Es gibt da die verschiedensten Möglichkeiten. Diese drei habe ich z.B. selbst schon ausprobiert und/oder desöfteren hier gelesen:
1. mit der unteren Brust zuerst stillen, sich dann auf die untere legen und die obere geben.
(Ich persönlich habe das erst gemacht, als mein Baby schon recht groß war. Zum einen wegen des Liegens auf der unteren Brust, was bei mir erst gegen Ende des ersten Lebensjahres einigermaßen ging und weil ich mich dazu zusätzlich mit dem oberen Arm abstützen musste. Länger als ein paar Minuten hätte ich so nicht liegen wollen und hätte anfangs auch Sorge gehabt, dann vielleicht im Halbschlaf noch weiter aufs Mini-Kind draufzurollen - kommt aber sicher sehr auf die individuelle Anatomie der Mutter an, wie stabil sie beim Stillen mit der oberen Brust liegt.)
2. Baby liegt immer auf einer Seite des Bettes (z.B. die Seite, wo der Babybalkon /Rausfallschutz ist, weil auf der anderen Seite Großkind oder Papa schlafen, ...
[
Zwischenbemerkung: Großkind neben Baby widerspricht den Kriterien sicheren Co-Sleepings (im unteren Viertel des Textes aufgelistet) und auch beim Papa kann ja was dagegen sprechen - ein Abendbierchen oder z.B. sedierende Medikamente. Dann sollte das Baby tatsächlich immer auf der Babybalkonseite bleiben)]
... aber Mutter und Baby wechseln Kopf und Fußende beim Seitenwechsel, so dass dennoch immer die untere Brust gegeben werden kann. Sprich: man setzt sich kurz auf, dreht das Baby und sich selbst so, dass beide mit dem Kopf nun in Richtung vorheriges Fußende liegen, stillt und schläft weiter.
3. Baby wechselt immer von einer Seite der Mama auf die andere und man gibt immer die untere Brust. Dazu muss man sich zum "Umpositionieren" nichtmal aufsetzen - viele Mütter kommen gut damit zurecht, sich das Baby auf den Bauch zu legen und so mit den Armen stabilisert auf die andere Seite zu "wälzen" und dort abzulegen, anzudocken und weiterzuschlafen.
Oder das Baby liegt halb auf Mama drauf zum Stillen oder oder oder...
Im Endeffekt hilft nur ausprobieren

. Und die eigenen Vorlieben werden sich auch durchaus nochmal ändern können, wenn das Kind z.B. größer wird oder mal (beim Zahnen z.B.) Dauernuckelphasen entwickelt, oder im Gegenteil auf einmal nach 3 Minuten schon weiterschläft... Viel Erfolg und entspannte Nächte wünsche ich
LG, blueberry