Schmerzen beim Stillen
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Athene79
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Re: Schmerzen beim Stillen
Hey, tut mir leid, dass es Dir so schlecht geht. Aber immerhin hast Du schon 17 Wochen geschafft und das trotz Schmerzen. Du weißt nicht, warum Du diese Schmerzen hast?
Ich habe übers Abstillen und einseitige Abstillen auch schon 100mal nachgedacht. Rein theoretisch geht einseitiges Stillen wurde mir gesagt. Ob er dann schon Beikost will, müsstest Du ausprobieren. Oder ob Du langsam eine Seite abstillst... Deine Entscheidung.
Liebe Grüße und alles Gute
Ich habe übers Abstillen und einseitige Abstillen auch schon 100mal nachgedacht. Rein theoretisch geht einseitiges Stillen wurde mir gesagt. Ob er dann schon Beikost will, müsstest Du ausprobieren. Oder ob Du langsam eine Seite abstillst... Deine Entscheidung.
Liebe Grüße und alles Gute
- Sycorax
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Re: Schmerzen beim Stillen
Ich bin nun keine Expertin, habe mich aber gefragt, ob es nicht vielleicht möglich ist, dass du die "kranke" Seite ein paar Tage in Ruhe lässt und versuchst, den Bedarf deiner Mäuse mit der einen zu decken. Dann siehst du ja vielleicht schon, ob die Schmerzen weniger werden. Wenn sich dann die Brust etwas erholt hat, kannst du es ja wieder probieren.
Ich drücke dir dolle die Daumen, dass es bald besser wird!
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Viele Grüße von Sycorax mit Missy (*2/2009) und Minimissy (*1/2012)
"The most precious jewels you'll ever have around your neck are the arms of your children."
*from Ireland*
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jusl
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Re: Schmerzen beim Stillen
Hallo Spatz,
Du hast die Schmerzen ausschließlich rechts, und links ist das Stillen GAR NICHT schmerzhaft?
Dann hast Du in der Tat mehrere Möglichkeiten:
1. Du könntest rechts abstillen. Normalerweise lässt sich die Milchproduktion problemlos so weit hochfahren, dass die Milch einseitig fürs Vollstillen ausreicht. (Falls die Milchmenge wider Erwarten doch nicht ausreichen sollte, kann Du wahlweise mit PRE oder mit Babyschonkost zufüttern - je nach dem, womit Ihr besser zurecht kommt. Vorteil von Löffelschonkost wäre, dass Du keinen Flaschensauger mehr einführen müsstest, der definitiv Stillprobleme verursachen / bestehende Stillprobleme verstärken kann.)
2. Du könntest links stillen und rechts in gleichem Maße abpumpen (Pumpen tut nicht weh?). Die auf diese Weise gewonnene Milch könntest Du per Becher oder Löffel füttern, Deiner Tochter anbieten, oder demnächst in den Brei rühren usw.
Vorteil dieser Variante wäre, dass die Brust nicht stillgelegt wäre (falls Dich ein eventueller Größenunterschied stören würde), und Du jederzeit die Möglichkeit hättest, DOCH NOCH rechts zu stillen. Vielleicht klappt's ja irgendwann schmerzfrei per Wunderheilung, das kommt durchaus vor.
3. Du könntest nochmal versuchen zu forschen, WIESO es nur rechts und nicht links wehtut. Mit der Saugtechnik ist das nur noch schwer zu erklären, insb. wenn Du ohne große Veränderung der Stillposition stillst (also z.B.: links in Wiegehaltung auf dem Stillkissen, und dann für rechts das Baby einfach ein Stück in Richtung seiner Füßchen ziehen, so dass er vor der rechten Brust landet). Ich würde die Brust auch definitiv noch mal ärztlich untersuchen lassen (vielleicht findest Du einen Gyn IBCLC in der Nähe? Brustzentrum einer größeren Klinik? Das wäre gut.). Wie empfindest Du denn inzwischen das Saugverhalten Deines Babys?
LG
Julia
Du hast die Schmerzen ausschließlich rechts, und links ist das Stillen GAR NICHT schmerzhaft?
Dann hast Du in der Tat mehrere Möglichkeiten:
1. Du könntest rechts abstillen. Normalerweise lässt sich die Milchproduktion problemlos so weit hochfahren, dass die Milch einseitig fürs Vollstillen ausreicht. (Falls die Milchmenge wider Erwarten doch nicht ausreichen sollte, kann Du wahlweise mit PRE oder mit Babyschonkost zufüttern - je nach dem, womit Ihr besser zurecht kommt. Vorteil von Löffelschonkost wäre, dass Du keinen Flaschensauger mehr einführen müsstest, der definitiv Stillprobleme verursachen / bestehende Stillprobleme verstärken kann.)
2. Du könntest links stillen und rechts in gleichem Maße abpumpen (Pumpen tut nicht weh?). Die auf diese Weise gewonnene Milch könntest Du per Becher oder Löffel füttern, Deiner Tochter anbieten, oder demnächst in den Brei rühren usw.
Vorteil dieser Variante wäre, dass die Brust nicht stillgelegt wäre (falls Dich ein eventueller Größenunterschied stören würde), und Du jederzeit die Möglichkeit hättest, DOCH NOCH rechts zu stillen. Vielleicht klappt's ja irgendwann schmerzfrei per Wunderheilung, das kommt durchaus vor.
3. Du könntest nochmal versuchen zu forschen, WIESO es nur rechts und nicht links wehtut. Mit der Saugtechnik ist das nur noch schwer zu erklären, insb. wenn Du ohne große Veränderung der Stillposition stillst (also z.B.: links in Wiegehaltung auf dem Stillkissen, und dann für rechts das Baby einfach ein Stück in Richtung seiner Füßchen ziehen, so dass er vor der rechten Brust landet). Ich würde die Brust auch definitiv noch mal ärztlich untersuchen lassen (vielleicht findest Du einen Gyn IBCLC in der Nähe? Brustzentrum einer größeren Klinik? Das wäre gut.). Wie empfindest Du denn inzwischen das Saugverhalten Deines Babys?
LG
Julia
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Mondenkind
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Re: Schmerzen beim Stillen
So hatte ich es erst kürzlich in einer Beratung im RL: unerklärliche Schmerzen beim Stillen auf einer Seite. Wir hatten alles versucht. Sie hat dann einseitig fast abgestillt, hat meistens mit der schmerzfreien Seite gestillt und alle 2 Tage einmal mit der ursprünglich schmerzhaften Seite gestillt- dann schmerzfrei. Dadurch, dass da Ruhe reinkommen konnte, ging es dann sehr gut. Vielleicht wär das was für Euch! Einen Versuch wäre es doch wert?
Liebe Grüße, Mondenkind, Modteam Stillberatung
Sei ein Mensch! M. Reif
Mondenkind mit K1 (3/08) und K2 (3/11)
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Spatz
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Re: Schmerzen beim Stillen
Huhu,
@jusl: Also die Schmerzen habe ich ausschließlich rechts. Egal ein welcher Haltung ich stille (Wiege, Football oder im Liegen auf der Seite) die Schmerzen treten irgendwann mal ca. 30 min nach dem STillen auf. Es spielt auch keine Rolle, ob er ruhig saugt oder total zappelig ist.
Pumpen habe ich noch nicht ausprobiert, ich habe es schon bei meiner Tochter gehasst und ich komme mit ausstreichen besser zurecht. Bzw. mein Mann macht das echt gut wenn mal Not am Mann war.
Zu Punkt 1: Mir würde Löffelchenkost besser gefallen. Hat echt lange gedauert, bis er mal normal gesaugt hat, das möchte ich nicht wieder gefährden. Milchproduktion hochfahren ist gut, mache ich schon zur Zeit. Aber nicht aus dem Grund. Wenn nachts die Schmerzen auftreten, kann ich nicht mehr Schlafen, deswegen gibt es zur Zeit abends vorm Schlafen das letzte mal an der kranken Seite und dann erst morgens wieder. Nachts wird nur noch mit links gestillt.
Zu Punkt 2:
Links stillen und rechts in gleicher Maßen Pumpen kann ich mir nicht vorstellen. Wie schon gesagt mag ich das nicht. Aber ich könnte mir vorstellen, die Brust nicht komplett stillzulegen (vorausgesetzt die Schmerzen treten nicht beim austreichen oder abpumpen auf) Vielleicht reicht ja 2 x am Tag pumpen (ausstreichen). Der Größenunterschied ist natürlich doof. Gerade in der Sommerzeit. Aber vielleicht kann ich den mit ein paar Stilleinlagen ausgleichen.
Wunderheilung wäre toll. (seufz)
Punkt 3:
Ich würde gerne Wissen, woher die Schmerzen kommen. Da das Stillen bei ihm noch nie ohne Probleme vonstatten gegangen ist, sind mittlerweile 17 Wochen mit suchen (forschen) rum. Einiges habe ich gelöst, bzw. hat sich verbessert, nur leider die Schmerzen nicht.
Ärztlich untersuchen lassen und eine Zweitmeinung einzuholen wäre definitiv nicht verkehrt. Hab da auch schon mal dran gedacht. Zumal meine Mutter an einen sehr sehr schweren Brustkrebs erkrankt ist, der keine Knoten macht und auch schwer zu erkennen ist. Muss mich mal umhören. Hab hier in der Ecke schon 5 Gyn ausgetestet und den einzigen, den ich gut fand und zu dem ich vertrauen hatte, ist leider in Ruhestand gegangen.
Wie empfinde ich das Saugverhalten. Puh..... total unterschiedlich. Zum einschlafen und in der Nacht ist es richtig schön. Macht den Mund weit genug auf, saugt regelmäßig, ruhig, entspannt. Einfach nett. So wie ich mir es wünsche.
Ansonsten habe ich einen Zappelphillip, der Grundsätzlich anfängt zu drücken, sobald ich ihn anlege, sich tausenmal an und abdockt, noch immer faul ist und den Mund öfters nicht weit genug auf macht und sich innerhalb von 3 min eine ganze Mahlzeit reinzieht. Nicht zu vergessen, er lässt sich mittlerweile sehr schnell ablenken.
@mondenkind und Sycorax: Der Brust ein paar Tage Ruhe gönnen ist vielleicht nicht verkehrt. Diese Woche wäre noch optimal, da mein Mann noch Uraub hat und mich unterstützen kann. Ich geh gleich mal meine Pumpe suchen. (in welchem Umzugskarton mag die wohl noch sein. bööhhhh)
Mein Kleiner scheint auch immer mehr an unseren Mahlzeiten interresiert zu sein. Sitzt er bei uns auf dem Schoß wird nach Löffel und Teller geangelt und das Essen vom Teller bis in unseren Mund mit Blicken verfolgt.
Von der Oma gab es heute den Kommentar: "Schau mal, der möchte auch etwas haben. Gib ihm doch mal ein Krümmel vom Kuchen. Vielleicht mag er das!"
Nun das ist nicht die Beikost, mit der ich anfangen will. Vielleicht wird es heute Abend was mit einer Möhre oder einer Kartoffel. Mal gucken was er davon hält.
Danke für die Antworten
Spatz
@jusl: Also die Schmerzen habe ich ausschließlich rechts. Egal ein welcher Haltung ich stille (Wiege, Football oder im Liegen auf der Seite) die Schmerzen treten irgendwann mal ca. 30 min nach dem STillen auf. Es spielt auch keine Rolle, ob er ruhig saugt oder total zappelig ist.
Pumpen habe ich noch nicht ausprobiert, ich habe es schon bei meiner Tochter gehasst und ich komme mit ausstreichen besser zurecht. Bzw. mein Mann macht das echt gut wenn mal Not am Mann war.
Zu Punkt 1: Mir würde Löffelchenkost besser gefallen. Hat echt lange gedauert, bis er mal normal gesaugt hat, das möchte ich nicht wieder gefährden. Milchproduktion hochfahren ist gut, mache ich schon zur Zeit. Aber nicht aus dem Grund. Wenn nachts die Schmerzen auftreten, kann ich nicht mehr Schlafen, deswegen gibt es zur Zeit abends vorm Schlafen das letzte mal an der kranken Seite und dann erst morgens wieder. Nachts wird nur noch mit links gestillt.
Zu Punkt 2:
Links stillen und rechts in gleicher Maßen Pumpen kann ich mir nicht vorstellen. Wie schon gesagt mag ich das nicht. Aber ich könnte mir vorstellen, die Brust nicht komplett stillzulegen (vorausgesetzt die Schmerzen treten nicht beim austreichen oder abpumpen auf) Vielleicht reicht ja 2 x am Tag pumpen (ausstreichen). Der Größenunterschied ist natürlich doof. Gerade in der Sommerzeit. Aber vielleicht kann ich den mit ein paar Stilleinlagen ausgleichen.
Wunderheilung wäre toll. (seufz)
Punkt 3:
Ich würde gerne Wissen, woher die Schmerzen kommen. Da das Stillen bei ihm noch nie ohne Probleme vonstatten gegangen ist, sind mittlerweile 17 Wochen mit suchen (forschen) rum. Einiges habe ich gelöst, bzw. hat sich verbessert, nur leider die Schmerzen nicht.
Ärztlich untersuchen lassen und eine Zweitmeinung einzuholen wäre definitiv nicht verkehrt. Hab da auch schon mal dran gedacht. Zumal meine Mutter an einen sehr sehr schweren Brustkrebs erkrankt ist, der keine Knoten macht und auch schwer zu erkennen ist. Muss mich mal umhören. Hab hier in der Ecke schon 5 Gyn ausgetestet und den einzigen, den ich gut fand und zu dem ich vertrauen hatte, ist leider in Ruhestand gegangen.
Wie empfinde ich das Saugverhalten. Puh..... total unterschiedlich. Zum einschlafen und in der Nacht ist es richtig schön. Macht den Mund weit genug auf, saugt regelmäßig, ruhig, entspannt. Einfach nett. So wie ich mir es wünsche.
Ansonsten habe ich einen Zappelphillip, der Grundsätzlich anfängt zu drücken, sobald ich ihn anlege, sich tausenmal an und abdockt, noch immer faul ist und den Mund öfters nicht weit genug auf macht und sich innerhalb von 3 min eine ganze Mahlzeit reinzieht. Nicht zu vergessen, er lässt sich mittlerweile sehr schnell ablenken.
@mondenkind und Sycorax: Der Brust ein paar Tage Ruhe gönnen ist vielleicht nicht verkehrt. Diese Woche wäre noch optimal, da mein Mann noch Uraub hat und mich unterstützen kann. Ich geh gleich mal meine Pumpe suchen. (in welchem Umzugskarton mag die wohl noch sein. bööhhhh)
Mein Kleiner scheint auch immer mehr an unseren Mahlzeiten interresiert zu sein. Sitzt er bei uns auf dem Schoß wird nach Löffel und Teller geangelt und das Essen vom Teller bis in unseren Mund mit Blicken verfolgt.
Von der Oma gab es heute den Kommentar: "Schau mal, der möchte auch etwas haben. Gib ihm doch mal ein Krümmel vom Kuchen. Vielleicht mag er das!"
Nun das ist nicht die Beikost, mit der ich anfangen will. Vielleicht wird es heute Abend was mit einer Möhre oder einer Kartoffel. Mal gucken was er davon hält.
Danke für die Antworten
Spatz
Spatz ( Tochter 2009 und Sohn 2012)
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Re: Schmerzen beim Stillen
Gesagt getan. Habe dem Kleinen heute Abend Möhrenbrei angeboten.
Erst war er total verwundert über den Geschmack an seinen Lippen (hab ihn mit einem Löffel etwas an die Unterlippe geschmiert) und kurze Zeit später hat er den Mund aufgerissen und sich nach vorne zum Löffel gebeugt Vielleicht sind insgesamt zwei TL zusammengekommen. Aber er schien ganz angetan davon. Mal gucken was daraus wird.
Erst war er total verwundert über den Geschmack an seinen Lippen (hab ihn mit einem Löffel etwas an die Unterlippe geschmiert) und kurze Zeit später hat er den Mund aufgerissen und sich nach vorne zum Löffel gebeugt Vielleicht sind insgesamt zwei TL zusammengekommen. Aber er schien ganz angetan davon. Mal gucken was daraus wird.
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Re: Schmerzen beim Stillen
Huhu,
also ich bin nochmals beim Gyn gewesen. In den letzten Tagen ist es wesentlich schlimmer geworden.
Gyn meint, das meine Brustwarze entzündet wäre und die komischen Flecken verstopfte Montgomery Drüsen wären. (Gibt es das, direkt auf der Brustwarze, dachte immer, die sind nur auf dem Vorhof drumherum.
Sie sagte etwas von aufschneiden und das könnte man in der STillzeit leider nicht machen. Wenn ich nicht abstillen wollte, sollte ich die Brustwarze mal mit Quark kühlen. (Das mache ich gerade und mein kleiner strampelt neben mir).
Trocknet Quark nicht auch unheimlich aus? Sollte ich nebenbei wieder mit Lansinoh-Salbe mein Brust pflegen.
Würdet ihr zusätzlich noch mit der Salbe Nystaderm weitermachen? Bis jetzt hat es nichts gebracht und ich creme schon seit vier Tagen. Bepanthen antiseptisch weiternehmen? Hilf das auch bei Entzündungen. Was kann ich noch tun?
Spatz
also ich bin nochmals beim Gyn gewesen. In den letzten Tagen ist es wesentlich schlimmer geworden.
Gyn meint, das meine Brustwarze entzündet wäre und die komischen Flecken verstopfte Montgomery Drüsen wären. (Gibt es das, direkt auf der Brustwarze, dachte immer, die sind nur auf dem Vorhof drumherum.
Sie sagte etwas von aufschneiden und das könnte man in der STillzeit leider nicht machen. Wenn ich nicht abstillen wollte, sollte ich die Brustwarze mal mit Quark kühlen. (Das mache ich gerade und mein kleiner strampelt neben mir).
Trocknet Quark nicht auch unheimlich aus? Sollte ich nebenbei wieder mit Lansinoh-Salbe mein Brust pflegen.
Würdet ihr zusätzlich noch mit der Salbe Nystaderm weitermachen? Bis jetzt hat es nichts gebracht und ich creme schon seit vier Tagen. Bepanthen antiseptisch weiternehmen? Hilf das auch bei Entzündungen. Was kann ich noch tun?
Spatz
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Re: Schmerzen beim Stillen
Nee, diese Drüsen gibt es in der Tat eigentlich nur DRUMHERUM. Die klassische Behandlung Montgomery'scher Drüsen besteht nicht im Aufschneiden, sondern in der Behandlung mit sog. Zugsalbe, siehe Linksammlung Stillwissen.
Kühlen (warum mit Quark??..) bringt da Erleichterung, wie bei allen Entzündungen, aber ob das HEILT, ist natürlich mehr als fraglich. Bepanthen antiseptisch kann da durchaus nützen, aber nur, wenn der Bereich OFFEN ist. Bei geschlossener Hautoberfläche erreicht dieser Wirkstoff nicht die tiefer liegenden Strukturen, das geht nicht.
Hm, vielleich doch lieber eine Zweitmeinung einholen? (oder den Gyn bitten, den Flecken doch ein bisschen zu eröffnen? Selbstverständlich "geht das" in der Stillzeit. Man hat dann halt "wunde Brustwarzen" - unschön, keine Frage, aber wenn dies die Heilung unterstüzt bzw. überhaupt erst ermöglicht (weil dann antibakterielle Wirkstoffe von außen IN die Entzündung eingebracht werden können), dann wäre das doch sinnvoll.)
LG
Julia
Kühlen (warum mit Quark??..) bringt da Erleichterung, wie bei allen Entzündungen, aber ob das HEILT, ist natürlich mehr als fraglich. Bepanthen antiseptisch kann da durchaus nützen, aber nur, wenn der Bereich OFFEN ist. Bei geschlossener Hautoberfläche erreicht dieser Wirkstoff nicht die tiefer liegenden Strukturen, das geht nicht.
Hm, vielleich doch lieber eine Zweitmeinung einholen? (oder den Gyn bitten, den Flecken doch ein bisschen zu eröffnen? Selbstverständlich "geht das" in der Stillzeit. Man hat dann halt "wunde Brustwarzen" - unschön, keine Frage, aber wenn dies die Heilung unterstüzt bzw. überhaupt erst ermöglicht (weil dann antibakterielle Wirkstoffe von außen IN die Entzündung eingebracht werden können), dann wäre das doch sinnvoll.)
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Re: Schmerzen beim Stillen
Ach man,
so allmählich schiebe ich total Frust. Ich will doch einfach nur wissen was es ist, und was ich dagegen tun kann. Wenns die Fachmenschen nicht wissen, wer den dann?
Warum mit Quark kühlen. Sie sagte, das das die Entzündung rauszieht.
Der Bereich ist nicht offen. Also wird Bepanthen dann auch wohl nicht helfen. Menno und bevor mir diese Frau die Brustwarze aufschneidet, hole ich mir lieber eine Zweitmeinung. Das letzte Mal hatte sie bei der selben Sache ja einen Milchstau diagnostiziert.
Ich hab hier schon die Gyns alle durch. Ich weiß nicht mehr wo ich noch hin gehen kann.
Wenn mir nicht schnell geholfen wird, schaffe ich das auch nicht mehr, die Milchproduktion auf der kranken Seite runterzufahren. Es sind mittlerweile echt verdammte Schmerzen. Klar das heute Mittwoch ist und die Ärzte am Nachmittag nicht aufhaben.
Spatz
so allmählich schiebe ich total Frust. Ich will doch einfach nur wissen was es ist, und was ich dagegen tun kann. Wenns die Fachmenschen nicht wissen, wer den dann?
Warum mit Quark kühlen. Sie sagte, das das die Entzündung rauszieht.
Der Bereich ist nicht offen. Also wird Bepanthen dann auch wohl nicht helfen. Menno und bevor mir diese Frau die Brustwarze aufschneidet, hole ich mir lieber eine Zweitmeinung. Das letzte Mal hatte sie bei der selben Sache ja einen Milchstau diagnostiziert.
Ich hab hier schon die Gyns alle durch. Ich weiß nicht mehr wo ich noch hin gehen kann.
Wenn mir nicht schnell geholfen wird, schaffe ich das auch nicht mehr, die Milchproduktion auf der kranken Seite runterzufahren. Es sind mittlerweile echt verdammte Schmerzen. Klar das heute Mittwoch ist und die Ärzte am Nachmittag nicht aufhaben.
Spatz
Spatz ( Tochter 2009 und Sohn 2012)
- ninanixe
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Re: Schmerzen beim Stillen
Ich würde mir auch eine weitere Meinung einholen.
Bei mir sind die Schmerzen, die ähnlich waren wie bei Dir, erst nach AB Einnahme über 2Wochen weggegangen.
Mir hat die Einnahme von Lecithin auch sehr geholfen.
Ich wünsche Dir gute Besserung.
Bei mir sind die Schmerzen, die ähnlich waren wie bei Dir, erst nach AB Einnahme über 2Wochen weggegangen.
Mir hat die Einnahme von Lecithin auch sehr geholfen.
Ich wünsche Dir gute Besserung.
Liebe Grüße Janina mit den nixenkindern (2007 und 2011)