Wir stillen nun seit 16 Monaten. Tagsüber vielleicht noch zwei oder drei Mal, an Ausnahmetagen auch mehr. Er isst meistens ganz gut, und zwar immer das was wir essen. Wir haben von Anfang an BLW gemacht, Brei hat er nie bekommen und wir haben ihn auch sehr selten gefüttert. Mittlerweile isst er selbst mit Löffel oder Gabel oder einfach nur den Händen. Seit ungefähr einem halben Jahr will er abends dauerstillen. Wenn ich mit ihm gegen neun ins Bett gehe, kann ich nie vor elf wieder aufstehen. Mittlerweile muss ich ihn selbst aktiv abdocken, selbst loslassen tut er fast gar nicht mehr. Wenn ich Glück habe, darf ich dann noch mal für ne Stunde aufstehen, dann wird er schon wieder wach und dann hilft nur stillen. Die Nacht schläft er dann meist ganz gut, vielleicht will er noch ein oder zwei Mal zwischendurch stillen und dann morgens so gegen sechs Uhr will er wieder dauernuckeln.
Ich habe mich bis jetzt immer wieder damit arrangiert und beschlossen, dass er das halt noch braucht. Nun waren aber die letzten zwei Abende und Nächte wirklich katastrophal, d.h. dauernuckeln rund um die Uhr. Heute Nacht um vier konnte er dann gar nicht mehr einschlafen, entsprechend gerädert bin ich jetzt auf der Arbeit
Gerade geh ich echt auf dem Zahnfleisch, kein Ende ist in Sicht, und ich frage mich wie das läuft, wenn man noch mehr Kinder haben will? Verbringe ich dann die nächsten zehn Jahre die Abende stillend im Bett