Optimaler Stillstart nach Gestationsdiabetes

Fragen und Antworten rund um das Thema Stillen

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jusl
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Re: Optimaler Stillstart nach Gestationsdiabetes

Beitrag von jusl »

Ich war total überfordert mit diesen Problemen und habe das immer auf mich geschoben, dass ich eben was falsch mache.
Dann tut es mir sehr leid, dass Du offensichtlich eine sehr schlechte Betreuung im Wochenbett hattest. Genau dafür - Ursachenforschung, Hinweis auf sinnvolle Diagnostik und Unterstützung der Mutter - ist die nämlich eigentlich da.
Fliegenpilz
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Optimaler Stillstart nach Gestationsdiabetes

Beitrag von Fliegenpilz »

Ich habe in einer Klinik entbunden aus der quasi alle stillend heimgehen. Das Kind hatte weder Schnulli noch Flasche, es gibt ausschließlich rooming-in usw. Keine Ahnung warum da kein Mensch auf die Idee kam, dass man da mehr diagnostizieren könnte. Auch meine Hebamme bei der echt alle betreuten Frauen stillen hat nur meine Brust abgetastet und gesagt dass sie sich nicht vorstellen kann dass das noch was wird :/

Und wenn ich sowas lese bin ich echt so wütend und traurig.
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jusl
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Re: Optimaler Stillstart nach Gestationsdiabetes

Beitrag von jusl »

Auch meine Hebamme bei der echt alle betreuten Frauen stillen hat nur meine Brust abgetastet und gesagt dass sie sich nicht vorstellen kann dass das noch was wird :/
Hm, damit kann sie ja Recht gehabt haben. Vielleicht ist bei Dir nicht genug Drüsebgewebe vorhanden, das kann jemand mit entsprechender Erfahrung durchaus auch per Tastbefund feststellen. In diesem Falle wäre es sinnvoll gewesen, dies per Ultraschall zu bestätigen und dann medikamentöse Unterstützung in Erwägung zu ziehen. Viele Frauen mit zu wenig Drüsengewebe erreichen damit eine nennenswerte Milchbildung, so dass weniger als 50% des Gesamttagesbedarf zugefüttert werden muss. Dies sollte dann stillfreundlich geschehen, während des Stillens z.B. mit dem Brusternährungsset. Auf diese Weise ist - zwar mit Hilfsmitteln, aber immerhin - eine lange, erfüllende Stillbeziehung dann durchaus möglich.

Erfahrungsgsmäß wird der harte Schlag, nicht stillen zu können, von den Frauen BESSER verkraftet und verarbeitet, wenn sie wissen, WORAN es lag. Amastie oder Micromastie z.B. (also das Fehlen der Brustdrüsen bzw. die zu geringe Menge an Drüsengewebe) ist eine körperliche Fehlbildung, die zwar sehr bedauerlich ist, aber eben nicht mit "Schuld" oder "ich mache was falsch" zu tun hat. Dies zu akzeptieren, fällt oft leicher, als sich ein Leben lang zu fragen, "was man falsch gemacht hat". Und genau dabei sollte einem das Fachpersonal, mit dem man im Wochenbett zu tun hat, in so einer Situation helfen.

LG
Julia
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mayra
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Re: Optimaler Stillstart nach Gestationsdiabetes

Beitrag von mayra »

AnnaH hat geschrieben: Für mich wiederholt sich ja in einem Monat das ganze..GD + Kaiserschnitt + wenig Drüsengewebe. Für mich ist klar, das ich die Handpumpe mit in die KLinik nehme, weil am Mittwoch (6.6.)selbst werde ich wohl kaum in der Lage dazu sein ins Stillzimmer zu watscheln und mich an die Doppelpumpe zu setzen. Muss nochmal fragen ob ich eine ins Zimmer bekommen könnte. Klar ist, das ich versuchen will die Minimaus so schnell es geht anzulegen (fraglich ob ich das schon im OP darf, muss ich mit den Ärzten am Dienstag(5.6.) besprechen.)
Zu dem eigentlichen Thema kann ich nichts sinnvolles beitragen, wollte dir, AnnaH aber den Tip dalassen, das du evtl. das Kolostrum von Hand abdrücken solltest. Die wenigen ml verlieren sich sonst in der Pumpe. Evtl. kontaktierst du vorher eine Stillberaterin/IBCLC, die dir das zeigen kann. Man kann das Kolostrum dann mit einem sterilisierten Löffel direkt von der Brust auffangen und es dem Baby mit dem Löffel geben. Alles Gute und gutes Gelingen!
mayra mit Schlawiner 07/08 und Lockenkopf 07/10
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jusl
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Re: Optimaler Stillstart nach Gestationsdiabetes

Beitrag von jusl »

Danke mayra, für diesen sehr richtigen Hinweis. Zum Gewinn von Kolostrum ist eine Pumpe normalerweise ungeeignet, falls das Kolostrum noch gefüttert werden soll.
AnnaH
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Re: Optimaler Stillstart nach Gestationsdiabetes

Beitrag von AnnaH »

mayra hat geschrieben:
AnnaH hat geschrieben: Für mich wiederholt sich ja in einem Monat das ganze..GD + Kaiserschnitt + wenig Drüsengewebe. Für mich ist klar, das ich die Handpumpe mit in die KLinik nehme, weil am Mittwoch (6.6.)selbst werde ich wohl kaum in der Lage dazu sein ins Stillzimmer zu watscheln und mich an die Doppelpumpe zu setzen. Muss nochmal fragen ob ich eine ins Zimmer bekommen könnte. Klar ist, das ich versuchen will die Minimaus so schnell es geht anzulegen (fraglich ob ich das schon im OP darf, muss ich mit den Ärzten am Dienstag(5.6.) besprechen.)
Zu dem eigentlichen Thema kann ich nichts sinnvolles beitragen, wollte dir, AnnaH aber den Tip dalassen, das du evtl. das Kolostrum von Hand abdrücken solltest. Die wenigen ml verlieren sich sonst in der Pumpe. Evtl. kontaktierst du vorher eine Stillberaterin/IBCLC, die dir das zeigen kann. Man kann das Kolostrum dann mit einem sterilisierten Löffel direkt von der Brust auffangen und es dem Baby mit dem Löffel geben. Alles Gute und gutes Gelingen!
Danke Mayra, Julia für den Hinweis. :knutsch :piepmatz:
Kontakt zur IBCLC im KKH hab ich schon aufgenommen. Hoffen wir das sie nicht just dann im Urlaub ist. Aber ansonsten hab ich ja hier viele liebe Leute die mir weiter helfen können.
Lieben Gruß

Anna und die Räuberin
(Im Moment nur Mobil Online, ,man verzeihe mir die Schreibfehler)
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und dem Frechdachs(04)ganz weit weg und doch immer bei mir.
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