Draußen tragen mit "Atem-Paranoia"

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kiki18
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Draußen tragen mit "Atem-Paranoia"

Beitrag von kiki18 »

Ich bin leider ziemlich paranoid, was die Atmung der Kleinen im TT betrifft. Ich kontrolliere in der Wohnung auch ständig, ob sie gut Luft bekommt durch Horchen, Gucken und Fühlen. Ich kenn die Studie über die Sauerstoffsättigung im TT - trotzdem...
In der Wohnung macht mir das auch nichts aus, ich trag sie oft und gern.
Aber die wenigen Male, als ich mit ihr im TT draußen war, hab ich mich total unwohl gefühlt. Durch das Eingemümmelt-Sein mit Mütze und Schal entdeck ich ihre Nase gar nicht mehr und da ich meine Jacke hinten über ihren Rücken geschlossen hatte, konnte ich auch nicht mehr Ertasten, ob sich da was bewegt. Bin also ständig stehengeblieben und hab die Atembewegungen an meinem eigenen Bauch kontrolliert.
Noch schlimmer wars mit dem Tragecover von Hoppediz, das einen Mama- und ein Kind-Teil hat, wo also noch mehr Stoff zwischen uns ist. Sie atmet mir da einfach in zu viele Schichten Stoff.
Daher gehe ich inzwischen nur noch im KiWa mit ihr raus. :cry:
Nicht lachen - ich weiß ja, dass diese Paranoia übertrieben ist, aber vielleicht habt ihr ja ein paar Tips, wie ich sie im Winter draúßen tragen kann, trotzdem sichtbar genug Luft an die Nase kommt (was nicht so einfach ist, da sie eh immer die Nase frontal an meine Brust drückt oder den Kopf nur ganz leicht dreht. In der Wohnung, wenn ich dünne Kleidung trage, finde ich das aber nicht sooo wild. Sie lässt sich den Kopf leider auch nicht seitlich drehen) und ich auch gut die Atmung kontrollieren kann.
Gerne auch geeignetes Tragezubehör.
Danke!
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kimaja
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Re: Draußen tragen mit "Atem-Paranoia"

Beitrag von kimaja »

Ich finde einen Trageeinsatz für die Jacke oder eben eine Tragejacke vorteilhaft. Ich weiß ja nicht wie du es genau machst, aber wenn man das Kind mit in die eigene Jacke tut und bei der Kälte ordentlich zumacht, dann kommen die Jackenseiten schon recht nah rechts und links an das Gesicht der Babys, das mag ich auch nicht.
Eine Tragejacke lässt ja einen viel größeren, geraden Halsausschnitt und die Atmung wird an der Seite nicht durch Jackenräder behindert.
Dein Tragecover kenne ich nicht, aber könntest du ihr es einfach nur um den Rücken legen, bis in den Nacken und dann deine eigene Jacke nur bis etwas über ihren Po schließen, ich hab das früher manchmal mit ner Decke so gemacht (statt Tragecover ), mir selber hab ich nen ordentlichen Schal angezogen. Dann war um Babys Kopf herum schön frei und ich hatte guten Blick drauf.
Ich mag es gar nicht wenn zwischen mir und Kind mehrere Lagen Stoff sind, da ziehe ich uns beide lieber lockerer an und wickel dann noch was um uns rum oder so wenn wir rausgehen.
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manie
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Re: Draußen tragen mit "Atem-Paranoia"

Beitrag von manie »

also wir haben eine tragejacke. Da find ich das super. Ich kann recht leicht kontollieren wieviel luft sie bekommt. Abgesehen davon merkt man das doch eh, wenn das baby mal zu wenig luft bekommt. Bzw. Wechselt das baby von alleine die stellung. Im kinderwagen stört mich, dass die luft grad sehr kalt ist. Beim tragen wird sie leicht vorgewärmt.
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Janneken
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Re: Draußen tragen mit "Atem-Paranoia"

Beitrag von Janneken »

Geht es vielleicht, dass Du ihren Kopf beim Cover oben bei Dir rausschauen läßt und ihren Kopf nicht durch die Kinderöffnung steckst? Kannst Du Dir einfach nen Rolli anziehen und ihr auch was anliegendes, dass sie nicht in so dicken Schichten verschwindet? Und dann vielleicht noch recht hoch binden, dass sie nicht zwischen dem Busen steckt, sondern leichter kontrollierbar ist?
Liebe Grüße,
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Fchen
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Re: Draußen tragen mit "Atem-Paranoia"

Beitrag von Fchen »

Ich trage auch draussen dünne Kleidung, darüber kommt dann eine Trageweste und eine Tragejacke.
Der Kopfeinsatz der Weste ist so eng, dass der Kopf ohne Hilfe nicht durchrutschen kann. Die Tragejacke kann eigentlich nicht hochrutschen... der Einsatz rutscht wenn überhaupt eher runter.

Ansonsten schau ich zusätzlich oft in Autofenstern nach unserem Spiegelbild bzw. habe eine kleinen Spiegel dabei... allerdings merke ich durch die dünne Kleidung eigentlich jede Regung meines Kindes. Das ist so schön und kuschelig.
Liebe Grüße,

Euer Fchen

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Annealt
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Re: Draußen tragen mit "Atem-Paranoia"

Beitrag von Annealt »

Ich kann deine Bedenken gut verstehen, ging mir auch so. Ich habe die Kopföffnung für's Kind an meinem Tragemantel erst später benutzt, so ab 5-6 Monate, und dann auch am liebsten nur, wenn ich ziemlich sicher war, dass er beim Tragen nicht einschläft (dafür habe ich ihn lieber vor dem Bauch gehabt). Vorm Bauch habe ich meistens recht hoch gebunden (damit er oben unter dem Kragen der Jacke rausguckte) und den Kopf zur Seite gedreht, wenn er tief geschlafen hat. Den Einsatz vom Tragemantel habe ich so hoch zugemacht, wie es hinter dem Kind gut ging, aber die Kopföffnung hinter dem Kind gelassen und dann einen dünnen Schal umgebunden. Je nach Jacke habe ich auch manchmal auf der Seite den Kragen etwas mit der Hand weggezogen, wenn es mir zu dicht am Gesicht war.
Bei meiner Tochter hatte ich einen Mamabutterfly Tragepulli, der war für meinen Geschmack in diesem Aspekt gut, denn es war wenig Material zwischen Kind und mir, wenn ich sie auf dem Rücken getragen habe. Dafür ist er aber dünn und ziemlich schwer anzuziehen auf dem Rücken.
manie hat geschrieben:Abgesehen davon merkt man das doch eh, wenn das baby mal zu wenig luft bekommt. Bzw. Wechselt das baby von alleine die stellung.
Im Normalfall mag das stimmen, ich will mich aber nicht darauf verlassen. Ich habe mich wohler gefühlt, wenn das Kind den Kopf zur Seite gedreht hatte. Und je größer, desto eher ging das auch gut.
kiki18
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Re: Draußen tragen mit "Atem-Paranoia"

Beitrag von kiki18 »

Okay, danke! Ich hab mich bisher um den Kauf einer Tragejacke rumgedrückt, die sind so schweineteuer... :cry: Aber vielleicht lohnt sich ja grad für mich die Anschaffung und ich könnte dann etwas entspannter rausgehen. Sind die Modelle dann alle so, dass der Kopf oben gut rausguckt, oder gibts da auch Unterschiede? Klar gibts hier im Forum sicher schon Threads zu Tragejacken, aber mir ist der Aspekt des Frei-Atmen-Könnens eben sehr wichtig.
manie hat geschrieben:Abgesehen davon merkt man das doch eh, wenn das baby mal zu wenig luft bekommt. Bzw. Wechselt das baby von alleine die stellung.
Ich seh das auch so wie Anne. Klar, auf 99,99% der Kinder trifft dies vielleicht zu, aber eben nicht auf die Kinder, die z.B. an SIDS verstorben sind. Blödes Thema, daher schnell wieder Thema wechseln.

Das Tragecover von Hoppediz hatte ich mir zum Glück nicht gekauft, sondern war eine Leihgabe meiner Trageberaterin. Werd mich wohl mal umgucken auf dem Markt.
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manie
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Re: Draußen tragen mit "Atem-Paranoia"

Beitrag von manie »

ihr habt schon recht und es war von mir vielleicht etwas ungenau geschrieben.
Ich schaue zwischendurch auch immer ob mein kind noch genug luft bekommt. Ich hab nur in anderen situationen schon festgestellt, dass mein kind sich wegdreht, wenn die nase z.b. vom busen blockiert wird.
Wenn du dir keine tragejacke kaufen möchtest, dann gibts noch die möglichkeit dir einen jackeneinsatz für vorne zu nähen. Die anleitung gibts bei schnabelina.
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Re: Draußen tragen mit "Atem-Paranoia"

Beitrag von manie »

http://schnabelina.blogspot.com/p/tutorials.html?m=1

schau mal hier. Ziemlich weit unten auf der seite findest du die anleitung.
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Janneken
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Re: Draußen tragen mit "Atem-Paranoia"

Beitrag von Janneken »

Vielleicht kommst Du auch mit dem Kumja Einsatz gut klar (einfach danach googeln). Da ist ja nix zwischen Euch (genau das, was viele daran stören mag). Wir fanden ihn super, weil man ihn in jede Jacke machen kann.
Liebe Grüße,
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