Probleme: Arbeiten und Stillen
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Re: Probleme: Arbeiten und Stillen
Angesichts dieser Eindeutigkeit muss ich wohl das unqualifizierte Erzählen unserer Geschichte zurücknehmen. Ich will damit sicherlich nicht verwirren, aber darauf hinweisen, dass es auch andere Erlebnisse und ggf. auch Lösungen gibt.
Ich wünsche euch, dass es für euch der richtige Weg ist. Für uns galt das nicht und wir haben dadurch viel wertvolle Zeit verloren.
Alles Gute!
Ich wünsche euch, dass es für euch der richtige Weg ist. Für uns galt das nicht und wir haben dadurch viel wertvolle Zeit verloren.
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reformkost
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Re: Probleme: Arbeiten und Stillen
kannst du nicht an der Arbeit noch tagsüber Stillen? Laut Mutterschutzgesetz stehen dir Stillzeiten entsprechend auch dort zu...
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MausMama
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Re: Probleme: Arbeiten und Stillen
Hallo Schilf,
vielen Dank für den Hinweis! Ich habe mal das KISS-Syndrom gegoogelt, und eine ganze Menge von den genannten Symptomen treffen auch auf unsere Tochter zu - wenn auch nicht alle. War doch ein wenig geschockt, das könnte schon zutreffen.. Ich werde das auf jeden Fall auch mal abklären lassen. Kann einem da ein normaler Kinderarzt weiterhelfen, oder wo geht man damit am besten hin? (Das Ruhrgebiet ist zu weit weg..)
vielen Dank für den Hinweis! Ich habe mal das KISS-Syndrom gegoogelt, und eine ganze Menge von den genannten Symptomen treffen auch auf unsere Tochter zu - wenn auch nicht alle. War doch ein wenig geschockt, das könnte schon zutreffen.. Ich werde das auf jeden Fall auch mal abklären lassen. Kann einem da ein normaler Kinderarzt weiterhelfen, oder wo geht man damit am besten hin? (Das Ruhrgebiet ist zu weit weg..)
mein Mausemädchen: * 09/2012
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MausMama
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Re: Probleme: Arbeiten und Stillen
Hallo reformkost,reformkost hat geschrieben:kannst du nicht an der Arbeit noch tagsüber Stillen? Laut Mutterschutzgesetz stehen dir Stillzeiten entsprechend auch dort zu...
das geht leider nicht, weil die Entfernung zu groß ist - 30 km pro Strecke. In den "Stillpausen" pumpe ich Milch ab, immer ungefähr dann wenn sie auch ihr Fläschchen kriegt. Zum Glück kann ich mir das ziemlich flexibel einteilen.
mein Mausemädchen: * 09/2012
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honigtopf2010
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Re: AW: Probleme: Arbeiten und Stillen
Hallo,
bevor du mit dem KISS noch eine weitere Baustelle aufmachst, höre doch bitte zunächst auf die Ratschläge von jusl, ja? Sie ist ausgebildete StillBeraterin und selbst Mutter von vier Kindern.
Ich will dir noch eines mit auf den Weg geben: dein Kind ist ein BABY. Es handelt instinktgesteuert nicht manipulativ, egal, was deine Hebamme sagt. Hart bleiben, was auch immer das sein soll, wird eure Probleme verstärken. Und du bist keine doofe Mutter, du hattest lediglich nicht die kompetente Begleitung, die ihr gebraucht hättet.
bevor du mit dem KISS noch eine weitere Baustelle aufmachst, höre doch bitte zunächst auf die Ratschläge von jusl, ja? Sie ist ausgebildete StillBeraterin und selbst Mutter von vier Kindern.
Ich will dir noch eines mit auf den Weg geben: dein Kind ist ein BABY. Es handelt instinktgesteuert nicht manipulativ, egal, was deine Hebamme sagt. Hart bleiben, was auch immer das sein soll, wird eure Probleme verstärken. Und du bist keine doofe Mutter, du hattest lediglich nicht die kompetente Begleitung, die ihr gebraucht hättet.
die Große 03/10 und der Lütte 03/13 - Breast in Peace!
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MausMama
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Re: AW: Probleme: Arbeiten und Stillen
Hallo Honigtopf,honigtopf2010 hat geschrieben:Hallo,
bevor du mit dem KISS noch eine weitere Baustelle aufmachst, höre doch bitte zunächst auf die Ratschläge von jusl, ja? Sie ist ausgebildete StillBeraterin und selbst Mutter von vier Kindern.
die höre ich mir gerne an - deshalb habe ich mich ja hier angemeldet. Habe eben nur noch nicht darauf geantwortet, weil die Zeit knapp war.
Ich hatte schon befürchtet, dass das nichts hilft. Wir hatten erstmals letztes Wochenende so heftige Probleme, aber ab Montag ging das wieder besser, so dass ich einfach gehofft habe, dass es dass schon war. Und gestern wieder das gleiche Spielhonigtopf2010 hat geschrieben: Ich will dir noch eines mit auf den Weg geben: dein Kind ist ein BABY. Es handelt instinktgesteuert nicht manipulativ, egal, was deine Hebamme sagt. Hart bleiben, was auch immer das sein soll, wird eure Probleme verstärken. Und du bist keine doofe Mutter, du hattest lediglich nicht die kompetente Begleitung, die ihr gebraucht hättet.
Irgendwie fühle ich mich schon reichlich doof. Ich war ja im Krankenhaus auch einverstanden mit dem Fläschchen. Wenn ich geahnt hätte was für heftige Auswirkungen das hat, wäre das sicher anders gewesen.
mein Mausemädchen: * 09/2012
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MausMama
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Re: Probleme: Arbeiten und Stillen
Hallo Jusi,
vielen Dank für deine ausführliche Antwort.
Ich hatte mir - bevor diese Probleme so massiv auftraten - gedacht, dass sie, wenn ich arbeiten gehe, die Flasche bekommt, hauptsächlich abgepumpte Muttermilch so viel wie geht, und zusätzlich in dieser Zeit die Pre-Nahrung. Ich hatte gehofft, dass sie sich vielleicht daran gewöhnt, dass sie, wenn Mama weg ist, Fläschchen von Papa bekommt, und wenn Mama da ist, ausschließlich gestillt wird. Scheinbar habe ich da zu viel voraussgesetzt. Die geringen von der Brust getrunkenen Mengen machen mir schon Sorge - am Wochenende ganz aufs Zufüttern zu verzichten ist da sicher keine gute Idee, oder?
Dauerhaft zuhause bleiben geht leider nicht (mehr), da mein Mann Elternzeit hat. Ich bin auch einerseits ganz froh, wieder zu arbeiten, aber wenn ich gewusst hätte wie wichtig mir das Stillen wird hätte ich mich im Vorfeld vielleicht anders entschieden. Urlaub kann ich im Moment auch nur einzelne Tage nehmen, vielleicht im Dezember mal eine Woche. Ein langes Wochenende reicht vermutlich nicht aus, um ihr das richtige Trinken beizubringen, oder?
Vorstellen könnten wir uns wirklich das Zufüttern mit dem Softcup. Leider wüsste ich in der Nähe niemanden, der uns das zeigen kann. Ich habe eben schon auf der Seite der La Leche Liga nach einer Stillberaterin gesucht, aber in der Nähe gibt es scheinbar keine (wohnen im Sauerland). Wir könnten es höchstens einfach probieren - oder können wir damit unsere Probleme noch verschlimmern? Ist das denn auch für größere Mengen geeignet? Im Moment bekommt sie ja mindestens drei Mahlzeiten pro Wochentag aus der Flasche.
Zufüttern mit Becher oder Löffel kann sich mein Mann nicht vorstellen, er meinte das wäre zu aufwendig.
Wäre vielleicht auch ein Brusternährungsset was, um abends und am Wochenende beim Stillen noch zuzufüttern?
Was mich aber irritiert, dass sie immer wieder auch größere Mengen aus der Brust trinkt - 150 - 190 ml finde ich schon reichlich, und das funktioniert auch immer mal wieder (leider nicht regelmäßig). Nur am Wochenende und besonders tagsüber trinkt sie nur Mini-Mengen.
Ich habe vor einiger Zeit schon mehrfach probiert, ohne Hütchen zu stillen. Einmal hat das 10 Minuten lang geklappt, sonst immer nur für ein paar Schlucke oder gar nicht. In den letzten Wochen habe ich das aber nicht mehr versucht, weil ich sie nicht noch zusätzlich unter Druck setzen wollte.
Das hat sie seit gestern abend getrunken:
ca. 22.00: 110 ml
ca. 5.00: 130 ml
ca. 8.00: 110 ml
ca. 11.30: 40 ml
ca. 15.00: ohne wiegen, kann aber nicht viel gewesen sein
ca. 16.00: 170 ml Pre-Nahrung vom Papa (ungern, aber wir möchten sie ja auch nicht hungern lassen.
Wie fangen wir denn am besten an? Direkt von der Flasche auf Softcup umstellen? Schnulli wegnehmen?
vielen Dank für deine ausführliche Antwort.
Ich hatte mir - bevor diese Probleme so massiv auftraten - gedacht, dass sie, wenn ich arbeiten gehe, die Flasche bekommt, hauptsächlich abgepumpte Muttermilch so viel wie geht, und zusätzlich in dieser Zeit die Pre-Nahrung. Ich hatte gehofft, dass sie sich vielleicht daran gewöhnt, dass sie, wenn Mama weg ist, Fläschchen von Papa bekommt, und wenn Mama da ist, ausschließlich gestillt wird. Scheinbar habe ich da zu viel voraussgesetzt. Die geringen von der Brust getrunkenen Mengen machen mir schon Sorge - am Wochenende ganz aufs Zufüttern zu verzichten ist da sicher keine gute Idee, oder?
Dauerhaft zuhause bleiben geht leider nicht (mehr), da mein Mann Elternzeit hat. Ich bin auch einerseits ganz froh, wieder zu arbeiten, aber wenn ich gewusst hätte wie wichtig mir das Stillen wird hätte ich mich im Vorfeld vielleicht anders entschieden. Urlaub kann ich im Moment auch nur einzelne Tage nehmen, vielleicht im Dezember mal eine Woche. Ein langes Wochenende reicht vermutlich nicht aus, um ihr das richtige Trinken beizubringen, oder?
Vorstellen könnten wir uns wirklich das Zufüttern mit dem Softcup. Leider wüsste ich in der Nähe niemanden, der uns das zeigen kann. Ich habe eben schon auf der Seite der La Leche Liga nach einer Stillberaterin gesucht, aber in der Nähe gibt es scheinbar keine (wohnen im Sauerland). Wir könnten es höchstens einfach probieren - oder können wir damit unsere Probleme noch verschlimmern? Ist das denn auch für größere Mengen geeignet? Im Moment bekommt sie ja mindestens drei Mahlzeiten pro Wochentag aus der Flasche.
Zufüttern mit Becher oder Löffel kann sich mein Mann nicht vorstellen, er meinte das wäre zu aufwendig.
Wäre vielleicht auch ein Brusternährungsset was, um abends und am Wochenende beim Stillen noch zuzufüttern?
Was mich aber irritiert, dass sie immer wieder auch größere Mengen aus der Brust trinkt - 150 - 190 ml finde ich schon reichlich, und das funktioniert auch immer mal wieder (leider nicht regelmäßig). Nur am Wochenende und besonders tagsüber trinkt sie nur Mini-Mengen.
Ich habe vor einiger Zeit schon mehrfach probiert, ohne Hütchen zu stillen. Einmal hat das 10 Minuten lang geklappt, sonst immer nur für ein paar Schlucke oder gar nicht. In den letzten Wochen habe ich das aber nicht mehr versucht, weil ich sie nicht noch zusätzlich unter Druck setzen wollte.
Das hat sie seit gestern abend getrunken:
ca. 22.00: 110 ml
ca. 5.00: 130 ml
ca. 8.00: 110 ml
ca. 11.30: 40 ml
ca. 15.00: ohne wiegen, kann aber nicht viel gewesen sein
ca. 16.00: 170 ml Pre-Nahrung vom Papa (ungern, aber wir möchten sie ja auch nicht hungern lassen.
Wie fangen wir denn am besten an? Direkt von der Flasche auf Softcup umstellen? Schnulli wegnehmen?
mein Mausemädchen: * 09/2012
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Lucccy
- ist nicht mehr wegzudenken
- Beiträge: 1011
- Registriert: 19.03.2012, 12:12
Re: Probleme: Arbeiten und Stillen
Hallo,
ein kurzer Hinweis: ruf einfach mal die "nächstgelegene" Stillberaterin an. Die Beraterinnen kennen sich untereinander und nicht immer sind die Informationen im Netz auch aktuell. Vielleicht gibt es ja jemand dichter bei Dir, der nur (noch) nicht im Netz verzeichnet ist.
Oder Du guckst mal auf der Seite der AFS http://www.afs-stillen.de da findest Du auch Stillberaterinnen.
Gruß Lucccy
ein kurzer Hinweis: ruf einfach mal die "nächstgelegene" Stillberaterin an. Die Beraterinnen kennen sich untereinander und nicht immer sind die Informationen im Netz auch aktuell. Vielleicht gibt es ja jemand dichter bei Dir, der nur (noch) nicht im Netz verzeichnet ist.
Oder Du guckst mal auf der Seite der AFS http://www.afs-stillen.de da findest Du auch Stillberaterinnen.
Gruß Lucccy
- saiidi
- alter SuT-Hase
- Beiträge: 2698
- Registriert: 09.07.2011, 18:45
- Wohnort: Obb/OÖ
Re: Probleme: Arbeiten und Stillen
Hier kann man auch noch nach einer Stillberaterin suchen:
http://www.bdl-stillen.de/stillberatungsuche.html
http://www.bdl-stillen.de/stillberatungsuche.html
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jusl
- Jusl Almighty
- Beiträge: 16020
- Registriert: 19.03.2007, 10:54
- Wohnort: nördlich des Weißwurstäquators
Re: Probleme: Arbeiten und Stillen
Wenn das Stillen GUT klappt (und dazu musst Du nicht jedes Mal eine Stillprobe machen.Ich hatte mir - bevor diese Probleme so massiv auftraten - gedacht, dass sie, wenn ich arbeiten gehe, die Flasche bekommt, hauptsächlich abgepumpte Muttermilch so viel wie geht, und zusätzlich in dieser Zeit die Pre-Nahrung. Ich hatte gehofft, dass sie sich vielleicht daran gewöhnt, dass sie, wenn Mama weg ist, Fläschchen von Papa bekommt, und wenn Mama da ist, ausschließlich gestillt wird. Scheinbar habe ich da zu viel voraussgesetzt. Die geringen von der Brust getrunkenen Mengen machen mir schon Sorge - am Wochenende ganz aufs Zufüttern zu verzichten ist da sicher keine gute Idee, oder?
Dauerhaft zuhause bleiben geht leider nicht (mehr), da mein Mann Elternzeit hat. Ich bin auch einerseits ganz froh, wieder zu arbeiten, aber wenn ich gewusst hätte wie wichtig mir das Stillen wird hätte ich mich im Vorfeld vielleicht anders entschieden. Urlaub kann ich im Moment auch nur einzelne Tage nehmen, vielleicht im Dezember mal eine Woche. Ein langes Wochenende reicht vermutlich nicht aus, um ihr das richtige Trinken beizubringen, oder?
Also, man kann durchaus größere Mengen mit dem Softcup füttern. Einfach probieren ist total OK - "verschlimmern" könnt Ihr dadurch nichts. Das "Schlimmste", was passieren kann, ist, dass es einfach nicht klappt. Das wäre insofern schade, als dass diese Zufüttervariante dann sozusagen passé wäre, obwohl Euch eine Fachperson vielleicht hätte unterstützen können.Vorstellen könnten wir uns wirklich das Zufüttern mit dem Softcup. Leider wüsste ich in der Nähe niemanden, der uns das zeigen kann. Ich habe eben schon auf der Seite der La Leche Liga nach einer Stillberaterin gesucht, aber in der Nähe gibt es scheinbar keine (wohnen im Sauerland). Wir könnten es höchstens einfach probieren - oder können wir damit unsere Probleme noch verschlimmern? Ist das denn auch für größere Mengen geeignet? Im Moment bekommt sie ja mindestens drei Mahlzeiten pro Wochentag aus der Flasche.
Junge Babys haben ein Saugbedürfnis. Um ihnen eine korrekte Stilltechnik beizubringen, kann man ihnen nicht einfach JEDE Saugmöglichkeit wegnehmen ("nur noch Softcup füttern und Schnuller weg"), sondern sie brauchen das Angebot, ihr Saugbedürfnis an der Brust stillen zu können. Das geht nicht, wenn Du nicht da bist. Bei langen Arbeitstagen wird es also voraussichtlich notwendig sein, weiterhin eine Saugmöglichkeit (z.B. Schnuller) anzubieten. Das ist zwar nicht ideal, aber sicher besser als Flaschefüttern, da Schnullern nicht mit der Nahrungsaufnahme assoziiert ist.
Das BES ist definitiv eine Überlegung wert; dessen Erfolgsaussichten hängen allerdings vom genauen Störungsbild ab. Wenn Dein Baby an sich noch gut andockt und sich nur darüber ärgert, dass die Milch aus der Brust anders fließt als aus der Flasche, dann ist das BES mit Sicherheit eine gute Idee. Der kontinuierliche und regelbare Milchfluss aus dem BES animiert das Baby, zufrieden an der Brust zu bleiben. Die Benutzung des BES ist auch mit Hütchen möglich, allerdings noch fummeliger als ohnehin schon. Eine mit dem BES vertraute Beraterin vor Ort wäre also eine sinnvolle Maßnahme, um Euch bei Euren ersten Versuchen mit dem BES zu unterstützen.Wäre vielleicht auch ein Brusternährungsset was, um abends und am Wochenende beim Stillen noch zuzufüttern?
Wenn Dein Baby allerdings schon Probleme mit dem Andocken hat und z.B. schlichtweg das Mundgefühl des Flaschensaugers dem Mundgefühl der Hütchen vorzieht, dann bringt das BES voraussichtlich (noch) nichts. Hier sollte das Baby erst vom Flaschensauger entwöhnt werden, z.B. mittels Softcup, und Flasche konsequent weglassen.
150-190 ml ist eine sehr sehr große Mahlzeitengröße für ein Stillkind. Die allermeisten Stillbabys sind kleinere Portionen bei entsprechend häufigen Mahlzeiten gewöhnt. Eine ganz normaler Wert für die Gesamttagestrinkemenge ist z.B. 800 ml. (650 oder 950 wären aber ebenso normal). Wenn ein Baby Mahlzeiten von 200 ml gewohnt ist, dann wären das 4 Mahlzeiten in 24 Stunden - das wäre für Stillbabys ABSOLUT UNGEWÖHNLICH und ist eigentlich nur bei mit Flasche ernährten Kindern gängig.Was mich aber irritiert, dass sie immer wieder auch größere Mengen aus der Brust trinkt - 150 - 190 ml finde ich schon reichlich, und das funktioniert auch immer mal wieder (leider nicht regelmäßig). Nur am Wochenende und besonders tagsüber trinkt sie nur Mini-Mengen.
Stillbabys trinken hingegen normalerweise 8-12 in 24 Stunden. Dies entspricht also einer durchschnittlichen Mahlzeitengröße von ca 60-100 ml. Dies heißt keineswegs, dass Stillbabys "mindestens 60 ml" bei einer Stillmahlzeit trinken müssten - überhaupt nicht - denn 1. variieren die Mahlzeitengrößen sowieso und 2. darf ein Baby ja auch öfter als 12 mal trinken.
Ich bin nicht sicher, ob Hütchenentwöhnung JETZT eine gute Idee ist. Für eine Entwöhnung spricht, dass sie sich sicherlich positiv auf Deine Milchproduktion auswirken würde. Dagegen spricht, dass ein weiterer Lernschritt nötig wäre, der Zeit und Mühe kostet. Das kannst nur Du entscheiden - Du musst Dir da überlegen, was Du möchtest, und was Dir wichtig ist. Wenn Du künftig gerne vollstillen möchtest, bzw. Dir eine möglichst geringe Zufüttermenge wichtig ist, wäre eine Entwöhnung sinnvoll. Wenn Du einfach nur *irgendwie* weiterstillen willst, gerne auch mit Hütchen sozusagen, dann wäre es auch denkbar, nur das Flaschefüttern sein zulassen und sich dann auf eine gute Trinktechnik MIT Hütchen zu konzentrieren. Wie gesagt, da sind Deine Wünsche ausschlaggebend.Ich habe vor einiger Zeit schon mehrfach probiert, ohne Hütchen zu stillen. Einmal hat das 10 Minuten lang geklappt, sonst immer nur für ein paar Schlucke oder gar nicht. In den letzten Wochen habe ich das aber nicht mehr versucht, weil ich sie nicht noch zusätzlich unter Druck setzen wollte.
Kannst Du mit diesen Hinweisen etwas anfangen? In welche Richtung gehen Deine Überlegungen?
LG
Julia