gerade wurde in einem anderen Forum die These vertreten, dass man in der Schwangerschaft das evtl. schon vorhandene Kolostrum nicht "rausdrücken" soll, da es quasi nur in einer bestimmten Menge zur Verfügung steht und somit unwiderruflich verloren ist und dem Baby nach der Geburt fehlt.
Ich halte das für Unfug, denn wenn man ungewollt "ausläuft", wäre die Vormilch ja damit auch weg und das Baby hätte später ein Problem. Außerdem kann ich mir nicht vorstellen, dass das Baby später Milch bekommt, die drei oder mehr Monate in der Brust "gewartet" hat.
Andererseits habe ich ja keine Ahnung...
Hat jemand eine Expertenmeinung?
(Dass das absichtliche Rausdrücken der Vormilch vielleicht trotzdem nicht zu empfehlen ist, aus welchen Gründen auch immer, das kann ich mir ja noch vorstellen. Nur die Begründung finde ich absurd.)
LG, Nane
