Die "tollsten" Stillmythen/Aussagen zum Stillen

Fragen und Antworten rund um das Thema Stillen

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Leyket
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Re: Die "tollsten" Stillmythen/Aussagen zum Stillen

Beitrag von Leyket »

Ich glaube jede Mutter kann irgendwas zum Besten geben, weswegen und wie sie mal angefeindet wurde in Bezug auf ihren Umgang mit ihrem Kind.

Ich finde Anfeindungen gegenüber Flaschenmüttern nicht weniger unfassbar als gegen Stillmütter.

Jede Frau, die nicht stillt, hat ihre eigenen Beweggründe. Bei den einen ist es mangelnde Aufklärung, bei anderen gescheiterte Versuche, mangelndes Durchhaltevermögen, zu wenig Unterstützung, den Körper wieder für sich haben wollen, eigene Bindungsstörungen aufgrund Erfahrungen in eigener Kindheit... welche Gründe das auch immer sind, so sind diese von anderen zu akzeptieren. Man muss nicht jede Meinung teilen, aber Respekt sollte man zeigen, egal für welchen Weg das Gegenüber sich entschieden hat oder in welchen Weg derjenige vielleicht sogar hingedrängt oder hineingewachsen ist ohne bewusst selbst als Entscheidung so getroffen zu haben, weil man vielleicht die Alternativen nie vorgelebt bekam ;)



Neulich bin ich gefragt worden, ob er denn noch nichts isst?!? - Doch klar! - Aber sagtest du nicht, du stillst noch? :roll:
Klar, durch die BW passen keine Obstschnitze, Gemüse usw. aber in seine Hand oder auf einen Löffel passt das schon. Natürlich schwierig, wenn das Kind dauernd die BW im Mund hat. Hin und wieder aber krieg ich den Zeitpunkt ganz gut abgepasst :lol: dann kommt ruckizucki das Gemüschen angeflogen :lol:
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Isa_Belotti
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Re: Die "tollsten" Stillmythen/Aussagen zum Stillen

Beitrag von Isa_Belotti »

Leyket hat geschrieben:Ich glaube jede Mutter kann irgendwas zum Besten geben, weswegen und wie sie mal angefeindet wurde in Bezug auf ihren Umgang mit ihrem Kind.

Ich finde Anfeindungen gegenüber Flaschenmüttern nicht weniger unfassbar als gegen Stillmütter.

Jede Frau, die nicht stillt, hat ihre eigenen Beweggründe. Bei den einen ist es mangelnde Aufklärung, bei anderen gescheiterte Versuche, mangelndes Durchhaltevermögen, zu wenig Unterstützung, den Körper wieder für sich haben wollen, eigene Bindungsstörungen aufgrund Erfahrungen in eigener Kindheit... welche Gründe das auch immer sind, so sind diese von anderen zu akzeptieren. Man muss nicht jede Meinung teilen, aber Respekt sollte man zeigen, egal für welchen Weg das Gegenüber sich entschieden hat oder in welchen Weg derjenige vielleicht sogar hingedrängt oder hineingewachsen ist ohne bewusst selbst als Entscheidung so getroffen zu haben, weil man vielleicht die Alternativen nie vorgelebt bekam ;)
Ich finde schön was du schreibst und bin voll und ganz deiner Meinung!
Fliegenpilz
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Die "tollsten" Stillmythen/Aussagen zum Stillen

Beitrag von Fliegenpilz »

Nachtfrau hat geschrieben:@Antigone
Soll ich ein paar Geschichten erzählen, wie ich wegen des Stillens angefeindet wurde? Ich krieg aus dem Stehgreif sicher ein Dutzend zusammen.
Und ich sicher doppelt so viele als Flaschenmutter. In all den Kursen in denen ich so war & bin stillen von ca. 30 Frauen ca. 28. Ich lebe in einer (zum Glück für die Stillenden!) extrem stillfreundlichen Gegend.

Der feine Unterschied bei blöden Sprüchen: Als stillende Mutter weiß man, dass die Muttermilch die beste und einzig adäquate Ernährungsform für Säuglinge ist. Das Stillen ist viel mehr als gesunde, allergie- und diabetesvermeidende Muttermilch, es ist Körperkontakt, Nähe, Liebe, vermittelt ein normales Verhältnis zum Essen uvm.

Und das Problem? Die meisten Flaschenmütter wissen das auch. Wir wissen, was unser Kind alles NICHT bekommt. Wir wissen, dass wir unsere Kinder widernatürlich ernähren. Die Anfeindungen treffen viel härter - denn das ist ja alles wahr was man über das Stillen sagt.

Ich freue mich über jedes gestillte Kind. Und heute noch, 4 Monate nach der Geburt unserer Tochter vergeht fast kein Tag ohne eine Träne oder zumindest größte Selbstzweifel bzgl. des Nichtstillens. Und diese Tatsache finde ich genau so schlimm wie stillende Mütter zu verunsichern.
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Cocorella
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Re: Die "tollsten" Stillmythen/Aussagen zum Stillen

Beitrag von Cocorella »

Die Erdbeerkern-Theorie ist klasse. :lol:

Ich habe heute beim Babyschwimmen versucht, 3 Mütter davon zu überzeugen, dass Mumi auch nach 6 Monaten noch satt macht. Die wollten mir das erst nicht glauben, weil Kia und Hebamme was anderes erzählen. Eine Mutter hatte deswegen auch schon abgestillt. Nach ein paar Argumenten meinserseits, sind sie zumindest ins Grübeln gekommen.

Zu der Sache mit dem rechtfertigen: Ich denke, es kommt dabei ganz stark auf das Alter des Kindes an. Am Anfang muss man sich eher für's Nicht-Stillen und später für's Stillen rechtfertigen.
Liebe Grüße von Cocorella mit ihrer Hamsterbacke 09/11

*Was glauben sie, was hier los wäre, wenn die Leute wüssten, was hier los ist!*
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Antigone
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Re: Die "tollsten" Stillmythen/Aussagen zum Stillen

Beitrag von Antigone »

Nachtfrau hat geschrieben:@Antigone
Soll ich ein paar Geschichten erzählen, wie ich wegen des Stillens angefeindet wurde? Ich krieg aus dem Stehgreif sicher ein Dutzend zusammen.
ich hab nicht gesagt, dass dem nicht so ist oder? ;) Mir pers. is es noch nicht passiert, aber die Kleine ist auch noch jung genug um auf Fragen wie "isst sie noch nicht" nicht eingehen zu müssen. Es kam nur so rüber, als ob nur Stillmütter böse Blicke ernten und Flasche geben so akzeptiert ist... (setz sich mal mit einem Flaschenkind in eine Stillgruppe. Das ist so wie im Mittelalter am Pranger stehen *gg*)
Fliegenpilz hat geschrieben:
Nachtfrau hat geschrieben: Ich freue mich über jedes gestillte Kind. Und heute noch, 4 Monate nach der Geburt unserer Tochter vergeht fast kein Tag ohne eine Träne oder zumindest größte Selbstzweifel bzgl. des Nichtstillens. Und diese Tatsache finde ich genau so schlimm wie stillende Mütter zu verunsichern.
Aus Erfahrung kann ich sagen: Es wird leichter. Ich hab mir damals auch fest vorgenommen zu stillen. Dann kam alles ganz anders und es wurd nichts.

Wobei ich sagen muss... Es ist äußerst heilsam, dass ich die Kleine stillen kann. Das zeigt MIR zumindest, dass ich stillen KANN (und dass es doch tatsächlich Babys gibt, die direkt nach der Geburt einfach nuckeln, wenn man ihnen die Brust anbietet)
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bienenmeister
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Re: Die "tollsten" Stillmythen/Aussagen zum Stillen

Beitrag von bienenmeister »

Diese Diskussion ist irgendwie sinnlos. ICH bin die einzige Stillmutti in den ZWEI Rübi-Kursen, zu denen ich gehe :roll: Also es ist regional doch sehr verschieden, hier kenne ich einige mit Abstilltablette gleich im KH.

Respektlosigkeit gegenüber anderen ist IMMER scheiße, ob nun Flasche, Stillen, Hautfarbe, Sexualität, Religion, Dick, Dünn, Reich, Arm usw. usw. !!!!
mit Äffchen (02/2012) und Sommerhoffnung (07/2015)
Tragen für Fortgeschrittene: Heute mal ohne Tuch!

.... lost in translation ....
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Die "tollsten" Stillmythen/Aussagen zum Stillen

Beitrag von greenie bird »

zurück zu den Mythen: wenn man schwanger ist, muss man abstillen.


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Sprache ist ein mangelhaftes Instrument zum Ausdrücken von Gefühlen bzw. scheine ich schlecht darin zu sein, bitte fragt bei zweifelhaften Äußerungen von mir nach...

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Re: Die "tollsten" Stillmythen/Aussagen zum Stillen

Beitrag von Lösche Benutzer 7681 »

Ich hab mich gestern mit 2 Mamas aus der RüBi getroffen, unsere Töchter sind alle +/- gleich alt.

Clara hat herzhaft Joghurt von einer der Mamas gegessen, also genaugenommen: sich füttern lassen.
Bei mir würde sie das NIE machen, sich füttern lassen, das hab ich dann auch so gesagt, mit einem Lachen.

Meinte die Mama: "na, dann mußt du sie halt mal ein paar Tage zu allen Mahlzeiten zu mir bringen, wollen doch mal sehen, ob wir ihr die Brust nicht abgewöhnt kriegen"

Ich hab dann erstmal klargestellt, daß das kein "Problem" für mich ist, das einer Lösung bedarf (warum denken das immer alle??), sondern daß ich sehr gern stille und das auch mindestens noch ein paar Monate weitermachen möchte.

Und klar WÜRDE sie bei jemand anderem essen, wenn ich nicht dabei bin, das hat doch aber nichts damit zu tun, daß sie DENNOCH gern stillt?
Auch das versteht irgendwie keiner.
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avoila
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Die "tollsten" Stillmythen/Aussagen zum Stillen

Beitrag von avoila »

Siijay weil es nicht dem üblichen Bild entspricht...
LG avoila mit der Elfe (10/10), dem Weihnachtsgeschenk (12/12), dem Wildfang (08/17) und der Lady on a Mission (05/21)
SuzySuzo
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Re: Die "tollsten" Stillmythen/Aussagen zum Stillen

Beitrag von SuzySuzo »

Nochmal zurück zu den Stillmythen:
Neulich hatte ich mal wieder eine hitzige Diskussion mit meiner Mutter zum Thema Stillen.
Wir stillen jetzt seit über nem halben Jahr und alles läuft bestens und dennoch wird es mir immerwieder von der Familie madig gemacht.
Vor einigen Monaten hab ich mich da noch leicht verwirren lassen, da ich noch nicht soo viel darüber wusste und mich auf die Argumentationen von KiA und Familie verlassen hatte. Nun bin ich hier regelmäßig unterwegs und lese viel und sauge alles mögliche zu diesem Thema auf wie'n Schwamm.
Jedenfalls habe ich dann so erzählt, was es heutzutage alles für Erkenntnisse und wissenschaftlich fundierte Berichte zum Stillen gibt. Wollte mit den Ammenmärchen aufräumen und bin mal wieder sowas auf Granit gestoßen... Ui ui ui
"DAs kann doch nicht stimmen, dass sich die Brüste nur durch Schwangerschaft und Alter und Schwerkraft verändern! Bei mir war das aber durch das Stillen, nach zwei Monaten so!" "Du tust viel zu viel für dein Kind" "Natürlich fallen Deine Haare durch das STillen aus, woran soll das denn bitte sonst liegen?" "Nur Stillen macht den Jungen doch nicht glücklich und satt. Das ist irgendwie unnatürlich, dass du so lange stillst" "wenn du nicht so langsam die ganzen Breie einführst wirst du noch ewig weiterstillen" "Und was ist mit deiner Ehe, du bist nicht nur Mutter sondern auch noch eine Ehefrau"
Oh man oh man, alles argumentieren, mit beiträgen von euch und wissenschaftlichen links wollte nichts nützen...
Soo und jetzt haben wir Funkstille... Grrr
Nun ist es auch noch so, dass meine Schwägerin schwanger ist, und wohl so ziemlich diese Meinung teilt. Sie meint, bei uns wird alles viel einfacher laufen - unser Kind wird nicht so an mich gebunden sein, wird sich nach unserem Rhythmus richten müssen. Alles "easy". Boah da könnte ich jedes mal an die Decke gehen, wenn ich diese Art von Argumentation gegen das Stillen höre.
Irgendwie hat sich gerade alles gegen mich verschworen :-(
Es ist einfach sooo schade, dass sogar die Familie einen nicht bestärken will. Dabei sehen sie doch wie toll sich der kleine entwickelt - was denken die denn, woran das liegt?!?! Er wäre sicher nicht so fröhlich wenn ich ihm Brei gegen seinen Willen reinstopfen würde und ihm die Brust verweigern würde. ODAAAA?!

Was meint ihr - hat es noch einen Sinn in Ruhe mit der Familie darüber zu diskutieren oder soll ich das nächste Mal einfach nix mehr dazu sagen, einfach so weitermachen und mein Ding durchziehen?
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