Ja genau, Danke jusl. Im Prinzip eben so, wie es im Flyer der AFS auch beschrieben wird unter "was ihr Baby kann" (zweite Seite unten links, bevor das von der Mutter geleitete Anlegen beschrieben wird)
http://www.afs-stillen.de/upload/faltbl ... tillen.pdf
Ich habe jetzt schon mehrfach gehört, dass bei allen möglichen Stillproblemen, die mit Anlegeschwierigkeiten zu tun haben, das "das BAby sich selbst anlegen lassen/selbst zur Brust finden lassen" auch noch binnen der ersten Wochen immer wieder mal in aller Ruhe zu versuchen oft zu entscheidenden Verbesserungen führen kann. Einen Versuch (bzw. mehrere) ist es allemal wert.
Die Haut des Warzenhofes fühlt sich für das Baby in jedem Falle anders an als die restliche Brusthaut, egal welche Warzenform die Mutter hat. Auch Geruch und Geschmack sind anders. Und man wartet dann eben, bis das Baby dorthin gefunden hat, es wird schnuppern und lecken, mal versuchen anzudocken, dann wieder loslassen, nochmal versuchen etc. Wenn man es das in Ruhe machen lässt, hat es die größsten Chancen, es mit dem Stillen richtig hinzubekommen.
Dass man evtl. bei sehr prallen Brüsten (die die meisten Frauen ja aber beim ersten und oft auch noch einigen weiteren Anlegeversuchen nicht haben) etwas Hilfestellung geben muss, indem man vorher vielleicht ausstreicht, ist davon ja unbenommen. Das kann man ja dennoch versuchen am zweiten, dritten Tag (oder meinetwegen am ersten, wenn dann die Milch schon da ist).
Ich hab das mit dem Selbstanlegenlassen leider bei meinem Sohn damals auch nicht so gemacht... Aber diesmal will ich es versuchen, wenn ich dran denke in der ganzen Aufregung

. Vielleicht sollte ich es der Hebamme sagen, dass sie es aufschreibt

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Hier noch ein Beispieltext - es gibt noch viele andere:
https://breastfeedingusa.org/content/ar ... -instincts
Videos gibt es dazu auch. Ich geh mal suchen.