ich kann das sooo nachfühlen, vor allem das Problem "Essen in der Küche und ich komm nicht dran"
Mein Sohn ließ sich die ersten Monate auch nicht ablegen, nicht eine Minute lang, schlief ebenfalls nur auf oder an mir (oder mal im Kinderwagen, aber wer will schon den ganzen Tag mit dem Kinderwagen spazieren gehen?) und ich saß ganz häufig da, mit dem endlich mal nicht schreienden weil schlafendem Kind auf dem Schoß und hatte Hunger. Oder Durst. Oder musste mal
Ich hatte irgendwann dann den Dreh raus, den Jungen Mann mitsamt dem TRagetuch abzulegen, den Körperkontakt stückchenweise zu lösen, das Tuch irgenwie wegzuwurschteln und ihn dann fest zu pucken, so schlief er wenigstens mal eine Zeitlang ohne mich. Achja, weißes Rauschen war in dieser Zeit auch gaaanz wichtig, es gibt sogar eine App fürs Handy dafür.
Im Laufe des ersten Lebensjahres wurde es nach und nach besser, ich habe mich aber auch bemüht, dranzubleiben ihm "beizubringen" dass er auch ohne Stillen und ständigen Körperkontakt schlafen kann, ganz langsam Stück für Stück. Inzwischen schläft er mittags auf meinem Arm ein und ich kann ihn dann ins Bett legen, Abends schläft er in seinem Bett ein, während ich ihn streichel und was vorsinge.
Also, nicht verzeifeln, irgendwann wirds besser!
