptsächlich Paracetamol, mal eine Ibuprofen oder Voltaren. Ab Tag 5 nach dem KS, keine Schmerzmittel mehr eingenommen. Geburt unter PDA, Section unter aufgespritzter PDA. Laut Mutterpass habe ich Adipositas, aber mittlerweile trifft das nicht mehr zu. Bin im normalen BMI Bereich.
Gewichtsentwicklung:
reiche ich nach, muss ich bei der Hebamme erfragen.
Geburtsgewicht 19.04. 3950 g
U2, 22.04. 3590 g
Hebamme 02.05 3930g
Hat sein Startgewicht also fast zurück, Hebamme ist auch unbesorgt, was die Gewichtsentwicklung anging. Nach der Talsohle, die auf zu spärliches Zufüttern zurückzuführen ist, weil im kH immer von 30 ml, auch mal 60ml gesprochen wurde, hat er jetzt stetig gut zugelegt.
Das Leben liest auch nicht Korrektur. 
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manto
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Re: Stillkrampf nach Flaschengabe auf Intensiv, Hilfe gesuch
Vertipper kommen immer wieder mal vor, Sectio natürlich, nicht Section. Und so weiter. Bin so im Stress derzeit, mir fehlt die Ruhe zum Korrektur-Lesen. 
Das Leben liest auch nicht Korrektur. 
- saiidi
- alter SuT-Hase
- Beiträge: 2698
- Registriert: 09.07.2011, 18:45
- Wohnort: Obb/OÖ
Re: Stillkrampf nach Flaschengabe auf Intensiv, Hilfe gesuch
Lass dich ganz feste drücken! (((manto))) Ihr schafft das sicher! Julia ist echt klasse und hat hier schon vielen geholfen.
Und du kannst ja gute Mengen pumpen, das bekam ich bei meinem Großen damals gar nicht hin. Da kriegt ihr das bald hin daß er nur noch Mumi bekommt.
Ich muß ganz oft an euch denken und drücke euch ganz fest die Daumen.
Alles, alles Gute!!
Und du kannst ja gute Mengen pumpen, das bekam ich bei meinem Großen damals gar nicht hin. Da kriegt ihr das bald hin daß er nur noch Mumi bekommt.
Ich muß ganz oft an euch denken und drücke euch ganz fest die Daumen.
Alles, alles Gute!!
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manto
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Re: Stillkrampf nach Flaschengabe auf Intensiv, Hilfe gesuch
Vielen Dank auch nocheinmal für die Drücker. Man fühlt sich gleich irgendwie aufgehoben.
Ich habe jetzt mal die Stillfreundlichen Zufüttermethoden gesichtet. Sollten wir besser auf den Becher umsteigen?
Also nur noch Brust und dann mit dem Becher hinterher? Und die Spritze nur ab und an einsetzen, wenn er die Brust wieder ganz ablehnt, um zwischen Hütchen und Brust ein bißchen Milch zu träufeln, damit er wieder saugt.
Bin ganz orientierungslos langsam. Aber sehr froh, das Forum hier zu kennen.
Ich habe jetzt mal die Stillfreundlichen Zufüttermethoden gesichtet. Sollten wir besser auf den Becher umsteigen?
Also nur noch Brust und dann mit dem Becher hinterher? Und die Spritze nur ab und an einsetzen, wenn er die Brust wieder ganz ablehnt, um zwischen Hütchen und Brust ein bißchen Milch zu träufeln, damit er wieder saugt.
Bin ganz orientierungslos langsam. Aber sehr froh, das Forum hier zu kennen.
Das Leben liest auch nicht Korrektur. 