Vegan essen ist für mich keine Mangelernährung. Pfff. Ganz ehrlich, viele Leute die ich kenne, die "normal" essen, kennen soviele Sachen gar nicht. Die essen ihr Fleisch, Kartoffeln, vielleicht noch nen bisschen Gemüse. Auf dem Brot gibts Käse oder Wurst (naja, oder Nutella bzw. Marmelade).
Ich ernähre mich seit über einem Jahr vegan (weil Milch und generell tierisches Eiweiß einfach ungesund sind). Danach kommt der moralische Faktor.
Davor habe ich ca. 9Jahre vegetarisch gegessen, wobei ich generell wenig Milchzeugs, Eier etc. konsumiert habe. Seit 3, 4 Jahren weiß ich das ich eine LI habe, daher gabs eh schon sehr wenig Milchzeugs.
Und weil es mich nun wirklich interessiert hat, wie mein Vitaminhaushalt so aussieht, ob es notwendig ist B12 zu nehmen, habe ich vor kurzem einen Bluttest machen lassen. Das Ergebnis war super, dafür das ich vegan esse noch besser (und dafür das ich auch stille top). Der B12-Wert war im mittleren Normalbereich, der Eisenwert im unteren Normalbereich (aber unbedenklich). Das einzige was ich letzten Herbst/Winter total unregelmäßig supplementiert habe, war B12. Unregelmäßig heißt, ca. 1x/Woche eine Kautablette, dann mal wieder ein paar Wochen keine etc.
B12 ist in tierischer Nahrung übrigens enthalten, weil die Tiere das selber supplementiert bekommen
Wer kommt den von den Fleischessern drauf mal einen Bluttest zu machen, weil er einen Vitaminmangel vermutet?
Sicher gibts auch Veganer die sich nicht bewusst ernähren, ebenso wie es halt auch Fleischesser gibt, die sich nicht bewusst ernähren. Aber zu sagen, dass vegan essen eine Mangelernährung ist...Nee, das find ich nun echt nicht.