Ich denke wenn man die Tiere (und so habe ich das verstanden) selbst schlachtet, dann kann man keine Kuschel- und Streichelbeziehung zu ihnen aufbauen. Dann muss klar sein: Denen geht es jetzt gut, denen geht es bis morgen noch gut und dann werden sie geschlachtet. Das ist einfach so in der Nutztierhaltung.
Ich brauche (normalerweise) nicht unbedingt Fleisch zum Leben (jetzt bin ich grad schwanger und der Gestationsdiabetes hat etliche meiner Lieblingsessen aus meinem Speiseplan katapultiert), aber ich finde ich völlig legitim, sich auch über Weihnachtsgänse hier auszutauschen.
Vermutlich tummeln sich hier weniger Nutztierhalterinnen als beispielsweise Krankenschwestern, LehrerInnen und Menschen mit vielen anderen spannenden Berufen...
Geflügelfleisch ist schon gesund, aber die gefühlten 300g Cholesterin unter der Haut der Gans dann doch eher weniger.
Dass man regelmäßig Fleisch essen muss/soll um gesund zu essen, ist natürlich Humbug, wesentlich öfter Fleisch zu essen wird dann auch ungesund, eine ausgewogene Mischkost ist schon wichtig, aber gerade Veganer (und auch Vegetarier) achten ja nicht nur darauf, kein Fleisch (und keine tierischen Produkte) zu essen (bzw. zu verwenden), sondern auch darauf, dass sie alle lebensnotwendigen Stoffe zu sich nehmen, sei es durch "Körnerbrei"
Bei uns zu Hause gibts weder Gans noch Ente sondern Raclette und *schaun mer mal*, das zwar tote, aber wenigstens vorher glückliche Biotier (und ich weiß nicht, um welches Geflügel es sich dieses Jahr handelt) wird traditionell am zweiten Weihnachtsfeiertag bei meinen Eltern serviert.
Peta ist für mich jetzt auch nicht grad der Weisheit letzter Schluss sondern hat für mich ein bißchen was von Wikipediazitaten in einer Diplomarbeit



