Also das würde ich anders handhaben: versuchs mal mit Wechselstillen. Du legst sie an, sobald sie schwächer wird, einschläft oder aufhört, leg sie auf der anderen Seite an. Da das selbe, wenn sie nachlässt, an der anderen Seite anlegen.Die Zeit des Stillen wurde auf 20 min. begrenzt vm KH und der Hebi, also 20 Minuten stillen oder es versuchen und dann gibts die Flasche. Pennt Madame vorher ein, wird abgebrochen.
Klar, sie muss wachgehalten werden und trinken, um zu Kräften zu kommen, aber man sollte hier am Stillmanagement drehen, um sie an der Brust zu effektiverem Trinken zu bewegen. Hier die Flasche zu geben ist keine gute Alternative. Jegliche Form von künstlichen Saugern (auch Schnuller, nutzt ihr einen?) verschlechtern bestehende Stillprobleme. Daher sollte ihr Wege finden, ihr Trinkverhalten an der Brust zu optimieren- ohne Flasche. ZUfüttern/nachfüttern kann man, wenn nötig, auch an der Brust bzw stillfreundlich.
Aber vielleicht wäre es mittlerweile anders? ZUhause ist es ja ganz anders als im Krankenhaus, und manchmal klappt Stillen nachts auch besser, weil es viel ruhiger ist. Wollt IHr das nicht nochmal probieren?Genauso war es auch Und das wir beide wenigstens nachts ein wenig zur Ruhe und vor allem an Schlaf kommen konnten, wurde halt nachts Stillen abgesagt.
Da Deine Tochter kein Pre mehr zugefüttert bekommt, sehe ich wirklich gute Chancen, dass ihr zum Vollstillen an der Brust zurückkehren könnt. Aber dafür müsste die Flasche zügig raus