Ich wünsche dir, dass es nur ein kurzes Intermezzo ist!!! und falls (unwahrscheinlicher Weise
Ps: Flasche kannte meine, weil ich manchmal auch weg musste und Becher/Löffel etc hier aus verschiedenen Gründen nicht durchführbar waren.
Moderatoren: Anjamaria01, klecksauge, SchneFiMa, Mondenkind
Okay, dann korrigiere ich mich - dann hat sie sich halt zum Nuckel hin abgestillt, denn der ist in ihrem "natürlichen Bauplan" genausowenig vorgesehen gewesen wie die Flasche - und wenn sie jetzt immernoch ein so starkes Saugbedürfnis hat und ihr der Nuckel "schon immer wichtig" war, dann hat Dein Kind eben schlicht eine Präferenz für den Nuckel entwickelt statt für die Brust oder Flasche. Sind ja auch drei verschiedene Arten, sein Saugbedürfnis zu stillen - das sie offenbar aber eben immernoch hat. Und "sich selbst" oder "natürlich" abstillen heißt aber eben, dass das Kind diesem Saugbedürfnis entwicklungsmäßig entwachsen ist. Nichts anderes wollte ich sagen. Das ist ja auch alles okay so und niemand sagt, dass das falsch wäre, wenn ein Kind eben am Nuckel nuckelt statt als Kleinkind noch zu stillen. Ich wollte nur wie schatzperle schon vermutete, die Begrifflichkeiten klären. Und weder "zum Nuckel hin abgestillt" noch "zur Flasche hin abgestillt" noch "Stillstreik" würden eben unter "sich selbst abgestillt" fallen.FCF hat geschrieben:Naja, demnach stillt sich ein Kind ab, das.keine Brust mehr will/braucht und auch keine Flasche als Ersatz. Meine Maus hat zwar noch ganz kurz aus der Flasche getrunken, einfach weil ich dachte, dass so ein kleines Kind dann zumindest das noch braucht, aber sie hat nach ganz kurzer Zeit auch sie Flasche verweigert und das wars dann. Sie hat es weder für die Ernährung noch für die Kuscheleinheiten mehr gebraucht. Einzig den Nucki hat sie immer noch, aber der war ihr immer schon wichtig gewesen. Ihr Saugbedürfnis allein übers Stillen zu befriedigen hätte sie überfordert, so wie sie generell mit zu viel körperlicher Nähe überfordert ist. (Kann man schwer glauben, dass es sowas gibt, nicht?)blueberry hat geschrieben:Beim Lesen des letzten Postingsfiel mir auf, dass das natürlich ein Widerspruch in sich ist. Sich zur (von Mama und Papa ja als Stillalternative eingeführten) Flasche hin abzustillen ist NICHT das gleiche, wie ein Kind, das sich selbst abstillt. Dass auch Stillstreiks nicht das Gleiche sind wie "natürliches Abstillen", wurde ja schon mehrfach geschrieben.FCF hat geschrieben:Meine Mittlere hat sich mit 11 Monaten abgestillt. [...]
Mit 11 Monaten hat sie dann plötzlich die Brust abgelehnt und nur mehr die Flasche genommen. [...]
Vielleicht ist dieser Thread dazu ganz nützlich, um die Begriffe klarer zu bekommen:
http://www.stillen-und-tragen.de/forum/ ... 0#p1339318
Was ein Stillstreik ist, weiß ich durchaus - haben wir hier auch alles schon durch
, dass ja schon flaschengewöhnte Neugeborene eben nicht "an die Brust wollen" sondern in aller Regel EINDEUTIG "etwas anderes bevorzugen" (ihre gewohnte Flasche nämlich). Hier macht der Begriff des "kindgesteuerten Abstillen" wirklich gar keinen Sinn mehr - denn hier hat das Kind nichts "gesteuert". Es hatte ja gar keine Wahl (und eine willentliche "Wahl" kann ein junger Säugling ohnehin nicht treffen).und kindgesteuertes Abstillen war für mich immer eher mit der Frage verknüpft, ob das Kind an die Brust will oder etwas anderes bevorzugt...
Ganz verstehe ich es immer noch nicht (ich würde es aber gerne verstehen!) Wenn ein Kleinkind, kein Neugebores mit Saugverwirrung etc., nicht mehr von der Brust trinken will sondern seine Nahrung am Familientisch zu sich nimmt und zB. abends zum Einschlafen einen Schnuller nimmt (der klar in der Natur nicht vorgesehen ist, den es aber nun mal zur Verfügung hat und sich holt), warum ist das dann nicht die Entscheidung des Kindes? Es könnte ja am die Brust, aber zeigt deutlich, dass es das nicht will.jusl hat geschrieben:Hallo FCF,
ja, in der Tat werden hier (nicht nur hier) die Begriffe in der Art und Weise gebraucht, wie blueberry erläutert hat. Denn der springende Punkt ist ja bei dem hier:
, dass ja schon flaschengewöhnte Neugeborene eben nicht "an die Brust wollen" sondern in aller Regel EINDEUTIG "etwas anderes bevorzugen" (ihre gewohnte Flasche nämlich). Hier macht der Begriff des "kindgesteuerten Abstillen" wirklich gar keinen Sinn mehr - denn hier hat das Kind nichts "gesteuert". Es hatte ja gar keine Wahl (und eine willentliche "Wahl" kann ein junger Säugling ohnehin nicht treffen).und kindgesteuertes Abstillen war für mich immer eher mit der Frage verknüpft, ob das Kind an die Brust will oder etwas anderes bevorzugt...
Der Begriff "Kindgesteuertes Abstillen" (= "sich selbst abstillen") hat strenggenommen nur Sinn, wenn die normale Stillzeit nicht durch andere künstliche Sauger wie Schnuller oder Flasche gestört wird, einfach weil diese die Stillzeit nachweislich statistisch verkürzen. Umgewöhnungs- und Saugverwirrungsaspekte haben daran einen ganz erheblichen Anteil. (und die hat das Kind logischerweise nicht "gesteuert")
LG
Julia
blueberry hat geschrieben:(von der Präferenz, die ein Kind nach einigen Mahlzeiten/Tagen/Wochen oder auch erst Monaten für eine Saugtechnik entwickelt, abgesehen)