Stillen: Wie klappts am besten.Gibts da ein Handbuch für? ;)

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Mondenkind
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Re: Stillen: Wie klappts am besten.Gibts da ein Handbuch für

Beitrag von Mondenkind »

Die Zeit des Stillen wurde auf 20 min. begrenzt vm KH und der Hebi, also 20 Minuten stillen oder es versuchen und dann gibts die Flasche. Pennt Madame vorher ein, wird abgebrochen.
Also das würde ich anders handhaben: versuchs mal mit Wechselstillen. Du legst sie an, sobald sie schwächer wird, einschläft oder aufhört, leg sie auf der anderen Seite an. Da das selbe, wenn sie nachlässt, an der anderen Seite anlegen.

Klar, sie muss wachgehalten werden und trinken, um zu Kräften zu kommen, aber man sollte hier am Stillmanagement drehen, um sie an der Brust zu effektiverem Trinken zu bewegen. Hier die Flasche zu geben ist keine gute Alternative. Jegliche Form von künstlichen Saugern (auch Schnuller, nutzt ihr einen?) verschlechtern bestehende Stillprobleme. Daher sollte ihr Wege finden, ihr Trinkverhalten an der Brust zu optimieren- ohne Flasche. ZUfüttern/nachfüttern kann man, wenn nötig, auch an der Brust bzw stillfreundlich.
Genauso war es auch Und das wir beide wenigstens nachts ein wenig zur Ruhe und vor allem an Schlaf kommen konnten, wurde halt nachts Stillen abgesagt.
Aber vielleicht wäre es mittlerweile anders? ZUhause ist es ja ganz anders als im Krankenhaus, und manchmal klappt Stillen nachts auch besser, weil es viel ruhiger ist. Wollt IHr das nicht nochmal probieren?

Da Deine Tochter kein Pre mehr zugefüttert bekommt, sehe ich wirklich gute Chancen, dass ihr zum Vollstillen an der Brust zurückkehren könnt. Aber dafür müsste die Flasche zügig raus :wink:
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Re: Stillen: Wie klappts am besten.Gibts da ein Handbuch für

Beitrag von SoulDream »

@Schnuller
Den gibt es bei uns garnicht, braucht sie eigentlich auch nicht zur "Beruhigung". Finja ist eigentlich ein tolles Baby, recht ruhig, nur knatschig wenn es ums Essen geht und dann net schnell genug.

Mit dem Wechselstillen werd ich Morgen früh mit meiner Hebi mal sprechen.


Hab mir vorhin die Wecktips durchgelesen... musste etwas schmunzeln, weil wir bis auf das wechselseitige Stillen, eigentlich alles schon durchhaben bzw. machen.
LG,
Souly
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blueberry
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Re: Stillen: Wie klappts am besten.Gibts da ein Handbuch für

Beitrag von blueberry »

Hat man Dir irgendeinen Grund genannt, warum nach 20 Minuten Stillen Schluss sein soll? Das habe ich noch nie gehört (außer in sehr veralteten Empfehlungen gegen wunde Brustwarzen) und es erscheint mir auch angesichts der Mengen, die Dein Kind doch nach Deinen Wiegeproben aus der Brust herausbekommt, so überhaupt nicht sinnvoll... ?

Deine Hebamme kommt morgen und sie hat Dir auch zu der 20-Minuten-Sache geraten, richtig? Dann lass Dir doch bitte von ihr einmal genau erklären, wozu dies dienen soll bzw. wie es Euch hilft, zum Vollstillen nach Bedarf zu kommen.
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Re: Stillen: Wie klappts am besten.Gibts da ein Handbuch für

Beitrag von blueberry »

Öhm, und sorry, jetzt beim nochmaligen Durchlesen kommt mir der "Tonfall" der in meinem letzten Beitrag rüberkommt, nicht recht freundlich vor :oops: So war es nicht gemeint :oops: Es war wirklcih einfach nur Erstaunen über die vorgeschlagene Begrenzung der Stillzeit und gespannte Neugier auf die dahintersteckende Theorie :wink:


Dass Deine Kleine keinen SChnuller braucht, ist schonmal toll :D - dann hättet Ihr mit dem Umsteigen von Flasche auf stillfreundliche Methoden der Zufütterung gleich alle künstlichen Sauger (abgesehen von den Stillhütchen) verbannt. Das wäre prima!
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Re: Stillen: Wie klappts am besten.Gibts da ein Handbuch für

Beitrag von SoulDream »

Keine Sorge blueberry, ich nehm das geschriebene nicht als böse und persönlich, ich kenne die Problematik um den Tonfall :D Das geschriebene Wort kommt fast IMMER anders rüber als das gesprochene Wort ;)


Werd Morgen früh mit meiner Hebi mal sprechen wie es denn nun weitergehen soll mit mir und Finja und ihr die Hinweise hier unter die Nase halten :D Gucken was sie dazu meint.


Wäre schön wenn es mit der Brust klappen würde irgendwann, ansonsten bin ich ja shcon froh das wir nichts zukaufen müssen, sondern das ich sie mit "meiner" Milch ernähren kann. Den Papa freut es, so kommt er auch in den Genuß der Raubtierfütterung :mrgreen: Und darf die "Schei*e" auch wegmachen ^^
LG,
Souly
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Re: Stillen: Wie klappts am besten.Gibts da ein Handbuch für

Beitrag von Mondenkind »

Für den Papa gibts ja auch Mittel und Wege sich einzubringen. Tragen, wickeln, trösten... Blueberrys Nachfrage ist berechtigt, denn der Rat, die Flasche zu geben, bei einer Mutter, die voll stillen will und schon Stillprobleme hat, ist grundsätzlich kontraproduktiv.
Liebe Grüße, Mondenkind, Modteam Stillberatung

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Re: Stillen: Wie klappts am besten.Gibts da ein Handbuch für

Beitrag von blueberry »

Falls der Papa sich dann in einigen Tagen so ganz ohne Fläschchen überflüssig fühlen sollte, gibt es hier eine Menge Anregungen, wie er sich als "Stillpapa" nützlich machen kann:

Faltblatt der AFS: Stillkinder brauchen ihren Vater

Daran soll es nicht scheitern :lol: 8)
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Re: Stillen: Wie klappts am besten.Gibts da ein Handbuch für

Beitrag von SoulDream »

Nö, also überflüssig wird er eh nicht werden, zumal er auch total gerne mit Finja kuschelt, da muss ICH dann schon immer mal sagen das ich jetzt dran bin :mrgreen:


Wie gesagt, werd Morgen früh mit meiner Hebi mal drüber sprechen warum 20 Minuten, Wechselstillen und überhaupt und alles. Gucken was sie sagt. Denke sie kann die Situation bei uns am besten beurteilen, so eine "Ferndiagnose" durch's Forum ist immer schwierig.
LG,
Souly
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blueberry
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Re: Stillen: Wie klappts am besten.Gibts da ein Handbuch für

Beitrag von blueberry »

SoulDream hat geschrieben: so eine "Ferndiagnose" durch's Forum ist immer schwierig.
Das trifft sicherlich auf alles zu, bei dem man das Mama-Baby-Paar mal beim Stillen gesehen haben muss (z.B. bei der Abklärung evtl. schon vorhandener Anlege- und Saug-Probleme, etc. - oder Saugtrainings etc., wo man eine Technik beigebracht bekommen muss). Was sowas beträfe, hast Du völlig Recht.

Dass aber Flaschengeben bei vorhandenen Stillproblemen alles andere als förderlich ist, ist z.B. eine Aussage, die man getrost als "Ferndiagnose" stellen kann (genauso wie die Beurteilung von Gewichtsdaten und vieles andere mehr) - dazu muss man das Baby mit Fläschchen nicht vor Ort gesehen haben :wink:

Vielleicht wäre es für Dich nützlich, jusls Beitrag zu "Saugverwirrung" mal zu lesen. Das hatte ich vorhin vergessen zu verlinken, als ich die stillfreundlichen Zufüttermethoden verlinkt habe.:

Was ist Saugverwirrung?

Ein Baby mit Flasche zu sehen, ist in unserem Kulturkreis einfach ein so selbstverständlicher Anblick geworden (Flaschen sind auf Piktogrammen sogar oft das Symbol für Babys!), dass wir uns oft gar nicht mehr vorstellen können, warum das problematisch sein sollte.

Muss es auch nicht per se sein - wenn die Mutter genauso gut damit leben kann, dass das Kind evtl. in absehbarer Zeit nur noch die Flasche bekommt (was ich in keiner Weise verurteilen will!). Wenn man aber die Möglichkeit, dass das Kind nur noch per Flasche Milch erhalten kann, NICHT als das Optimum für sich empfindet, sollte man den Einsatz von Flasche und Schnuller - vor allem zu Beginn der Stillzeit - immer sehr gründlich hinterfragen und auf das absolut unverzichtbare (und das heißt gerade bei Stillproblemen: medizinisch notwendige) Maß beschränken.
blueberry mit großem und kleinem Frühlingskind (2010 und 2013)
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Re: Stillen: Wie klappts am besten.Gibts da ein Handbuch für

Beitrag von EhMiws »

Hallo souldream,

meeine hebamme hat uns auch in der anfangszeit zu minuetlich begrenzten stillverhalten geraten. Aus heutiger sicht der dinge und erfahrung weiss ich, dass das so aber kein stillen nach bedarf ist und dadurch problemen den weg geebnet wird.
ist deine hebamme denn auch stillberaterin? Das heisst nicht, dass man immer einen schein braucht um kompetent zu sein aber diese min. Begrenzte stillempfehlung laesst mich darauf schliessen.

euch alles liebe!
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