Stillen und Lactoseunverträglichkeit

Fragen und Antworten rund um das Thema Stillen

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jusl
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Re: Stillen und Lactoseunverträglichkeit

Beitrag von jusl »

von daher, jusl, es geht tatsächlich, ein bißchen vertragen, auch wenn sonst nichts geht...
DAS habe ich gar nicht bestritten. Es ist eine Begriffsfrage. Du hast heute laktosehaltigen Joghurt gegessen und vertragen. Also bist Du offensichtlich eben NICHT "absolut laktose-intolerant". Denn die Definition von "intolerant" ist doch gerade, dass man das Lebensmittel eben NICHT verträgt.

LG
Julia
jusl
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Re: Stillen und Lactoseunverträglichkeit

Beitrag von jusl »

das eher nicht, weil er super gern den Kakao seiner Schwester getrunken hat und sofort Durchfall bekam
Bekommt meine Tochter auch immer. Und die ist ganz eindeutig NICHT laktose-intolerant. Keine Ahnung, warum sie Kakao nicht verträgt.
Nein unsere Kinderärztin
Ah, interessant - ich wusste gar nicht, dass Kinderärzte inzwischen auch den H2-Atemtest durchführen. Ich dachte immer, dafür müsse man zum Gastroenterologen.

LG
Julia
Rosenquarz
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Re: Stillen und Lactoseunverträglichkeit

Beitrag von Rosenquarz »

doch
ich bin laktoseintollerrant und bekomme heftigste magenschmerzen.

und ich habs versucht
(ich dachte, naja, ansonsten, bett, wärmflasche und abwarten)

aber ich habe diesem schweizer forscher artikel vetraut, weil er sich logisch anhört...

ich kriege selbst bei einem stück kuchen, wo im kuchen definitiv nichts drinne war, weil mit magarine und l-freier milch gebacken, dafür aber ein zartbitterguß drauf (nee, zartbitter ist ohne!)
heftigste magenschmerzen.
ich rief dann abends meine schwester an, sie sah auf der verpackung vom guß nach - und : laktose....

kurz: ich kann mellis sohn verstehen....

und bei unserem kleinen,, der auf milch, eier, johannisbeeren (auch marmelade), himbeeren (auch marmelade, damit also gekocht) mit heftigstem 10 min. später ausschlag reagiert, wurde vor 3 monaten ein bluttest gemacht und der war negativ.
also keinerlei nachweisbare allergien... die eltern bilden es sich also nur ein ;)

tests hin oder her

du bist mod im stillbereich -
aber anscheinend mit einer recht engen meinung ;)

es gibt so vieles, was man sich nicht vorstellen kann auf dieser welt... und was nicht erklärbar ist (wie "unseren" ausschlag)
und es gibt es doch.
und jeder ist individuell.....
und reagiert anders....
Viele liebe Grüße

C.

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Melli22
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Re: Stillen und Lactoseunverträglichkeit

Beitrag von Melli22 »

Flofelmat hat geschrieben:
tests hin oder her

du bist mod im stillbereich -
aber anscheinend mit einer recht engen meinung ;)

es gibt so vieles, was man sich nicht vorstellen kann auf dieser welt... und was nicht erklärbar ist (wie "unseren" ausschlag)
und es gibt es doch.
und jeder ist individuell.....
und reagiert anders....
Seh ich genauso, da macht es garkein Spaß mehr hier was zu schreiben, wenn man hilfe sucht und dann gleich alles revidiert wird was man schreibt.
ich werd ja wohl wissen auf was mein sohn reagiert :roll:
Liebe Grüße von mir und meinen Kids (2007/2010/2013) einem Sternchen(*Mai `12)




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Melli22
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Re: Stillen und Lactoseunverträglichkeit

Beitrag von Melli22 »

jusl hat geschrieben:
Nein unsere Kinderärztin
Ah, interessant - ich wusste gar nicht, dass Kinderärzte inzwischen auch den H2-Atemtest durchführen. Ich dachte immer, dafür müsse man zum Gastroenterologen.

LG
Julia
ich hab nicht gesagt das wir nen atemtest gemacht haben, die ärztin empfahl ein belastungstest, also das was ich geschrieben habe. erstmal weg lassen und dann mengen langsam steigern
Liebe Grüße von mir und meinen Kids (2007/2010/2013) einem Sternchen(*Mai `12)




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jusl
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Re: Stillen und Lactoseunverträglichkeit

Beitrag von jusl »

Achso. Sorry, ich hatte Dich falsch verstanden: Ich dachte, dass die Laktoseunverträglichkeit als Diagnose schon feststand. (Denn das wird normalerweise über diesen H2-Atemtest gemacht).

Also in dem Fall (denn Laktoseunverträglichkeit ist wirklich sehr sehr selten bei 2-jährigen - die sind ja eigentlich noch im besten Stillalter, und die ganz normale, physiologische Laktoseunverträglichkeit, die SEHR VIELE Erwachsene haben, beginnt bei diesen meist erst so Richtung Schulalter):
Nach Bedarf weiterstillen, Schonkost, und einfach warten, bis sich Dein Sohn von dem blöden Infekt erholt hat - scheint das Sinnvollste zu sein.

Eine Eliminationsdiät, in der WIRKLICH erstmal sämtliche Laktose gestrichen wird und dann wieder neu eingeführt um zu schauen, ob/wieviel ein Kind davon verträgt, funktioniert in der Stillzeit so nicht bzw. hat keinen Sinn. Eben weil Muttermilch ja Laktose enthält.

LG und gute Besserung weiterhin
Julia
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Melli22
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Re: Stillen und Lactoseunverträglichkeit

Beitrag von Melli22 »

jusl hat geschrieben:Achso. Sorry, ich hatte Dich falsch verstanden: Ich dachte, dass die Laktoseunverträglichkeit als Diagnose schon feststand. (Denn das wird normalerweise über diesen H2-Atemtest gemacht).

Also in dem Fall (denn Laktoseunverträglichkeit ist wirklich sehr sehr selten bei 2-jährigen - die sind ja eigentlich noch im besten Stillalter, und die ganz normale, physiologische Laktoseunverträglichkeit, die SEHR VIELE Erwachsene haben, beginnt bei diesen meist erst so Richtung Schulalter):
Nach Bedarf weiterstillen, Schonkost, und einfach warten, bis sich Dein Sohn von dem blöden Infekt erholt hat - scheint das Sinnvollste zu sein.

Eine Eliminationsdiät, in der WIRKLICH erstmal sämtliche Laktose gestrichen wird und dann wieder neu eingeführt um zu schauen, ob/wieviel ein Kind davon verträgt, funktioniert in der Stillzeit so nicht bzw. hat keinen Sinn. Eben weil Muttermilch ja Laktose enthält.

LG und gute Besserung weiterhin
Julia
Ah okay danke, dann mach ich einfach weiter wie bisher :)
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Luzia
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Re: Stillen und Lactoseunverträglichkeit

Beitrag von Luzia »

jusl hat geschrieben:(Bei einer Laktoseunverträglichkeit wird selbstverständlich auch die Laktose in der Muttermilch NICHT vertragen, genau wie jede andere Laktose)
Es gibt verschiedene Formen von Laktoseintoleranz:
- eine angeborene, sehr seltene, beruhend auf einem Enzymdefekt - und nur bei dieser wird Laktose in der Muttermilch nicht vertragen
- eine primäre, bei der die Laktasebildung aufgrund eines genetischen Defekts im Kindesalter zurückgeht
- eine sekundäre, die nicht auf einem genetischen Defekt zurückgeht
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Re: Stillen und Lactoseunverträglichkeit

Beitrag von jusl »

Ja, das ist schon klar. ;-) Aber egal, WELCHE Form von Laktoseintoleranz: WÄHRENDDESSEN wird eben AUCH die Laktose aus Muttermilch nicht vertragen.

LG
Julia
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