ich habe mich hier gerade angemeldet, da mir dieses Forum ans Herz gelegt wurde und ich gerade fürchterlich verunsichert bin.
Meine Tochter hat (laut Arztwaage) in den letzten Wochen kein Gramm zugenommen. Gestern war die U5 und wir kommen auf 5.400 gr. Das Gewicht hatte sie allerdings auch schon Ende Januar. Sie ist zeitgerecht entwickelt und laut Kinderarzt ein tolles, aktives ABER das Gewicht.
Hier mal ein paar Daten:
Geburtsgewicht - 22.08.2012: 3300 gr.
U2 3030 gr.
U3 3960 gr.
U4 4750 gr. - Eintrag vom KiA: mäßige Gewichtszunahme. 14.12.2012
Zu der Zeit (Dezember) hatten wir eine extrem stressige Zeit (Renovierung, Umzug, Mann hatte den Arm gebrochen...) Nachdem sich der Stress gelegt hatte und wir weitere Wiegetermine hatten, war dann laut KiA plötzlich alles ok:
Gewicht am 02.01. - 5000 gr.
Gewicht am 29.01. - 5400 gr.
Und dann kam gestern die nächte U:
U5 5400gr (bei 65 cm und 43 cm KU)
Alle Gewichtsangaben nach der U2 sind mit der gleichen Waage beim KiA gemessen worden, wobei die sich dort schon bei der Länge vermessen haben und die Gewichtsangaben durchaus bei zweimaligen Wiegen nicht immer gleich waren.
Der Kopfumfang hat von 33cm bei der Geburt auf inzwischen 43cm zugenommen. Ihre Länge beträgt 65cm (Geburt: 52 cm)
Wir hatten nie Stillprobleme, keine Brustentzündungen und bis auf Erkältungen (in den letzten vier Wochen waren wir fast durchgängig erkältet) war sie nie krank, hat keine Defizite, usw. - Sie ist nach dem Trinken bis zur nächsten Mahlzeit (ca. drei Stunden) zufrieden, sie hat keine faltige Haut, Zeit keinerleit Anzeichen auf Mangelerscheinungen, Dehydrierung oder ähnliches. Sie hat Stuhlgang und feuchte Windeln. Wenn man vom Gewicht absieht, wirkt sie wie ein glückliches, gesundes Baby.
Zu den weiteren Hintergrundinfos: Die Entbindung war eine sekundäre Sectio. Meine Tochter wurde bis zum 12.02. vollgestillt und bekommt seitdem einmal täglich Getreide-Obst-Brei. Davon ist sie maximal 100 gr. Sonst wird und wurde sie ca. alle drei Stunden gestillt. Nachts kommt sie meist häufiger. Wie oft, weiß ich nicht genau, weil ich mir abgewöhnt habe jedesmal auf die Uhr zuschauen. SIe trinkt dann halt etwas und wir schlafen bis zum nächsten Mal weiter. Wenn sie tagsüber sehr quakig ist oder ich das Gefühl hatte, sie bräuchte mehr, dann auch öfter als drei Stunden. Es kommt aber auch vor, dass sie eine fünfstündige Pause hat, weil sie einschläft und dann von mir auch nicht geweckt wird.
Ich habe vom KiA eine Waage bekommen und das erste Wiegen gestern ergab, dass sie nach dem Stillen 100 gr mehr wog. Alle weiteren "Tests" fielen extrem unterschiedlich aus. Je nachdem, wie lange die letzte Mahlzeit her war. Mein Plan direkt nach dem KiA-Termin war nun eigentlich, sie häufiger zu stillen und íhr mehr Essen in Form von Reiswaffeln, Dinkelstangen, Gemüse und Co. anzubieten. Wir fahren Sa in den Urlaub und ich dachte, da ist es sehr entspannt, wir haben viel Zeit, sie kann selbst viel herum probieren und ich stille sie weiter.
Spätestens ab der Aussage des Arztes: "Babys können an der Brust verhungern" ist es mit meiner Ruhe nun aber vorbei. Ich fühle mich miserabel bei dem Gedanken. Soll ich nun losrennen und plötzlich auf Flaschen umstellen? Oder haben wir die kommenden zwei Wochen Urlaub um einfach zu schauen, wie es sich entwickelt? Ich soll nun bei jedem Stillen wiegen, aber zum Einen fiebert sie gerade (zahnen und impfen) und trinkt deshalb nicht wie üblich und zum anderen stille ich sie ja gerade nicht im üblichen "Rhythmus", was dazu führt, das sie öfter, aber halt auch nur Minimengen trinkt.
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