Katha hat geschrieben:Zu dem weggehen: Dein Kind ist 7 Monate alt und isst schon Beikost. Dann kann es in Deiner Abwesenheit entweder essen und trinken - oder wartet, bis Du wieder da bist

Naja, "isst schon Beikost" ist zuviel gesagt - da handelt es sich um Mengen um die maximal 50 g, was ich an Brei in den Kleinen reinkriege, bevor er keine Lust mehr hat. Und wenn ich abends ausgehen würde, wäre mein Mann dabei, und der Kleine bei nem Babysitter, den er sonst nicht oft sieht (Oma, Patenonkel mit Freundin oder so). Von daher denk ich mir: Wenns dann auch noch keine Mumi gibt, wenn der Kleine undönig wird, wirds wirklich haarig für den jeweiligen Babysitter. Kuhmilch würde ich dem Kleinen erstmal nicht geben.
Aber nicht, dass hier etwas falsch verstanden wurde - das mit dem Weggehen stört mich wie gesagt nicht so! Hatte nur interessehalber gefragt, wie man das machen würde, wenn man nicht abpumpt, weil du das erwähnt hast, und ich mir das nicht vorstellen kann, wie das ohne Abpumpen gehen soll, Honigtopf. Sondern die anderen Mädels in der Clique waren so begierig darauf, endlich Brei zu füttern, um endlich mal wieder was trinken bzw. durchschlafen zu können - die anderen, nicht ich. Ich selbst hatte so einen schwierigen Stillstart mit vier Wochen Saugverwirrung bei dem Kleinen, dass ich so glücklich darüber bin, dass wir dann doch stillen, dass es mir auch nachts nichts ausmacht - und mir auch nichts ausmacht, dass ich nichts trinken kann bzw. nur mal nippen. Oder vielleicht dachtet ihr, dass ich mich mit den Mädels abends treffen würde, und kommt deshalb so aufs Weggehen? Die Treffen sind immer um die Mittagszeit herum, bis um ca. 15 Uhr, mit allen Babies dabei.
Danke, KinderKinder, für die guten Wünsche!

(((())))
Ursi, deine Erfahrungen lassen auch hoffen.
Mamacita: Ja, da hast du auch wieder Recht, man verliert den Blick für das Schockierende. Wenn ich dran denke, was ich in meiner Schwangerschaft für einen Riesenbammel vor dem Stillen hatte - ich wusste nicht, ob ich das machen will, weil mir eine frühere Bekannte mal erzählt hat, sie hätte sexuelle Gefühle dabei und ich wollte auf gar keinen Fall niemals nicht meine Sexualität mit meinem Kind in Verbindung bringen. Ich hab das Ganze nur ausgehalten, weil ich immer gesagt hab "ich werd ausprobieren, wie das ist mit dem Stillen, und wenns nicht klappt, dann solls eben nicht sein". Und heute weiß ich, dass das (zumindest für mich) mit den sexuellen Gefühlen absoluter Quatsch ist und das eine mit dem anderen nichts zu tun hat. Ich möchte nicht ausschließen, dass es das möglicherweise auch gibt, und dass das auch okay ist für die Beteiligten, aber für mich hats eben nichts miteinander zu tun und ich bin echt froh, dass es so ist. Jedenfalls hat das Stillen an sich auch schon den Schrecken für mich verloren. Vielleicht gehts mir ja dann mit dem Langzeitstillen auch so.
Danke auch dir fürs Mut machen, bienenmeister ((()))
Bananenkeks: Naja, gutes Stillshirt hab ich eigentlich und auch Schals hab ich ausprobiert, aber die hängen nie so, dass man nix sehen würde, und grad wenn ich den BH öffnen muss bzw. beim Schließen nach dem Abdocken ist es eigentlich immer so, dass jemand, der hinkucken würde, auch alles sehen würde, weil ich ja in dem einen Arm auch immernoch das Kind irgendwo hab.

Vielleicht hab ich auch nicht die richtige Technik drauf, ich dachte, das wird mit der Zeit besser, aber es ist auch jetzt nach nem halben Jahr immernoch so, dass bei diesen zwei Momenten immer alles blank liegt - und das ist mir tierisch unangenehm. Immer.
