"Trotzanfall" und Stillen
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- Kinsale
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Re: "Trotzanfall" und Stillen
Ich habe da auch mal damit gehadert. Andererseits fand ich dann, dass ich wenn ich schon so lange stille, kann ich wohl auch alle positiven Nebeneffekte nutzen. Und ich finde nicht, dass Stillen Belohnung ist. Stillen ist Nähe, Berührung und Beruhigung, Geborgenheit und Halt geben und halt auch Milch. Bedürfnisse "stillen" ist keine Belohnung. Also eigentlich doch genau das richtige in dieser verzweifelten Situation Deines Sohnes.
Außerdem finde (fand, darf ich inzwischen sagen) ich die Anfälle für alle Beteiligten so anstrengend und blöd, dass mir jedes Mittel recht wäre, dass so schnell wie möglich zu beenden. Freu Dich, dass Du ein gutes Mittel hast.
Außerdem finde (fand, darf ich inzwischen sagen) ich die Anfälle für alle Beteiligten so anstrengend und blöd, dass mir jedes Mittel recht wäre, dass so schnell wie möglich zu beenden. Freu Dich, dass Du ein gutes Mittel hast.
- 4tiere
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Re: "Trotzanfall" und Stillen
Wenn du ihn nach einem Trotzanfall stillst, hilfst du ihn doch nur wieder runter zu kommen. Er bekommt doch trotzdem nicht seinen Willen. Das wäre meiner Meinung nach falsch, aber Stillen finde ich daher gut. Es ist doch auch für so kleine Zwerge ganz schwierig mit diesen neuen und extremen Gefühlen (Frustrationen) umzugehen. Da tut doch Hilfe nur gut.
-liche Grüße Natalie
mit drei wundervollen Kindern!
Den beiden Großen (19m und 21w Jahre) und die kleine Maus (01.10.2011), die ich immer noch total genieße!

Und das mit der Rechtschreibung lerne ich noch ...
(Manche andere Fähigkeiten erwerbe ich bestimmt auch noch, über Anregungen bin ich immer dankbar!)
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honigtopf2010
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Re:
Eine berechtigte Frage. Aber ich glaube die Ärztin wird künftig nicht mehr mit mir darüber sprechengreenie bird hat geschrieben:aber jetzt mal ganz ohne Stillberücksichtigung...entwickelt sich das Problem nicht durch einen häufig erhöhten cortisolspiegel im Hirn, wie beim Ferbern z.B.honigtopf2010 hat geschrieben:Nach Aussage unserer KinderÄrztin erziehst du das Kind so hin zu einer niedrigen Frustrationtoleranz. Es wird Verhaltensstörungen entwickeln. Da sieht man wieder,dass Ärzte Küche nicht alles wissen.
das würde ich im Gegenzug mal fragen
ǝlıqoɯ ɯoɹɟ ʇuǝs
die Große 03/10 und der Lütte 03/13 - Breast in Peace!
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Re: "Trotzanfall" und Stillen
hm, und wenn du dann stillst,fühlt es sich dann richtig an und wirst du auch weniger stinkig? vll findet ihr so einfach wieder ein bisschen zusammen?klimaforscherin hat geschrieben:Zum Gefühl: oft bin ich dann selbst stinkig auf ihn und mag ihn am liebsten dem Papa übergeben, aber ruhig bleiben ist i dem Moment nicht seine Stärke.
Manchmal tut er mir leid.
- malandrinha
- möchten wir nicht mehr missen
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Re: "Trotzanfall" und Stillen
Als ich den Großen abgestillt hatte, hatte ich diese Möglichkeit der Beruhigung nicht mehr, und das war richtig schade! Ich habe ihn oft, wenn er es eben auch wollte, nach Trotzanfällen gestillt. Ich denke, das ist doch für Kinder auch nicht schön, so ein Trotzanfall, da brauchen sie doch die Nähe danach. Oder auch, um überhaupt runterzukommen. Für mich war es auch eine gute Möglichkeit, ihm einfach Nähe zu geben, vielleicht obwohl ich auch sauer war, dann musste ich nicht irgendwie verständnisvoll sein, sondern konnte eben ganz einfach nur stillen. War für mich irgendwie auch leichter. Und außerderm ging das Beruhigen durch Stillen einfach sehr schnell.
Malandrinha mit Großem (05/09), Kleinem (11/11) und ganz Kleiner (04/15).
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stillmaus
- ist nicht mehr wegzudenken
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Re: "Trotzanfall" und Stillen
Hier noch eine Stimme für Stillen nach dem Trotzanfall. Ich sehe es auch nicht als Belohnung, sondern als Möglichkeit, wieder runterzukommen, auch für die Mutter, denn auch dort werden ja ein paar Beruhigungshormone ausgeschüttet. Bei meinem Sohn habe ich seine Trotzanfälle auch weniger als Machtprobe empfunden, sondern sie schienen mir eher Ausdruck von Müdigkeit, Fertig- mit-der-Welt-sein und so. Stillen und Kuscheln half da in der Regel sehr.
LG
stillmaus
LG
stillmaus
- Nachtfrau
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Re: "Trotzanfall" und Stillen
Erstmal finde ich den Begriff "Trotz" in diesem Zusammenhang ganz schrecklich. Das impliziert ein Bild von Kindern, das nicht meinem entspricht. Genausowenig wie, wenn Eltern ihre Kinder als Zicken bezeichnen, oder, wie es eine Bekannte ausdrückte, deren 1 1/2jährige Tochter fürchterlich schrie, während die Mutter sie etwa eine halbe Stunde lang regelrecht gewaltsam anzog: "Das ist kein Weinen, das ist Bock!" Das ist so respektlos und am Kind vorbei.
Wenn ich Königin von Deutschland werde, wird das Wort Trotz abgeschafft.
Ich denke auch, dass der Versuch, bei einem Kind während oder nach einem "Trotz"anfall irgendwie erzieherisch etwas zu bewirken unsinnig ist. Ein Trotzanfall ist imo kein Versuch des Kindes, seinen Willen durchzusetzen, sondern ein Zusammenbruch aus Frustration. Ich halte sehr viel von den Kloetersbriefen. Erziehung sollte dann geschehen, wenn es dem Kind gut geht und es stabil ist. In dem Moment ist das Kind garantiert derjenige, der weit und breit am meisten leidet. Ich wäre nicht auf die Idee gekommen, es als Belohnung für ein unerwünschtes Verhalten zu sehen, wenn ich es stille, ich sehe das als Anbieten von Hilfe, um aus einer für mein Kind ganz schrecklichen, extrem belastenden Situation wieder herauszufinden.
Ich bin müde und weiß nicht, ob mein Geschreibsel wirr oder verständlich ist... Jedenfalls gute Nacht.
Wenn ich Königin von Deutschland werde, wird das Wort Trotz abgeschafft.
Ich denke auch, dass der Versuch, bei einem Kind während oder nach einem "Trotz"anfall irgendwie erzieherisch etwas zu bewirken unsinnig ist. Ein Trotzanfall ist imo kein Versuch des Kindes, seinen Willen durchzusetzen, sondern ein Zusammenbruch aus Frustration. Ich halte sehr viel von den Kloetersbriefen. Erziehung sollte dann geschehen, wenn es dem Kind gut geht und es stabil ist. In dem Moment ist das Kind garantiert derjenige, der weit und breit am meisten leidet. Ich wäre nicht auf die Idee gekommen, es als Belohnung für ein unerwünschtes Verhalten zu sehen, wenn ich es stille, ich sehe das als Anbieten von Hilfe, um aus einer für mein Kind ganz schrecklichen, extrem belastenden Situation wieder herauszufinden.
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Weekend
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Re: "Trotzanfall" und Stillen
Bei einem "Trotzanfall" wird ein Kind von einem Schwall Emotionen (Wut, Frust, Angst, Unverständnis) überschwemmt. Es weiß nicht wohin mit diesen Emotionen, kann sie sich nicht erklären, ist verwirrt. Diese Angst löst ja erst den Zorn aus, es ist ein Ausdruck dieser enormen Irritation.
Daher soll man Kinder ja beim "Trotzen" nicht schimpfen oder so - sondern liebevoll in den Arm nehmen und sie beruhigen, ihnen vermitteln dass das wieder vorbei geht und alles in Ordnung ist. Das Kind weiß ja selbst gerade nicht, was da los ist.
Also von daher noch eine Stimme fürs Stillen nach dem "Trotzanfall" - eben um Geborgenheit, Liebe, Ruhe, Zuflucht zu bieten.
Daher soll man Kinder ja beim "Trotzen" nicht schimpfen oder so - sondern liebevoll in den Arm nehmen und sie beruhigen, ihnen vermitteln dass das wieder vorbei geht und alles in Ordnung ist. Das Kind weiß ja selbst gerade nicht, was da los ist.
Also von daher noch eine Stimme fürs Stillen nach dem "Trotzanfall" - eben um Geborgenheit, Liebe, Ruhe, Zuflucht zu bieten.
Meine Tochter ist mein Sonnenschein - 12/2010 geboren
Mein Sohn ist mein Schmusebär - 02/2016 geboren
~ zumeist via Handy unterwegs - bitte Tippfehler & Co. zu verzeihen! ~
Mein Sohn ist mein Schmusebär - 02/2016 geboren
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