Und eingedenk des Tipps, den Kleinen den Unterschied zwischen Tag und Nacht aufzuzeigen, haben wir die ersten 10 Monate oder so kaum verdunkelt untertags (außer die Sonne hat direkt reingeknallt). Was war? Das Einschlafen war Hölle. Ewig gedauert, es gab und gibt ja so viel zu schauen! Teilweise gingen die Augen 20min zu und wieder auf, zu und wieder auf... Und sie war echt müde!
War sie dann endlich doch eingeschlafen, war sie nach 30-40min wieder munter, aber noch so müde! Schlecht gelaunt, weinerlich, nur gegähnt...
(Unterwegs schläft sie auch nur ein, wenn sie schon fast umfällt vor Müdigkeit und ist dann nach der ersten Schlafphase wieder wach... Kein Übergang in den Tiefschlaf, das ging noch nie.)
Irgendwann hab ich dann einfach mal die Hand leicht vor die Augen gehalten (mit etwas Abstand, aber so dass sie nimmer im Raum Rundschauen konnte), sie hat wohlig geseufzt und war 30 Sekunden später eingeschlafen.
So, und weil ich ihr ja schlecht die Augen verbinden kann, wird jetzt zum Mittagsschlaf verdunkelt. Einschlafen geht viel besser und sie schläft so ca 1,5h und wacht deutlich erholt auf. Es war sofort ein Effekt da!
Sie war aber vom ersten Tag an so... Sie hat die ersten Wochen untertags kaum geschlafen (dafür nachts super) und am Nachmittag dann vor Müdigkeit und Überreizung stundenlang gebrüllt. Sie springt total auf visuelle Reize an und kann sie schwer bis gar nicht ausblenden. Mittlerweile ist es aber besser geworden und ja, sie schläft woanders schwer ein, aber es geht auch bei anderen Lichtverhältnissen.
In der Früh ist es im Moment leider egal, wie dunkel oder hell - um 5:30 ist Tagwache. *seufz*


