"Trotzanfall" und Stillen

Fragen und Antworten rund um das Thema Stillen

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klimaforscherin
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"Trotzanfall" und Stillen

Beitrag von klimaforscherin »

Irgendwie steckt in meinem Kopf drin: "Bloss nicht Stillen bei einem Trotzanfall, sonst "belohne" ich ihn noch für sein Verhalten. Ich gebe ja dann auch keine Süßigkeiten." Behaviouristische Gesellschaftslehre? (Ich lese gerade Renz-Polster...)
Meine Mama ist da anderer Ansicht: "Du hattest deine Händchen, andere Kinder haben einen Schnuller, er hat die Natur zum Beruhigungssaugen."
Allerdings ist dieses Mittel seeehr wirksam: aus einem heulenden, nicht ansprechbaren Kind wird innerhalb von 5 Minuten ein extrem glückliches. (Klimaforscher: "Was ist in deiner Milch drin?" :lol: )

Wie seht ihr das? Stillen als Methode, ein Kind aus einem Anfall zu holen?
Grüße
klimaforscherin
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FraDa
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Re: "Trotzanfall" und Stillen

Beitrag von FraDa »

Ich glaube nicht, dass das Stillen als Belohung wirkt. Bei nem Trotzanfall ist es doch wichtig, den "Kontakt" zum Kind wieder herzustellen und das gelingt natürlich am besten durch Stillen. Während du mit Süßigkeiten vielleicht erreichst, dass das Kind nicht mehr tobt, aber der Zugang bleibt ja meist trotzdem schwierig, oder?
mit Kind 1 *07.2011 und Kind 2 *02.2014
Lösche Benutzer 9567

Re: "Trotzanfall" und Stillen

Beitrag von Lösche Benutzer 9567 »

Ich finde es die beste Möglichkeit überhaupt.Wenn das bei euch so funktioniert ist das doch super.Denn dein Kind findet damit einen Weg mit den Gefühlen umzugehen,die es gerade überrollen.Und du zeigst Präsenz,ich bin für dich da ,wenn du möchtest halte und stille ich dich.
Ein trotzendes Kind hat nie böse Absichten sondern ist einfach so spannungsgeladen,dass es ausrastet.Deshalb kann es nicht daraus "lernen",auch nicht im negativen Sinne.

O.K. Nein,es ist nicht auf meinem Mist gewachsen.Lese grade Jan-Uwe Rogge "Wenn KInder trotzen" 8)
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greenie bird
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"Trotzanfall" und Stillen

Beitrag von greenie bird »

es ist ja im Gründe trösten und man 'verzieht' die Kinder ja nicht, wenn man ihnen in einer Phase von Frust (denn was ist überhaupt Trotz-meist sind wir Auslöser des Ganzen) beisteht. Stillen ist ja kein 'Leckerli' ,oder?


ǝlıqoɯ ɯoɹɟ ʇuǝs
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avoila
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Re: "Trotzanfall" und Stillen

Beitrag von avoila »

Ich versuche erst andere Mittel, wie immer, wenn die nicht greifen und sie nach ihrer "mimi" verlangt, dann darf sie stillen. Wozu mich und mein Kind unnötig lang quälen.
LG avoila mit der Elfe (10/10), dem Weihnachtsgeschenk (12/12), dem Wildfang (08/17) und der Lady on a Mission (05/21)
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KleinMy
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Re: "Trotzanfall" und Stillen

Beitrag von KleinMy »

Was sagt denn dein Gefühl? Stillen oder nicht? Mal abgesehen von Büchern o.ä. ;) ... ich würde es ganzdavon abhängig machen, ob es sich für euch in den Moment richtig anfühlt!!! Also einfach in dich gehen ...
Glücklich mit kleinem Wurzelsepp (04/11) und zwei Sternenkindern im Herzen

Mit dem Handy online und daher etwas wirr und seltsam in der Rechtschreibung ...

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honigtopf2010
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Re: "Trotzanfall" und Stillen

Beitrag von honigtopf2010 »

Nach Aussage unserer KinderÄrztin erziehst du das Kind so hin zu einer niedrigen Frustrationtoleranz. Es wird Verhaltensstörungen entwickeln. Da sieht man wieder,dass Ärzte Küche nicht alles wissen.
die Große 03/10 und der Lütte 03/13 - Breast in Peace!
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Latascha
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Re: "Trotzanfall" und Stillen

Beitrag von Latascha »

Das ist bei uns auch das beste Mittel überhaupt!
Groß nachgedacht hab ich bisher noch nie, aber mein Gefühl sagt mir, dass es so passt.
Andere Dinge funktionieren hier auch nicht wirklich. Wenn die Maus einen Trotzanfall kriegt weil sie etwas haben will und man es ihr dann doch gibt, dann wird das nur in die Ecke geworfen und der Trotzanfall zieht sich genauso in die Länge. Wirkung gleich Null. Abgesehen von der Botschaft die ich ihr damit vermittel, aber ich in einer extrem stressigen Situation dachte ich ich könnte es schnell beenden. Tja, da hab ich die Rechnung ohne Töchterlein gemacht :P
Ruhiges reden, erklären, etc. alles bringt keinen Zugang zum Kind. Bei uns wird demnach jetzt gestillt und nicht mehr rumprobiert.
Liebe Grüße
Latascha
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ClauWi Trageberaterin
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Re: "Trotzanfall" und Stillen

Beitrag von klimaforscherin »

Zum Gefühl: oft bin ich dann selbst stinkig auf ihn und mag ihn am liebsten dem Papa übergeben, aber ruhig bleiben ist i dem Moment nicht seine Stärke.
Manchmal tut er mir leid.
Das mit der Frustrationstoleranz halte ich für Unfug. In diesem hysterischen Zustand ist die Frustration auf "Maximum". Die Sicherung ist schon durchgebrannt. Mit Frustration umgehen lernt man eher in kleinen Paketen. Würde ich mal intuitiv behaupten.
Grüße
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greenie bird
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"Trotzanfall" und Stillen

Beitrag von greenie bird »

honigtopf2010 hat geschrieben:Nach Aussage unserer KinderÄrztin erziehst du das Kind so hin zu einer niedrigen Frustrationtoleranz. Es wird Verhaltensstörungen entwickeln. Da sieht man wieder,dass Ärzte Küche nicht alles wissen.
aber jetzt mal ganz ohne Stillberücksichtigung...entwickelt sich das Problem nicht durch einen häufig erhöhten cortisolspiegel im Hirn, wie beim Ferbern z.B.
das würde ich im Gegenzug mal fragen


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