Bitte- nicht solche Sätze auch noch.
Ist doch schon genug Verletzendes geschrieben worden, schon so vieles nicht angekommen oder nur im falschen Hals gelandet.
Ich möchte nur einfach noch hierlassen, dass eine Adoption für das betroffene Kind nicht nur Freude pur sein muss, sondern oft auch viel Schmerz und Hadern damit, der eigenen Mutter nicht gut und wichtig genug gewesen zu sein.
'Einfach' Adoption und fertig, alles ist wieder gut- so ist das nicht.
Im Gegenteil, es braucht ein sehr sensibles Umfeld, das dem Kind den Umgang zur leiblichen Mutter ermöglicht, seine Auseinandersetzung mit dieser Spannung aushält und es stützen und notfalls auch tragen kann.
Es ist (auch) ein sehr schwerer Weg für alle Beteiligten und eine Adoption einfach so mal als 'Lösungsvorschlag' (oder als Verletzung?) in den Raum zu werfen, hinterlässt einen sehr faden Beigeschmack, finde ich.
Maryam, vielleicht hilft es dir, hier jetzt erst mal zuzumachen und ein bisschen Zeit vergehen zu lassen.
Aus dieser Verteidigungshaltung heraus wirst du dich kaum dem öffnen können, was hier geschrieben wurde.
Ich wünsche dir sehr, dass du diese Härte dir und deinem Kind gegenüber irgendwann (bald?) nicht mehr brauchen wirst. Und dass ihr zusammenfinden könnt, dass du ihn verstehen lernst. Er liebt dich, du bist seine Mama- kannst du das spüren und zulassen?
Alles Liebe euch.