ich mache mir Sorgen um mein Neugeborenes (11 Tage alt). Sie hat, wenn wir sie schlafen lassen, sehr lange Stillabstände, oft mehr als vier Stunden. Im Krankenhaus bekamen wir von jeder Schwester einen anderen Rat, von "schlafen lassen" über "auf jeden Fall wecken" (wahlweise alle 3 oder 4 Stunden) bis hin zu "dann füttern Sie halt zu!". Wir haben natürlich nicht zugefüttert, was auch letztlich gar nicht nötig war, da sie gut zugenommen hat.
Ich schildere euch mal den Tag gestern: Sie hat tagsüber nur drei Mal getrunken, davon 2x, weil ich sie geweckt habe. Das gestaltet sich übrigens gar nicht so einfach - wenn sie keinen Hunger hat, dann pennt sie, und das sehr tief und fest. Das war dann um ca. 9:00, 14:00 und 18:00 Uhr. Abends kam sie dann gefühlt ständig, so dass ich da gar nicht sagen könnte, wo eine Mahlzeit anfing und die andere aufhörte - sie trank ein paar Minuten, schlief kurz oder verdaute und wollte dann wieder an die Brust. Das ging von ca. 20:00 bis 23:00 Uhr. Nachts wurde sie dann um 2:30, 5:00 und heute Morgen um 8:00 Uhr wach. Allerdings jeweils nicht so sehr, dass sie getrunken hätte. Ich habe sie dann ohne Heizstrahler gewickelt, damit sie richtig wach wird. Das hat auch gut geklappt. Sie trinkt dann übrigens meistens nur eine Seite, zwischen 10 und 25 Minuten ist alles drin.
Nun spukt mir ständig im Kopf herum, dass Stillkinder 10 bis 14 Mahlzeiten brauchen. Darauf kommen wir ja nie, und schon gar nicht, wenn eine Mahlzeit aus beiden Brüsten besteht... Das macht mir wirklich Sorge.
Hier noch die Gewichtsdaten:
01.02.: 3405 g - Geburt Klinik
03.02.: 3155 g - Klinik, niedrigstes Gewicht
04.02.: 3220 g - Klinik, U2
05.02.: 3315 g - Klinik, Entlassung
06.02.: 3370 g - Hebamme
08.02.: 3480 g - Hebamme
Sie kam übrigens per sekundärer Sectio, angelegt habe ich im Aufwachraum noch, da hat sie auch getrunken.
Liebe Grüße,
Nane



