nächtliches Stillen
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beany1
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nächtliches Stillen
Hallo zusammen
bis jetzt konnte ich sehr viel beim Thema Stillwissen nachlesen bzw. wurden meine Fragen auch durch die anderen Beiträge oft beantwortet doch nun bitte ich euch um Tipps was ich tun kann. Zu meinem Problem:
Meine Kleine (18 Wochen) trinkt auch in der Nacht alle 2-3 Stunden. Es gab auch schon mal eine Zeit da hat sie 5-7 Stunden durchgeschlafen. Das war so ca. mit 9-13 Wochen.
Langsam lassen meine Kräfte nach (auch weil wir alle seit ca. 5 Wochen im Wechsel Krank sind).
Danke schonmal und liebe Grüsse
beany1
bis jetzt konnte ich sehr viel beim Thema Stillwissen nachlesen bzw. wurden meine Fragen auch durch die anderen Beiträge oft beantwortet doch nun bitte ich euch um Tipps was ich tun kann. Zu meinem Problem:
Meine Kleine (18 Wochen) trinkt auch in der Nacht alle 2-3 Stunden. Es gab auch schon mal eine Zeit da hat sie 5-7 Stunden durchgeschlafen. Das war so ca. mit 9-13 Wochen.
Langsam lassen meine Kräfte nach (auch weil wir alle seit ca. 5 Wochen im Wechsel Krank sind).
Danke schonmal und liebe Grüsse
beany1
grosse Bohne 12/2010
kleine Bohne 11/2012
kleine Bohne 11/2012
- Prisemuth
- ist nicht mehr wegzudenken
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Re: nächtliches Stillen
Ich gönne es dir von Herzen, dass es bei 2-3 Stunden bleibt oder auch noch besser wird, aber wir hatten diese Art Nächte mit Stillen alle 1-3 Stunden fast ein Jahr lang
Und ich fürchte, so geht es noch vielen anderen hier... ich wage mal zu behaupten, dass das in dem Alter auch der Normalzustand ist
Man gewöhnt sich...
Man gewöhnt sich...
Liebe Grüße von Anke mit dem kleinen Mann (11/11)
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KateKate
- ist gern hier dabei
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Re: nächtliches Stillen
Vom 2.-4. Monat hat unsere Kleine ca. 7 Stunden durchgeschlafen. Seit nunmehr 3 Monaten kommt sie mindestens alle 2-3 Stunden, manchmal öfter. Aber ich kann auch sagen, man gewöhnt sich dran. Sie schläft in meinem Bett und beim kleinsten Mucks packe ich aus und schlafe direkt weiter. Geht alles.
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KateKate
- ist gern hier dabei
- Beiträge: 79
- Registriert: 27.09.2012, 18:49
Re: nächtliches Stillen
Aber vielleicht hast du auch Glück und es wird bald wieder besser. Meine Daumen sind gedrückt!
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Camisa
- gut eingelebt
- Beiträge: 36
- Registriert: 03.02.2013, 12:40
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Re: nächtliches Stillen
Tipps habe ich leider keine. Ich kann dir nur sagen, dass es meine Große bis zum Abstillen mit einem Jahr noch stündlich jede Nacht getrunken hat und meine Kleine jetzt (13 Wochen) auch spätestens alle 2 Stunden ihre Milch einfordert, bzw. Schon von Anfang an. Ich fand es leichter damit klar zu kommen, als ich irgendwann akzeptiert hatte, dass es halt so ist, wie es ist. Das Stillen lief irgendwann auch fast komplett im Schlaf ab. (Ohne Shirt im Liegen gestillt)
LG
Camisa mit Sonnenschein (12/07) und Krümel (12/12)
ClauWi Trageberaterin GK (2/13) MK (5/13) AK (08/13)
Camisa mit Sonnenschein (12/07) und Krümel (12/12)
ClauWi Trageberaterin GK (2/13) MK (5/13) AK (08/13)
- palme56
- alter SuT-Hase
- Beiträge: 2381
- Registriert: 29.07.2011, 11:58
Re: nächtliches Stillen
Wir stillen nachts immer noch 2-3 stdl., beim Zahnen/ krank teils auch in kürzeren Abständen. Tipps das zu ändern habe ich keine.
Ich stille im Liegen und versuche beim Stillen wieder einzuschlafen, was meist auch klappt. Und tagsüber lege ich mich dann mit Baby auch mal 2 Stunden mit ins Bett um zu schlafen.
Ich stille im Liegen und versuche beim Stillen wieder einzuschlafen, was meist auch klappt. Und tagsüber lege ich mich dann mit Baby auch mal 2 Stunden mit ins Bett um zu schlafen.
Liebe Grüße von A. mit Sohn 6/12 und Sohn 3/15
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ummyunus
Re: nächtliches Stillen
Hallo beany1 ,
schau dich am besten mal im Schlaf-Unterforum um...
Hier war es in den ersten 2-3 Monaten auch ganz ok mit 2-3x pro Nacht stillen. Inzwischen sind Nächte mit alle 2-3 Stunden die richtig guten Nächte - von den schlechten will ich gar nicht erzählen...
Irgendwann werden sie groß und brauchen das nicht mehr. Nur halt noch nicht mit 6 Monaten. Und mit der Zeit merkt frau, dass der eigene Schlafrhythmus sich dem des Kindes auch etwas anpasst. Wenn mein Kind mal länger als 3 Stunden schläft, wach ich vorher auf.
Ich wünsche euch gute Gesundheit und baldigen Frühlingsanfang - dann wird es sowieso leichter...
schau dich am besten mal im Schlaf-Unterforum um...
Hier war es in den ersten 2-3 Monaten auch ganz ok mit 2-3x pro Nacht stillen. Inzwischen sind Nächte mit alle 2-3 Stunden die richtig guten Nächte - von den schlechten will ich gar nicht erzählen...
Irgendwann werden sie groß und brauchen das nicht mehr. Nur halt noch nicht mit 6 Monaten. Und mit der Zeit merkt frau, dass der eigene Schlafrhythmus sich dem des Kindes auch etwas anpasst. Wenn mein Kind mal länger als 3 Stunden schläft, wach ich vorher auf.
Ich wünsche euch gute Gesundheit und baldigen Frühlingsanfang - dann wird es sowieso leichter...
- Leyket
- ist mit Leidenschaft dabei
- Beiträge: 742
- Registriert: 03.11.2011, 08:46
Re: nächtliches Stillen
Schläft dein Kind in deinem Bett oder in einem Beistellbettchen direkt bei dir? Wenn ja, gut so
So brauchst du wenigstens nicht aufstehen zum nächtlichen Stillen.
Schau wenn sie wach wird, nicht auf die Uhr. Das frustriert nur und ändert ja doch nichts, wenn du weisst, wie spät es ist
Im Liegen stillen, man muss sich dazu nicht aufrichten. Kannst du beim Stillen weiterschlafen bzw wenigstens dabei dösen?
Und über den Tag am besten so oft wie möglich selbst mit hinlegen. Wenn dein Baby schläft, dann nimm dir Auszeiten. Ob du nun schläfst oder nur so da liegst, Löcher in die Wand starrst, duschen gehst, dir die Nägel lackierst, Hauptsache etwas, wobei du entspannst
Und ganz wichtig:
Annehmen
Dein Kind tut nichts unnormales. Es ist total normal, dass Kinder in dem Alter nachts wach werden. Das macht evolutionsbiologisch sogar richtig Sinn:
http://kinderverstehen.de/images/Schlaf ... 290909.pdf
Alles Liebe
Schau wenn sie wach wird, nicht auf die Uhr. Das frustriert nur und ändert ja doch nichts, wenn du weisst, wie spät es ist
Im Liegen stillen, man muss sich dazu nicht aufrichten. Kannst du beim Stillen weiterschlafen bzw wenigstens dabei dösen?
Und über den Tag am besten so oft wie möglich selbst mit hinlegen. Wenn dein Baby schläft, dann nimm dir Auszeiten. Ob du nun schläfst oder nur so da liegst, Löcher in die Wand starrst, duschen gehst, dir die Nägel lackierst, Hauptsache etwas, wobei du entspannst
Und ganz wichtig:
Annehmen
http://kinderverstehen.de/images/Schlaf ... 290909.pdf
Alles Liebe


Melly mit Juli (8 1/2) und neuer Liebe Marco
- blueberry
- Mod a.D.
- Beiträge: 11077
- Registriert: 03.09.2007, 14:18
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Re: nächtliches Stillen
Hallo beany1,
schön, dass Dir unsere Linksammlung Stillwissen bislang schon gut weiterhelfen konnte
.
Zudem sagst Du, Ihr seid momentan alle krank - das schlaucht natürlich doppelt.
Tipps hast Du ja schon hilfreiche bekommen. Vor allem, Dich tagsüber möglichst oft mit hinzulegen, wenn Dein Kind schläft und die nächtliche Schlafsituation nochmal nach Verbesserungsmöglichkeiten zu durchleuchten (im Liegen stillen, Kind mit im Bett, sofern dies nach den Kriterien für sicheres Co-Sleeping bei Euch möglich ist, beim oder nach dem Stillen direkt ohne wieder aufstehen zu müssen weiterschlafen) kann schon sehr viel bringen. Außerdem synchronisieren sich beim Nebeneinanderschlafen die Schlafphasen von Mutter und Baby und man wird nicht aus dem Tiefschlaf gerissen.
Auch mal einige Wochen lang jeden (zweiten) Abend wirklich mit dem Baby schlafen zu gehen und die erste, oft längste Nachtschlafphase nicht für andere (Haushalts-)Erledigungen zu nutzen, kann Wunder bewirken.
Ich wünsche Euch gute Erholung vom Kranksein und dass das nächtliche Stillen so entspannt wie möglich für Dich ablaufen möge. Wenn man sich nach dem Stillen nicht nochmal aufrichten muss (was unnötig den Kreislauf der Mutter wieder in Schwung bringt) dann ist das nachts besonders stark ausgeschüttete Prolaktin nämlich nicht nur toll für die Milchbildung sondern auch ein prima Wiedereinschlaf-Helfer
LG, blueberry
schön, dass Dir unsere Linksammlung Stillwissen bislang schon gut weiterhelfen konnte
Was Du hier beschreibst, ist tatsächlich ein völlig normales Schlaf- und Stillverhalten eines Babys im ersten Lebenshalbjahr. Babyschlaf ist ein Reifungsprozess und entwickelt sich nicht unbedingt immer kontinuierlich von "oft aufwachen" zu "durchschlafen" hin, sondern macht sogar recht oft solche gefühlten "Rückschritte" wie Du sie gerade erlebst. Im von Leyket verlinkten Artikel beschreibt Herbert Renz-Polster durchschnittlichen Babyschlaf - eine sehr empfehlenswerte Lektüre in Phasen anstrengender Nächte. Unsere (gesellschaftliche geprägten) Erwartungen an kindliches Schlafverhalten entsprechen nämlich leider schon lange nicht mehr dem, was für Babys gesund und normal ist. Aber gerade diese Erwartungen können es uns besonders frustrierend werden lassen, wenn das Baby nachts oft aufwacht.beany1 hat geschrieben:Meine Kleine (18 Wochen) trinkt auch in der Nacht alle 2-3 Stunden. Es gab auch schon mal eine Zeit da hat sie 5-7 Stunden durchgeschlafen. Das war so ca. mit 9-13 Wochen.
Zudem sagst Du, Ihr seid momentan alle krank - das schlaucht natürlich doppelt.
Tipps hast Du ja schon hilfreiche bekommen. Vor allem, Dich tagsüber möglichst oft mit hinzulegen, wenn Dein Kind schläft und die nächtliche Schlafsituation nochmal nach Verbesserungsmöglichkeiten zu durchleuchten (im Liegen stillen, Kind mit im Bett, sofern dies nach den Kriterien für sicheres Co-Sleeping bei Euch möglich ist, beim oder nach dem Stillen direkt ohne wieder aufstehen zu müssen weiterschlafen) kann schon sehr viel bringen. Außerdem synchronisieren sich beim Nebeneinanderschlafen die Schlafphasen von Mutter und Baby und man wird nicht aus dem Tiefschlaf gerissen.
Auch mal einige Wochen lang jeden (zweiten) Abend wirklich mit dem Baby schlafen zu gehen und die erste, oft längste Nachtschlafphase nicht für andere (Haushalts-)Erledigungen zu nutzen, kann Wunder bewirken.
Ich wünsche Euch gute Erholung vom Kranksein und dass das nächtliche Stillen so entspannt wie möglich für Dich ablaufen möge. Wenn man sich nach dem Stillen nicht nochmal aufrichten muss (was unnötig den Kreislauf der Mutter wieder in Schwung bringt) dann ist das nachts besonders stark ausgeschüttete Prolaktin nämlich nicht nur toll für die Milchbildung sondern auch ein prima Wiedereinschlaf-Helfer
LG, blueberry
blueberry mit großem und kleinem Frühlingskind (2010 und 2013)
- Käthe
- alter SuT-Hase
- Beiträge: 2285
- Registriert: 29.10.2012, 18:44
- Wohnort: Berlin
Re: nächtliches Stillen
Mein Sohn ist 22 Wochen alt und wir haben auch so 90-Minutenabstände nachts. Ich steh auch am Rande des Wahnsinns
Und von überall hört man dann, das Kind habe bestimmt Hunger und ich soll mal zufüttern oder endlich mit Brei anfangen (will BLW machen)... das zehrt dann zusätzlich an den Nerven, weil doch ein leise Stimme sagt - sie könnte ja Recht haben? Ich hab aber immer mehr als genug Milch gehabt, warum sollte er also plötzlich nicht mehr satt werden? Tagsüber trinkt er oft auch nur alle 3 Stunden.
Er schläft auch bei uns im Familienbett. Den Ratschlag, sich dann abends gleich mit hinzulegen, finde ich sehr sinnvoll aber auch hart, irgendwie. Das sind eben die Stunden des Tages, die ich für mich und meinen Mann habe. Das fände ich glaub schwieriger, als mit dem Schlafmangel auszukommen.
Bin noch gespannt, wie sich das entwickelt
Und von überall hört man dann, das Kind habe bestimmt Hunger und ich soll mal zufüttern oder endlich mit Brei anfangen (will BLW machen)... das zehrt dann zusätzlich an den Nerven, weil doch ein leise Stimme sagt - sie könnte ja Recht haben? Ich hab aber immer mehr als genug Milch gehabt, warum sollte er also plötzlich nicht mehr satt werden? Tagsüber trinkt er oft auch nur alle 3 Stunden.
Er schläft auch bei uns im Familienbett. Den Ratschlag, sich dann abends gleich mit hinzulegen, finde ich sehr sinnvoll aber auch hart, irgendwie. Das sind eben die Stunden des Tages, die ich für mich und meinen Mann habe. Das fände ich glaub schwieriger, als mit dem Schlafmangel auszukommen.
Bin noch gespannt, wie sich das entwickelt
3 Knilche: 10/12, 10/16 und 05/19