Unterschiedliche Stillbeduerfnisse von Mutter und Kind

Fragen und Antworten rund um das Thema Stillen

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Baobab
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Unterschiedliche Stillbeduerfnisse von Mutter und Kind

Beitrag von Baobab »

Hallo
Vorne weg, ich glaube, dass wird ein ziemliches Ausheulposting. Im Prinzip brauche ich auch keine Ratschlaege, denn abstillen kommt nicht in Frage, aber es geht mir sooooo an die Substanz gerade.

Die Ruebe ist knapp 18 Monate alt und stillt seit der Geburt etwa 10-12x pro Tag. Tagsueber kommt sie durchaus laenger ohne Brust aus, da sind andere Sachen interessanter, aber nachts geht zum ein- bzw weiterschlafen nur Brust oder Finger.
MEIN Finger. NICHT der von ihrem Papa und es nervt mich sooooooo sehr, dass deswegen alles was mit schlafen zu tun hat an mir "haengenbleibt". Und wenn mein Freund dann neben mir schlaeft (und schnarcht), waehrend ich zum gefuehlt 398402395. Mal die Brust raushole oder ein zappeliges Kind hin und herschiebe werd ich soooo sauer. Nicht auf meinen Freund, er steht morgens mit der Ruebe auf und ich bleib auch schon mal noch laenger im Bett und kann noch etwas schlafen, aber es nervt mich einfach, dass sie so auf mich fixiert ist dann. Mein Freund versucht es, aber die Kleine haut nach ihm, wenn er sich ihr Nachts naehrt und sagt nein.
Ich wuerde sie sehr gerne weniger stillen, auf keinen Fall abstillen, sie braucht es noch so sehr. Aber eeeeetwas weniger...nicht alle zwei Stunden nachts, das waere soooo schoen. Und dieses schreckliche Gefuehl beim trockennuckeln macht mich richtig agressiv, was dann leider auch mal rauskommt und ich dann lauter werde und die Kleine anmotze :cry:
Und das tut mir so Leid dann. Ich fuehle mich heute schon den ganzen Tag beschissen wegen dem Motzen heute morgen...
Aber irgendwie kann ich grad auch nicht so viel aushalten und meine Geduld ist im Urlaub...
Gestern Nacht hatte sie dann die Wahl zwischen Papas Finger oder keinem Finger. Sie ist dann traurig ohne Finger neben mir eingeschlafen. Das will ich eigentlich nicht, aber irgendwie ging bei mir nichts mehr.

Ach man :cry:
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chennai
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Re: Unterschiedliche Stillbeduerfnisse von Mutter und Kind

Beitrag von chennai »

achje, ich drück dich einfach mal (((baobab))) - mach dir nicht so nen kopf wegen der motzerei, das passiert halt mal... ansonsten kann ich dir nicht viel helfen, aber sicher haben andere noch ein paar ideen.

ich wünsch dir ne bessere nacht!
Lieben Gruß,
Chennai mit Weihnachtsengel (Ende Dezember 2008) und Maikäferchen (Ende Mai 2011)


Meine Blogs: http://mamafecit.blogspot.com/ und http://minikin-pin.blogspot.com/
katemiddleton2011
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Re: Unterschiedliche Stillbeduerfnisse von Mutter und Kind

Beitrag von katemiddleton2011 »

Hallo, ich habe auch keine Tipps, aber verstehe dich total. Meine Tochter ist zwar erst knapp 12 Monate. Aber momentan in einer schlimmen Phase. Bis eben war sie wach. Nachts auch ständig und das Dauergenuckel macht mich manchmal so agressiv. Ich habe sie auch schonmal angemotzt: So jetzt ist Schluss, die Mama hat keine Lust mehr. Das tut mir dann soo leid. Aber unterdrücken kann ich es auch nicht. Wir haben am Anfang immer 15-24 mal gestillt. Jetzt auch so wie ihr. Tagsüber sind 3-4 Stunden Pause kein Problem in der Krabbelgruppe oder weil sie auch recht gut isst eigentlich. Aber nachts ...

Mir gehts wie dir. Jammern tut einfach mal gut, abstillen käme nie in Frage für mich.

Ich drück dich einfach mal!

LG Kate
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Baobab
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Re: Unterschiedliche Stillbeduerfnisse von Mutter und Kind

Beitrag von Baobab »

Danke chennai und kate :)

Auch ein virtueller Druecker hilft mir gerade sehr! Und das Gefuehl, nicht alleine mit meinem Problem zu sein!
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BabyElf
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Re: Unterschiedliche Stillbeduerfnisse von Mutter und Kind

Beitrag von BabyElf »

Ich reihe mich ein!
Hier ist es genau so...
Liebe Grüsse von
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*ein zarter Wind wiegt mein verzaubertes Herz*
Engerl
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Re: Unterschiedliche Stillbeduerfnisse von Mutter und Kind

Beitrag von Engerl »

bei uns war es nicht ganz so extrem, meine maus hat angefangen tagsüber gar nicht mehr zu stillen bzw nur zum einschlafen und nachts.
dann ist sie tagsüber immer öfter ohne brust eingeschlafen und wir haben nur noch nachts gestillt.

jetzt ist sie 15monate und ich stille gar nicht mehr weil ich sowas von aggressiv nachts war. ich habe sie gepackt in unserem bett hingesetzt und gesagt pech dann musst du jetzt heulen, ichmuss aufs klo... mein mann war ja noch da sie war also nicht alleine. aber wütend ich war soooo wütend, sie war grad wieder eingeschlafen und ich musste wirklich dringend aufs klo, sie hatte von selber abgedockt ich stand auf und war noch nicht mal richtig aufgestanden da hat sie total los geschrien...

wir hatten zum glück nur eine nacht in der sie nach der brust gefragt hat, da war die brust leer und das war für sie ok.

hast du mal überlegt nur nachts abzustillen?
oder nur das einschlaf stillen weg zulassen?
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Baobab
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Re: Unterschiedliche Stillbeduerfnisse von Mutter und Kind

Beitrag von Baobab »

Hallo BabyElf :)
Wirst du es einfach so weiterlaufen lassen, oder hast du eine Idee, was du veraendern moechtest?

Engerl, wann hat dein Kind denn angefangen tagsueber nicht mehr zu stillen?
Ich glaube ja, die Ruebe holt alles nachts nach, was tagsueber "ausgefallen" ist, weil sie zu beschaeftigt ist.
eigentlich moechte ich auch nicht nachts abstillen, glaube auch nicht, dass das funktionieren wuerde, bzw nur mit sehr viel kampf, geschrei und traenen. das moechte ich nicht...
Mit dem Einschlafstillen an sich hab ich eigentlich keine Probleme, ich finde das sehr praktisch, faende es noch praktischer, wenn sie danach auch mal drei oder vier Stunden am Stueck schlafen wuerde :lol:
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Re: Unterschiedliche Stillbeduerfnisse von Mutter und Kind

Beitrag von Louise Odier »

Hallo, also ich hatte damals mit dem Großen in dem Alter das gleiche Problem. Als ich wirklich am Ende war, habe ich nach den Tipps von Gordon nachts abgestillt. Das einschlafstillen habe ich noch weitergeführt, das war auch okay für mich. Aber dann ab ca 22/23 - 5 Uhr halt nicht mehr. Das hat mir sehr geholfen und Kraft gegeben. Er hat dann nachts glaube ich besser geschlafen bzw. hab ich meinen Mann dann nachts mit eingespannt. Und bei uns war es auch der Finger als Nuckelersatz, kein Schnuller.
Das Röslein mit ihrer kleinen veganen Familie
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Baobab
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Re: Unterschiedliche Stillbeduerfnisse von Mutter und Kind

Beitrag von Baobab »

Danke Louise Odier :)
Fuer teilweise Abstillversuche ist es mir hier definitiv nicht "schlimm genug". Die Nachte heute war mit etwa fuenfmal stillen eigentlich recht ok.
Naechtliches Abstillen bleibt aber im Hinterkopf, falls es gar nicht mehr geht.
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Re: Unterschiedliche Stillbeduerfnisse von Mutter und Kind

Beitrag von Engerl »

sie hat glaube ich um den ersten geburtstag tagsüber aufgehört
wenn ich es ihr angeboten habe hat sie immer nein gesagt, also habe ich aufeghört es ihr anzubieten und nur noch gestillt wenn sie es gefordert hat (sie konnte schon sehr früh sehr deutlich zu verstehen geben was sie will)
und dann hatten wir kein auto und bei uns klappte es mit dem einschlafstillen überhaupt nicht mehr. sie hat nur getrunken und sich dann weg gedreht und war wieder fit und das im 5min takt ca 2 std lang -.-
also sind wir eben zum einkaufen gelaufen wenn sie müde war bzw so um 10 dann ist sie gelaufen´und als wir um 12 wieder zuhause waren, war sie grad eingeschlafen

also haben wir nur noch abends gestillt und irgendwann ist sie bei einem grillabend einfach auf meinem schoß eingeschlafen und von da an wollte sie nicht mehr stillen.

und nachts habe ich nur abgestillt weil ich eben so furchtbar und genervt war zu ihr...

was ist denn wenn du es ihr tagsüber öfter anbietest? funktioniert das?
habt ihr eine kuschelecke in der du dich mit ihr mal zurückziehen kannst und ihr die möglichkeit geben kannst zu kuscheln und evtl zu stillen?
vllt tagsüber in einem bestimmten zeitabstand oder eben immer wenn du merkst das sie grad ganz schön aufdreht oder so
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