sich einmischen?!?
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- chaosmami
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Re: sich einmischen?!?
wenn du mich in dieser situation angesprochen hättest, hätt ich dir in ner art geantwortet dass du dich nie wieder getraut hättest jemanden ungefragt zuzuquatschen 
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EUfqtw
Re: sich einmischen?!?
chaosmami hat geschrieben:wenn du mich in dieser situation angesprochen hättest, hätt ich dir in ner art geantwortet dass du dich nie wieder getraut hättest jemanden ungefragt zuzuquatschen
Ich berate auch nicht ungefragt. (Mittlerweile nichtmal mehr gerne gefragt
- malandrinha
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Re: sich einmischen?!?
Jajajaja, ich hab's kapiert. Zum Glück habe ich sie ja auch nicht angesprochen. Trotzdem finde ich's schade, dass so ein Backup von vornherein nötig ist. Wäre doch schöner, Frauen könnten mehr Vertrauen in ihren Körper haben (soll jetzt kein Vorwurf sein an irgendjemanden, aber ich fänd's halt schön).
Malandrinha mit Großem (05/09), Kleinem (11/11) und ganz Kleiner (04/15).
- Giraeffchen
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Re: sich einmischen?!?
Ich habe meinem Körper sehr, sehr vertraut. Es gab für mich eigentlich gar keine andere Option als Stillen und ich hatte das Glück, das alles rundherum gut klappte.
Was aber, wenn Fall xy eintritt: Ein Unfall, ein plötzlicher KH- Aufenthalt, ein heftiger MDV, ein Schock- irgendwas, was es gerade unmöglich macht zu stillen.
Und dann muss erst jemand los und Pulver kaufen, in so einer Situation- das wäre für mich gar keine Option gewesen.
Besser ich hab was da, was ich nicht brauche, als ich brauche was, was ich nicht da hab.
Ich sehe so gar nichts schlimmes an einem Päckchen bevorratetem Milchpulver.
Ich sehe aber auch nichts schlimmes, wenn jemand nicht stillen will/ kann/ wie auch immer und Milch kauft.
Es gibt diese Möglichkeit zum Glück- und obwohl ich sie nur im Notfall in Erwägung ziehen würde, halten es andere Menschen eben anders.
Ein Einmischen erscheint dann wohl eher als aufdringlich a la 'Schau mal, so eine militante Stillmutter' und bewirkt womöglich das genaue Gegenteil.
(Das Gegenteil von gut ist gut gemeint- da ist viel Wahres dran)
Was aber, wenn Fall xy eintritt: Ein Unfall, ein plötzlicher KH- Aufenthalt, ein heftiger MDV, ein Schock- irgendwas, was es gerade unmöglich macht zu stillen.
Und dann muss erst jemand los und Pulver kaufen, in so einer Situation- das wäre für mich gar keine Option gewesen.
Besser ich hab was da, was ich nicht brauche, als ich brauche was, was ich nicht da hab.
Ich sehe so gar nichts schlimmes an einem Päckchen bevorratetem Milchpulver.
Ich sehe aber auch nichts schlimmes, wenn jemand nicht stillen will/ kann/ wie auch immer und Milch kauft.
Es gibt diese Möglichkeit zum Glück- und obwohl ich sie nur im Notfall in Erwägung ziehen würde, halten es andere Menschen eben anders.
Ein Einmischen erscheint dann wohl eher als aufdringlich a la 'Schau mal, so eine militante Stillmutter' und bewirkt womöglich das genaue Gegenteil.
(Das Gegenteil von gut ist gut gemeint- da ist viel Wahres dran)
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Häsin
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Re: sich einmischen?!?
Was spricht gegen ein Backup? Ich habe ein Backuppäckchen von einer Freundin bekommen (die es selbst als Backup hatte?) und ich habe es, obwohl Stillen kein Problem ist, noch immer. Ich habe keinen besonders großen Vorrat abgepumpter Milch und bin manchmal 1-2 Stunden alleine unterwegs (schwimmen, radfahren). Falls ich mir das Bein brechen sollte und mit der Rettung ins Spital kommen sollte (ich weiß, das ist nicht besonders wahrscheinlich- andererseits war ich bereits in der Schwangerschaft mal mit der Rettung im Spital) dann hat mein Mann wenigstens nicht den Stress, dass er auch noch Babynahrung besorgen muss. Meine Schwester kam nach der Geburt nochmals mit einer Wochenbettinfektion in die KLinik und ihr Kind wurde nicht mitaufgenommen (was es alles gibt, schrecklich!), da hat ihr Mann nachts auch zunächst Pre gefüttert.
Klar bekommt man das recht schnell irgendwoher, aber wenn es das Paar beruhigt, dann ist doch gut.
Glaubt Ihr, man wird dadurch verführt, schneller mal zuzufüttern??? Ich glaub das eigentlich nicht.
Klar bekommt man das recht schnell irgendwoher, aber wenn es das Paar beruhigt, dann ist doch gut.
Glaubt Ihr, man wird dadurch verführt, schneller mal zuzufüttern??? Ich glaub das eigentlich nicht.
Häsin mit Häschen (*2/2012)
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jusl
- Jusl Almighty
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- Registriert: 19.03.2007, 10:54
- Wohnort: nördlich des Weißwurstäquators
Re: sich einmischen?!?
Doch, das darf als Fakt gelten.Glaubt Ihr, man wird dadurch verführt, schneller mal zuzufüttern??? Ich glaub das eigentlich nicht.
In Einzelfällen, so wie in Eurem, mag das Vorhandensein von "Notfallmilch" in der Schrankecke keine negativen Auswirkungen haben. Positive Auswirungen (also dass das Stillen "besser" klappt, gerade weil die Notfallmilch im Hause ist) sind sehr sehr selten.
LG
Julia
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miss_undercover
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- Registriert: 13.10.2009, 18:02
Re: sich einmischen?!?
Ich habe nie Notfall-Pulvermilch parat gehabt, aus dem Grund, den jusl nennt: Ich wusste, dass es tatsächlich einen Zusammenhang zwischen Stillerfolg und der Verfügbarkeit von Pulvermilch in einem "schwachen Moment" gibt. Und ich bei dem schwierigen Stillstart, den ich mit meiner älteren Tochter hatte, kann es gut sein, dass ich irgendwann mitten in der Nacht zermürbt von den Schmerzen tatsächlich zum Fläschchen gegriffen hätte, hätten wir eins da gehabt. Da half mir zum Weiterstillen wirklich nur der Gedanke "Es gibt keine Alternative".
Ich habe allerdings auch bei einer guten Freundin den Fall miterlebt, dass sie wenige Tage nach der Geburt ihrer Tochter ganz unvorhergesehene starke Bauchschmerzen bekam, ins Krankenhaus fuhr und gleich zur OP da behalten wurde: Blinddarmentzündung kurz vor dem Durchbruch! Der Vater war mit dem winzigen, voll gestillten Baby zu Hause, es war mitten in der Nacht, der ältere Sohn schlief noch, es war keine Pulvermilch im Haus und irgendwie sah er keine Möglichkeit, so schnell an welche zu kommen. Also brachte er das Baby mit verdünnter Kuhmilch und Zuckerwasser durch die Nacht. Und sagt, dass er von nun an immer ein Notfallpaket Pre-Milch im Haus haben möchte, für genau so einen Fall.
Ich habe allerdings auch bei einer guten Freundin den Fall miterlebt, dass sie wenige Tage nach der Geburt ihrer Tochter ganz unvorhergesehene starke Bauchschmerzen bekam, ins Krankenhaus fuhr und gleich zur OP da behalten wurde: Blinddarmentzündung kurz vor dem Durchbruch! Der Vater war mit dem winzigen, voll gestillten Baby zu Hause, es war mitten in der Nacht, der ältere Sohn schlief noch, es war keine Pulvermilch im Haus und irgendwie sah er keine Möglichkeit, so schnell an welche zu kommen. Also brachte er das Baby mit verdünnter Kuhmilch und Zuckerwasser durch die Nacht. Und sagt, dass er von nun an immer ein Notfallpaket Pre-Milch im Haus haben möchte, für genau so einen Fall.
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Häsin
- hat viel zu erzählen
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Re: sich einmischen?!?
ah gut zu wissen, wollte mein Notfallpackerl so langsam an andere Schwangere weitergeben, aber dann mach ich wohl besser irgendwann Milchbrei draus oder trinke es selbstjusl hat geschrieben:Doch, das darf als Fakt gelten.Glaubt Ihr, man wird dadurch verführt, schneller mal zuzufüttern??? Ich glaub das eigentlich nicht.Wenn künstliche Milch LEICHT VERFÜGBAR ist, kommt sie, z.B. in Stresssituationen bei abendlicher Unruhe usw., auch schneller zum Einsatz.
In Einzelfällen, so wie in Eurem, mag das Vorhandensein von "Notfallmilch" in der Schrankecke keine negativen Auswirkungen haben. Positive Auswirungen (also dass das Stillen "besser" klappt, gerade weil die Notfallmilch im Hause ist) sind sehr sehr selten.
LG
Julia
Häsin mit Häschen (*2/2012)
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Häsin
- hat viel zu erzählen
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Re: sich einmischen?!?
nur mal so aus Interesse: gibt es Pre in der (Notdienst-)Apotheke??miss_undercover hat geschrieben:Ich habe allerdings auch bei einer guten Freundin den Fall miterlebt, dass sie wenige Tage nach der Geburt ihrer Tochter ganz unvorhergesehene starke Bauchschmerzen bekam, ins Krankenhaus fuhr und gleich zur OP da behalten wurde: Blinddarmentzündung kurz vor dem Durchbruch! Der Vater war mit dem winzigen, voll gestillten Baby zu Hause, es war mitten in der Nacht, der ältere Sohn schlief noch, es war keine Pulvermilch im Haus und irgendwie sah er keine Möglichkeit, so schnell an welche zu kommen. Also brachte er das Baby mit verdünnter Kuhmilch und Zuckerwasser durch die Nacht. Und sagt, dass er von nun an immer ein Notfallpaket Pre-Milch im Haus haben möchte, für genau so einen Fall.
Also in diesem Fall hätte das nicht viel gebracht wahrscheinlich, aber für mich würde das schon einen Unterschied machen, da in der Großstadt die nächste notdiensthabende Apotheke nicht weit ist und wir Freunde hätten, die schnell fahren könnten, um was zu holen
Häsin mit Häschen (*2/2012)
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EUfqtw
Re: sich einmischen?!?
Bei uns gibt es keine Milch in der Apotheke. Hatte bei meiner Tochter damals mal den Fall, dass wir Sonntags keine Milch mehr hatten und auch dachten, ach, da gehen wir zur Notsienstapotheke. Gab aber nichts. Nur war sie damals schon etwas über ein Jahr, das war nicht so tragisch. (wir haben dann einfach in der Nachbarschaft gefragt
)
heftig fand ich den Fall von Thistle
http://www.stillen-und-tragen.de/forum/ ... e#p2409149
In der Klinik und die haben nichts fürs Baby!
Allerdings hatte ich bei beiden Jungs auch bewusst keine Notfallmilch, auch kein Notfallfläschchen (das gab es aber im letzten Jahr gratis bei der U3
) - denn ich denke auch, hätt eich bei meiner Tochter damals nicht einfach so mal Milch füttern können, hätte ich es nicht so schnell getan und vermutlich (?) länger als 11 Wochen gestillt.
Wenn ich jetzt ganz schnell Milch bräucht, von jetzt auf gleich, dann würde ich bei jemandem mit Baby nachfragen.
heftig fand ich den Fall von Thistle
In der Klinik und die haben nichts fürs Baby!
Allerdings hatte ich bei beiden Jungs auch bewusst keine Notfallmilch, auch kein Notfallfläschchen (das gab es aber im letzten Jahr gratis bei der U3
Wenn ich jetzt ganz schnell Milch bräucht, von jetzt auf gleich, dann würde ich bei jemandem mit Baby nachfragen.


