Ich stille meinen Sohn immer zum Einschlafen. An sich klappt das ganz gut, aber eine Sache macht mich wahsinnig: Er friemelt die ganze Zeit an mir herum, d.h. er streichelt, drückt, kitzelt, kratzt an jedem freien Stück Haut, das er erwischen kann. Das macht er schon sehr lange, obwohl ich es immer unterbunden habe. Händchen festhalten, darüber reden, abdocken, alles nützt nichts und so langsam bin ich einfach nur noch genervt davon. Nun hatte ich die Idee, ein Kuscheltier mit dazuzunehmen, an dem er dann herumfriemeln kann.
Gestern Abend habe ich mal probeweise seine Lieblingskatze mitgenommen. Er war ganz begeistert davon, hat ihre Ohren befriemelt und mit einem freien Finger mein Dekolletee...
Ja, und nun frage ich mich, ob das so schlau wäre mit dem Kuscheltier. Es baut sich ja so eine Abhängigkeit auf, nachher ist das Tier mal verschwunden oder muss gewaschen werden und dann klappt's vielleicht gar nicht mehr mit dem Einschlafen. Eigentlich wollte ich auch nie so ein "Übergangsobjekt" einführen, aber ich weiß mit der Friemelei echt nicht mehr weiter.
Wie ist das denn bei Euren Kindern, die ein Kuscheltier haben? Klappt das Einschlafen auch mal ohne? Seid Ihr froh über das Tierchen? Oder bereut Ihr es eher, eins eingeführt zu haben bzw. dass das Kind sich eins ausgesucht hat?
Ich freue mich auf Eure Erfahrungen!









