An die Mehrfachmamis: Stillvergleiche eurer Kinder

Fragen und Antworten rund um das Thema Stillen

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Spechtismama
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An die Mehrfachmamis: Stillvergleiche eurer Kinder

Beitrag von Spechtismama »

Huhu,

ich hatte mit meinem Großen einige Stillschwierigkeiten, er nahm nicht oder kaum zu, abpumpen klappte nicht, es kamen kaum 10ml, "stillcoctails" & co halfen nix, osteopath fand auch nix, dauerstillen war an der tagesordnung, trotz toller & stillerfahrener Hebamme musste ich irgendwann zufüttern ( erst BES dann Flasche) , besser wurde es erst mit Medikamentengabe, da war mein junior dann aber schon fast 5 Mon, bis es soweit war.. bei uns war das stillen dann mehr Nähe & Beruhigung als Ernährung.. (was auch sehr schön war und fast 2 jahre dauerte)

wo das Problem nun lag,wusste keiner.. ich schätze bei mir.. denn mein Kleiner saugte eigentlich gut.. es kam nur kaum was..

jetzt bekommen wir bald nr.2 und ich mach mir um das Thema wieder Gedanken..
Ich freu mich drauf und wünsche mir natürlich,dass es diesmal einfach klappt.. :5:
Ich möchte gern wieder stillen, aber ich habe schon ein kind und wenn es wieder so kommt, kann ich nicht die ersten Wochen dauerstillend auf dem sofa sitzen und ob ich nervlich nochmal durchstehe, ein immer weinendes und hungriges baby herumzutragen, weis ich auch nicht :( ich hab eine supertolle & enge bindung zu meinem großen, aber es war monatelang auch eine 24h aufgabe, ich hab nur gestillt&getragen.. mit dem zufüttern wurde es natürlich besser, aber das wollte ich ja eigentlich nicht..

Mich würde interessieren, wie sich eure Kinder in euren Stillgeschichten unterschieden..
Also wenn ihr beim 1. Probleme hattet, klappte es beim 2. besser? oder anders rum ? oder waren die Kinder da ähnlich?

LG Spechti
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Spechtismama
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Elleth
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Re: An die Mehrfachmamis: Stillvergleiche eurer Kinder

Beitrag von Elleth »

..mein Großer schlief wegen der Gelbsucht viel und da mir auch im KH niemand sagte, dass ich ihn wecken soll, habe ich ihn wohl von Anfang an zu wenig angelegt. Bereits im Kreissaal meinte die Hebamme ich solle mir Stillhütchen geben lassen auf Station. Auf Station haben sie mich dann wegen der Gelbsucht abpumpen lassen... Entlassen wurde ich mit Milchpumpenrezept. Naja daheim nahm er immer weiter ab und die Hebamme zeigte mir trotz mehrfachen Wunsches nicht, wie ich richtig anlegen kann, sondern meinte nur da wäre Milch im Hütchen - alles wunderbar... könne ihn ruhig schlafen lassen... irgendwann nahm er ihr zu viel ab und ich sollte dringend zufüttern - naja also pumpte ich und fütterte Pre - da das Pumpen nicht wirklich erfolgreich war, stellte ich dies nach ca. 3 Monaten frustriert ein...
meinen Zweiten habe ich ambulant entbunden und dann daheim, als er auch gelb wurde fast panisch alle 2 Stunden geweckt. Er nahm aber ziemlich bald zu und das Stillen spielte sich trotz Stillhütchen (die uns auch die andere Hebamme empfahl) gut ein. Er hat sich dann kurz vor seinem 2. Geb. abgestillt

Ich bin nun was Nr. 3 angeht relativ entspannt - ich wünsche mir, dass es diesmal ohne Hütchen klappt aber das es auch mit geht weiß ich ja...
Liebe Grüße von Elleth mit E. (10/08) und C. (11/09) und A. (01/13)
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Katha
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Re: An die Mehrfachmamis: Stillvergleiche eurer Kinder

Beitrag von Katha »

Hab leider noch kein zweites ;) aber Kl. Hase war gerade am Anfang ein flüsterndes 24h-Baby.
Kann Dein Mann vielleicht die ersten 2 Monate Elternzeit nehmen? Dann kümmert er sich ums Essen und den Großen. Ist der Große im KiGa? Und irgendwie wird es auch so gehen. Und vielleicht hilft Dir der Gedanke, fallsDu glaubst, der Große müsste "zurückstecken", hat meine Schwester mit 4 Kindern mal gesagt: Die 1.sind zwar Übungsobjekt und werden durch die Nachfolgenden in der Zeitbeklaut, die Mama und Papa haben. Dafür hatten sie die Eltern so lange exklusiv, da haben die Kleinen einige Zeit gut.
Du wirst das sicher handeln - gerade wenn Du so eine enge Bindung zu Deinem Sohn hast :)
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Sie kommen durch euch, aber nicht von euch, Und obwohl sie mit euch sind, gehören sie euch doch nicht.
Ihr dürft ihnen eure Liebe geben, aber nicht eure Gedanken, Denn sie haben ihre eigenen Gedanken." Khalil Gibran[/color]

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Re: An die Mehrfachmamis: Stillvergleiche eurer Kinder

Beitrag von Spechtismama »

ich danke euch schonmal für eure antworten!

@elleth: schön, dass die tendenz bei dir schonmal positiv ist und du deinen 2. gut stillen konntest..ich drück dir für nr.3 die daumen!!
mein problem ist,ich weis einfach nicht wo der "fehler" lag, ich hatte gute beratung und habe oft angelegt, hatte ruhe usw.. naja ich kann eh nur abwarten und gucken was passiert.. ich hatte eine lange einleitung und tage kaum gegessen, vielleicht lags daran? aber nach der geburt war eigentlich alles entspannt,das kh toll (werde wieder dahin)..naja mal sehen..

@katha: mein Mann nimmt 2-3wochen urlaub, das ist nicht das problem, der große geht auch in den kiga aber ich möchte trotzdem für ihn da sein.. ich weis eben nur nicht ob ich diesen "stillkampf" wie beim ersten nochmal so durchmachen würde, letztendlich musste ich ja trotz allen mühen zufüttern..
LG
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Re: An die Mehrfachmamis: Stillvergleiche eurer Kinder

Beitrag von mama2008 »

zwei kinder, zweimal völlig problemloses stillen.

der große hat auch immer mal längere stillabstände, nachts wesentlich seltener gestillt, und er hat zum stillen gerne beikost gefuttert und mit nem knappen jahr auch öfters nach hauptmahlzeiten nicht mehr stillen wollen und hat hat sich mit eineinhalb abgestillt. bei ihm hatte ich einmal einen beginnenden milchstau und ganz häufig mit oft zu "zu viel milch" zu kämpfen, ich hab stilleinlagen gebraucht ohne ende und nachts mit handtuch und schlafanzugwechsel geschlafen. bei ihm gab es nen schnuller (den er um den ersten geburtstag herum dann nicht mehr nahm) und er bekam auch immer mal abgepumpte milch aus der flasche wenn ich "mal nicht verfügbar" war.

der kleine ist ne größer milchmade als der große, er stillt tags wie nachts annähernd stündlich, längerer stillabstände sind äußerste ausnahmen, er hält nicht wirklich was von beikost und die nächte sind stilltechnisch gesehen sehr anstrengend. bei ihm trag ich außer in den ersten lebenswochen keine stilleinlagen ect. ich "lauf nicht aus" oder sonstiges, anfangs hatte ich probleme mit beginnenden wunden brustwarzen, wenn ich nicht penibel darauf achtete ihn richtig anzulegen und jetzt muß ich dank meines "bissigen bienchen´s" auf meine brust aufpassen. aber generell beißt er gerne und viel und oft und ganz oft völlig unerwartet. er nimmt keinen schnuller (nur die ersten lebenswochen mal) und er trinkt auch nicht aus flasche ect. lehnt er völlig ab.
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Re: An die Mehrfachmamis: Stillvergleiche eurer Kinder

Beitrag von Doro31 »

Will Dir mal Mut machen:

Beim Großen hatte ich anfangs auch ziemliche Probleme, er hat pro Mahlzeit ca. 1 Stunde gebraucht, nahm nicht richtig zu anfangs, ich musste zeitweise zufüttern... Und wie Du hatte ich etwas Bammel vor Nummer 2.

Aber: Der Kleine war von Beginn an ein gieriger Turbotrinker, mehr als 15 Minuten braucht er nie pro Mahlzeit, dafür wiegt er jetzt mit seinen 5 Monaten so viel wie sein Bruder mit einem Jahr :lol:
Doro mit den drei Blondschöpfen (11/09, 07/12 und 02/15)
EUfqtw

Re: An die Mehrfachmamis: Stillvergleiche eurer Kinder

Beitrag von EUfqtw »

Ganz unterschiedlich.

Den besten Stillstart hatte ich eigentlich beim 1. Kind. trotzdem habe ich nichtmal 3 Monate gestillt :( Typische Erstmamaverunsicherung war das damals.

Das zweite Kind war saugschwach, konnte nicht trinken, entsprechend kam der Milcheinschuss erst an Tag 5. Es lief alles doof, dann hatte er auch noch eine Sauverwirrung vom Schnuller. Aber ich WOLLTE so, so unbedingt! Und hatte eine Hebamme, die schon vorher von mir angewiesen wurde, bitte auf keinen Fall von Zufüttern zu sprechen (es sei denn, es muss für das Baby sein - klar).

Drittes Kind kam direkt auf die Intensivstation, wurde sondiert und mit (MuMi-) Flasche gefüttert. Erstes Anlegen nach 5 tagen, aber auch nur ein paar Minuten. Trotzdem nach 9 Tagen vollstillend nach hause gegangen.


ich denke, jedes Kind ist anders und jedesmal ist man selbst ja auch wieder irgendwie anders. Beim zweiten Kind hatte ich viel mehr Stillwissen als beim ersten. Beim dritten kind kam dann noch die Stillerfahrung mit dem zweiten Kind dazu und somit die Gewissheit, dass das ganz sicher klappt.


Ich wünsche dir alles Gute für Nr. 2. An mir hat es damals sehr genagt.
FrauMops
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Re: An die Mehrfachmamis: Stillvergleiche eurer Kinder

Beitrag von FrauMops »

Bei der Großen war das Stillen ein Kampf. Die Geburt war schwierig und dauerte lange, sie schrie von Anfang an sehr viel, hat kaum geschlafen und war extrem anstrengend. Nach wenigen Tagen musste ich abpumpen, da ich sie einfach nicht an die Brust bekam. Sie hatte bereits die zweite Nacht in Folge fast nur geschrien, aber das Anlegen klappte einfach nicht. Ich habe es noch ein paar Wochen versucht, dann aber irgendwann aufgegeben und ausschließlich abgepumpt und mit Flasche gefüttert (6 Monate).

Bei der Kleinen war es von Anfang an anders: die Geburt war super-leicht und schnell, sie hing bereits im Kreissaal ständig an der Brust und hat sofort gesaugt. Das Stillen funktioniert total problemlos, am Anfang hatte ich etwas empfindliche Brustwarzen. Sonst gar nichts! Wir stillen tagsüber meist alle 2-3 Stunden, manchmal hält sie auch länger aus. Seit einigen Wochen schläft sie bereits von ca. 22.00 Uhr bis 7.00 Uhr durch :shock: . Insgesamt ist alles wesentlich entspannter. Keine Ahnung warum, aber ich hatte nach der (wunderschönen!) Geburt einfach die Gewissheit, dass es schon klappen wird und mein Körper schon weiß, was zu tun ist.
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AnF1982
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Re: An die Mehrfachmamis: Stillvergleiche eurer Kinder

Beitrag von AnF1982 »

Beim Großen gab es eigentlich keine größeren Probleme, außer die typischen wunden Brustwarzen am Anfang. Danach lief alles reibungslos, kein Milchstau, nichts. Er hatte schnell etwa nen 2,5-3 Stunden-Rhythmus, nahm gut zu und ab 5 Monate hab ich langsam begonnen Brei einzuführen. Mit knapp einem Jahr aß er voll vom Familientisch und wir haben noch 1-2 x am Tag gestillt. Gestillt wurde er bis er 18 Monate alt war, da ließ seinerseits das Interesse nach und da ich bereits wieder schwanger war, hab ich dies genutzt, um ihn abzustillen.

Beim Kleinen verlief der Start etwas einfacher, da keine wunden Brustwarzen und schnellerer (aber leider genau so heftiger) Milcheinschuss. Die ersten Wochen trank er tagsüber viel und häufig, von nem "Rhythmus" konnte ich nur träumen, aber er nahm gut zu. Dann kam eine Zeit, in der er nur sehr selten gestillt hat und jetzt hängen wir da und er nimmt nur schlecht (bzw. eigentlich gar nicht :roll: ) zu und ich kämpfe grad mit Unterstützung von hier, damit wir beim Vollstillen bleiben können. Dabei wollte ich diesmal 6 Monate vollstillen und dann mit Fingerfood weitermachen. Na ja, ich hoffe weiterhin das beste!

Mach dir nicht im Vorfeld nen zu großen Kopf! Lass es auf dich zukommen! Das klappt ganz bestimmt!!!
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Gia84
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Re: An die Mehrfachmamis: Stillvergleiche eurer Kinder

Beitrag von Gia84 »

Bei meinem Grossen fing eigentlich alles sehr gut an. Er trank die ersten Wochen sehr regelmäßig in 3-4 Std. Abständen. Als er ca. 3 Wochen alt wurde, bekam er plötzlich Probleme mit dem Trinken. Er kam mit meiner grossen Menge an Milch nicht mehr zurecht und verschluckte sich oft, weinte viel, bog sich durch, so dass ich ihn nur noch im Liegen stillen konnte, was aber auch viel Kraft kostete. Er dockte an, trank ein wenig und fing dann furchtbar an zu weinen.
Leider war meine Hebamme total unerfahren, was das Stillen angeht und ich sehr schnell entmutigt.
Nur Nachts klappte es wunderbar und er trank ruhig und gleichmäßig.
Irgendwie schafften wir es dann doch noch drei Monate, aber als ich dann am Brustwarzenvorhof eine wunde Stelle, durch sein Ziehen an der Brust bekam, fing ich an Stillhütchen zu nehmen, welche er gar nicht gerne annahm.
Da die Wunde nicht so recht heilen wollte schlug mir meine Hebamme vor abzupumpen. Von da an bekam er nur noch Nachts die Brust. Denn als er sich an das Fläschen gewöhnt hatte, interessierte ihn die Brust gar nicht mehr.
Ich war schon sehr traurig, da ich mir eigentlich gewünscht habe ihn länger zu stillen.
Als er dann im vierten Monat einen Wachstumsschub hatte und ich mit dem Pumpen gar nicht mehr hinterher kam, riet mir meine Hebamme ihn zuzufüttern.
Leider stillte ich uns so innerhalb der folgenden Tage ab :(
Jetzt, bei meinem Zweiten haben wir bereits ähnliche Situationen durchgemacht. Auch hier haben wir das Theater an der Brust( er ist nun elf Wochen alt), aber ich habe das Gefühl, dass es sich von Woche zu Woche bessert.
Auch habe ich hin und wieder eine wunde Stelle an der Brust, aber nehme nun keine Stillhütchen mehr, sondern creme die betroffene Stelle mit Brustwarzencreme von babylove (Dm) ein und nehme Stilleinlagen aus Wolle und Seide.Am nächsten Tag ist alles wieder super verheilt.
Zwei Wachstumsschübe haben wir auch schon hinter uns, aber ich habe nicht zugefüttert, sondern ihn nur öfter angelegt.
Diesmal habe ich auch eine super Hebamme und habe einige Bücher zu dem Thema gelesen, denn diesmal möchte ich nicht so schnell aufgeben und wünschte mir manchmal, ich hätte damals den Willen, das Wissen und die Kraft von heute gehabt.
Ich wünsche dir bei deinem zweiten Kind alles Gute.
Ich habe bei beiden Kindern haufenweise Mandeln gefuttert und jedes Mal sehr viel Milch gehabt. Jedes Mal, wenn ich denke, dass die Milch nicht genügt, esse ich einfach mal wieder eine Tüte Mandeln :)
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