Zuckerfrei(er) leben!
Moderator: britje
- lucca77
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Re: Zuckerfrei(er) leben!
Ich fand es generell etwas verwirrend, dass da alle Zuckerarten in einen Topf geworfen wurden - da war ja die Rede auch von Milchzucker, der ja nun mal von Natur in Milchprodukten enthalten ist. Ist denn ein Fertigsmoothie konzentrierter als ein selbstgemachter (z.B. grüner Smoothie)? Ich frag mich nun, ob ich mir mit meinem hohen Obstkonsum was Gutes tue oder nicht...
Am Ende wurde ja auch gesagt, es hilft nur der Verzicht auf Süßigkeiten, Softdrinks und Fertigprodukte - da geh ich absolut konform; die Infos zwischendrin waren aber teils echt schwammig.
Am Ende wurde ja auch gesagt, es hilft nur der Verzicht auf Süßigkeiten, Softdrinks und Fertigprodukte - da geh ich absolut konform; die Infos zwischendrin waren aber teils echt schwammig.
Liebe Grüße A. mit den zwei Pubertieren (12/06 und 05/08) - schon lange nicht mehr stillend und tragend und doch immer noch gern hier
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EhMikp
Re: Zuckerfrei(er) leben!
Also bei dem Smoothie in der Doku handelte es sich um einen Fertigsmoothies. Und ich denke, die haben da den fruchteigenen Zucker genommen, denn es gibt inzwischen etliche Sorten ohne zugesetzten Zucker und wir alle wissen doch wie süß und lecker bestimmte Obstsorten sind. Aber es hat mich auch gestört, dass die da so sehr pauschalisiert wurde. Da gebe ich Dir total recht, Hoppetosse. Hochgerechnet enthält das meiste Obst nunmal sehr viel Zucker und klar, dass der dann in einem Smoothie ist. Fruchtzucker gibt dem Obst ja seine Süße. Fruchtzucker gibt auch Haushaltszucker seine Süße ...
Biochemische gesehen, ist es für den Körper ein Unterschied, ob er frisches Obst (in ganzer Form) oder eben frischgepresste Säfte oder Smoothie bekommt. Denn beim Saften werden jegliche Ballaststoffe entfernt und genau diese sind dafür verantwortlich, dass Fruchtzucker langsamer verarbeitet wird und nicht so schnell wirkt. Das gleiche soll auch für Smoothies gelten, weil die Ballaststoffe dort halt mechanisch zerstört werden - so schreibt Dr. Lustig in seinem Buch. Aber dennoch trinke ich sehr gern (grüne) Smoothies und schätze das Grünzeug gleicht einen Teil des schnellabsorbierenden Zuckers wieder aus. Fertigsmoothies würde ich nur für den Notfall (z. B. unterwegs) mal nehmen.
Das kam in der Reportage nicht gut rüber, aber - und hier beziehe ich mich auf Dr. Lustig - das Schädliche sind die Unmengen Fruchtzucker, die wir heute konsumieren. Schädlich deshalb, weil Fruchtzucker insulinunabhängig wirkt und von der Leber verstoffwechselt wird. Die ist aber oft mit der heutigen Menge an Fruchtzucker arg überfordert. Fruchtzucker ist praktisch in jedem Süßungsmittel (denn Fruchtzucker gibt die Süße, Glukose braucht der Körper zum funktionieren, aber Glukose ist nicht süß) und in so vielen Konserven und Fertigprodukten. Das ist echt unglaublich. Ich verwende ab und an Reissirup, dass ist das einzige Süßungmittel ohne Fruchtzucker, was ich kenne und es süßt auch nicht sehr stark (weil der Fruchtzucker fehlt).
Wer sich wirklich näher mit diesem Thema beschäftigen möchte, dem kann ich echt nur das Buch von Dr. Lustig oder seine Vorträge (auf YouTube zu finden) empfehlen. Da erklärt er die Problematik wirklich sehr anschaulich. Einziges Manko: es ist auf Englisch. Ich hoffe, sein Buch wird noch übersetzt werden. Dann kann ich es auch mal verschenken
Biochemische gesehen, ist es für den Körper ein Unterschied, ob er frisches Obst (in ganzer Form) oder eben frischgepresste Säfte oder Smoothie bekommt. Denn beim Saften werden jegliche Ballaststoffe entfernt und genau diese sind dafür verantwortlich, dass Fruchtzucker langsamer verarbeitet wird und nicht so schnell wirkt. Das gleiche soll auch für Smoothies gelten, weil die Ballaststoffe dort halt mechanisch zerstört werden - so schreibt Dr. Lustig in seinem Buch. Aber dennoch trinke ich sehr gern (grüne) Smoothies und schätze das Grünzeug gleicht einen Teil des schnellabsorbierenden Zuckers wieder aus. Fertigsmoothies würde ich nur für den Notfall (z. B. unterwegs) mal nehmen.
Das kam in der Reportage nicht gut rüber, aber - und hier beziehe ich mich auf Dr. Lustig - das Schädliche sind die Unmengen Fruchtzucker, die wir heute konsumieren. Schädlich deshalb, weil Fruchtzucker insulinunabhängig wirkt und von der Leber verstoffwechselt wird. Die ist aber oft mit der heutigen Menge an Fruchtzucker arg überfordert. Fruchtzucker ist praktisch in jedem Süßungsmittel (denn Fruchtzucker gibt die Süße, Glukose braucht der Körper zum funktionieren, aber Glukose ist nicht süß) und in so vielen Konserven und Fertigprodukten. Das ist echt unglaublich. Ich verwende ab und an Reissirup, dass ist das einzige Süßungmittel ohne Fruchtzucker, was ich kenne und es süßt auch nicht sehr stark (weil der Fruchtzucker fehlt).
Wer sich wirklich näher mit diesem Thema beschäftigen möchte, dem kann ich echt nur das Buch von Dr. Lustig oder seine Vorträge (auf YouTube zu finden) empfehlen. Da erklärt er die Problematik wirklich sehr anschaulich. Einziges Manko: es ist auf Englisch. Ich hoffe, sein Buch wird noch übersetzt werden. Dann kann ich es auch mal verschenken
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EhMikp
Re: Zuckerfrei(er) leben!
Ich denke bei jedem wirkt Zucker anders - bei einigen mehr und bei anderen weniger. Aber ich kann Dir versichern, dass Du erst merken wirst, ob es einen Unterscheid macht, wenn Du Zucker mal für eine Weile ganz weglässt. Vorher kann man das eigentlich gar nicht beurteilen. Bei mir äußerste sich der negative Effekt von Zucker im Besonderen darin, dass ich nie aufhören kann zu essen. Irgendwie spüre ich bei zuckerhaltigen Sachen nie einen Sättigungsgrad. Und wenn doch, dann bin ein bißchen später bereits wieder auf der Suche nach etwas Süßem. Und ich kann unmöglich schon wieder Hunger haben. Dieses ständige Überessen von zuckrigen Sachen hat mich am meisten gestört. Aber wie gesagt, bei Dir kann es was ganz anderes sein. Oder auch gar nichts.schlangengurke hat geschrieben:Hi,
ist ja interessant hier. Ich esse unmengen Süßes, aber ich habe nicht da Gefühl, dass es mir nicht gut tut (außer der Abhängigkeit, und dass ich mich irgendwie dafür schäme). Aber ich habe keinen Vergleich![]()
Worin äußert sich bei euch der negative Effekt von Zucker?
interessiert, schlangengurke
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Brathendel
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Re: Zuckerfrei(er) leben!
Ich schließe mich Dir an koko_photo. Man merkt erst, welche Auswirkungen der Zucker hat, wenn man ihn weglässt. Meine Motivation, auf Zucker zu verzichten, war ursprünglich, die zwei zu Weihnachten angefutterten Kilos wieder los zu werden und ich wollte auch nur zwei Tage zuckerfrei bleiben, damit sich mein Zuckerkonsum wieder etwas einpendelt. Ich hab aber bereits nach den zwei Tagen so viele positive Auswirkungen gespürt, dass ich nicht wieder damit angefangen habe, sondern gleich auch bei meinem Kind versucht habe, den Zuckerkonsum stark zu reduzieren.
Die positiven Effekte, die ich spüre:
- Gewichtsabnahme ganz nebenbei und ich komme mit viel weniger Essen aus, das ständige Suchen und sich nicht satt fühlen hat aufgehört
- ich ernähre mich automatisch viel gesünder, weil ich zb einen Apfel jetzt als einen echt leckeren Snack empfinde
- ich bin viel gelassener und nicht mehr so schnell genervt
- ich bin untertags nicht mehr müde, ich erwache ausgeschlafen, auch wenn ich vielleicht gar nicht so viel Schlaf hatte
- die trockene Haut, mit der ich jeden Winter kämpfe, und die bei den Händen so trocken ist, dass es blutet und auch cremen nichts hilft, ist so gut wie weg. ich creme nur noch nach dem Abwaschen oder nach dem Nähen (mir kommt vor, der Stoff zieht die Feuchtigkeit richtig aus den Händen raus)
- ich koche viel gesünder und frischer, weil in den Fertigprodukten ja doch immer Zucker drin ist und die daher nicht mehr in Frage kommen. Und habe gemerkt, dass frisch kochen auch nicht unbedingt mehr Arbeit ist, aber dafür viel mehr Spass macht, besser schmeckt und natürlich auch gesünder ist.
Die Doku vom NDR hab ich mir vor einigen Wochen angesehen und ich fand die nicht in allen Aussagen unbedingt glücklich. Aber so grundsätzlich zum Aufrütteln fand ich die schon ganz ok.
Die positiven Effekte, die ich spüre:
- Gewichtsabnahme ganz nebenbei und ich komme mit viel weniger Essen aus, das ständige Suchen und sich nicht satt fühlen hat aufgehört
- ich ernähre mich automatisch viel gesünder, weil ich zb einen Apfel jetzt als einen echt leckeren Snack empfinde
- ich bin viel gelassener und nicht mehr so schnell genervt
- ich bin untertags nicht mehr müde, ich erwache ausgeschlafen, auch wenn ich vielleicht gar nicht so viel Schlaf hatte
- die trockene Haut, mit der ich jeden Winter kämpfe, und die bei den Händen so trocken ist, dass es blutet und auch cremen nichts hilft, ist so gut wie weg. ich creme nur noch nach dem Abwaschen oder nach dem Nähen (mir kommt vor, der Stoff zieht die Feuchtigkeit richtig aus den Händen raus)
- ich koche viel gesünder und frischer, weil in den Fertigprodukten ja doch immer Zucker drin ist und die daher nicht mehr in Frage kommen. Und habe gemerkt, dass frisch kochen auch nicht unbedingt mehr Arbeit ist, aber dafür viel mehr Spass macht, besser schmeckt und natürlich auch gesünder ist.
Die Doku vom NDR hab ich mir vor einigen Wochen angesehen und ich fand die nicht in allen Aussagen unbedingt glücklich. Aber so grundsätzlich zum Aufrütteln fand ich die schon ganz ok.
- Moogie81
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Re: Zuckerfrei(er) leben!
Ich möchte mal kurz ein Hallo reinwerfen
Ich muss jetzt auch anfangen weniger bzw. gar keinen Zucker zu essen. Ich habe einen Diabetese Typ 2 und Übergewicht und muss dringend meine Ernährung umstellen. Habt ihr erste Anfängertipps? Wo lauern "Fallen"?
LG Chrissi
LG Chrissi
-
Ginevere
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Re: Zuckerfrei(er) leben!
Ich hab den Absprung nur geschafft indem ich mir erstmal Ersatz gesucht habe. Also Nüße, Trockenfrüchte und natürlich die Dattelleckerli als Schokoersatz.
Nach ein paar Wochen schmeckte dann auch das Obst immer besser.
Muß jetzt aber auch mal wieder konsequenter werden. Hat sich wieder einiges eingeschlichen.
Nach ein paar Wochen schmeckte dann auch das Obst immer besser.
Muß jetzt aber auch mal wieder konsequenter werden. Hat sich wieder einiges eingeschlichen.
LG Gini
… mit A
3/09 und E
3/12
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- Tutti
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Re: AW: Zuckerfrei(er) leben!
Chrissi, das tut mir leid, dass bei dir Diabetes festgestellt wurde. Wie geht's dir damit?
Ich finde es am schwierigsten an den Stellen, wo der Zucker ritualisiert ist. Bei mir zum Beispiel der 'Feierabend - Kakao'.
Ich finde es am schwierigsten an den Stellen, wo der Zucker ritualisiert ist. Bei mir zum Beispiel der 'Feierabend - Kakao'.
There is no way to be a perfect parent
but a million ways to be a good one
E (05/12)
R (07/16)
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- flosculus
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- Wohnort: Südhessen
Re: Zuckerfrei(er) leben!
Bei Diabetes würde ich Dir raten, eine Ernährungsschulung beim Diabetologen zu machen. Es geht bei Dir ja nicht nur darum den Zucker wegzulassen. Ich hatte einen Schwangerschaftsdiabetes und mir hat die Schulung echt viel gebracht.
Alles Gute für Dich!!!
Alles Gute für Dich!!!
Viele Grüße vom Blümchen mit dem großen Augustblümchen (08/09) und dem kleinen rosa Septemberblümchen (09/12)
- flosculus
- alter SuT-Hase
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Re: Zuckerfrei(er) leben!
Pffff, eigentliche Antwort vergessenflosculus hat geschrieben:Bei Diabetes würde ich Dir raten, eine Ernährungsschulung beim Diabetologen zu machen. Es geht bei Dir ja nicht nur darum den Zucker wegzulassen. Ich hatte einen Schwangerschaftsdiabetes und mir hat die Schulung echt viel gebracht.
Alles Gute für Dich!!!
Ich kann gut Zuckerlastiges gegen Nüsse, vor allem blanchierte Mandeln, tauschen.
Abends auf dem Sofa hat's mir geholfen, zu stricken. Da waren die Hände beschäftigt. Da konnte sogar mein Mann Eis neben mir essen. Hat mich nicht gestört.
Viele Grüße vom Blümchen mit dem großen Augustblümchen (08/09) und dem kleinen rosa Septemberblümchen (09/12)
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Wortgewitter
- alter SuT-Hase
- Beiträge: 2965
- Registriert: 03.07.2011, 21:40
Re: Zuckerfrei(er) leben!
JA, Nüsse waren auch meine Rettung. Und Trockenobst, Zwieback (mit ohne Zucker) etc.
Gefahren lauern abends, wenn die Kinder im Bett sind
und man sich gemütlich auf dem Sofa entspannt und denkt, sooooo, womit belohne ich mich denn heute?!
So zumindest bei mir.
Wie gut, dass dieser Thread immer mal wieder in mein gedächtnis kommt
Gefahren lauern abends, wenn die Kinder im Bett sind
Wie gut, dass dieser Thread immer mal wieder in mein gedächtnis kommt
Wortgewitter mit Groß (5/09) und Klein (11/11) und Winzigklein (8/15)
und zwei **
ClauWi Trageberaterin (GK 5/2012, MK 6/2013)
Ich möchte jemanden einsingen,
bei jemandem sitzen und sein.
Ich möchte Dich wiegen und kleinsingen,
und Dich begleiten, schlafaus und schlafein... R.M. Rilke
und zwei **
ClauWi Trageberaterin (GK 5/2012, MK 6/2013)
Ich möchte jemanden einsingen,
bei jemandem sitzen und sein.
Ich möchte Dich wiegen und kleinsingen,
und Dich begleiten, schlafaus und schlafein... R.M. Rilke


