Ich wollte euch einfach teilhaben lassen.
Sie hat schon weit einiger Zeit nachts nur noch so 1- max. (selten) 3mal gestillt, eigentlich 1 oder 2mal.
Jetzt, wo ich wieder durchschlafe, merke ich: ich habe mich mit nächtlichen Still-Unterbrechungen nicht müder oder kaputter gefüht und erzähle dass auch allen, die mich immer wieder bemitleidet haben, dass ich noch immer nicht durchschlafen darf
Ich habe dann langsam nachts abgestillt, habe zeitliche Grenzen gesetzt: Nicht mehr vor Mitternacht stillen, nicht mehr vor 1Uhr, 2Uhr, 3Uhr... stillen und habe, wenn Talita dann wach wurde, beruhigt oder ihr erklärt, dass "Bubi" erst beim nächsten Wachwerden wieder Meme hat. Das hat sie auch verstanden. Wenn sie Durst hatte, habe ich ihr Wasser angeboten. Also ich mir die 4Uhr Grenze gesetzt hatte, hat sie angefangen durchzuschlafen.
Wenn sie jetzt wach wird und stillen will, dann biete ich ihr Wasser an und erkläre: "Du bist jetzt schon 2 Jahre alt. Also hat Bubi 2 Jahre lang jede Nacht Meme für dich gemacht. Jetzt möchte Bubi gerne nachts schlafen!" Talita fragt dann immer "Gibt es zum Frühstück neue Meme?" und ich sage ihr dann, dass sie zum Aufstehen stillen kann. Sie sagt manchmal nachts "Schlaf gut, Bubi! Machst du neue Meme für mich?" und schläft dann wieder ein.
Fazit: ich fand nachts stillen immer super praktisch und habe es auch immer voll gerne gemacht. Dass es jetzt so problemlos geklappt hat das Stillen "auszuschleichen", kommt mir aber auch sehr gelegen und ich hoffe, dass es mit dem Abstillen tagsüber irgendwann auch so harmonisch zugeht.
Das wollte ich einfach mit euch teilen!
