Werte das bitte nicht als "In Frage Stellen deiner Kompetenz", Julia...so ist das nicht gemeint. Ich bin nur einfach grad so unsicher
Selbstverständlich - dass Dein Baby jederzeit gut versorgt ist, ist das allerwichtigste. Und auch unbedingte Grundlage jeglicher Bemühungen hier im SuT. Eben deshalb schauen wir ja jetzt so engmaschig und genau aufs Gewicht, um das gute Gedeihen Deines Babys jederzeit sicherzustellen.Ich muss sagen, dass ich extrem verunsichert bin. Einerseits möchte ich gerne weiter stillen und bin mir im Klaren darüber, dass ein Kinderarzt kein Stillberater ist.
Andererseits möchte ich natürlich, dass Herr Baby gut versorgt ist und keinen Mangel leiden muss.
Prima.Ich habe (auf Anraten des Kinderarztes) immer nach der normalen Stillmahlzeit zugefütter und sehr darauf geachtet, dass ich genauso häufig angleget habe wie vorher.
Wenn Herr Baby keine Pre mehr wollte, habe ich aufgehört. Ich habe übrigens mit einem Becher gefüttert und ihn die Milch schlabbern lassen. Das hat gut geklappt.
Mit ziemlicher Sicherheit: nein. Wenn ein Baby zusätzlich zum Stillen auch noch 600 ml Pre im Bauch hat über den Tag verteilt, dann wird es ganz sicher weniger trinken bei der nächsten Stillmahlzeit. Und dann kommt ja auch schon wieder neue Pre oben drauf - entsprechend wieder: weniger trinken beim nächsten Stillen. Genau auf diese Weise stillen viele Frauen ab.Hat er dann nicht genauso viel MuMi wie vor dem zufüttern getrunken nur eben ZUSÄTZLICH die Pre?
Wie ich schon vor ein paar Tagen schrieb:Und wie soll ich denn die MIlchmenge steigern? Ich mache seit der Geburt immer wieder Wechselstillen, trinke viel, esse gesund und lege Herrn Baby wirklich sehr häufig an. Hin und wieder versuche ich auch zusätzlich noch etwas Milch abzupumpen und ihm das dann zu füttern. Aber das mache ich nun auch schon seit Januar.
Lass uns erstmal schauen, ob überhaupt Bedarf für Eingreifen besteht, und falls ja, ob dies Zufüttern mit Pre bedeutet, und falls wiederum ja, wieviel.jusl hat geschrieben:Unterm Strich heißt das: NIEMAND kann wissen, ob derzeit eine Zufütterindikation besteht. Es muss also jetzt erstmal vernünftig gemessen und dokumentiert werden, über einen ausreichend langen Zeitraum mit einer guten (!) Methodik, UND DANACH kann man dann durch die Analyse der Daten aussagekräftig feststellen, ob zugefüttert werden muss oder nicht. Vorher ist es nur raten.
Zeit wofür? Habt Ihr einen wichtigen Termin?Ach...ich bin frustriert und verunsichertHatte das Gefühl, das Zufüttern tut ihm irgendwie gut - aber wenn das (erstmal) nicht nötig ist, dann lassen wir das weiterhin. Nur wie kann ich denn wissen, ob damit nicht wichtige Zeit verloren geht?
Nee, im Ernst: Derzeit ist Dein Baby offensichtlich NICHT akut gesundheitsgefährdet (Ihr stillt oft, keine Stillprobleme, unauffällige Ausscheidungen). Damit habt Ihr ZEIT, um die notwendigen Infos zu beschaffen, die für eine fundierte Entscheidung über das weitere Vorgehen nötig sind. Ohne wäre es wie gesagt nur raten - damit geht Unsicherheit für gewöhnlich auch nicht weg.
Also: Die nächsten Tage weiterhin häufig stillen und morgens und abends mit guter Methode wiegen. In einigen Tagen wissen wir dann wahrscheinlich schon mehr.
Was hältst Du von diesem Vorgehen?
LG
Julia