Ich wende mich in meinr Verzweiflung nun auch noch an euch....mein Sohn ist nun fast 4,5 Monate alt und ich habe fast nur noch Probleme mit ihm beim Stillen und mache mich selber damit sehr fertig. Kurz zu der Vorgeschichte:
er kam mit ca 3300gr und 56 cm zu Welt, war schon da recht schlank...von Anfang an hatten wir eine Saugschwäche, es hat Tage gedauert bis er gut getrunkne hat, er hatte erst nach 3 Wochen sein Geburtsgewicht wieder. Danach hing er teils sehr sehr lange an der Brust und fast ständig. Am liebsten alle halbe Stunde. Da er auch sonst sehr unruhig war führten wir nach ca 2-3 Wochen einen Schnuller ein. Dann lief es eine ganze Zeit lang super.Er nahm zu...wenn auch nur langsam und bleib etwas hager, aber gut, meine Tochter war auch so und das trotz Flaschennahrung. Bis zur 10. Woche, da schrie er plötzlich wie abgestochen beim Stillen, gab man ihm danach den Schnuller beruhigte er sich und schlief ein. Eine Stillberterin meinte es wäre der Anfang dieser Brsutschimpfphase. Nach einer Woche war der Spuk vorbei. Er trank ab da aber immer nur noch recht kurz und nach einiger Zeit hatten wir wieder Probleme. Er hatte zu der Zeit aber auch so eine schwierige Phase, ständige Unruhe, nicht Schlafen können, abends grundloses Geschrei - wir tippten auf einen Schub. Er wollte ständig an die Brust, trank da aber nur unruhig und war unzufrieden. Gut die Stillberterin riet uns den Schnuller zu reduzieren und ihn mehr anzulegen. Gesagt getan. Er trank dann ein paar Tage 12 mal am Tag und war wieder zufriedener. Nur jetzt haben wir wieder seit ca. 3 WOchen das gleiche Problem UND es lässt sich nicht mit häufiger Anlegen lösen. Ich bin am Ende und ich will soooo gern noch stillen. Ich heule hier jeden Tag und will es einfach schaffen, den Grund herausfinden warum er von einen Tag auf den anderen so ist. Ich war vor 1, 5 Wochen dann mit ihm mal beim Arzt, er wog ihn und attestierte etwas wenig Gewicht. Auch die Stillberterin meinte eine Zunahme von 70gr die Woche im Schnitt sei zwar ok, aber wenn er dazu unzifrieden ist soll ich ihm jede 2. Stilleinheit Zufüttern.Ich war noch beim Osteopathen, der fand auch was Spannungen hie rund da und die Nacht dann hat er toll geschlafen danach....naja das mit der Flasche habe ich 2 Tage gemacht und rotz und Wasser geheult weil ich dachte er würde sich nun abstillen dadurch. Nach 2 Tagen hab ich dann nochmal eine Pumpe geliehen (bringt ansich nichts, denn ich bekomme kaum was abgepumpt), die Flaschen weggelassen und ihn in verschiedensten Arten versucht zu stillen (gehen, liegen, Football). Mal klappte es mal nicht aber nach 2 Tagen hat er das Wochenende endlich wieder traumhaft getrunken. Warum auch immer...ich war soooooooooooooooooooo glücklich. Und seit Montag von jetzt auf gleich wieder das selbe Problem. Er ist so unzufrieden, kriegt meist noch nicht mal den Milchspendereflex in die Gänge und heult dann nur noch. Hab ihm dann jeweils 1 oder 2 mal eine Flasche gemacht wenn gar nichts mehr ging, die er giereig nahm (viel getrunken hat er dabei aber auch nicht). Gestern abend hat er dann im Stundentakt gut getrinken, er trinkt sehr schnell und meist nur 1-2 Minuten an jeder Brust, aber dann i der 2. Nachthälfte wieder weniger. Manchmal habe ich das Gefühl er mag gar nichts trinken, will sich nur kurz beruhigen und macht momentan einfach wieder einen Schub durch. Dann wieder sucht er und es zereisst mir mein Herz, dass er nach kurzen Saugen aufhört und weint. Eine Saugverwirrung kann dasdoch nicht sein, wenn er mal gut mal schlecht trinkt oder? Ich habe auch meine Tage grade wieder, hab mal gelesen, dass manche babys da auch streicken. Aber er MUSS ja trinken, die Waage die ich hier hab aus der Apotheke macht mir zusätzlich Druck und er wiegt grade mal 5,68 kg !! Kann mir irgendwer helfen oder mir sagen wie ich aus diesem Gefühlschaos wieder rauskomme? Ich meine abstillen wäre doch für viele die erste Wahl, aber ich KANN das nicht. Ich bin so unglücklich das ich es kaum in Worte fassen kann