warum ist das so?

Fragen und Antworten rund um das Thema Stillen

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MarzipanHerz
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warum ist das so?

Beitrag von MarzipanHerz »

Hallo... ich hatte heut mal so paar Gedankengänge... und musste über alle Kids in unserem Umfeld nachdenken....

Da ist die Tochter meiner Freundin mit 16 Monaten abgestillt... hat ca 1 Woche gedauert, viele viele Tränen - schläft durch
Der Sohn meiner Freundin mit 13 Monaten abgestillt.. trank eh "nur noch" einmal am Tag... Abstillen war unkompliziert - schläft durch
Die Tochter einer Bekannten hat sich mit 5 Monaten selbst abgestillt - schläft durch
Der Sohn einer Bekannten - wurde mit 10 Monaten abgestillt - geferbert - schläft durch
Die Tochter meiner Kollegin - mit 7 Monaten abgestillt - schläft durch
Sohn meiner Nachbarin, hat sich mit 8 Monaten abgestillt, geferbert, schläft bis morgens um 4 und ist ab dann nicht mehr zum Schlafen zu bewegen

Mein Sohn... in 2 Wochen 2.. stillt tags wie auach nachts gefühlte 100 Mal.. aber gut alle 2 Stunden... obwohl er isst... will er nach jeder Mahlzeit gestillt werden... schläft Nur!! mit Stillen ein... MIt Papa geht gar nicht. Schunkeln geht auch nicht mehr seit er 7 Monate ist.

Warum ist das so unterschiedlich... dass meiner an meiner Brust klebt, andere Kinder sich aber einfach so und auch so früh abstillen.. woran liegt das.... und warum wacht mein Sohn nachts immer noch alle 2 STD auf... bis mein Mann und ich ins Bett gehen, schläft er.. aber da wacht er das erste Mal auf und dann.... ich fühl mich einfach nur noch kaputt.. eigentlich wollte ja stillen, bis er nicht mehr will... aber ich kann es mir in 2 Jahren einfach nicht mehr vorstellen... in 2 Wochen fängt er mit dem Kindi an... ich fange im Januar an zu arbeiten....

Mach ich mir zu viel Kopf? Ich frag mcih die ganze Zeit wie das funktionieren soll....

KOnnte hier jemand meine GEdankengänge ein bisschen nachvollziehen? Und kann mcih jemand verstehen was ich meine... Oder sein Wissen, seine Erfahrung mit mir teilen....

Ich fühl mich zur Zeit einfach wie in einer Einbahnstrasse.... :(
LG
MarzipanHerz


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Schokolinchen
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Re: warum ist das so?

Beitrag von Schokolinchen »

Oh je, so einen Durchhaenger hatte ich auch schon. Komisch, in meinem Bekanntenkreis schlafen auch alle abgestillten Kinder durch - man muss ihnen nur 2-3 Mal den Schnuller wieder reichen :wink:
Schokolinchen
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Sahara
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Re: warum ist das so?

Beitrag von Sahara »

Ach Mensch...da hat man das Gefühl, alles falsch zu machen, nicht wahr?
Ich hab auch immer das Gefühl, dass gestillte Kinder nicht durchschlafen. Denn man hörts ja so oft anders. Aber ich sag dir: Nichts ist so heiss, wies gekocht wird. Wenn jemand sagt: Eine Woche hats gedauert, dann hat er durchgeschlafen. Dann ist es möglich, dass es in Wahrheit 2 Wochen gedauert hat. Wenn dir jemand sagt, sie schläft durch, dann wirds schon so sein, dass das Kind auch mal nahcts wach wird, aber weil es nur seinen Schnuller sucht und gleich weiterschläft, wirds halt nicht erwähnt.
Die einen suchen halt ihr Kuscheltier, die anderen eben Mamas Brust.

WENN du dir vorstellen kannst, dein Kind abzustillen, zu ferbern, viele viele Tränen aushalten kannst, oder ab um 4 gar nicht mehr zu schlafen, dann rede mit all deinen Bekannten und lass dir die genaue Methode erklären............
Fühlt sich das für dich richtig an? Ich glaub nicht.
Kopf hoch, bis Januar ist noch viel Zeit !
*drück*
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Du bekommst Gänsehaut davon...und deckst euch beide zu. Sahara 2011
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Morgaine47
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Re: warum ist das so?

Beitrag von Morgaine47 »

Ich habe vor einer Weile mal gelesen, dass jede Frau unterschiedlich viele Duftstoffdrüsen (keien Ahnung mehr wie die richtig heißen) an der Brustwarze hat. Und es wurde festgestellt, dass je mehr eine Frau davon hat umso lieber trinken die Kinder. Vielleicht haben ja Frauen wo die Kinder früh selber abstillen wenige solcher Drüsen.

Zum KiGa, Arbeiten udn Stillen kann ich nur sagen: Mach Dir keinen Kopf, das klappt schon. Mein Sohn kam mit 12 Monaten fast voll gestillt und Einschlafen nur Stillen in die Krippe (5 Stunden täglich). Er hat dort gegessen, wenn er müde war ist er innerhalb von Sekunden auf dem Arm einer Erzieherin eingeschlafen, nach ein paar Wochen haben sie ihn dann auch problemlos ins Bett gelegt (vorher haben sie sich nciht getraut udn ich kam meistens kurz nach dem Einschlafen eh abholen, da er meist am Ende vom Mittagessen eingeschlafen ist. Mit 18 Monaten hat er dann in den KiGa gewechselt, dort geht er länger hin (ca. 6,5 Stunden)und als er noch nach dem Essen immer müde war wurde er einfach hingelegt und ist eingeschlafen. Alleine. Ohne Gebrüll. :shock: . Zu Hause undenkbar. Jetzt ist er 25 Monate, schläft meist erst nach dem Abholen (Einschlafgestillt) und kommt nachts so 1 bis 3 mal.

Achso: Meine Große hat mit 2 nachts keine Mumi mehr gebraucht und konnte trotzdem wieder einschlafen. Halbwegs durchgeschlafen hat sie mit 2,5 Jahren, zuverlässig mit 3,5 Jahren nach dem Wiedereinzug ins Familienbett.
LG
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Athene79
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Re: warum ist das so?

Beitrag von Athene79 »

Hallo,
mein mittlerer Sohn, mit 13,5 Monaten abgestillt, schlief erst danach richtig durch. Nicht geferbert. Obwohl, wenn man es genau nimmt, kam er auch dann öfter zwischen 3 und 5 zu uns ins Bett. Er schlief danach aber weiter.
Kinder wachen eh alle paar Stunden auf (Erwachsene auch) und schlafen wahrscheinlich wieder ein, wenn sie wissen, dass "es nichts zu holen gibt", dass sie nicht nett und kuschelig stillen können.
Ich trau mich das gar nicht zu sagen nach erst vier Monaten, aber ich bin momentan auch ziemlich genervt von unseren Nächten - warum hat er tagsüber Abstände von alle 3h und nachts ist er alle 1,5h wach? Voll doof.
Wäre nachts abstillen eine Möglichkeit für Dich?

Liebe Grüße
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Kleine
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Re: warum ist das so?

Beitrag von Kleine »

meiner Erfahrung nach erzählen viele Mütter "schläft durch".... Ich glaube davon kein Wort...
Mein Sohn hat sich tatsächlich mit 13 Monaten selbst abgestillt (er hat nicht nachgefragt und ich habs nicht mehr angeboten), und er schläft manchmal 8-9 Stunden am Stück (19:00 Uhr bis 4 Uhr), aber das ist die Ausnahme. In der Regel wacht er um 11, um 2, um 4 auf und spätestens um 7 ist die Nacht vorbei. Und mit Schnuller reichen ist es mindestens einmal in der Nacht nicht getan, da muss eine Flasche her (ich wünschte, ich würde noch stillen, ganz ehrlich)...

Und ich hatte auch Sorgen mit Stillen und wieder arbeiten und Tagesmutter: mein Sohn hat das locker gepackt, und auch das Einschlafen bei der Tagesmutter klappte in den ersten Wochen auf dem Arm und seit dem schläft er im Bett ein mit GuteNacht-Lied. Das wird schon.

Das ist jetzt vielleicht kein Lösungsvorschlag, aber vielleicht hilft es Dir ja, dass Du da nicht alleine da stehst...
LG
Anika

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MarzipanHerz
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Re: warum ist das so?

Beitrag von MarzipanHerz »

Doch das hilft mir grad ungemein....
Nachts abstillen hat nicht geklappt er hat so schlimm geweint, das hab ich glaub ich grad mal ne halbe Std ausgehalten....(wobei mein Mann sagt es seien keine 10 Minuten gewesen...)
Ich frag mich halt ob ich zu inkonsequent bin...
Ich muss zugeben ich erwische mich auch immer ôfter das ich den TV einschslte, nur um mal Ruhe zu haben... Etwas was ich so nie wollte....:(
Aber ich bin einfach so mûde...:((
Wir wollen heut mal im Wohnzimmer schlafen
Er wird halt immer wach wenn wir ins Bett gehen... Ob da ein Zusammenhang ist?
Ich muss zugeben, weinen lassen das ging gar nicht für mich.... In keinster Weise... Aber wenn ich dann höre, dass ich mir da einen Tyrannen herziehe werd ich zwar wütend... Aber schiss krieg ich auch :((
LG
MarzipanHerz


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Re: warum ist das so?

Beitrag von 08u11 »

Hallo MarzipanHerz,

bei unserem Großen war das auch so. Ich dachte, der will irgendwann von selbst nachts nichts mehr und schläft durch. Von wegen. Er ist im Gegenteil immer öfter gekommen und hat mir beim Zahnen den Brustwarzenhof übelst zugerichtet. Als er knapp 15 Monate alt war, hatte ich beim Stillen solche Schmerzen, dass es mir gereicht hat. Also hab ich ihn abgestillt. Die erste Nacht gab's noch viele Tränen (trotz streicheln und trösten). Nach drei Nächten hat er durchgeschlafen. Für mich damals die Erlösung. Heute würde ich das nicht mehr so machen (hoffentlich). Zu viele Tränen und außerdem war er von da an ständig krank (kann Zufall sein und klar, Polypen kommen nicht vom nicht stillen. Aber ich denke doch, wir hätten die eine oder andere MOE mit ein bisschen Mumi besser verkraftet).
Bei unserem Kleinen hab ich von der Hebamme den Tip bekommen, 'gute Gewohnheiten' schon zwischen dem 4. und dem 6. Monat einzuführen (nützt Euch jetzt nichts mehr). Danach sei es häufig schwieriger, was Neues mit den Kindern zu machen (beim Krabbeln und Laufen lernen ist ja so schon genug Neues, da brauchen sie eher mehr Sicherheit). Damals hab ich angefangen ihn erstmal nicht mit Brust, sondern mit Schnuller und Streicheln zu beruhigen. Bevor er richtig wach war oder gar gebrüllt hat, gab's dann doch die Brust, aber eben nicht als erstes. Trotzdem hatten wir während dem Mobilwerden sehr unruhige Nächte. Mit etwa 11 Monaten fing er an, frei zu laufen. Und etwa zu der Zeit bin ich dann morgens aufgewacht und hab' erstaunt bemerkt, dass der junge Mann noch im Beistellbett liegt und nicht in Mamas Arm. Heute reicht ihm in normalen Nächten das Schnullerreinschieben - aber keine Angst, es gibt auch bei uns genügend unnormale und dann bin ich froh, noch stillen zu können.
Deshalb wäre mein Tip für Dich: Ganz abstillen finde ich schade, zumal jetzt der Winter kommt und in Kombination mit Kindergarten wächst hier auch die Wahrscheinlichkeit für Infekte (und gerade dann ist Stillen so schön). Aber versuch doch parallel, andere Beruhigungsrituale für Euch zu finden - geht auch jetzt noch, nur vielleicht nicht mehr so leicht, aber wer weiß (Streicheln, Schnuller, Kuscheltier, Lied, ...). Vielleicht geht es auch nicht ganz ohne Geschrei. Ein bisschen meckern darf sein. Wie lange hängt auch davon ab, wie groß Dein Leidensdruck ist. Aber auch wenn Du nachgibst, hast Du nicht versagt. Wenn das neue Ritual für Euch passt, wird es trotzdem klappen.
Nina mit A. (11/2008), J. (03/2011), Minimaus (28/01/15), Babyzwerg (15/02/2019) und Weihnachtsengel im Herzen (Januar 2018, 10. Woche)
08u11
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Re: warum ist das so?

Beitrag von 08u11 »

Ach so, das mit dem Tyrannen ist natürlich quatsch. Trotzdem solltest Du schon auch auf Deine Bedürfnisse achten und deshalb suchen, ob es Wege gibt, die für Euch beide besser passen.
Nina mit A. (11/2008), J. (03/2011), Minimaus (28/01/15), Babyzwerg (15/02/2019) und Weihnachtsengel im Herzen (Januar 2018, 10. Woche)
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Re: warum ist das so?

Beitrag von Nusserl »

meine grosse habe ich nur 9 monate gestillt und dann innerhalb die pumi flasche zur wasserflasche gemacht.
sie hat dann einmal pro nacht wasser getrunken und war sonst mit dem schnuller zufrieden. den schnuller hat sie knapp nach dem 3. geburtstag abgegeben und seit ca einem halbe jahr schläft sie meistens wirklich durch. seit sie ca 1 jahr alt ist, fragt aber eigentlich keiner mehr, ob sie durchschläft.
In der krippe hat das einschlafen immer super geklappt. Den ersten monat (sie war 6 monate alt) mit tragen, danach ohne tränen im bettchen.
sie schläft schon immer ziemlich wenig. momentan von 22 bis 7.30 uhr.

die kleine ist total pflegeleicht. sie stillt einmal pro nacht wirklich und kommt noch 1-2 mal (manchmal auch öfter) zum nuggeln. Schnuller nimmt sie keinen. an meinen arbeitstagen schläft sie tagsüber im bettchen ein. die nanny singt ihr vor und streichelt sie. oder sie pennt einfach im kiwa weg 8hat die grosse nie gemacht)

der zweite sohn meiner freundin hat 20 monate mindestens alle 2 stunden in der nacht gestillt. jetzt ist er 2,5 und braucht noch öfter eine milchflasche nachts. also auch nichts mit abstillen=durchschlafen.

also lass dir keinen blödsinn einreden. die wenigsten babys schlafen durch. nur erzählt kaum jemand von schnullerstopps. und es wird nirgends so gelogen wie beim schlafen. meine nachbarn haben alle kein familienbett. aber die 2-4 jährigen kommen oft nachts zu den eltern. (ins elternbett)
Glücklich mit drei Mädels und Mann
07/2008, 11/2011 und 04/2014
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