Ich amüsiere mich gerade auch sehr beim Lesen dieses Threads. Mir gehts grad GANZ genauso! Wenn du mal gucken magst:
http://www.stillen-und-tragen.de/forum/ ... 2&t=165235
Da hab ich ein ähnliches "Problem" bezüglich der Stillabstände geschildert (alle im Rückbildungskurs stillen in 4-Stunden-Abständen und sind tagsüber richtig unabhängig, nur meine Kleine hängst ständig an der Brust). In dem Thema hatte ich schon erwähnt, dass es mit dem Schlafen genauso ist und dass ich dazu im Schlafen-Forum nochmal extra posten werde. Naja, und jetzt sehe ich, dass genau mein Thema hier schon heiß diskutiert wird.
Ich habe mich auch schon gefragt, warum die meisten "normalen" Mamas so "problemlose" Kinder zu haben scheinen, und wir Still- und Tragemamas haben die Kids die schlecht schlafen. Also kurz gefasst: Stillen/Tragen/Familienbett = schlecht schlafen.
Der Artikel von Renz-Polster deutet ja gerade so einen Zusammenhang an.
Somit bleibt für mich die Frage, welches Schlafverhalten man als normal bezeichnen soll. Haben vielleicht gerade wir die "normalen" Kinder, die entsprechend ihrer Bedürfnisse leben dürfen? Und wie wirkt sich das im späteren Leben aus, bzw. wie wirkt sich das Fehlen aus? Wenn wir später mal die Kids mit dem besseren Sozialverhalten, der höheren Intelligenz, der besseren Bindung zu den Eltern, usw. haben, dann finde ich, lohnt sich der Einsatz. Mich würde mal interessieren, ob es dazu Studien gibt.
Zumindest meine ich, mal irgendwo gelesen zu haben, dass das Risiko für SIDS bei häufig aufwachenden Kindern niedriger ist - falls das ein kleiner Trost ist.
Und vielleicht werde ich die andern Super-Mamas das nächste Mal fragen, wie viel ihre Kids so schreien. Die jammern nämlich häufig über anstrengende Tage mit viel Geschrei. Ich weiß nicht, wie's bei euch ist, aber die Tage mit meiner Maus sind - natürlich auch mit Ausnahmen - im großen und ganzen entspannt, da ich sie halt, wenn sie schlecht drauf ist ins TT packe oder stille.
Milchkaffee-Baby (10/15) und Cappuccino-Kind (11/2012) immer dabei und Sternchen (01/2012) fest im Herzen