Hallo zusammen,
ich habe mich heute neu in diesem Forum angemeldet und stelle mich nun kurz einmal vor. Ich bin 26 Jahre alt und habe im November meine süßer Tochter zur Welt gebracht. Es war eine geplante aber abgebrochene Hausgeburt. Ich wollte eigentlich nicht ins Krankenhaus, aber die Schmerzen wurden nach fast 24 Stunden Wehen einfach zu stark. Das Vertrauen zu meiner Hebamme war auch nicht mehr so groß, aber das ist eine andere Geschichte. Die Geburt war sehr schlimm für mich und die Zeit im Krankenhaus auch. Wir waren 5 Tage dort weil meine Maus Gelbsucht bekam und man uns riet da zu bleiben. Das Stillen klappte gar nicht, meine Tochter hatte viel grünes Fruchtwasser geschluckt und noch zwei Tage nach der Geburt was davon erbrochen. Ich habe mit allen dort arbeitenden Schwestern versucht sie anzulegen, absolut kein Erfolg. Ich pumpte ab da regelmäßig ab. Um das ganze ein wenig abzukürzen

Ich wechselte die Hebamme und die neue versuchte ihr Bestes, doch meine Maus schrie und zappelte und es klappte einfach nicht. Die Hebamme war der Meinung, ich hätte genug Milch, könnte aber einfach nicht loslassen. Nach einer Woche kam für mich der totale Zusammenbruch und ich wurde zum Neurolgen geschickt: Wochenbettdepression, sofort Antidepressiva (weil ich auch leider eine Vorgeschichte dazu habe) Ich war mit den Nerven am Ende und mir brach es das Herz, dass ich nich stillen konnte, aber ich hatte absolut keine Kraft mehr zu kämpfen. Mittlerweile geht es mir wieder sehr gut, mal abgesehn von der Trauer übers Nichtstillen. Mich belastet das einfach sehr und nun möchte ich versuchen mit neuer Energie dieses Thema neu zu beginnen. Das Antidepressiva möchte ich nun absetzen und sobald es ausgeschlichen ist, ist nach 2 Wochen alles aus dem Körper raus (mit Neurologe abgesprochen). Ich habe mich auch schon an eine Stillberaterin gewendet, warte aber bisher noch auf Antwort. Ich wäre froh, wenn ich auch hier ein paar Tipps bekomme, wie ich das wieder hinbekomme.

Da meine Maus ja im Moment die Muttermilch nicht trinken darf wegen des Medikamentes, dachte ich, kann ich ja zumindest schonmal wieder anfangen zu pumpen. Der Beginn des Abstillens ist nun 10 Wochen her, doch es kommt immernoch tröpfchenweise Milch wenn ich ein bißchen ausstreiche. Ich habe mich schon ein wenig in das Thema eingelesen, ich finde die Idee mit dem Brusternährungsset sehr gut. Hat da jemand Erfahrungen mit gemacht?
Ich freue mich über Antworten.
Liebe Grüße
Mama von Muckelchen
