Ich hab ja nun ganz deutlich geäußert, dass ich meine Regeln einführen möchte. Da besteht kein Diskussionsbedarf. Ich möchte gerne Tipps, WIE ich das umsetzen kann.jusl hat geschrieben:Ich mag bei diesen Themen immer gerne auf die elterliche Vorbildfunktion hinweisen. Welches Vorbild gibt man als Mutter ab, wenn man anderen Menschen (dazu gehören auch die eigenen Kinder) erlaubt, regelmäßige die eigenen (körperlichen und psychischen) Grenzen zu überschreiten? Wenn man still und tapfer körperliche Grenzüberschreitung erduldet und damit ja dem Kind als akzeptable Verhaltensweise signalisiert "ist egal, ob ich das angenehm empfinde oder hasse wie die Pest, mach ruhig mit Fummeln weiter!"?..
Ich persönlich finde das ganz und gar nicht akzeptabel, muss ich sagen, auch und gerade in Hinblick auf das beteiligte Kind.
LG
Julia
stillen nach meinen Regeln
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- chennai
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Re: stillen nach meinen Regeln
Lieben Gruß,
Chennai mit Weihnachtsengel (Ende Dezember 2008) und Maikäferchen (Ende Mai 2011)
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Re: stillen nach meinen Regeln
Natalie und Karola, danke euch für die Antworten! Damit kann ich was anfangen, zumindest, was meine innere Einstellung betrifft. Die Umsetzung ist immer noch etwas vage. Gerade diese Doppelbotschaften, von denen du schreibst, Karola, machen es für mich schwierig. Es geht ja beim Stillen nicht allein um ein klares Nein, wie beim Werfen von Porzellan, es ist ja doch etwas komplexer und eben auch emotional aufgeladen.
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jusl
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Re: stillen nach meinen Regeln
Sorry, ich wollte Dich nicht mit Dingen langweilen, die Du längst weißt.Ich hab ja nun ganz deutlich geäußert, dass ich meine Regeln einführen möchte. Da besteht kein Diskussionsbedarf. Ich möchte gerne Tipps, WIE ich das umsetzen kann.
Zum WIE:
Ich finde es manchmal hilfreich, nicht zu verkopft an die Sache heranzugehen. Ein klares Nein halte ich persönlich für eine durchaus mögliche Haltung bei diesem Thema, also doch so ähnlich wie beim Porzellan
LG
Julia
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Re: stillen nach meinen Regeln
Bei uns ist es so, dass unsere Tochter gerne beide Brüste zur Verfügung haben bzw.
Der Vergleich ist etwas hergeholt, trifft aber den Kern:
Wenn ich meine Hunde gerufen habe und in mir drin nicht bei der Sache war, bzw. nicht 100% davon überzeugt war, dass ich das jetzt will und dass es so gemacht wird, sind die nie gekommen. Erst als anfing, meine innere Haltung zu überprüfen und anders zu denken. Nämlich: Das will ich jetzt so und das wird so gemacht, wurde ich authentischer und es funktionierte.
Ich denke, im Umgang mit meinen Mitmenschen (um Jusl zu zitieren "dazu gehören auch die eigenen Kinder")funktioniert das genauso.
So genug Theorie!
Was kannst du machen?
(Klar - innere Haltung ändern - "Ich will das nicht - das ist mein Körper - das ist mein Recht!")
Deutlich nein sagen und z.B. Hand von der Brustwarze nehmen. Wen sie es wieder macht, wieder nein sagen und Brust einpacken. Du kannst ja gerne nach 10 Min. weiterstillen.
Und wenn sie an dir herumfummelt und du willst es nicht, dann nimm ihre Hände mit einer klaren Ansage, dass du es nicht willst weg. Wenn es dann wieder passiert, steh auf und entferne dich soweit, dass sie nicht dran kommt.
Wenn sie weint usw. trösten, aber ohne wieder zu stillen. Oder wie Jusl schrieb ablenken.
Das hört sich jetzt einfach an und es wird bestimmt nicht mit ein-zwei Mal vorbei sein. Da brauchst du schon etwas längeren Atem. Ist aber eine gute Übung für die weitere Erziehung.
Wichtig ist, dass du nicht diskutierst, monoton wie eine Schallplatte mit Sprung wiederholen, dass du das nicht willst. Und dass du es wirklich willst ohne Schuldgefühle!!!!
Ein Hin und her halte ich in der Übungsphase, deine Tochter bemerkt ja zum ersten Mal, dass ihre Mama auch Bedürfnisse hat für nicht so ratsam. Das würde sie nur verwirren. sie soll ja erst mal lernen, dass das nein auch nein bedeutet.
Später wenn es normal für sie ist, dass du Nein sagst und ach meinst, dann gehen schon Ausnahmen.
Der Vergleich ist etwas hergeholt, trifft aber den Kern:
Wenn ich meine Hunde gerufen habe und in mir drin nicht bei der Sache war, bzw. nicht 100% davon überzeugt war, dass ich das jetzt will und dass es so gemacht wird, sind die nie gekommen. Erst als anfing, meine innere Haltung zu überprüfen und anders zu denken. Nämlich: Das will ich jetzt so und das wird so gemacht, wurde ich authentischer und es funktionierte.
Ich denke, im Umgang mit meinen Mitmenschen (um Jusl zu zitieren "dazu gehören auch die eigenen Kinder")funktioniert das genauso.
So genug Theorie!
Was kannst du machen?
(Klar - innere Haltung ändern - "Ich will das nicht - das ist mein Körper - das ist mein Recht!")
Deutlich nein sagen und z.B. Hand von der Brustwarze nehmen. Wen sie es wieder macht, wieder nein sagen und Brust einpacken. Du kannst ja gerne nach 10 Min. weiterstillen.
Und wenn sie an dir herumfummelt und du willst es nicht, dann nimm ihre Hände mit einer klaren Ansage, dass du es nicht willst weg. Wenn es dann wieder passiert, steh auf und entferne dich soweit, dass sie nicht dran kommt.
Wenn sie weint usw. trösten, aber ohne wieder zu stillen. Oder wie Jusl schrieb ablenken.
Das hört sich jetzt einfach an und es wird bestimmt nicht mit ein-zwei Mal vorbei sein. Da brauchst du schon etwas längeren Atem. Ist aber eine gute Übung für die weitere Erziehung.
Wichtig ist, dass du nicht diskutierst, monoton wie eine Schallplatte mit Sprung wiederholen, dass du das nicht willst. Und dass du es wirklich willst ohne Schuldgefühle!!!!
Ein Hin und her halte ich in der Übungsphase, deine Tochter bemerkt ja zum ersten Mal, dass ihre Mama auch Bedürfnisse hat für nicht so ratsam. Das würde sie nur verwirren. sie soll ja erst mal lernen, dass das nein auch nein bedeutet.
Später wenn es normal für sie ist, dass du Nein sagst und ach meinst, dann gehen schon Ausnahmen.
-liche Grüße Natalie
mit drei wundervollen Kindern!
Den beiden Großen (19m und 21w Jahre) und die kleine Maus (01.10.2011), die ich immer noch total genieße!

Und das mit der Rechtschreibung lerne ich noch ...
(Manche andere Fähigkeiten erwerbe ich bestimmt auch noch, über Anregungen bin ich immer dankbar!)
- 4tiere
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Re: stillen nach meinen Regeln
Der erste Satz ist unvollständig - Sorry - ich wollte schreiben:
Bei uns ist es so, dass unsere Tochter gerne beide Brüste zur Verfügung haben bzw. sie würde gerne zum Abschluss herzhaft in die BW beissen. Du siehst, es ist auch bei uns ein Thema.
Die Frage ist nur, wie gehen wir damit um?
Bei uns ist es so, dass unsere Tochter gerne beide Brüste zur Verfügung haben bzw. sie würde gerne zum Abschluss herzhaft in die BW beissen. Du siehst, es ist auch bei uns ein Thema.
Die Frage ist nur, wie gehen wir damit um?
-liche Grüße Natalie
mit drei wundervollen Kindern!
Den beiden Großen (19m und 21w Jahre) und die kleine Maus (01.10.2011), die ich immer noch total genieße!

Und das mit der Rechtschreibung lerne ich noch ...
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AnWun
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Re: stillen nach meinen Regeln
Das ist ein wirklich interessantes Thema..
Darf ich fragen, wie alt eure Kinder sind? Ich stell mir das schwierig vor, wenn das monatelang ok war bzw dazugehört hat zum Stillen.
Der Übergang vom Ertasten, Bekrabbeln, nach Bedarf stillen zum "Brustjederzeitparathaben " ist doch fast fließend, oder?
Versteht mich nicht falsch, ich kann das gut verstehen. Meine Frage ist bloß: wann beginnen?
Danke
Darf ich fragen, wie alt eure Kinder sind? Ich stell mir das schwierig vor, wenn das monatelang ok war bzw dazugehört hat zum Stillen.
Der Übergang vom Ertasten, Bekrabbeln, nach Bedarf stillen zum "Brustjederzeitparathaben " ist doch fast fließend, oder?
Versteht mich nicht falsch, ich kann das gut verstehen. Meine Frage ist bloß: wann beginnen?
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Lola85
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Re: stillen nach meinen Regeln
Hm, ich sehe das ja wie Jusl...
Meine Kinder durften nie die Brust jederzeit haben. Also klar, sie wurden nach Bedarf gestillt, aber, sie dürften NIE selbst mein Shirt hochschieben oder mir in den Ausschnitt fassen oder so....das, ebenso wie das Befummeln der freien BW habe immer sofort unterbunden, aus dem einfachen Grund, dass ich das nicht will, das Grabschen tat mir weh und ich mag es grundsätzlich nicht, wenn mich jemand ohne meine Erlaubnis auszieht...
Ich weiß, das liest sich jetzt echt streng, aber man kann das echt auch liebevoll!
Chennai: du wolltest konkrete Tipps:
-wenn du partout nicht stillen willst, aus welchen Gründen auch immer, dann lass es...ebenso beim Fummeln, Ausziehen etc. Den Frust bei deinem Kind musst du dann eben aushalten...
Bindungs- und Bedürfnisorientierte Erziehung bedeutet schließlich nicht, dass wir unserem Kind jeden Wunsch erfüllen, nur dass es nicht weint/frustriert ist...
Kinder müssen auch mal mit Frust auskommen...unsere Aufgabe da Ei ist nicht, den Grund dafür zu beseitigen, sondern unser Kind mit seinen Gefühlen wahrzunehmen und sie bei der Bewältigung dieser zu unterstützen
Unterwegs
Meine Kinder durften nie die Brust jederzeit haben. Also klar, sie wurden nach Bedarf gestillt, aber, sie dürften NIE selbst mein Shirt hochschieben oder mir in den Ausschnitt fassen oder so....das, ebenso wie das Befummeln der freien BW habe immer sofort unterbunden, aus dem einfachen Grund, dass ich das nicht will, das Grabschen tat mir weh und ich mag es grundsätzlich nicht, wenn mich jemand ohne meine Erlaubnis auszieht...
Ich weiß, das liest sich jetzt echt streng, aber man kann das echt auch liebevoll!
Chennai: du wolltest konkrete Tipps:
-wenn du partout nicht stillen willst, aus welchen Gründen auch immer, dann lass es...ebenso beim Fummeln, Ausziehen etc. Den Frust bei deinem Kind musst du dann eben aushalten...
Bindungs- und Bedürfnisorientierte Erziehung bedeutet schließlich nicht, dass wir unserem Kind jeden Wunsch erfüllen, nur dass es nicht weint/frustriert ist...
Kinder müssen auch mal mit Frust auskommen...unsere Aufgabe da Ei ist nicht, den Grund dafür zu beseitigen, sondern unser Kind mit seinen Gefühlen wahrzunehmen und sie bei der Bewältigung dieser zu unterstützen
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- 4tiere
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Re: stillen nach meinen Regeln
Natürlich ist der Übergang fliessend. Wenn zum ersten mal gebissen wird, grenzt sich frau ja zum ersten mal ab. Es ist ja nicht so, dass das Baby verhungern soll, aber ein paar Minuten Pause ist schon ok, wenn es mit nein sagen alleine nicht gleich klappt.AnWun hat geschrieben:Das ist ein wirklich interessantes Thema..
Darf ich fragen, wie alt eure Kinder sind? Ich stell mir das schwierig vor, wenn das monatelang ok war bzw dazugehört hat zum Stillen.
Der Übergang vom Ertasten, Bekrabbeln, nach Bedarf stillen zum "Brustjederzeitparathaben " ist doch fast fließend, oder?
Versteht mich nicht falsch, ich kann das gut verstehen. Meine Frage ist bloß: wann beginnen?
Danke
Dann fangen sie an, mobil zu werden. da werden ja dann automatisch Grenzen gesetzt. Räumlich durch Begrenzungen, die akzeptiert werden müssen, aber auch verbale eben wieder durch ein nein. Unsere Wohnung ist natürlich kindersicher, aber trotzdem gibt es Situationen, in denen ich nen sage und nicht alles wegpacke. Ist übrigens auch für uns beide eine gute Übung und es ist ja nicht so, dass es immer auf anhieb klappt.
Und durch diese ganzen Erfahrungen, die unsere Tochter (15,5 Monate) machen durfte, ist flexibilität möglich. Zuhause vormittags alleine machen wir, während ich vor meiner Tagelichtlampe sitzem, beide Brüste gleichzeitig stillen mit Spielen, aber nicht mit wehtun!
Sie wiess genau, dass das nicht überall und immer möglich ist. Also in der Krabbelgruppe sage ich auch mal nein, weil ich bemerke, dass es nicht so sehr ums Trinken geht, sondern um die Nähe und ich nach gefühlten 30 Sek. wieder alleine aber ausgepackt dasitze, weil sie schon wieder auf Achse ist. Beissen versucht sie immer mal wieder, weil sie es nämlich so süss macht, dass ich nicht so richtig böse sein kann. Daher bin ich da nicht authentisch genug. Stört mich aber auch nicht so sehr. Andere Sachen stören mich sehr, wie z.B. Spielen mit Essen (wegwerfen, Trinken einfach auskippen usw.), da bin ich sehr konsequent. aber noch sind wir nicht am Ziel und sie versucht es immer wieder.
-liche Grüße Natalie
mit drei wundervollen Kindern!
Den beiden Großen (19m und 21w Jahre) und die kleine Maus (01.10.2011), die ich immer noch total genieße!

Und das mit der Rechtschreibung lerne ich noch ...
(Manche andere Fähigkeiten erwerbe ich bestimmt auch noch, über Anregungen bin ich immer dankbar!)
-
invisiblebestfriend
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Re: stillen nach meinen Regeln
Dazu nur kurz der Satz einer mir bekannten Fabelkursleiterin:
,Deine Brust gehört dir!'
Zuerst fand ich diesen Satz nicht so passend, da ich bei einer Freundin erlebe, wie sie ihn benutzt um ( mMn) unwichtige eigene Bedürfnisse über die ihres Kindes zu stellen...
Aber so, wie du hie deine Situation schilderst, fände ich die abgrenzende Eibstellung, die sich auch ganz wertfrei mit diesem Satz verbindet, ganz positiv (für dich und dein Kind) und nachdenkenswert...
LG
,Deine Brust gehört dir!'
Zuerst fand ich diesen Satz nicht so passend, da ich bei einer Freundin erlebe, wie sie ihn benutzt um ( mMn) unwichtige eigene Bedürfnisse über die ihres Kindes zu stellen...
Aber so, wie du hie deine Situation schilderst, fände ich die abgrenzende Eibstellung, die sich auch ganz wertfrei mit diesem Satz verbindet, ganz positiv (für dich und dein Kind) und nachdenkenswert...
LG
- chennai
- Prof. Dr. SuT
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Re: stillen nach meinen Regeln
Danke euch, da ist schon einiges dabei, womit ich was anfangen kann!
Ich glaub, es fällt mir auch daher schwer, weil ich das 'Gefummel' nur zu ca. 50% unangenehm finde. Sie hat mich eigentlich seit Beginn der Stillbeziehung richtig nett und zärtlich gestreichelt, das finde ich nach wie vor nicht unangenehm, wenn wir unter uns sind und es sich darauf beschränkt. Aber es wird wohl wirklich so sein, dass ich es zunächst zumindest komplett unterbinden muss, damit die Regeln auch klar sind. - Das meinte ich auch damit, dass es komplexer ist als mit dem Porzellanteller, mit dem nicht geschmissen wird.
Um auch noch mal auf die Vorbildfunktion zurückzukommen, da ist es ja ebenfalls komplexer. Es soll ja nicht vermittelt werden, dass einen niemand jemals anfassen darf, sondern 'nur', dass man SELBST bestimmt, wann, wie und unter welchen Umständen. Insofern wäre es eigentlich nur folgerichtig, dass sie fummeln darf, wenn es für mich OK ist, aber eben mein Nein zu akzeptieren lernt. Aber wie gesagt, ich sehe da wie ihr auch die Schwierigkeiten in der Umsetzung.
Natalie, wie hast du das denn hinbekommen, dass es in der einen Situation OK ist aber sonst nicht?
Ich glaub, es fällt mir auch daher schwer, weil ich das 'Gefummel' nur zu ca. 50% unangenehm finde. Sie hat mich eigentlich seit Beginn der Stillbeziehung richtig nett und zärtlich gestreichelt, das finde ich nach wie vor nicht unangenehm, wenn wir unter uns sind und es sich darauf beschränkt. Aber es wird wohl wirklich so sein, dass ich es zunächst zumindest komplett unterbinden muss, damit die Regeln auch klar sind. - Das meinte ich auch damit, dass es komplexer ist als mit dem Porzellanteller, mit dem nicht geschmissen wird.
Um auch noch mal auf die Vorbildfunktion zurückzukommen, da ist es ja ebenfalls komplexer. Es soll ja nicht vermittelt werden, dass einen niemand jemals anfassen darf, sondern 'nur', dass man SELBST bestimmt, wann, wie und unter welchen Umständen. Insofern wäre es eigentlich nur folgerichtig, dass sie fummeln darf, wenn es für mich OK ist, aber eben mein Nein zu akzeptieren lernt. Aber wie gesagt, ich sehe da wie ihr auch die Schwierigkeiten in der Umsetzung.
Natalie, wie hast du das denn hinbekommen, dass es in der einen Situation OK ist aber sonst nicht?
Lieben Gruß,
Chennai mit Weihnachtsengel (Ende Dezember 2008) und Maikäferchen (Ende Mai 2011)
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