Der Arzt widerspricht sich doch selbst.....
Er sagt, die Kinder haben ein Zeitfenster von 5-7 Monaten in denen sie gerne neue Dinge ausprobieren. Und dein Sohn probiert noch nicht aus. Da haben diese 5-7 Monate bei ihm wohl noch nicht angefangen.
Ich würde mie da keinen Stress machen lassen. Bei der U6 kann die Sache schon wieder ganz anders aussehen. Meine Maus war 6 Monate, als sie die ersten Mini-mini-Mengen probierte und ein dreiviertel Jahr alt, als sie nennenswerte Portionen bei Tisch verdrückt hat. Danach hat sie ne Weile recht gut gegessen, war mit 1 1/4 dann länger krank, wurde da wieder über Wochen fast voll gestillt. Dann haben wir langsam wieder mehr feste Kost eingeführt. Seit sie 1,5 ist geht sie in die KiTa und isst dort Frühstück, Mittag und Obstmahlzeit, ganz problemlos. Mittlerweile ist MuMi tagsüber meist uninteressant.
Mir wurde an der U6 von der Ärztin gesagt, ich MÜSSE doch nicht mehr stillen, ich könnt doch jetzt auch Kuhmilch geben. Lächeln, nicken, zu einem Ohr rein, zum anderen raus.

Meine Ratgeber zum Thema Beikost, Stillen, Ernährung sind meine Nachsorgehebi, meine Stillgruppe und das Forum hier.
Manche Kinder sind halt etwas später dran, wobei man bei euch mit 6,5 Monaten noch nicht von spät sprechen kann. Biete ihm weiter verschiedenen Sachen an, Anregungen findest du hier im Unterforum, stille weiterhin nach Bedarf. Auch wenn er anfangen wird zu essen, wird die Milch noch ne ganze Weile seine Hauptnahrungsquelle bleiben.
Im Kleinkindalter sind Kinder dann tatsächlich von Natur aus etwas wählerischer, was das Essen angeht, da hat dein KiA recht. Das hat die Natur so eingerichtet, weil die Kinder, die dann erstmals länger ohne Mama unterwegs sind, nicht so schnell Gefahr laufen Ungenießbares oder Giftiges zu essen.
Im Babyalter, wenn die KleinenidR. ständig unter Aufsicht sind, sind sie tatsächlich experimentierfreudiger. Aber das das Zeitfenster so enng und endgültig ist, wie von deinem Arzt behauptet, wage ich zu bezweifeln.
Gezuckertes Gemüse ist jedenfalls keine Lösung.....
