nächtliches Stillen

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hannah0402
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Re: nächtliches Stillen

Beitrag von hannah0402 »

Ist bei uns seit Anbeginn so. Meine Tochter is nun ein gutes halbes Jahr alt. Manchmal kommt die Maus nur zweimal. Aber im Schnitt selten länger als drei Stunden schkaf am Stück.... Aber es ist normal. Ich hab auch gelesen, dass es eher ungesund ist, wenn Babys zu tief schlafen und auch sechs Stunden am Stück. Diese Babys waeren wohl eher SIDS gefährdet. Ob's stimmt, keine Ahnung, mich stimmt es nur immer positiv in einer stillreichen Nacht ;) wir machen familienbett, aber leider find ich im liegen stillen nicht immer soo toll. Mir tut meine Schulter vom vielen drauf liegen oft ganz schoen weh :( und besser andocken tut sie auch im Arm.
hannah mit bebibababu September 2012
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blueberry
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Re: nächtliches Stillen

Beitrag von blueberry »

Käthe hat geschrieben: Den Ratschlag, sich dann abends gleich mit hinzulegen, finde ich sehr sinnvoll aber auch hart, irgendwie. Das sind eben die Stunden des Tages, die ich für mich und meinen Mann habe. Das fände ich glaub schwieriger, als mit dem Schlafmangel auszukommen.
Das ist ja auch nicht als Dauermaßnahme gedacht :wink: . Aber für einige Wochen jeden oder jeden zweiten Abend mit dem Kind schlafen zu gehen kann wirklich schon Wunder bewirken im Erholungszustand der Mutter. Und wenn man wirklich, wie Du schreibst "am Rande des Wahnsinns" steht, sich tags nicht mehr richtig konzentrieren kann, evtl. beginnt, aggressiv zu reagieren etc., dann sind ein paar Stunden geopferter "Partnerzeit" für einen begrenzten Zeitraum ein guter Tausch für mehr Ausgeruhtheit. Gerade dann, wenn man keine anderen Entlastungsmöglichkeiten hat (Baby mal dem Papa oder der nebenan wohnenden Tante, Oma, besten Freundin für einen Nachmittag in die Hand zu drücken, an dem man wirklich nur zum Stillen geweckt wird und sich ansonsten wirklich mal paar Stunden ausruhen kann ...) ist "Schlafen wenn das Baby schläft" eben das Mittel der Wahl (zumal die meisten Babys zu Beginn der Nacht länger am Stück schlafen als gegen Morgen hin...).
hannah0402 hat geschrieben:Ich hab auch gelesen, dass es eher ungesund ist, wenn Babys zu tief schlafen und auch sechs Stunden am Stück. Diese Babys waeren wohl eher SIDS gefährdet. Ob's stimmt, keine Ahnung, mich stimmt es nur immer positiv in einer stillreichen Nacht ;)
Es gibt durchaus gute Hinweise darauf, dass ein Teil des SIDS-Schutzes, den das Stillen ausmacht, darauf zurückzuführen ist, dass Stillkinder nachts häufiger aufwachen - und dies so sein soll und einen Schutzeffekt gegen SIDS hat. Ich zitiere mal beispielhaft die BZgA:
"Im ersten Lebensjahr sollte das Babybett im Elternschlafzimmer aufgestellt werden, denn die gleichmäßigen Atemgeräusche der Eltern haben einen positiven Einfluss auf die Atemregulation des Babys. Gleichzeitig erleichtert die Nähe des Babys Müttern das nächtliche Stillen. [...]
Experten haben zudem nachgewiesen, dass gestillte Kinder nachts leichter und häufiger aufwachen, so dass die Gefahr eines Atemstillstandes im Zusammenhang mit einer schwereren Erweckbarkeit bei ihnen seltener vorkommt als bei nicht gestillten Babys."
Quelle: http://www.kindergesundheit-info.de/the ... -kindstod/
hannah0402 hat geschrieben:leider find ich im liegen stillen nicht immer soo toll. Mir tut meine Schulter vom vielen drauf liegen oft ganz schoen weh :( und besser andocken tut sie auch im Arm.
Es kann sich ausgesprochen lohnen, nochmal in Ruhe tagsüber und einigermaßen wach und fit mit verschiedenen Positionen, Kissen etc. zu experimentieren, um eine bequemere Position für das Liegendstillen zu finden. Ein wirklich festes, den Kopf auf voller Schulterhöhe abstützendes Kissen für Mama, evtl. ein Kissen zwischen den Knien, eine Decke in den Rücken gestopft, ... Wenn dem Baby das Andocken im Liegen schwerer fällt, kann ihm evtl. eine Handtuchrolle im Rücken helfen, stabiler zu liegen und nicht Gefahr zu laufen, wegzurollen. Oder liegt evtl. die BW auf der falschen Höhe? Hier kann man durch unterschiedlich starkes nach vorn oder hinten kippen/neigen von Mama oder Baby variieren. Manchmal hilft ( bei eher größeren Brüsten) auch ein gefalteter Waschlappen unter der Brust, damit die BW höher liegt.

LG, blueberry
blueberry mit großem und kleinem Frühlingskind (2010 und 2013)
JoBo
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Re: nächtliches Stillen

Beitrag von JoBo »

Leider kann ich dir auch nur sagen das dieser Rhytmus scheinbar völlig normal ist. Bei uns gehts bis jetzt so (2,5J) , nun versuche ich allerdings Nachts abzustillen, mal schaun wie.
Aber es gibt durchaus auch Kinder die eher durchschlafen und auch schon eher abgestillt werden können (hoffe tröstet etwas).

Zu deiner Situation, ich habe auch immer nur verucht den Schlaf irgendwie nachzuholen. Also wirklich ab und zu mit dem Kind ins Bett (hat mich auch immer geärgert...aber ich habe dann verucht daran zu denken das diese Zeit begrenzt ist) und Tags alles was geht erledigen wenns Kind wach ist und wenns schläft selber schlafen oder was anderes für sich tun. Ich habe gemerkt das ich nur mich ändern kann (Erwartungen, Einstellungen, Lebensweise) nicht mein Kind.

Ach, und was mir am meisten hilft wenn mein Mann frei hat und mit unserem Sohn schon aufsteht. So ein-, zwei Stunden alleine im Bett nochmal richtig tief einschlafen tankt bei mir immer viel Energie auf.

Ach, und zu guter Letzt, Kaffee :-) Was wäre ich nur ohne.

Wünsche dir viel Kraft.
beany1
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Re: nächtliches Stillen

Beitrag von beany1 »

Hallo ihr Lieben

danke für die lieben, aufmunternden Worte. Meine Kleine schläft im Anstellbett da ich nicht so gut schlafe wenn ein Kind bei mir im Bett liegt. Ich stille sie meist sitzend im Bett da ich ein Wasserbett habe und ich ein ungutes Gefühl beim Stillen im Liegen habe. Tagsüber kann ich mit etwas Glück Mittags etwas Ruhen wenn meine Grosse ihr Mittagsschläfchen macht. Ist aber oftmals etwas schwer zu timen :roll:
Mir geht's mittlerweile schon wieder besser bzw. ist meine Grosse zwar noch krank, schläft aber meist wieder durch, deshalb empfinde ich das nächtliche Stillen als nicht mehr so schlimm. Natürlich wäre Durchschlafen besser :wink: aber auch diese Zeiten kommen irgendwann wieder.

schöne Grüsse
beany1
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Re: nächtliches Stillen

Beitrag von sternenweib »

Ach, und zu guter Letzt, Kaffee
ein leises stimmchen in meinem kopf will mir manchmal sagen, dass das vielleicht der grund dafür sein könnte, dass meine tochter so schläft, wie sie schläft.
ich heb meine laune ja immer mit der "nahrungszufuhr nachts läßt das gehirn wachsen"-theorie. dann ist nach meiner zunehmenden vertrottelung durch schlafmangel irgendwann zumindest meine tochter hyperintelligent :lol:
die Große 03/2002 die Kleine 02/2012 getragene, gestillte, zuhause entbundene, bei mir schlafende Familientischesserin
“There's no way to be a perfect mother and a million ways to be a good one.”
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Prisemuth
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Re: nächtliches Stillen

Beitrag von Prisemuth »

Ich kann dich vielleicht nochmal trösten: haben auch ein Wasserbett und stillen ging dort mit etwas Übung irgendwann auch :wink:
Der Nachteil bei Wasserbett + Beistellbett ist ja die Umrandung, über die man entweder hinwegstillen muss oder das baby hochnehmen muss. Dabei ist man ja gleich richtig wach...
Also, Junior zog irgendwann in unsere Mitte um (beide Kopfkissen an den Rand gerückt, so hat er genug Platz und liegt recht weit oben mit seinem Kopf = keine Gefahr, unter der Decke zu landen), weil ich keinen Nerv mehr hatte, dreimal und öfter aufzustehen... :roll:
Probier es einfach weiter, es entspannt die Nächte ungemein :D
Liebe Grüße von Anke mit dem kleinen Mann (11/11)
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blueberry
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Re: nächtliches Stillen

Beitrag von blueberry »

Hallo beany1,
es freut mich, dass es Dir und Euch schon wieder etwas besser geht. Hierbei möchte ich Dich unbedingt unterstützen:
beany1 hat geschrieben:Ich stille sie meist sitzend im Bett da ich ein Wasserbett habe und ich ein ungutes Gefühl beim Stillen im Liegen habe.
Beim Liegendstillen im Wasserbett sollte unbedingt sichergestellt sein, dass Du nach dem Stillen noch wach genug bist, um Dein Baby zum Weiterschlafen wieder AUSSERHALB des Wasserbettes hinzulegen (Beistellbett ist da sicher eine gute Option). Wenn Du beim Liegendstillen einschlafen würdest und Dein Baby noch neben Dir läge, wäre das nicht gut, da Wasserbetten leider keine sichere Schlafumgebung fürs Co-Sleeping bzw. Familienbett bieten. Quelle (Kriterien sicheren Co-Sleepings im unteren Viertel des Artikels

Wenn Familienbett, dann außerhalb des Wasserbettes (z.B. mit einer Zusatz-140er-Matratze, die Ihr für eine Übergangszeit auf dem Boden irgendwo (im Kinderzimmer?) postiert. Wenn das Wasserbett nunmal Dein Bett ist, hast Du mit "Stillen im Sitzen und Baby ins Beistellbett zurücklegen" sicherlich schon die Optimalvariante gefunden :D .

Alles Gute weiterhin!
LG, blueberry
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Re: nächtliches Stillen

Beitrag von vetmedmama »

ja das nächtliche stillen ist hier auch in 2-3 st rythmus angesagt.
aber es ist mein drittes kind und es ist so entspannt wie noch nie. beim ersten hatte ich ja viel schmerzen beim stillen, und war immer schnell wach.
beim zweiten haben wir schnell auf abgepumpte milch umgeschwenkt und dann nach n par monate auf pre.
da musste ich nachts immer um drei aufstehen um zu pumpen. das war vielleicht ätzend!
der vorteil war nur das mein mann auch mal aufstand für ne flasche.

und jetzt liegt der kleine bei uns. mein mann wacht gar nicht auf, und das mit den schlafphasen bei uns geht super auf. ich werde nicht aus dem tiefschlaf gerissen und es ist nicht halb so anstrengend wie bei den anderen.

was ich mich jedoch frage, an alle die auch im liegen stillen im familienbett; wechselt ihr denn nicht die seite?
ich muss immer hoch um den kleinen auf die andere seite zu legen.
dabei werd ich dann schon richtig wach.aber teilweise schlafen wir beim stillen auch ein.
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Leyket
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Re: nächtliches Stillen

Beitrag von Leyket »

vetmedmama hat geschrieben:was ich mich jedoch frage, an alle die auch im liegen stillen im familienbett; wechselt ihr denn nicht die seite?
ich muss immer hoch um den kleinen auf die andere seite zu legen.
dabei werd ich dann schon richtig wach.aber teilweise schlafen wir beim stillen auch ein.
Doch :) Wobei, ich wechsele sie nicht nach System, sondern nach Gefühl, sag ich mal... hm, also wenn er das signalisiert oder ich das Gefühl hab, ich würd die eine BW auch mal ganz gern unbenuckelt haben :wink: Also nicht bei jedem Stillen sondern vielleicht 1, maximal 2 mal pro Nacht würd ich denken (weiss es aber nicht sicher, ich bin zu müde um darauf zu achten :oops: ).
Ich hab anfangs das Kind über mich gehoben bzw gerollt/geschoben, so dass ich mich nicht aufsetzen musste. Später dann mich selbst so gedreht, dass ich die "obere" Brust problemlos anbieten konnte. Das erfordert etwas Übung und geht vermutlich auch erst ab einer bestimmten Kindsgröße, nehme ich an.

Und ganz ganz zu Anfang hab ich auch noch im Sitzen gestillt, weil ich dachte, das macht man nicht :roll: Bin noch jedesmal fürs stillen aufgestanden, weil ich dachte, er müsste ja auch ohne Brust schlafen... so wenig Schlaf hatte ich seitdem nie wieder, seit ich liegen bleibe, egal wie oft er nachts wird.
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Melly mit Juli (8 1/2) und neuer Liebe Marco
vetmedmama
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Re: nächtliches Stillen

Beitrag von vetmedmama »

ja die obere brust geben machich auch manchmal, klappt auch aber ist für mich nicht so bequem das ich dabei dösen oder schlafen kann. da ist das umlegen auf die andere seite besser.
ausserdem hats den vorteil das der kleine nicht immer auf eine seite liegt.

ihn rüber heben geht nicht da ich selber kaum rumdrehen kann, irgendwie hat mein ischias mich nach der entbundung nie ganz verlassen. ich sollte mal zum orthopeden, nur wann? mit 2 kleinkinder und n stillsäugling bleibt nicht so viel zeit über :?
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