Familienbett bequem und sicher?

Wiege oder Familienbett? Allein oder zusammen? Wie schlafen wir alle am besten?

Moderator: Giraeffchen

kiki18
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Familienbett bequem und sicher?

Beitrag von kiki18 »

Hallo zusammen,
Ich bin neu hier und muss jetzt mal ganz doof nach Details fragen. (nicht lachen! :oops: )
Meine Kleine ist jetzt 5 Wochen alt und wir haben aus der Not eine Tugend gemacht: Sie braucht 24 Stunden Körperkontakt, also tagsüber dauertragen, nachts entweder auf mir oder nach dem Einschlafstillen an die Brust gekuschelt. Beistellbettchen dient nur noch als Rausfallschutz und Ablage.
Aber so richtig bequem ist das Ganze für mich nicht und ich mach mir auch oft Sorgen um die Sicherheit meiner Maus.
Thema Bettdecke: Meine Kleine braucht echten Körperkontakt. Sobald ich nach dem Stillen wegrücke, wacht sie auf. Daher schläft sie im dünnen Schlafsack mit unter der Bettdecke - *Angst*. Selbst wenn ich runterrutsche, so dass wir Gesicht an Gesicht schlafen würden (wäre meines Erachtens nach sicherer mit der Decke), wacht sie auf, weil sie die Brust vermisst. Fazit: Ich schlaf mit 3 dicken Pullis, weil ich ja die Decke nicht bis hoch ziehen kann und friere dabei immer noch am Hals. Wie macht ihr das (also eigene Kleidung + Deckenfrage)
Thema "Brustzugang": Schlaft ihr nachts mit Still-BH? Mir war das zu doof, den immer nachts wieder auf und zu zu machen. Mein neuester Trick: Hab ins Nachthemd zwei Löcher geschnitten, so dass ich nur noch meine Pullis zur Seite schieben muss. Problem ist das Auslaufen: Pullis sind immer ganz milch-durchnässt.
Thema Schlafposition. Mir ist es ein Rätsel, wie ihr alle beim Stillen einschlafen könnt. Finde das superunbequem, weil es für mich keine "natürliche" Seitenlage ist. Wenn ich bequem auf der Seite liege, bohrt sich meine Brust regelrecht in die Matratze und die Kleine kommt nicht ran. So muss ich zum Stillen immer diverse Muskeln anspannen, damit es mit dem Stillen klappt. Und der untenliegende Arm, den ich ausstrecken muss über dem Kopf meiner Süßen - unbequem und kalt.
Thema wo einschlafen: Siehe auch oben bei Bettdecke: Lasst ihr eure Kleinen direkt an der Brust liegen (kriegen die da genug Luft, mache mir auch Gedanken wegen Rückatmung und solchen Sachen, weil sich die Nase ja quasi direkt in die Brust bohrt) oder verändert ihr die Position? Reine Neugier, denn s.o., bei mir wacht sie meist auf, wenn die Brust weg ist.
Thema Brüste wechseln: Wenn ihr nachts alle so im Halbschlaf stillt, bedeutet das für mich, es ist meistens die gleiche Brust. Oder dreht ihr euch mitsamt Bab nachts um und gebt die andere Brust?
Bin mal gespannt auf eure Tips für mich als Familienbettneuling! 8)
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beccarei
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Re: Familienbett bequem und sicher?

Beitrag von beccarei »

Erstmal herzlich Willkommen hier.

Meine Kleine wollte anfangs auch nur auf mir schlafen. Und im Liegen konnte ich bis vor kurzem auch nicht stillen.
Ich habe mir drei Kissen in den Rücken gelegt und halb sitzend, halb liegend gestillt und kann so auch heute noch wunderbar schlafen.
Wenn ich irgendwann aufgewacht bin und die Kleine noch schlief, bin ich weiter runter gerutscht, um ein bisschen mehr zu liegen. Ich habe zwei große und ein kleines Kissen. Das eine große ist recht prall gefüllt, die anderen beiden weniger prall. Mit den beiden großen Kissen habe ich die Höhe reguliert, mit dem Kleinen dann bei jedem Stillen/Pisitionswechsel gestopft, dass es bequem wird für mich.
Zum Zudecken - ich habe ihr von Anfang an wenig angezogen nachts und sie mit unter meine Decke genommen. Schlafsack habe ich probiert, war aber nicht ihrs. Mehr Klamotten waren ihr zu warm, wenn sie auf mir lag. Ich habe mich immer nur bis zur Hüfte zugedeckt und sie dann eben entsprechend.
Zur Wärme - ich habe in der Schwangerschaft schon so eine Hitze entwickelt, dass mir auch heute noch immer nachts zu warm ist. (Ich habe vorher auch im Sommer mit Winterbett und Wolldecke geschlafen, wenn das Thermometer nicht gute 30 Grad anzeigte, jetzt schlafe ich mit Sommerdecke und dünner Wolldecke an den Füßen, da die irgendwie immer kalt werden...). Vielleicht kann Dir da jemand Tipps geben, der mehr friert.
Zum BH - ich habe keinen in der Nacht an. Das ist mir zu kompliziert und zu eng zum Schlafen.
Zum Auslaufen - ich laufe auch immer mal wieder aus, ist aber schon besser. Ich nehme mir ein Spucktuch mit ins Bett, dass ich auf die nicht stillende Brust lege und so verhindere, dass die Milch ins Bett tropft. Wenn ich schlafe, kann ich es nicht verhindern. Wir habe hier so Matratenschoner, ich habe zwei für meine Seite und bei jedem Bett beziehen kommt meiner in die Wäsche. Damit fahre ich ganz gut.
Zum Einschlafen - ich habe hier einen Brust- oder Trageeinschläfer. Also ja, ich lasse sie an der Brust einschlafen.
Zum Wechseln - ich habe anfangs die Brust jedes Mal gewechselt, da mir ansonsten die Brüste explodiert sind. Heute hängt es von der momentanen Lieblingsbrust der Kleinen ab. Die gibt es zum Einschlafen und nachts gibt es überwiegend den gerade nicht so beliebten Kumpel.
Zur Atmung - da muss ich gestehen, habe ich mir nie Gedanken drum gemacht. Ich habe irgendwo gelesen, dass die gsnz kleinen auch im Tuch eingwickelt vorm Bauch genug Luft bekommen, deswegen habe ich mir im Bett gar keine Gedanken dazu gemacht.

Als die Kleine mobiler wurde, haben wir uns Bettgitter besorgt, damit sie nicht rausfällt und gerade haben wir ihr Bettchen angebaut, weil sie meint, sich quer legen zu müssen. Daran siehst Du auch, dass sie mittlerweile nicht mehr auf mir schläft, sondern neben uns.

Ich hoffe, das hilft ein bisschen weiter. :-)
Liebe Grüße,
Becca
(Mit der Bari-Sax-Spielerin (2012), dem Posaunisten (2015) und dem Kämpfer im Herzen (2015)
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manie
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Re: Familienbett bequem und sicher?

Beitrag von manie »

jetzt hab ich ganz viel geschrieben und die antwort ist weg. Meld mich später nochmal.
manie mit großer Maus 8/12 und kleiner Maus 4/14
Ich bin fast immer einhändig mit dem Handy hier, darum bitte nicht böse sein, wenn alles klein geschrieben ist.
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JUST-ME
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Re: Familienbett bequem und sicher?

Beitrag von JUST-ME »

Also ich stille wenn ich wirklich schlafe nur noch mit der linken Brust (alles andere geht im Halbschlaf und zum weiterschlafen nicht), mein unterer Arm liegt oben, über dem Kopf meiner Tochter. Ich trage in der Nacht ein Still-Shirt von H&M (da kann man nur den Busen hausholen, der Rest blebit aber schön warm) plus einen normalen Flanellpyjama, das Oberteil nur bis unter die Brust geknöpft.
Meine Tochter schläft in einem dicken Daunenschlafsack, ich habe eine dicke Decke, in die ich mich zu ihrer Seite so ein bischen eindrehe (die Decke bleibt aber unter der Brust) damit ich sie nicht aus Versehen zudecke. Wenn sie auf meiner Brust schläft (wegen durchbrechenden Zähnen grad wieder sehr oft) dann decke ich sie etwa bis zum Popo mit zu um selbst warm zu bleiben. Vlt wäre für dich auch so ein Mumienschlafsack ne gute Idee, da KANNST du sie gar nicht mit zudecken und sie kann trotzdem ganz nah bei dir schlafen.
Auslaufen tue ich jetzt beim zweiten Kind nicht mehr, als das noch so war habe ich immer Waschlappen im Still-Shirt gehabt.
Insegsamt kann ich dir sagen das dieses unbequeme, krampfige beim stillen allgemein und besonders beim stillen in der Nacht mit der Zeit immer besser wird. Du wirst dich an die Art zu schlafen gewöhnen und wieder besser schlafen, da kannst du dir sicher sein.
Und mir ist es bei jedem Kind exakt 1x passiert das ich es mit der Decke komplett zugedeckt habe, beide Male bin ich davon aufgewacht obwohl die Kinder keinen Mucks gemacht haben... ich glaube da greift der Mutterinstinkt doch sehr gut.
Liebe Grüße von ME mit Mini-ME (*06/10) an der Hand und Micro-ME (*02/12) im Arm

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JakoBert
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Re: Familienbett bequem und sicher?

Beitrag von JakoBert »

kiki18 hat geschrieben:Hallo zusammen,
Ich bin neu hier und muss jetzt mal ganz doof nach Details fragen. (nicht lachen! :oops: )
Meine Kleine ist jetzt 5 Wochen alt und wir haben aus der Not eine Tugend gemacht: Sie braucht 24 Stunden Körperkontakt, also tagsüber dauertragen, nachts entweder auf mir oder nach dem Einschlafstillen an die Brust gekuschelt. Beistellbettchen dient nur noch als Rausfallschutz und Ablage.
Aber so richtig bequem ist das Ganze für mich nicht und ich mach mir auch oft Sorgen um die Sicherheit meiner Maus.
Thema Bettdecke: Meine Kleine braucht echten Körperkontakt. Sobald ich nach dem Stillen wegrücke, wacht sie auf. Daher schläft sie im dünnen Schlafsack mit unter der Bettdecke - *Angst*. Selbst wenn ich runterrutsche, so dass wir Gesicht an Gesicht schlafen würden (wäre meines Erachtens nach sicherer mit der Decke), wacht sie auf, weil sie die Brust vermisst. Fazit: Ich schlaf mit 3 dicken Pullis, weil ich ja die Decke nicht bis hoch ziehen kann und friere dabei immer noch am Hals. Wie macht ihr das (also eigene Kleidung + Deckenfrage)
Thema "Brustzugang": Schlaft ihr nachts mit Still-BH? Mir war das zu doof, den immer nachts wieder auf und zu zu machen. Mein neuester Trick: Hab ins Nachthemd zwei Löcher geschnitten, so dass ich nur noch meine Pullis zur Seite schieben muss. Problem ist das Auslaufen: Pullis sind immer ganz milch-durchnässt.
Thema Schlafposition. Mir ist es ein Rätsel, wie ihr alle beim Stillen einschlafen könnt. Finde das superunbequem, weil es für mich keine "natürliche" Seitenlage ist. Wenn ich bequem auf der Seite liege, bohrt sich meine Brust regelrecht in die Matratze und die Kleine kommt nicht ran. So muss ich zum Stillen immer diverse Muskeln anspannen, damit es mit dem Stillen klappt. Und der untenliegende Arm, den ich ausstrecken muss über dem Kopf meiner Süßen - unbequem und kalt.
Thema wo einschlafen: Siehe auch oben bei Bettdecke: Lasst ihr eure Kleinen direkt an der Brust liegen (kriegen die da genug Luft, mache mir auch Gedanken wegen Rückatmung und solchen Sachen, weil sich die Nase ja quasi direkt in die Brust bohrt) oder verändert ihr die Position? Reine Neugier, denn s.o., bei mir wacht sie meist auf, wenn die Brust weg ist.
Thema Brüste wechseln: Wenn ihr nachts alle so im Halbschlaf stillt, bedeutet das für mich, es ist meistens die gleiche Brust. Oder dreht ihr euch mitsamt Bab nachts um und gebt die andere Brust?
Bin mal gespannt auf eure Tips für mich als Familienbettneuling! 8)
also, mein sohn war auch seeeeeeeeeeeeehr lange sehr brustfixiert in der nacht. er hat immer mit unter meiner decke geschlafen und ist auch mal komplett darunter gelandet wenn ich mich im schlaf mal wieder so richtig zudecken wollte. *g* da ich aber eine sehr leichte decke habe bestand für ihn, meiner meinung nach, nie eine gefahr. und oft ist das nicht passiert, 2 oder 3 mal halt. auf jeden fall hat er viele monate lang überwiegend dauernuckelnd geschlafen. ich kann dir dazu stilloberteile empfehlen, zbsp von H+M. damit bist du komplett angezogen und nur die brust schaut raus. das hat sich für mich bewäht. still-BH hatte ich nur ganz kurz am anfang, als ich noch stilleinlagen brauchte.

zum drehen: ja, ich drehe mich vor jedem stillen mitsamt dem baby (äh... jetzt schon kleinkind ;) ) auf die andere seite. keine ahnung warum, habe ich von anfang an getan und kann irgendwie nicht anders. mache das so im halbschlaf, habe einen speziellen griff wie ich den kleinen nehme und auf die andere seite lege. *gg* NACH dem stillen drehe ich mich natürlich nicht mehr, bin ja froh wenn er so schläft und vermeide überflüssige bewegungen um ihn ja nicht wieder zu wecken o.ä.

mittlerweile schläft er übrigens schon seit ein paar monaten kaum noch in diesem ganz engen kontakt sondern im schlafsack neben mit, aber nicht unter meiner decke.
sein babybett, welches als beistellbett an unserem bett ist, dient allerdings auch weiterhin nur als rausfallschutz und ablage. ;)
LG von JakoBert mit

Tochter (*2002; schon groß und cool ;)) und Sohn (*2011; kleiner Rabauke) sowie Minitochter (*05/2014 Zu Hause geboren, gestillt, getragen, familiengebettet und stoffgewickelt)
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Heidisdottir
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Re: Familienbett bequem und sicher?

Beitrag von Heidisdottir »

Hallo,

ich habe auch eine ganze Weile gebraucht, eh ich mich im Familienbett wohl gefühlt habe. Ganz zu beginn hatte ich eine richtige Kissenburg in meinem Bett mit Polstern von einem Sofa, einem normalen Kissen, einem schmaleren Kissen und meinem Stillkissen. Die ersten Wochen hab ich dann halb sitzend gestillt.
Nach und nach sind dann immer mehr Sofapolster zurück auf das Sofa gewandert und mein normales Kissen hab ich schließlich auch verbannen können. Jetzt reicht mir mein Stillkissen zum Schlafen und mein schmales Kissen als Erhöhung, um neben Zwergo lesen zu können.
Mein Arm wandert beim Stillen unter das Stillkissen, dadurch liegt mein Kopf gleich noch etwas höher, was ich bequemer finde beim Stillen. Und der Arm bleibt warm. Die Hälfte des Stillkissens liegt in meinem Rücken, dort schieb' ich es mir immer schön zurecht, dann spar' ich mir jegliches Muskelanspannen. Dafür musste ich jetzt sogar mal was von diesen Perlen nachfüllen, die im Kissen sind, damit es wieder seine alte Stabilität bekommt. Es gab eine Zeit, da bin ich mit Rückenschmerzen aufgewacht. Ich hab dann gemerkt, dass ich beim Stillen angefangen hatte, ein Hohlkreuz zu machen. Seitdem ich das weiß, achte ich darauf, dass ich meinen Rücken rund halte.
Ich stille auf beiden Seiten in der Nacht. Das hätte ich auch gerne anders, aber Zwergo trinkt recht häufig und dann fühle ich mich auf der einen Seite immer so "ausgenuckelt", dass ich einfach wechseln muss. Das ist dann auch immer der Moment, wo ich bequemlichkeitstechnisch echt an meine Grenzen stoße:
ich lege mich nachts immer um, Zwergo bleibt in der Mitte liegen. Wir schlafen zu zweit auf einer 1,40 m-Matratze. Ich schätze mal, Zwergo beansprucht davon etwa 1 Meter. Bis jetzt hab ich das noch nicht besser organisiert bekommen. Manchmal würde ich mich zum Beispiel auch gerne mal einfach umdrehen, wenn mir danach ist. Dafür hab ich allerdings nicht den Platz :?
Das bekommen andere vielleicht besser hin...
Das mit dem Auslaufen hat mich ehrlich gesagt am Anfang fast wahnsinnig gemacht. Ich fand' das alles ziemlich unangenehm. Das war auch eine der Sachen, von denen einen NIEEEE jemand erzählt hat. Ich hatte ja noch das Glück, dass das bei mir in den Sommermonaten so schlimm war. Das lässt aber tatsächlich nach. Ich hatte auch lange ein Spucktuch mit im Bett, dass ich mir auf die freie Brust gelegt habe. Einen Still-Bh hatte ich auch nur einmal testweise in der Nacht an. Das hat mich auch zu sehr eingeengt.
Das Problem mit dem Zudecken kenne ich auch. Tagsüber schläft Zwergo immer unter meiner Decke, nachts dann, wenn es richtig kalt ist. Ich trage auch häufig ein Schlafanzugoberteil zum Knöpfen und ein unkompliziertes Shirt, bei dem ich nur die Brust und nicht meinen Bauch freilegen muss. Ach ja, auch ganz super sind Boleros. Zur Not liegt am Fussende noch eine Babydecke. Die kann ich mit meinen Füssen angeln und mir über die Schultern legen, wenn es mir doch zu kalt wird.
Nase an Nase mit Baby wäre mir auch zu umständlich. Ich hab mir am Anfang auch Sorgen gemacht, weil Zwergo arg nahe an mir geschlafen hat. Jetzt bin ich da schon etwas entspannter. Wegen der Co2-Rückatmung mach ich mich auch nicht mehr so verrückt. Immerhin ist mein Zimmer gut durchlüftet, weil wir bei offenem Fenster schlafen. Wenn man mit seinem Partner im Bett kuschelnd schläft, droht ja auch keine Co2-Vergiftung.
Diese Sicherheit kann man glaube ich niemanden von außen "einflößen". Entweder du fühlst dich sicher damit oder nicht. Nach und nach wird alles aber wahrscheinlich einfacher werden.

Alles Gute und liebe Grüße,
Heidisdottir mit Kronprinz Janasson (05/12)
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Rumpelmama
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Re: Familienbett bequem und sicher?

Beitrag von Rumpelmama »

Hihi, die Frage nach den Klamotten im Bett wollte ich auch schon mal stellen, ich bin auch schon fast erfroren.
Wenn es ganz kalt war, habe ich unter meinen normalen warmen Schlafanzug ein aufknopfbares Nachthemd gezogen und einen Schal um den Hals (war aber zu spät, hatte da schon mega-Husten). Seitdem kippe ich das Fenster, wenn überhaupt, nur einen ganz kleinen Spalt.

Quietschie schläft im Schlafsack, weil er auch ein bisschen alleine schläft zwischen Einschlafstillen und unserem Ins-Bett-Gehen. Ich versuche dann, mich dort nicht zuzudecken, wo er liegt, also an meiner Seite. So klappt auch ganz enge Nähe trotz Schlafsack (allerdings mit dem Risiko zu frieren).
Nee, runterruntschen tue ich nicht, er blebt auf Brusthöhe. Manchmal dreht er sich auch rum. Ich habe ein ganz billiges "Still-"kissen (sieht zwar so aus, ist aber mit Polyester-watte gefüllt, also nicht als Stillkissen zu gebrauchen) in seinem Rücken, damit er nicht wegrollt beim Stillen. Das ziehe ich dann bissel runter oder biege es in Kopfhöhe nach hinten, damit er mehr umlüftet wird.
Ansonsten zu deiner Angst: Lese mal den Thread "Link: Risikofaktoren SIDS", ist hier im Unterforum festgepinnt (also ziemlich weit oben)!!! Dort sind sehr interessante Abhandlungen dazu, seitdem ich das gelesen habe, meine ich, gut gehandhabt ist das Familienbett sogar sicherer als alles andere. Und das mit der Rückatmung an der Brust kann nicht so dramatisch sein, schließlich ist das die natürliche Still-Schlaf-Stellung. Wir wären schon ausgestorben, wenn das kritisch wäre.
Zur zweiten Brust: Ich versuche abwechselnd zu stillen, soweit ich das im Halbschlaf koordinieren kann. Die obere Brust kann man durchaus auch stillen, man muss sich nur ein bisschen zum Kind beugen (kann ja ein Stück nach hinten rutschen, wenn man Angst hat, das Kind zu erdrücken). Hatte von meiner Hebamme so eine "Hebammen-Info" zum Stillen bekommen, da war ein Bild dazu drin. Ich finde das superbequem und bin happy, seit ich endlich überhaupt im Liegen stillen kann.
Rumpelmama mit Schmusekater (3/2012), mit TH getragen bis 5/2015, "Brust genuckelt" bis 11/2015, immer noch im Familienbett
kiki18
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Re: Familienbett bequem und sicher?

Beitrag von kiki18 »

Danke euch für die vielen Erfahrungen und Tips. Das mit dem Hohlkreuz stimmt - mach ich auch. Seit ich drauf achte, ist das Ganze schon ein ganzes Stück bequemer. Mit Decke & Co muss ich wohl noch ein bisschen experimentieren. Elizabeth Pantley schreibt ja in "Schlafen statt Schreien", dass man ins Familienbett grad am Anfang gar keine Decke mit reinnehmen soll, sondern sich lieber dick anziehen. Hab ich gestern versucht und gefroren wie ne arme Sau. :cry: Das kann auch nicht des Rätsels Lösung sein. Naja, wird sich schon noch einspielen...
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Nschotschi
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Re: Familienbett bequem und sicher?

Beitrag von Nschotschi »

Hallo Kiki18!
Zur Kleidung: Ich habe auch in einen alten Pullover zwei Löcher geschnitten, etwas höher als Bauchnabelhöhe, damit ich den Pulli auch ein wenig runterziehen kann und es kein Milcheis gibt ;)
Darüber trage ich eine Fleece-Weste mit etwas höherem Kragen und Reisverschluss. Könnte da aber auch noch Löcher reinschneiden, wenn es zu kalt wäre und den Reisverschluss dann auch beim Stillen zu lassen.

Ich denke, lieber weniger übereinander, da fühle ich mich wärmer als bei 3 Pullovern, dann könnte ich mich kaum noch bewegen. Es gibt auch so eine Angorajacke, die ganz kurz ist und somit nur Arme, Hals und oberen Rücken wärmt. Das wäre vielleicht auch was für dich.

Das Auslaufen hat bei mir zum Glück auch nachgelassen bzw aufgehört und irgendwann konnte ich auch auf der Seite liegend die obere Brust stillen. Anfangs war es unangenehm, so halb auf der unteren Brust zu liegen.

Viel Erfolg weiter beim Probieren!
Nschotschi mit dem kleinen Bub (2/12)
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jala
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Re: Familienbett bequem und sicher?

Beitrag von jala »

hallo kiki18,

ich verstehe deine Bedenken und erzähle mal wie wir das so handhaben.
Ich habe eine dicken Pulli an mit V-Ausschnitt und ein Tuch um den Hals. Auf die nicht betrunkene ( :) ) Brust kommt ne Mullwindel.
Zur Position:
Ich habe ein grosses Stillkissen aufgefüllt, so dass es jetzt sehr prall ist. Das liegt beim Mausel im Rücken, so ab Schulterblatthöhe. Unten biege/ziehe ich es zu mir und lege dort mein oberes Knie ab -> superbequem. Die Bettdecke klemm ich zwischen Mausel und Stillkissen fest und bin selber nur bis unter die Brust zugedeckt, manchmal schummel ich meinen oberen Arm noch mit rein und leg ihn auf Babys Becken ab.
Immer am Anfang jeder Stillsession krabbel ich über ihn rüber und ziehe ihn (Kopf auf Molton, Hand unter Becken) vorsichtig rüber und buchsiere auch das Stillkissen wieder hinter ihn. So wechseln wir die Brüste ab.
Ich hab auch ne ganze Weile gebraucht, bis das eingespielt war, aber jetzt klappt das im Halbschlaf und sobald Mausel angedockt ist, schlafe ich wieder ein.
Ist bei uns ca. alle 2 h.
Achja, dass er wirklich mal unter der Decke war, ist erst einmal passiert und da hat er sich stöhnend gemeldet und ich habe ihn "befreit".
wunderschatz 09/12
wunderlinchen 05/14
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